Programmkino Wels Logo

Das Kino im Zentrum

Pollheimerstraße 17, 4600 Wels

VOD Logo

Navigation

Originaltitel: , deutscher Titel: Schachnovelle

Schachnovelle
BILD Text Schachnovelle

DE, AT 2020 - 112 Min. - OdF - Regie: Philipp Stölzl - Drehbuch: Eldar Grigorian nachdem gleichnamigen Buch von Stefan Zweig - Bildgestaltung: Thomas W. Kiennast - Szenenbild: Matthias Müsse - Editor: Sven Budelmann - Kostümbild: Tanja Hausner - Makeup & Hair Design: Daniela Skala - Tonmeister: Gunnar Voigt - Musik: Ingo Ludwig Frenzel - Casting: Simone Bär - Herstellungsleitung: Jakob Neuhäusser, Florian Krügel - DarstellerInnen: Oliver Masucci, Rolf Lassgård, Albrecht Schuch, Birgit Minichmayr, Samuel Finzi, Andreas Lust, Lukas Miko, Joel Basmann, Johannes Zeiler, Maresi Riegner, Luisa-Céline Gaffron, Erich Moritz von Treuenfels u.a.

Wien, 1938: Österreich wird vom Nazi-Regime besetzt. Kurz bevor der Anwalt Bartok mit seiner Frau Anna in die USA fliehen kann wird er verhaftet und in das Hotel Metropol, Hauptquartier der Gestapo, gebracht. Als Vermögensverwalter des Adels soll er dem dortigen Gestapo-Leiter Böhm Zugang zu Konten ermöglichen. Da Bartok sich weigert zu kooperieren, kommt er in Isolationshaft. Über Wochen und Monate bleibt Bartok standhaft, verzweifelt jedoch zusehends – bis er durch Zufall an ein Schachbuch gerät.

Wie wichtig für Zweig die „Schachnovelle“ war, kann man daran erkennen, dass er diesen Text, im Gegensatz zu mehreren anderen Manuskripten, die Fragment geblieben sind, zu Ende bringen wollte. Die „Schachnovelle“, in der viele ein Vermächtnis des 60-jährigen Autors sehen, besitzt deswegen einen besonderen Stellenwert innerhalb des erzählerischen Werks, weil Zweig hier ein einziges Mal die unmittelbare Zeitgeschichte, die Verbrechen des Nationalsozialismus, zum Thema macht.