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Originaltitel: Gabrielle, deutscher Titel: Gabrielle - (K)eine ganz normale Liebe

Gabrielle
Gabrielle - (K)eine ganz normale Liebe
BILD Text Gabrielle - (K)eine ganz normale Liebe

CA 2013 - 104 Min. - franz. OmU - Regie: Louise Archambault - Drehbuch: Louise Archambault, Valérie Beaugrand-Champagne - Kamera: Mathieu Laverdière - Schnitt: Richard Comeau - Musik: Francois Lafontaine - Musik/Chor: Hélène-Èlise Blais - DarstellerInnen: Gabrielle Marion-Rivard, Alexandre Landry, Mélissa Désormeaux-Poulin, Vincent-Guillaume Otis, Benoit Gouin Sébastien Ricard u. a.

Gabrielle ist Anfang 20 und das erste Mal verliebt. Sie hat Martin in dem Chor kennengelernt, in dem sie gemeinsam singen. Und Martin mag Gabrielle ganz offensichtlich auch sehr. Doch etwas ist anders bei den beiden. Der Chor ist der Chor einer Therapiegruppe, denn beide leiden unter einer geistigen Behinderung. Doch leiden sie wirklich darunter? Eigentlich sieht es ganz so aus, als würde es ihnen gut gehen und ihr Umfeld will sie nur in die Leidensrolle drängen. Gabrielle und Martin verbringen viel Zeit miteinander, und in ihrem Heim macht sich darüber auch keiner der Sozialpädagogen Gedanken. Bis die beiden halbnackt und küssend in Martins Zimmer entdeckt werden. Sofort gibt es sehr entschiedene Stimmen von Seiten der Eltern gegen ein derartige Beziehung. Dabei könnte die Liebe doch so einfach sein.

Besonders ehrlich und wahrhaftig wirkt der Film insbesondere durch die Wahl der Hauptdarstellerin Gabrielle Marion-Rivard. Sie hat das Williams-Beuren-Syndrom und spielt sich damit im Grunde selbst. Louise Archambault gelingt die Gratwanderung zwischen Botschaft und Unterhaltung wunderbar und nicht zuletzt dank der charmanten, unverdorbenen Gabrielle.