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Originaltitel: Banana Pancakes and the Lonely Planet, deutscher Titel: Banana Pancakes and the Lonely Planet

Banana Pancakes and the Lonely Planet
BILD Text Banana Pancakes and the Lonely Planet

LA/NL 2015 - 93 Min. - laotisch/engl. OmU - Regie: Daan Veldhuizen - Drehbuch & Kamera: Daan Veldhuizen - Schnitt: Daan Veldhuizen, Jos Driessen - Ton: Chiel Aldershoff, Jeroen Goeijers - Musik: Peter Pluer - DarstellerInnen: Khao und Shai, BewohnerInnen von Muang Ngoi

Der niederländische Filmemacher Daan Veldhuizen hat sich in ein entlegenes Dorf in Laos begeben, um mit Einheimischen und Reisenden übers Reisen nachzudenken und übers da- und anderswo Sein. Muang Ngoi ist mit seiner Lage am Fluss allein schon landschaftlich einzigartig, aber man kann das, was der Filmemacher beobachtet, übertragen in ungezählte andere Länder, und das ist eine der großen Stärken des Films. Er setzt an in der Regenzeit, wenn die Jugendlichen vor Ort mit ihren Träumen noch allein sind, und gleitet nahtlos über zu den mit dem Wetterwechsel eintrudelnden Backpackers, die mit dem Lonely Planet im Gepäck hierher zum Geheimtipp gefunden haben und für eine kurze Zeit aussteigen wollen. Sie suchen unter anderem jene Einfachheit, die Menschen in Muang Ngoi für sich überwinden möchten.

Das zuvor stark spirituelle Leben der Dorfbewohner, die traditionellen östlichen Werte, treffen auf ein neues System; den globalen Kapitalismus. Die Suche nach dem vermeintlichen Wohlstand und das Streben nach dem Anschluss an die moderne Welt verändert das ehedem so abgelegene Dorf.

Selten hat ein Film die unterschiedlichen Aspekte des Reisens so unaufgeregt, anregend und umfassend auf den Punkt gebracht.

"BANANA PANCAKES ist in mancher Hinsicht eine Fortführung meines Debutfilms "Stories from Lakka Beach".

Beide Filme beschäftigen sich mit dem Alltagsleben in einem entlegenen Dorf, damals in Sierra Leone, jetzt in Laos. Diesmal wollte ich die Geschichte weiter treiben und die Beobachtung dessen, was wir eine exotische Kultur nennen, als eine Art Spiegel verwenden, um darin unsere eigene Kultur und letztlich mich selber zu reflektieren." (...)(Daan Veldhuizen, Regie)