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Originaltitel: Ich seh Ich seh, deutscher Titel: Ich seh Ich seh

Ich seh Ich seh
BILD Text Ich seh Ich seh

AT 2014 - 99 Min. - OdtF - Regie: Veronika Franz, Severin Fiala - Kamera: Martin Gschlacht – Schnitt: Michael Palm – Musik: Olga Neuwirth - DarstellerInnen: Susanne Wuest, Lukas & Elias Schwarz, Hans Escher, Elfriede Schatz, Karl Purker u. a.

In der Hitze des Sommers. Ein einsames Haus am Land zwischen Wäldern und Kukuruzfeldern. Zehnjährige Zwillingsbuben warten auf ihre Mutter. Als diese nach einer Schönheitsoperation einbandagiert nach Hause kommt, ist nichts mehr wie vorher. Die Kinder beginnen zu bezweifeln, dass diese Frau tatsächlich ihre Mutter ist und versuchen, die Wahrheit herauszufinden. Um jeden Preis. Ein existentieller Kampf um Identität und Urvertrauen entspinnt sich.

Ein Horrorfilm? Ein Autorenfilm? Unser Film ICH SEH ICH SEH soll beides sein. Wir lieben körperliches Kino. Kino, das physisch überwältigt. Gleichzeitig wollen wir mit unserer Geschichte auch Fragen stellen, die wir als existenziell empfinden. Fragen, die an Lebensrealitäten geknüpft sind, Fragen nach Erziehung, Machtverhältnissen in der Familie, Identität und vor allem dem Monströsen im Menschen. Wir wollten einen Film machen, der etwas über unser Leben zu erzählen hat und dabei nervenzerfetzend ist.

„Ein paar Minuten mit Susanne Wuest im Wald zählen zu den für mich größten Momenten, an die ich mich im Kino überhaupt erinnern kann.“ ( Der Standard / CARGO, Bert Rebhandl)

AUSZEICHNUNGEN: 25. Ljubljana International Film Festival – Ingfisher Award als Bester Film / Internationales Filmfestival Thessaloniki - FIPRESCI Award

VERONIKA FRANZ geboren 1965 in Wien, dreht, schreibt und schriebt über Filme. Ehemalige Filmjournalistin, ehemalige Regieassistentin, ehemalige Casterin, ehemalige Philosophie-Studentin, ehemalige Verkäuferin. Weiterhin Co-Autorin und künstlerische Mitarbeiterin von allen Filmen Ulrich Seidls.

SEVERIN FIALA geboren 1985 in Wien, schaut, schreibt und deht Filme, seit er 11 Jahre alt ist. Ausbeute unter anderem: Sechs Ölfilme, ein Zugfilm und eine „Elefantenhaut“. Ehemaliger Wiener Filmakademiker. Immer noch beim Roten Kreuz.