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Originaltitel: En guerre, deutscher Titel: Streik

En guerre
Streik
BILD Text Streik

FR 2018 - 113 Min. - franz OmU - Regie: Stéphane Brizé - Drehbuch: Stéphane Brizé, Olivier Gorce, in Zusammenarbeit mit Xavier Mathieu, Ralph Blindauer, Olivier Lemaire - Kamera: Eric Dumont - Schnitt: Anne Klotz - DarstellerInnen: Vincent Lindon, Mélanie Rover, Jacques Borderie, David Rey, Olivier Lemaire, Martin Hauser, Jean Grosse u.a.

Im südfranzösischen Agen droht dem Werk der Perrin-Industrie, dem einzigen größeren Arbeitgeber der Region, die Schließung. Obwohl die gut tausend MitarbeiterInnen schon Zugeständnisse bei Lohn und Arbeitszeiten gemacht hatten, um ihre Jobs zu erhalten, und trotz Rekordgewinnen in der letzten Bilanz, will die Firma, die inzwischen einem deutschen Konzern gehört, das Werk dicht machen. Gemeinsam und solidarisch wollen die ArbeiterInnen gegen die Schließung des Werks protestieren. Der altgediente Gewerkschafter Laurent Amédéo führt den Streik an. Doch die Verhandlungen dauern an und schon bald wird der Ton rauer. Es entspinnt sich ein nervenzehrender Existenzkampf, der auch unter der heftig kämpfenden Arbeiterschaft zu Auseinandersetzung führt.

Drei Jahre nach seinem hochgelobten DER WERT DES MENSCHEN meldete sich Stéphane Brizé erneut mit einem Film zurück, in dem Vincent Lindon die Hauptrolle spielt. Wieder geht es um die Kämpfe des kleinen Mannes, der im Getriebe der Wirtschaft zermalmt wird. Auch diesmal werden Fragen zur Moral gestellt, dazu, wie wir heute mit anderen Menschen umgehen. Vor allem dazu, welchen Wert der einzelne heute noch hat. Ob es in einer von Wirtschaftlichkeit und Effizienz verfolgten Gesellschaft überhaupt noch Platz gibt.

Auszeichnung: Jury-Preis in Cannes