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Originaltitel: Als Hitler das rosarote Kaninchen stahl, deutscher Titel: Als Hitler das rosarote Kaninchen stahl

Als Hitler das rosarote Kaninchen stahl
BILD Text Als Hitler das rosarote Kaninchen stahl

DE/CH 2019 - 119 Min. - OdtF - Regie: Caroline Link - Drehbuch: Anna Brüggemann, Caroline Link - Musik: Volker Bertelmann - Kamera: Bella Halben - Schnitt: Patricia Rommel - DarstellerInnen: Riva Krymalowski, Marinus Hohmann, Carla Juri, Oliver Masucci, Justus von Dohnányi, Ursula Werner, Rahel Hubacher, Peter Bantli, Hannah Kampichler, Meisser Noah, Held Alina, Risch Flurin Alexander, Kn

Im Jahr 1933 in Berlin. Anna ist erst neun Jahre alt, als sich ihr Leben von Grund auf ändert. Um den Nazis zu entkommen, muss ihr Vater Arthur Kemper, ein bekannter jüdischer Journalist, nach Zürich fliehen. Seine Familie, Anna, ihr zwölfjähriger Bruder Max und ihre Mutter Dorothea, folgt ihm kurze Zeit später. Anna muss alles zurücklassen, auch ihr geliebtes rosa Stoffkaninchen, und sich in der Fremde einem neuen Leben voller Herausforderungen und Entbehrungen stellen. Der Film endet mit dem Umzug der exilierten Familie von Paris nach London im Herbst 1935.

Der Film basiert auf dem Roman Als Hitler das rosa Kaninchen stahl von Judith Kerr, der 1971 unter dem Originaltitel: When Hitler Stole Pink Rabbit veröffentlicht wurde. Das autobiografisch geprägte Kinder- und Jugendbuch gehört bis heute zum festen Lesekanon in vielen Schulen, gilt als Standardwerk zur Einführung in die Themen Drittes Reich und Flüchtlingsproblematik und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, so 1974 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis als „herausragendes Kinderbuch“.[3] Ins Deutsche übersetzt wurde es von Annemarie Böll. Bis 2013 wurden in Deutschland 1,3 Millionen Exemplare des Buches verkauft.