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Auf Augenhöhe

BILD Auf Augenhöhe

DE 2016 - 99 Min. - OdtF - Regie: Joachim Dollhopf, Evi Goldbrunner - Drehbuch: Evi Goldbrunner, Joachim Dollhopf - Kamera: Jürgen Jürges - Schnitt: Maja Stieghorst - Musik: David Ossa - DarstellerInnen: Luis Vorbach, Jordan Prentice, Ella Frey, Marco Licht, Anica Dobra, Phil Laude, Nils Schulz u. a.

Der zehnjährige Michi lebt seit er denken kann in einem Kinderheim. Als ihm eines Tages die Adresse seines Vaters in die Hände fällt, erwartet ihn eine große Überraschung: Tom ist kleinwüchsig und stellt somit Michis Bild eines Vaters komplett auf den Kopf. Der Weg der beiden zueinander ist alles andere als einfach.

Eine außergewöhnliche Vater-Sohn-Geschichte voller Humor und Dramatik und ein flammendes Plädoyer für die Akzeptanz des Andersseins.

Evi Goldbrunner & Joachin Dollhopf haben sich während der gemeinsamen Studienzeit an der Filmuniversität Babelsberg "Konrad Wolf" kennen gelernt - sie studierte Drehbuch, er Regie. Bereits während des Studiums haben sie gemeinsam Projekte, die auf internationalen Festivals ausgezeichnet wurden, realisiert. AUF AUGENHÖHE ist ihr erster gemeinsamer Langfilm.

ANMERKUNGEN: Geeignet ab 8 Jahren

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Belle & Sebastian

BILD Belle & Sebastian

FR 2013 - 94 Min. - DF - Regie: Nicolas Vanier - Drehbuch: Juliette Sales, Fabien Suarez, Nicolas Vanier nach der Serie „Belle et Sébastien“ von Cécile Aubry – Kamera: Éric Guichard, Laurent Charbonnier - DarstellerInnen: Félix Bossuet, Tchéky Karyo, Margaux Chatelier, Dimitri Storoge, Andreas Pietschmann, Urbain Cancelier, Mehdi u. a.

Dort wo die schneebedeckten Berge bis in den Himmel ragen und die Natur unberührt ist, spielt die berührende Geschichte einer unzertrennlichen Freundschaft zwischen einem wilden Hund und einem kleinen Jungen: Es ist die Geschichte von Belle und Sebastian.

Die Bewohner des idyllischen Bergdorfs in den französischen Alpen sind in heller Aufregung, denn ein riesiger Hund soll sein Unwesen treiben und wildern. Während ihn alle für eine Bestie halten und Jagd auf ihn machen, sieht der kleine Waisenjunge Sebastian das gefürchtete Tier mit anderen Augen - der kleine Einzelgänger und sein tierischer Freund Belle werden schnell zu Vertrauten, die nichts mehr trennen kann. Das Versteckspiel der beiden vor der aufgebrachten Dorfgemeinschaft ist dabei aber nur der Anfang eines großen Abenteuers, dem sich die ungleichen Gefährten gemeinsam stellen müssen…

Ein zauberhafter Film über Freundschaft, Mut und Vertrauen.

Der Abenteurer, Erzähler und Filmemacher Nicolas Vanier erforscht seit über einem Vierteljahrhundert die wilden Landschaften der Hochgebirge. Schon als Kind inspirierten ihn die Geschichten von James Fenimore Cooper und Jack London, Geschichten über Indianer, Trapper, wilde Tiere und unendliche weiße, lebensfeindliche Welten waren es, die seine Fantasie befeuerten.

Seine Geschichten, Romane und Dokumentarfilme entstanden auf unzähligen Reisen, inspiriert vom Respekt vor der Natur und den dort lebenden Menschen.

ANMERKUNGEN: Geeignet für Volksschule, Hauptschule und Unterstufe

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Captain Fantastic Captain Fantastic - Einmal Wildnis und zurück

BILD Captain Fantastic

US 2016 - 118 Min. - engl. OmU - Regie: Matt Ross - Drehbuch: Matt Ross - Kamera: Stéphane Fontaine - Schnitt: Joseph Krings - DarstellerInnen: Viggo Mortensen, Steve Zahn, Hannah Horton, Loui Hobson, George MacKay, Cliff Gravel, Jyl Murray, Erin Moriarty, Alan Humphrey u. a.

Tief in den Wäldern Nordamerikas hat sich der Aussteiger Ben mit seiner Frau Leslie und seinen sechs Kindern ein Refugium geschaffen. Hier werden Geist und Körper gleichermaßen trainiert, die Kinder lernen jagen, sie sprechen fließend Esperanto und haben eine dezidierte Meinung zu Nabakovs "Lolita". Die Familie lebt als Selbstversorger von allen äußeren Einflüssen abgeschottet, und statt Weihnachten feiert man hier den Noam-Chomsky-Day. Doch als Leslie plötzlich stirbt, müssen Ben und die Kinder ihr Utopia verlassen, denn es gilt, die spießige, christliche Beerdigung, auf die Leslies Eltern bestehen, zu verhindern. Und während die eigenwillige Truppe auf einem Roadtrip quer durchs Land zieht, muss sie immer wieder feststellen, wie sehr ihre Lebensweise mit der Außenwelt kollidiert...

Eine treffsichere Komödie, mit clever-entlarvenden Dialogen und einem Händchen für schräg-schöne Situationen.

Auszeichnung: Cannes 2016 - Un Certain Regard

ANMERKUNGEN: Fachbereich: Englisch / Soziales Lernen

Geeignet für:

AHS - Oberstufe

BHS

Berufsschulen

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Chucks

BILD Chucks

AT 2015 - 93 Min. - OdtF - Regie: Sabine Hiebler, Gerhard Ertl - Drehbuch: Sabine Hiebler, Gerhard Ertl nach dem Roman von Cornelia Travnicek – Kamera: Wolfgang Tahler – Schnitt: Roland Stöttinger – Musik: Soap & Skin, Hella Comet, Monsterheart, Julian & der Fux, Propella, Chrome, Bilderbuch, Clara Luzia - DarstellerInnen: Anna Posch, Markus Subramaniam, Thomas Schubert, Stefanie Reinsperger, Susi Stach, Karl Fischer u. a.

Lebe. Liebe. Leide. Tanze. Jetzt! Mae zieht als Punk in den Converse-Schuhen ihres verstorbenen Bruders durch die Straßen Wiens. Sie lebt von Dosenbier, besprayten Wänden, versucht sich bei Poetry Slams. Ein bürgerliches Leben interessiert sie nicht, sie sucht Grenzerfahrungen. Als sie im Aids-Hilfe-Haus eine Strafe abarbeiten muss, lernt sie Paul kennen und verliebt sich in ihn.

CHUCKS der neue Film von Sabine Hiebler und Gerhard Ertl erzählt eine federleichte Geschichte vom Aufwachsen zwischen Liebe und Tod, voll Humor, ganz im Sinne seiner literarischen Vorlage, des Erfolgromans von Cornelia Travnicek, über den Clemens J. Setz einmal schrieb: „Wenn ich mit einer Figur der zeitgenössischen Literatur in einem Lift stecken bleiben möchte, dann mit Mae. Ob ich heil aus dem Lift kommen würde, weiß ich nicht, aber das wär´s wert.“

„Für CHUCKS bereits vorhandene Musik zu nehmen hat sich nach und nach herauskristallisiert. Wir haben in Österreich zurzeit eine unglaubliche vitale und vielfältige Musiklandschaft. Was wir von Anfang an wollten, war der starken weiblichen Hauptfigur starke Frauenstimmen zuzuordnen. Und die haben wir mit Anja Plaschg, Clara Luzia, Monsterheart und Propella auch gefunden.“ (..)“ (Sabine Hiebler, Gerhard Ertl)

ANMERKUNGEN: Für AHS - 4. Kl. & Oberstufe / BHS / Berufsschulen / NMS 4. Kl.

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Conducta - Der junge Herzensbrecher aus Havanna Conducta

BILD Conducta - Der junge Herzensbrecher aus Havanna

CU 2014 - 108 Min. - span. OmU - Regie: Ernesto Daranas - Drehbuch: Ernesto Daranas – Kamera: Alejandro Pérez – Schnitt: Pedro Suárez – Musik: Juan Antonio Leyva, Magda Rosa Galbán - DarstellerInnen: Alina Rodriguez, Armando Valdés Freire, Silvia Águila, Yuliet Cruz, Armando Miguel Gómez u. a.

Chala wächst bei seiner drogensüchtigen Mutter auf und muss mit mehr oder minder legalen Jobs zum Lebensunterhalt beitragen, zum Beispiel, indem er einem Nachbarn, der vielleicht sogar sein Vater ist, Hunde aufziehen und für Wettkämpfe abrichten hilft. Kein Wunder, fällt er den Behörden und anderen Aufsichtspersonen immer mal wieder negativ auf. Carmela, seine beseelte Lehrerin, steht dem Jungen mit ihrer Lebensklugheit beiseite und deckt ihn bei manch brenzliger Situation. Als sie wegen einer Operation länger ausfällt, beschließt die junge Stellvertreterin gemeinsam mit der Schulinspektorin, dass Chala in einem Erziehungsheim besser aufgehoben sei…

„Seit Erdbeer und Schokolade hat kein Film mehr so mitreißend vom Leben auf den lichtdurchfluteten Straßen Havannas erzählt.“ (Movie News)

Auszeichnungen: Bester Film: Filmfestival Havanna, Filmfestival Bogota, Filmfestival Habana New York
; Publikumspreise: Filmfestival Filmar Genf, Filmfestival Malaga, Filmfestival Lima

ANMERKUNGEN: Fachbereich: Spanisch /Pädagogik

Altersgruppe: ab 14 Jahre

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Das Tagebuch der Anne Frank

BILD Das Tagebuch der Anne Frank

DE 2016 - 128 Min. - OdtF - Regie: Hans Steinbichler - Drehbuch: Fred Breinersdorfer - Kamera: Bella Halben - Schnitt: Wolfgang Weigl - Musik: Sebastian Pille - DarstellerInnen: Lea van Acken, Martina Gedeck, Stella Kunkat, Ulrich Noethen, Margarita Broich u. a.

Seit der deutschen Besetzung der Niederlande ist die Situation für Anne und ihre jüdische Familie abermals gefährlicher geworden: Um einer Deportation zu entgehen, verstecken sie sich in einem Amsterdamer Hinterhaus. Es ist ein beengendes Leben zwischen Alltag und Bedrohung, zwischen Geburtstagsfeiern, Bombenalarm und Angst vor Entdeckung. Die junge Anne hält all dies in ihrem Tagebuch fest und schildert zugleich die Wünsche, Sehnsüchte und Ängste einer jungen Frau.

Otto Frank, der als einziger der Bewohner des Hinterhauses überlebte, setzte sich mit der Veröffentlichung des Tagebuchs zum Ziel, dass die Menschen von der Geschichte seiner Tochter erfahren. Ein wichtiger und bewegender Film über ein Schicksal, das bis heute berührt, mahnt und wachrüttelt.

Steinbichler hat für DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK eine künstlerisch überzeugende und zeitgemäße Umsetzung des Stoffes gefunden. Da er ihre Geschichte nicht als eine Geschichtsstunde, sondern als ein bewegendes, menschliches Drama gestaltet, gibt er ihr neben der gerade heute so wichtigen Aufklärung über Antisemitismus und Holocaust noch eine weitere, zugleich universelle und tagesaktuelle Bedeutung. Wenn in ihm von Verfolgung, Flucht, Mut, Angst, Diskriminierung und Vernichtung erzählt wird, sind die Parallelen zur Flüchtlingsfrage nicht zu übersehen.

ANMERKUNGEN: geeignet für:

HS - 3. Klasse

AHS - ab 3. Klasse

BHS

Berufsschule

Fachbereich: Deutsch / Geschichte

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Der Himmel wird warten Le ciel attendra

BILD Der Himmel wird warten

FR 2016 - 105 Min. - franz. OmU - Regie: Marie-Castille Mention-Schaar - Drehbuch: Emilie Frèche, Marie-Castille Mention-Schaar - Kamera: Myriam Vinocour - Schnitt: Benoît Quinon - Musik: Nicolas Errèra, Pascal Mayer - DarstellerInnen: Noémie Merlant, Naomi Amarger, Sandrine Bonnaire, Clotilde Courau, Zinedine Soualem, Dounia Bouzar u. a.

Mélanie wächst mit vielen Freiheiten bei ihrer lebenslustigen Mutter auf, sie erscheint intelligent und interessiert, ganz anders als ein einsames, verhuschtes Mädchen, das einfach so auf die Komplimente eines Jungen hereinfallen würde. Aber mit 16 Jahren hört sie gerne, dass sie die Einzige für diesen jungen Mann ist, der ihr noch dazu scheinbar die Möglichkeit bietet, die Welt zu verändern.

Sonias Elternhaus ist ebenfalls aufgeklärt, die Familie ihres Vaters ist zwar muslimisch, aber die Religion wird nicht praktiziert. Sie hat zu ihren Eltern ein enges Verhältnis, alles scheint bestens. Allerdings erweist sich genau diese Liebe als Anknüpfungspunkt: Sie glaubt, dass sie mit ihrem Märtyrertod ihre ungläubige Familie retten kann. Daneben werden die Hilflosigkeit und der Unglaube der Eltern deutlich, die die Entwicklung ihrer Töchter nicht sehen wollen, teilweise aber auch gar nicht können.

Von jungen Männern, die sich vom IS in Europa anwerben lassen, hört man immer wieder. Die Rekrutierung beschränkt sich aber nicht nur auf Männer, sondern auch junge Frauen werden angeworben. Marie-Castille Mention-Schaar erzählt in ihrem Film "Der Himmel wird warten" von dem Hergang und den Folgen dieser Rekrutierung aus verschiedenen Perspektiven.

Glaubwürdig gespielt und empathisch inszeniert, ein Film, der vor allem Verständnis und Verstehen vermittelt – in einer Zeit, in der Frankreich und der Rest von Europa immer mehr droht, Vorurteilen und Hysterie anheimzufallen.

ANMERKUNGEN: Fachbereich: Französisch, Religion, Soziales Lernen

Geeignet für:

AHS ab 7 Kl.

BHS

Berufsschule

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Der junge Karl Marx Le jeune Karl Marx

BILD Der junge Karl Marx

FR/DE/BE 2017 - 118 Min. - OmU - Regie: Raoul Peck - Drehbuch: Pascal Bonitzer, Raoul Peck - Kamera: Kolja Brandt - Schnitt: Frédérique Broos Musik: Alexei Aigui - Kostüme: Paule Mangenot - DarstellerInnen: August Diehl, Stefan Konarske, Vicky Krieps, Olivier Gourment, Michael Brandtner, Alexander Scheer, Hannah Steele, Niels Bruno Schmidt u. a.

Frankreich 1844. Der 26-jährige Karl Marx lebt notorisch verschuldet und von Existenzängsten geplagt mit seiner Frau Jenny im Pariser Exil. Als er den kaum jüngeren Friedrich Engels kennenlernt, verachtet er den Sohn eines Fabrikbesitzers zunächst als Dandy. Doch Engels hat gerade auf der Basis eigener Erlebnisse seine Studie über die Verelendung des englischen Proletariats publiziert und längst begonnen, sich von seiner Klasse zu entfernen. Sie werden Freunde, inspirieren sich als Gleichgesinnte und verfassen Schriften, mit denen sie der unvermeidlich erscheinenden Revolution einen theoretischen Überbau geben wollen. Ihr Anspruch ist es, die Welt nicht mehr nur zu interpretieren, sondern sie grundlegend zu verändern.

In großen Bildern und mit Sensibilität erzählt Regisseur Raoul Peck die Entstehungsgeschichte einer weltbekannten Idee als Portrait einer engen Freundschaft. Es gelingt ihm, einen intimen wie präzisen Blick in die deutsche Geistesgeschichte zu werfen.

Raoul Peck, geboren 1953 in Port-au-Prince, Haiti, aufgewachsen in Zaire und in den USA. Peck studierte in Frankreich, in den USA und an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin.

ANMERKUNGEN: Fachbereich: Politische Bildung, Geschichte

Geeignet für:

AHS ab 6 Kl

BHS

Berufsschulen

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Der kleine Prinz The Little Prince

BILD Der kleine Prinz

US - 107 Min. - DF - Regie: Mark Osborne - Drehbuch: Bob Persichetti, Irena Brignull - Schnitt: Matt Landon, Carole Kravetz Aykanian - Bildtechnik: Pascal Bertrand - Grafik-Charakter Schöpfer: Peter de Sève - Musik: Hans Zimmer, Richard Harvey

Eine erfolgsorientierte Welt zwingt die alleinerziehende berufstätige Mutter für ihre Tochter einfach alles perfekt durchzuorganisieren. Schließlich soll aus dem Kind ja mal etwas werden. Und das ist nur zu schaffen mit einem perfekten Lebensplan und der Aufnahme in eine Eliteschule, wie die renommierte Académie Werth. Dafür muss das kleine Mädchen jede freie Minute büffeln. Zeit zum Träumen bleibt bei dem anspruchsvollen Stundenplan keine. Bis der etwas schrullige Nachbar von nebenan einen Papierflieger schickt ...

Ein Klassiker für Kinder und Erwachsene. Antoine de Saint-Exupérys «Le Petite Prince» (1943) ist mit 150 Millionen verkauften Exemplaren ein weltbekanntes Buch.

ANMERKUNGEN: Geeignet für

VS

AHS -Unterstufe & Oberstufe

HS

BHS

Berufsschule

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Der Olivenbaum El Olivo

BILD Der Olivenbaum

ES/DE 2016 - 98 Min. - span. / dt. OmU und DF - Regie: Icíar Bollaín - Drehbuch: Paul Laverty - Kamera: Sergi Gallardo - Schnitt: Nacho Ruiz Capillas - Musik: Pascal Gaigne - Sounddesign: Pelayo Gutiérrez - DarstellerInnen: Javier Gutierrez, Anna Castillo, Pep Ambròs, Manuel Cucala, Miguel Angel Aladren, Ines Ruiz, Carme Pla, Ana Mena, Maria Romero u. a.

Alma ist Anfang zwanzig, rebellisch und impulsiv. Ihre ganze Liebe gilt ihrem Großvater, der nicht mehr spricht, seit die Familie vor Jahren gegen seinen Willen den uralten Olivenbaum verkauft hat, und langsam im Nebel des Alters zu verschwinden droht. Alma beschließt zu handeln: Sie will den Olivenbaum nach Hause zurückholen, um so dem Großvater seinen größten Wunsch zu erfüllen. Doch der Baum steht längst als Symbol für Nachhaltigkeit eingetopft im Atrium eines Düsseldorfer Energiekonzerns. Hals über Kopf stürzt sich Alma in eine Reise, die Don Quijote alle Ehre machen würde.

"Wir wollten diesen Film ein bisschen wie ein Märchen erzählen", sagt Icaír Bollaín, "aber er hat einen realen Bezugspunkt. Es ist eine Geschichte über das, was in unserem Land geschehen ist und geschieht."

EL OLIVO basiert auf dem Drehbuch von Paul Laverty (zuletzt Goldene Palme für Ken Loachs "I, Daniel Blake", im November im Programmkino Wels), die Regisseurin und mehrfache Goya-Preisträgerin zählt zu den renommiertesten Regisseurinnen Europas.

Ein befreiender und tiefbewegender Film ... Icaír Bollaín hat die Geschichte von Paul Laverty ganz zu ihrer eigenen gemacht und sie mit einer außergewöhnlichen Sensibilität bereichert.

EL OLIVO ist ein wunderschöner Film, berührend, voller Wahrheit, Empörung und Hoffnung, ein Film, der Mut macht. (El Público)

Freitag, 2. September nach dem Film Olivenöldegustation &-verkauf im Bistro SAZIO. & ab 18:300 HOF-FOOD-MARKET im MKH.

ANMERKUNGEN: Sprache: Spanisch

Fachbereich: Spanisch / Soziales Lernen / Politische Bildung / Medienerziehung

Geeignet für:

AHS - ab 4. Klasse

HS - ab 4. Klasse

BHS

Berufsschulen

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Desert Kids

BILD Desert Kids

AT 2016 - 84 Min. - mehrsprachige OmU - empf. ab 10 Jahren - Regie: Michael Pfeifenberger - Drehbuch: Wolfgang Stahl, Michael Pfeifenberger - Kamera: Meni Elias - Schnitt: Petra Zöpnek - Sound Design: David Almeida-Ribeiro - Musik: Ulrich Drechsler - Produzentin: Claudia Wohlgenannt

Die Wüste Negev ist ein Ort der Gegensätze und Extreme, Heimat zweier unterschiedlicher Kulturen. Menschen aus dem Kibbuz und der Beduinensiedlung leben nah beieinander und dennoch getrennt. Die Probleme der Jugendlichen aber, ihre Wünsche und Hoffnungen, sind dieselben wie überall auf der Welt. Doch ebenso stark und unauflösbar scheint ihr Leben mit dem Schicksal und der Geschichte Israels verbunden.

Ich wollte nicht einen von vielen Filmen über den Nahost-Konflikt machen, sondern einmal zeigen, dass es auf muslimischer wie auch auf jüdischer Seite junge Menschen gibt, die sich trotz aller Konflikte als Israelis fühlen und mit Radikalismus nichts am Hut haben. Auf diese Stimmen sollte man viel mehr hören. (Michael Pfeifenberger)

(...) Ein erhellendes, hoffnungsvolles Porträt einer jungen Generation arabischstämmiger und jüdischer Israelis, denen die einzige Demokratie im Nahen Osten gleichermaßen Heimat ist. (Diagonale 2016)

Donnerstag, 8. Juni ab 19:00 Film & IM GESPRÄCH mit Regisseur Michael Pfeifenberger

ANMERKUNGEN: Altersempfehlung ab 10 Jahren

Fachbereich: Geografie / Politische Bildung

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Die Geträumten

BILD Die Geträumten

A 2016 - 89 Min. - OdtF - Regie: Ruth Beckermann - Drehbuch: Ruth Beckermann, Ina Hartwig - Kamera: Johannes Hammel - Schnitt: Dieter Pichler - Ton: Georg Misch - DarstellerInnen: Anja Plaschg, Laurence Rupp

Um Liebe und Hass, um richtige und falsche Worte geht es in dem Film „Die Geträumten“. Im Zentrum stehen Ingeborg Bachmann und Paul Celan, die sich im Nachkriegswien kennengelernt haben. Deren Briefwechsel bildet die Textgrundlage.

Die dramatische, rauschhafte, aber auch unendlich traurige Liebesgeschichte zwischen Bachmann und Celan beginnt 1948, als sie 22 und er 27 Jahre alt ist, und sie endet mit dem Suizid Celans 1971 in Paris. Für Ingeborg Bachmann ist es die große Liebe ihres Lebens, und doch hört sie nie auf, in ihm den Fremden zu sehen. Es geht nicht immer nett zu in diesen packenden Briefen. In einem Moment des Zweifels fragt sie: „Sind wir nur die Geträumten?“

Zwei junge Schauspieler, Anja Plaschg und Laurence Rupp, treffen sich in einem Tonstudio, um daraus zu lesen. Die dramatisch schwankenden Gefühle der Briefe gehen auf die Schauspieler über. Aber sie amüsieren sich auch, streiten, rauchen, reden über Tattoos und Musik. Ob die Liebe damals oder die Liebe heute, ob Inszenierung oder Dokumentation: Wo die Ebenen verschwimmen, schlägt das Herz des Films.

Auszeichnungen: Großer Diagonale-Preis Bester Spielfilm, Diagonale Preis Beste künstlerische Montage Spielfilm für Dieter Pichler, Prix International de la Scam & Prix des Jeunes Special Mention, Cinéma du Réel Paris, Ring der Filmkunst, Bildrausch Filmfestival Basel

ANMERKUNGEN: Fachbereich: Deutsch

Geeignet für: AHS 7. / 8. Klasse / BHS / Berufsschule

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Die Hüterin der Wahrheit - Dinas Bestimmung Skammerens Datter

BILD Die Hüterin der Wahrheit - Dinas Bestimmung

DK 2015 - 96 Min. - DF - Regie: Kenneth Kainz - Drehbuch: Anders Thomas Jensen nach dem Roman von Lene Kaaberbol - - DarstellerInnen: Rebecca Emilie Sattrup, Jakob Oftebro, Allan Hyde, Maria Bonnevie, Peter Plaugborg u. a.

Melussina ist eine „Beschämerin“, sie besitzt die Gabe, jene Dinge zu sehen, die Menschen gewöhnlich vor sich selbst und anderen verbergen, weil sie sich ihrer schämen. Auch Melussinas Tochter Dina verfügt über die gleiche Fähigkeit, für das Mädchen ist sie jedoch eher ein Fluch als ein Segen, denn die Menschen haben Angst vor ihr und so hat sie keine Freunde. Als im Königreich Dunark die Königsfamilie ermordet wird, geraten Melussina und Dina wegen ihrer Gabe schließlich sogar in höchste Lebensgefahr.

Die Drehorte sind toll gewählt und die Kostüme ebenso überzeugend wie die Spezialeffekte, auch die düstere Handlung trägt dazu bei, dass die Geschichte in sich stimmig ist. In Dinas Welt geht es rau und dreckig zu, es gibt Armut und Gewalt, Machtgier und Schaulust. Dadurch wirkt die fantastische Erzählung ungeheuer realistisch und zieht einen mit ihrer packenden Atmosphäre sofort in den Bann!

ANMERKUNGEN: Geeignet für:

VS ab 4. Klasse

AHS - Unterstufe

NMS

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Die Schüler der Madame Anne Les Héritiers

BILD Die Schüler der Madame Anne

FR 2015 - 106 Min. - franz. OmU - Regie: Marie-Castille Mention-Schaar - Drehbuch: Ahmed Dramé & Marie-Castille Mention-Schaar – Kamera: Myriam Vinocour – Schnitt: Benoît Quinon – Musik: Ludovico Einaudi - DarstellerInnen: Ariane Ascaride, Ahmed Dramé, Noémie Merlant, Geneviève Mnich, Stéphane Bak, Wendy Nieto u. a.

Ein Leben im Pulverfass: Die 10. Klasse des Léon-Blum-Gymnasiums im Pariser Vorort Créteil ist im wahrsten Wortsinn vielfältig. Doch tummeln sich hier viele die wissen, dass sich der Rest der Welt nicht für sie interessiert. Der junge Muslim Malik, die aggressive Mélanie oder der stille Théo nehmen nicht teil am Wohlstand der Mitte, und sie haben sich damit abgefunden. Das Klassenzimmer ist ihre politische Bühne, hier begegnen sich mit voller Wucht kulturelle und persönliche Konflikte. Etwas zu lernen scheint reine Zeitverschwendung. Als die engagierte Lehrerin Anne Guéguen die Klasse übernimmt, begegnen ihr selbstbewusster Unwille und große Provokationslust. Doch die kluge Frau versteht es, mit geschickten Fragen die Muster der Jugendlichen zu durchbrechen. Ohne mit der Wimper zu zucken meldet sie die Klasse bei einem renommierten, nationalen Schülerwettbewerb an. Mit großer Beharrlichkeit gelingt es ihr, die Schüler in eine gemeinsame Aufgabe zu verwickeln. Obwohl die meisten sich noch nie mit Geschichte befasst haben, entdecken die Jugendlichen, dass die längst vergangenen Schicksale auch ihnen viel zu erzählen haben. Für sie beginnt eine Reise in die Vergangenheit, die sie schließlich zu einer Gemeinschaft macht. Mit viel Sensibilität zeigt ihnen Madame Anne, dass sie Teil von etwas viel Größerem sind.

Eine bewegende und wunderbare Geschichte über Chancen und Respekt.

Auszeichnungen: Norderney 2015 - DGB-Filmpreis beim Internationalen Filmfest Emden / Prix de la Jeunesse beim Festival International de Cinéma de Valladolid 2014 / Prix Cinéma 2014 der Fondation Diane & Lucien Barrière / Besondere Erwähnung der Jury beim Prix Ilan Halimi contre l’antisémitisme.

ANMERKUNGEN: Fachbereich: Französisch / Soziales Lernen

Altersstufe: AHS - Oberstufe / BHS / BERUFSSCHULE

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Die Winzlinge - Operation Zuckerdose

BILD Die Winzlinge - Operation Zuckerdose

FR/BE 2013 - 90 Min. - ohne Dialog - Regie: Hélène Giraud, Thomas Szabo - Drehbuch: Thomas Szabo, Hélène Giraud - Künstlerische Leiterin: Hélène Giraud

Ein Marienkäfer wird durch ein unglückliches Aufeinandertreffen mit bösen Fliegen von seiner Familie getrennt, trifft einen Ameisenschwarm. Das alles inmitten eines Waldes, in dem ein menschliches Paar picknickt. Was übrig bleibt ist einiges an Essen und insbesondere eine Dose voll mit Zuckerwürfel. Die Ameisen wollen diese zu ihrem Ameisenstamm bringen, aber Feuerameisen kommen ihnen in den Weg. Mittendrin im Zwist: Der kleine Marienkäfer.

"Die Winzlinge" ist eine gelungene Mischung aus Real- und Animationsfilm – ganz ohne menschliche Sprache, jedoch mit schöner Musik.

ANMERKUNGEN: geeignet für

VS

Altersstufe: ab 6 Jahren

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Ein Lied für Nour Ya Tayr el Tayer / The Idol

BILD Ein Lied für Nour

PS/GB/QA/NL/AE 2015 - 100 Min. - OmdtU - empfohlen ab 12 - Regie: Hany Abu-Assad - Drehbuch: Hany Abu-Assad, Sameh Zoabi - Kamera: Ehab Assal - Schnitt: Eyas Salman - Musik: Habib Shehadeh Hanna - DarstellerInnen: Tawfeek Barhom, Qais Attalah, Hiba Attalah u.a.

Mohammed ist bereits von Kindheit an leidenschaftlicher Musiker und mit einer außergewöhnlichen Stimme gesegnet. Gemeinsam mit seiner Schwester Nour stand er schon in jungen Jahren bei Familienfeiern auf der Bühne. Während seiner Arbeit als Taxifahrer erfährt er, dass ein Vorsingen für die nächste Staffel der Castingshow „Arab Idol“ in Kairo stattfindet. Gegen alle Widrigkeiten versucht er, an dem Casting teilzunehmen und damit nicht nur sein eigenes Leben maßgeblich zu verändern …

EIN LIED FÜR NOUR ist die neue Regiearbeit des zweifach Oscar®-nominierten Regisseurs Hany Abu-Assad, der sich mit seinen Filmen „Paradise Now“ (2005) und „Omar“ (2013) international einen Namen gemacht hat. Mit seinem neuesten Film inszeniert Hany Abu-Assad ein humorvoll-bewegendes Feelgood-Movie, das auf wahren Begebenheiten basiert. Inspiriert wurde der Filmemacher durch die außergewöhnliche Geschichte von Mohammed Assaf, der im Gazastreifen aufwuchs und sich gegen alle gesellschaftlichen wie politischen Widrigkeiten seinen großen Traum erfüllte. Mit Talent und Willensstärke bahnte er sich als Palästinenser seinen Weg zur arabischen Castingshow „Arab Idol“ - und gewann den Wettbewerb.

EIN LIED FÜR NOUR ist eine berührende Geschichte über Mut, Zusammenhalt und Freundschaft. Ein Film, der zeigt, dass es sich lohnt, an die eigenen Träume zu glauben.

ANMERKUNGEN: Fachbereich: Musik, Soziales Lernen

Geeignet für: 3. / 4. HS / ab 3. /4. AHS / BHS / Berufsschule

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Ente gut! Mädchen allein zu Haus

BILD Ente gut! Mädchen allein zu Haus

DE 2016 - 92 Min. - OdtF - empf. ab 8 Jahren - Regie: Norbert Lechner - Drehbuch: Antonia Rothe-Liermann, Katrin Milhahn - Kamera: Namche Okon - Schnitt: Manuela Kempf - Musik: Martin Unterberger - DarstellerInnen: Lynn Dortschack, Lisa Bahati Wihstutz, Linda Phuong Anh-Dang, Andreas Schmidt, Lena Stolze, Y Nhung Dinh u. a.

Die elfjährige Linh macht ihre Sache mit Bravour. Weil ihre alleinerziehende Mutter unerwartet zurück nach Vietnam musss, versorgt Linh nun alleine ihre kleine Schwester Tien und kümmert sich auch noch um den elterlichen Imbiss. Natürlich darf das niemand erfahren, am wenigstens das Jugendamt. Das größte Problem für Linh jedoch ist Pauline: Sie hat rote Haare, ein Fernrohr und grinst frech.

Mit Humor, Herz und Abenteuerlust erzählt Norbert Lechners neuer Kinderfilm von der außergewöhnlichen Freundschaft dreier Mädchen, die kulturelle Unterschiede spielend überwinden.

Auszeichnung: Gewinner der Initiative "Der besondere Kinderfilm".

Norbert Lechner geb. 1961, studierte Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität München. Gründer der KEVIN Film GmbH. Für "Tom Und Hacke" erhielt er u. a. den Publikumspreis des Kinderfilms beim Filmfest München.

ANMERKUNGEN: Geeignet für:

VHS - ab 3. Klasse

AHS - Unterstufe

HS

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Flow: Das Kreativitätsprinzip

BILD Flow: Das Kreativitätsprinzip

AT/DE 2016 - 60 Min. - OdtF - Regie: Carola Mair - Drehbuch: Carola Mair - Kamera: Erik Etschel, Christian Strassl, Stefan Feichtinger - Schnitt: Erik Etschel - DarstellerInnen: Lea Föger, Ciara Moser, Bianca A. Braunesberger, Lena Göbel, Sabina Hank, Elena Janker u.a.

FLOW: Das Kreativitätsprinzip ist ein hedonistischer Dokumentarfilm über die Lust weiblicher Kunstschaffender kreativ zu sein und darüber was passiert, wenn Frau früh zu eigener Selbstständigkeit erzogen wird, anstatt überbehütet aufzuwachsen – aber auch darüber, was Kreativität gesellschaftspolitisch so alles bewirken kann. Ein Film über Mut, Engagement und Visionen in einer Zeit, in der Erwachsensein ein subversives Ideal ist, nach dem zu streben es sich lohnt.

Lea, Ciara und Bianca sind Generation Y – die Generation, die hinterfragt, zweifelt, sich selbst in Frage stellt. Aber auch die Generation, die den heutigen Zeitgeist bestimmt. FLOW: Das Kreativitätsprinzip ist deshalb ein ausdrucksstarkes Portrait über junge Frauen, die im kreativen Umgang mit der Gesellschaft ihr Leben bewältigen – trotz Handicaps, Niederlagen oder Rückschlägen. Alles Frauen mit Visionen, die Pionierarbeit leisten und die sich für die Auflösung von einschränkenden stereotypen Rollenbildern engagieren. Vor allem aber stehen diese Frauen für heutige weibliche Lebensentwürfe, die durch ihren Flow, also ihre Energie und positive Ausstrahlung, die Welt verändern und die Widerstände auf die sie stoßen, überwinden. Ein optimistischer Film über den heutigen Zeitgeist, der motiviert.

Fr, 2.12., 19:00: Filmvorführung mit einleitenden Worten des Kulturreferenten der Stadt Wels, Johann Reindl-Schweighofer. Im Gespräch mit der Regisseurin Carola Mair nach der Vorstellung. In Anwesenheit der Musikerinnen.

ANMERKUNGEN: Fachbereich: Kunst, Tanz, Musik

Geeignet für: HS 4. Schulstufe / AHS ab 4. Klasse / BHS / Berufsschule

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Frühstück bei Monsieur Henri L'étudiante et Monsieur Henri

BILD Frühstück bei Monsieur Henri

FR 2015 - 98 Min. - OmdtU - Regie: Ivan Calbérac - Buch: Ivan Calbérac - Kamera Vincent Mathias / AFC - Schnitt: Véronique Parnet - Originalmusik: Laurent Aknin - Ton:Philippe Fabbri, Damien Aubry, Emmanuel Croset - DarstellerInnen: Claude Brasseur, Guillaume de Tonquédec, Noémie Schmidt, Frédérique Bel, Thomas Solivéres, Valérie Kéruzoré, Stéphan Wojtowicz, Antoine Glémain, Grégori Baquet, Nicolas Guillot

Monsieur Henri ist ein mürrischer alter Herr und stolz darauf. Er lebt allein mit einer Schildkröte in einer viel zu großen Pariser Altbauwohnung und ärgert sich – über die Ehefrau seines Sohnes, die jungen Leute von heute oder was sonst so anfällt. Doch weil Henris Gesundheit letzthin etwas nachgelassen hat, beschließt sein Sohn Paul, dass es Zeit wird für eine Mitbewohnerin. Mit der chronisch abgebrannten Studentin Constance kommt ihm eine junge Dame ins Haus, die all das hat, was Henri auf den Tod nicht leiden kann, die seine Pantoffeln klaut und unerlaubt das Klavier benutzt. Weil sich Constance die Miete eigentlich nicht leisten kann, bietet Henri ihr ein skurriles Geschäft an: Wenn sie es schafft, seinem Sohn Paul so lange schöne Augen zu machen, bis der seine Ehefrau verlässt, ist die Miete umsonst. Mehr übel als wohl willigt Constance ein.

Den Preis, den Monsieur Henri für die Hoffnung zahlen muss, seine Schwiegertochter in Kürze los zu sein, ist entsprechend hoch. Denn für ihn ist die Anwesenheit von Constance ungefähr so schwer auszuhalten wie die eines nörgelnden 5-Jährigen im Kartenlesesaal: Sie isst im Wohnzimmer, trägt unerlaubt seine Pantoffeln, lässt Kleider und Fernsehmahlzeiten herumliegen – und, am schlimmsten von allem, sie spielt Klavier. Plötzlich sind wieder die Lieblingsstücke seiner Frau zu hören, die Henri schon längst in irgendeiner Vergangenheitskiste vergraben hatte.

ANMERKUNGEN: Sprache: Französisch

Fachbereich: Französisch / Soziales Lernen / Medienerziehung

Geeignet für:

AHS-Oberstufe

BHS

Berufsschulen

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Hannas schlafende Hunde

BILD Hannas schlafende Hunde

AT/DE 2015 - 120 Min. - OdtF - Regie: Andreas Gruber - Drehbuch: Andreas Gruber nach der gleichnamigen Romanvorlage von Elisabeth Escher - Kamera: Martin Gressmann - Schnitt: Julia Drack - Musik: Gert Wilden - DarstellerInnen: Nike Seitz, Hannelore Elsner, Franziska Weisz, Rainer Egger, Nico Liersch, Johannes Silberschneider, Lena Reichmuth u. a.

Wels 1967. Der Krieg ist offiziell vorbei, aber in den Köpfen von manchen Menschen tobt er noch immer. In dieser Zeit wächst die 9-jährige Johanna auf, die für ihr Leben gerne singt. Doch ihre Eltern verbieten ihr alles was Freude bereitet. Sie soll sich lieber in katholischer Demut üben und sich unauffällig und vor allem still verhalten. Doch Johanna ahnt, dass irgendetwas vor ihr und dem Bruder verheimlicht wird. Johanna beginnt nach den Gründen zu forschen und entdeckt dabei ihre wahre, halbjüdische Identität… Ihr Geheimnis teilt sie mit ihrer Großmutter, die noch sehr genau weiß, welche der im Krieg so linientreuen Nazis sich nun als besonders fromme Katholiken ausgeben. Die "schlafenden Hunde" der Vergangenheit will niemand in der kleinen Stadt wecken.

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman der Welserin Elisabeth Escher.

Donnerstag, 31. März 2016 - 20:00 Premiere. In Anwesenheit von Regisseur Andreas Gruber, der Hauptdarstellerinnen Hannelore Elsner und Nike Seitz sowie zahlreicher Teammitglieder.

ANMERKUNGEN: Geeignet für:

HS - ab 4. Klasse

AHS - ab 4. Klasse

BHS

Berufsschule

Fachbereich: Geschichte / Deutsch

ab 1. April 2016

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König Laurin

BILD König Laurin

DE/IT/AT 2016 - 85 Min. - OdtF - empf. ab 8 Jahren - Regie: Matthias Lang - Drehbuch: Matthis Lang- Kamera: Kaspar Kaven - Schnitt: Theo Strittmatter - Musik: David Reichelt - Kostümbild: Barbara Schwarz - DarstellerInnen: Florian Burgkart, Rufus Beck, Volker Zack, Patrick Mölleken, Katharina Stark u. a.

Theo ist Thronfolger und mit seinem jugendlichen Alter von 16 Jahren noch viel zu klein gewachsen. Sein Vater, König Dietrich, ist ein sturer Dickkopf und lässt sich nicht vom gescheiten Geist seines Sohnes begeistern. Er ist davon überzeugt, dass nur mit Manneskraft ein anständiger König aus ihm werden kann, und so muss Theo eine Tortur nach der anderen über sich ergehen lassen. Dass König Dietrich dabei die Leiden seines Volkes außer Acht lässt, interessiert ihn herzlich wenig. Seit er die Zwerge aus seinem Land verbannt hat, wächst und gedeiht kein Strauch und Baum mehr im Land. Bei einem Ausflug in die Berge, einer weiteren Prüfung an Theo, fällt dieser in eine Schlucht hinab. Dort wird Theo vom Zwergenkönig, König Laurin, gerettet, der ihn mit in seinen Garten in den Furchen des Gebirges nimmt.

Die Sage von König Laurins Rosengarten reicht bereits ins 13. Jahrhundert zurück. Die Wurzeln sind in Südtirol ansässig, wo sich auch die Rosengartenspitze – ein Berg der Dolomiten – befindet.

Auszeichnung: Goldener Spatz (Kinderjury) - Bester Darsteller Volker Zack, Beste Regie , Bester Film

ANMERKUNGEN: Empf ab 8 Jahren

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Krieg der Knöpfe La nouvelle guerre des boutons

BILD Krieg der Knöpfe

FR 2011 - 100 Min. - DF - Regie: Christophe Barratier - Drehbuch: Christophe Barratier, Thomas Langmann - DarstellerInnen: Jean Texier, Clement Godefroy, Theophile Baquet, Louis Dussol, Harlod Werner, Laetitia Casta u. a.

"Ihr Schlappschwänze!" Schon immer bekämpften sich die Kinder der Nachbardörfer Longeverne und Velrans ohne Gnade. Doch diese Beschimpfungen kann sich keiner gefallen lassen - das bedeutet Krieg!

Lebrac, Anführer der Longeverne-Bande, ersinnt eine besondere Kriegslist: Den Gefangenen werden alle Knöpfe der Kleidung abgeschnitten.

Als die hübsche Violette neu ins Dorf kommt wird aus der Unbekümmertheit des Kriegsspiel plötzlich Ernst. Denn 1944 hält auch in Südfrankreich der große Krieg Einzug. Die Kinder und die Eltern aus den verfeindeten Dörfern haben nun keine andere Wahl, als sich zu verbünden und gemeinsam auf der richtigen Seite zu stehen ...

Die Abenteuergeschichte erzählt von Freunden und Feinden, vom Siegen und Verlieren, von kleinen und großen Kindern - KRIEG DER KNÖPFE ist Kult!

ANMERKUNGEN: Geeignet ab 8 Jahren für

VS

HS

AHS-Unterstufe

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Lola auf der Erbse

BILD Lola auf der Erbse

DE 2014 - 93 Min. - OdtF - ab 8 Jahren - Regie: Thomas Heinemann - Drehbuch: Thomas Heinemann - Kamera: Tobias Jall – Schnitt: Laura Richter – Musik: Frankie Chinasky - DarstellerInnen: Tabea Hanstein, Christiane Paul, Tobias Oertel, Arturo Perea Bigwood, Antoine Monot jr. u. a.

Lola ist elf Jahre und lebt mit ihrer Mutter Loretta auf einem Hausboot namens „Erbse“. Märchenhaft bunt und gemütlich haben die beiden ihr Zuhause gestaltet, wie ein Rückzugsort angesichts der weniger harmonischen Außenwelt. Lola's Vater hat die Familie verlassen, was Lola nur schwer verkraftet, noch dazu wo nun ihre Mutter einen neuen Freund hat, den Lola naturgemäß nicht mag. Auch sonst hat Lola in dem konservativen deutschen Ort genug Probleme. Sie freundet sich mit einem neuen Mitschüler, dem jungen Kurden Rebin an. Aber Rebin hat ein Geheimnis: Die kurdische Familie ist illegal in Deutschland. Dieses Problem stellt die beginnende Freundschaft immer wieder auf die Probe. Aber dazu sind Freunde schließlich da – um gemeinsam Probleme zu lösen.

Glaubwürdig und kindgerecht erzählt der Film von der Hoffnung, dass Aufrichtigkeit und Respekt die Welt ein wenig besser machen können.

ANMERKUNGEN: Geeignet ab 8 Jahren

Volksschulen / AHS Unterstufe

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Maikäfer flieg

BILD Maikäfer flieg

AT 2016 - 110 Min. - OdtF - Regie: Mirjam Unger - Drehbuch: Sandra Bohle, Mirjam Unger, - Kamera: Eva Testor - Schnitt: Niki Mossböck - Musik: Eva Jantschitsch - Ausstattung: Katharina Wöppermann - DarstellerInnen: Zita Gaier, Ursula Strauss, Gerald Votava, Paula Brunner, Krista Stadler, Heinz Marecek, Bettina Mittendorfer, Lino Gaier u. a.

„Es ist Krieg. Es ist schon lange Krieg. Ich kann mich überhaupt nicht mehr daran erinnern, dass einmal kein Krieg war.“ Die Welt der neunjährigen Christl besteht vor allem aus Trümmern, Staub und Nächten im Luftschutzbunker. Die Nachricht vom nahen Kriegsende bedeutet für sie und ihre Familie kaum Erleichterung, denn schon naht die nächste Bedrohung: Die Russen kommen. Frauen und Kinder sollen nach Möglichkeit raus aus Wien, heißt es. Die Großeltern bleiben in der halb zerbombten Wohnung in Hernals zurück, weil Oma nicht in einem Nazi-Haus Zuflucht suchen will. Und so findet sich in einer Villa im Vorort Neuwaldegg ein kleines Häufchen gebeutelter, völlig mittelloser Überlebenswilliger.

Der Film von Mirjam Unger basiert auf dem autobiografischen Roman „Maikäfer, flieg! Mein Vater, das Kriegsende, Cohn und ich“ (1973) von Christine Nöstlinger. Die Regisseurin bringt die ebenso berührende wie beinharte Vorlage authentisch und liebevoll auf die Leinwand: Als spannend-humorvolle Geschichte einer Kindheit, als Porträt einer Zeit des (buchstäblichen) Umbruchs – und nicht zuletzt als Hommage für eine der größten österreichischen Autorinnen.

Christine Nöstlinger, eine der wichtigsten und einflussreichsten österreichischen Autorinnen, feiert im Oktober 2016 ihren 80. Geburtstag.

ANMERKUNGEN: geeignet für

HS - ab 4. Klasse

AHS - ab 4. Klasse

Berufsschule

BHS

Fachbereich: Deutsch / Geschichte

ab 11. MÄrz 2016

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Marie Curie

BILD Marie Curie

DE/PL/FR 2016 - 100 Min. - OmdtU - Regie: Marie Noëlle - Drehbuch: Marie Noëlle, Andrea Stoll - Kamera: Michael Englert, - Musik: Bruno Coulais - DarstellerInnen: Karolina Gruszka, Arieh Worthalter, Charles Berling, André Wilms, Samuel Finzi, Iza Kuna, Malik Zidi, Marie Denarnaud, Daniel Olbrychski, Sabin Tambrea u.a.

1903 erhält die Wissenschaftlerin Marie Curie als erste Frau gemeinsam mit ihrem Mann Pierre den Nobelpreis für Physik. Nur kurze Zeit später, mit gerade Mitte dreißig und als junge Mutter zweier Kinder, verliert sie Pierre durch einen tragischen Unfall. Dennoch geht sie ihren Weg unerschütterlich weiter, setzt in einer von Männern dominierten Welt ihre gemeinsamen Forschungen alleine fort und erhält als erste Frau einen Lehrstuhl an der Pariser Sorbonne.

Als sie sich dann, nach einer langen Zeit der Trauer um ihren geliebten Mann, in den verheirateten Wissenschaftler Paul Langevin verliebt und sich auf eine Affäre mit ihm einlässt, löst sie einen heftigen Skandal aus. Im vollen Glanze ihres Ruhms wird Marie Curie zum Ziel übler Diffamierungen und muss bitterlich erfahren, wie unvereinbar Vernunft und Leidenschaft sein können...

Mit MARIE CURIE wirft Regisseurin Marie Noëlle einen sehr persönlichen Blick auf das bewegte Leben der zweifachen Nobelpreisträgerin. Sie konzentriert sich in ihrem Film auf die Jahre zwischen der Verleihung der beiden Preise, die für Marie Curie geprägt waren von tragischen Ereignissen, von privaten und beruflichen Erfolgen und Niederlagen und von einer großen neuen Liebe zu ihrem Kollegen Paul Langevin, die in einen öffentlichen Skandal mündete.

ANMERKUNGEN: Fachbereich: Physik, Chemie, Geschichte

Geeignet für AHS ab 5. Klasse / BHS / Berufsschule

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Mr. Gaga

BILD Mr. Gaga

IL/SE/DE/NL 2015 - 100 Min. - OmdtU - Regie: Tomer Heymann - Kamera: Itai Raziel - Schnitt: Alon Greenberg, Ido Mochrik, Ron Omer - Sounddesign: Alex Claude - Musik: Ishai Adar - DarstellerInnen: Ohad Naharin sowie Natalie Portman, Mari Kajiwara, Reggie Willson, Ani Udovicki, Yossi Yungman u.v.m.

Ohad Naharin, aufgewachsen im israelischen Kibuzz Misra, wird weltweit als einer der herausragendsten zeitgenössischen Choreographen gefeiert. Mit seiner ungewöhnlichen künstlerischen Vision sowie seinen mitreißenden Choreographien verhalf er der Batsheva Dance Company zu internationaler Bekanntheit. Für Naharin geht es bei seiner neu entwickelten Bewegungssprache „Gaga“ um Leidenschaft, herausbrechende Kraft, das Extreme, um die Lust des Moments und darum, Grenzen zu brechen. Als Revolutionär des Modern Dance wird Ohad Naharin an international renommierte Häuser eingeladen, u.a. die Staatsoper Berlin, um seine Werke mit den jeweiligen Compagnien einzuarbeiten.

Der preisgekrönte Regisseur Tomer Heymann („Paper Dolls“, „I Shot My Love“ und „Who’s Gonna Love Me Now?“) zeigt, welch harte Arbeit hinter den kraftvollen und atemberaubenden Auftritten der Batsheva Dance Company steckt, wie Naharin zu dem gefeierten Choreographen wurde und wer „Mr. Gaga“ wirklich ist.

„Tanz ist mehr als eine Aneinanderreihung von Bewegungen. Es ist eine eigene Sprache. Menschen, die diese Kunstform zelebrieren, begeben sich auf eine „Trip“. Sie lernen, mittels Tanz ihre Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Die Tänzer befinden sich in Trance, in einer Welt fernab ab der Realität. Sie lassen ab von ihren Problemen und vergessen alles um sich herum. Der mehrfach international ausgezeichnete israelische Filmemacher Tomer Heymann nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise in die Welt des Tanzes und der Choreografie. Wir lernen einen Meister seines Faches kennen: Ohad Naharin. Heymann zeichnet die Stationen und die Karriere von MR. GAGA nach. Während die Interview- und Kommentarsequenzen von Naharin uns unaufhaltsam aus dem Off beschallen, gruppiert der Film das Archivmaterial mehr oder weniger in chronologischer Reihenfolge. Nicht immer überzeugt das mitunter 40 Jahre alte Bildmaterial mit bestechend scharfen Bildern und will nicht so recht mit dem Rest des Films kopolieren, aber inhaltlich sind die Einblicke in die privaten Momente und vor allem in die zahlreichen Tanzaufnahmen aus der New Yorker Zeit von Naharin absolut sehenswert. Das teilweise gezeigte Material beeindruckt durch Hingabe und tänzerischen Können der Akteure. Stellt man Mr. Gaga in Relation zu Wim Wenders Tanzfilm Pina, der nach wie vor zu den tänzerischen Highlights im Dokumentarfilmbereich zählt, so wählt Mr. Gaga eher einen biografischen Ansatz. Das ist in der Herangehensweise ähnlich wie Anette von Wangenheims Filmporträt von Martin Schläpfer, der unter dem Titel Feuer bewahren, nicht Asche anbeten im Februar diesen Jahres in den Kinos erschien. Tomer Heymann setzt aufgrund von Kosten der Hochglanz-Tanzaufnahmen eher auf historisches Archivmaterial, um die Lücken im Film entsprechend zu füllen. Dem Film kam man somit nicht viel vorwerfen, daher werden Fans von Tanz, Ballett und flüssigen rhythmischen Bewegungen voll auf ihre Kosten kommen. Aber auch so lädt Mr. Gaga uns alle in eine partiell fremde Welt ein. Fazit: Liebevoll arrangierter Doku-Film, der einen hoch angesehenen Meister des Tanzes ansprechend würdigt.https://filmspleen.com/2016/05/14/mr-gaga-wer-ist-ohad-naharin/

„Die schönste und bedeutendste filmische Schöpfung über israelischen Tanz“ „Eine inspirierende Arbeit.“ ACHBAR HA’IR

„Tomer Heymanns fundamentales Verständnis für die Einzigartigkeit des Tanzes macht „MR. GAGA“ zu einem kleinen Meisterwerk.“ „Filmische Tanzmagie" DAGENS NYHETER

ANMERKUNGEN: Fachbereich: Tanz, Musik

Geeignet für AHS-Oberstufe / BHS / Berufsschule

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Paula - Mein Leben soll ein Fest sein Paula

BILD Paula - Mein Leben soll ein Fest sein

DE 2016 - 123 Min. - OF, teilweise untertitelt - Regie: Christian Schwochow - Drehbuch: Stefan Kolditz - Kamera: Frank Lamm - Musik: Jean Rondeau - Schnitt: Jens Klüber - DarstellerInnen: Carla Juri, Albrecht Abraham Schuch, Roxane Duran, Joel Basman, Stanley Weber u.a.

Worpswede, 1900. Schon bei ihrer ersten Begegnung spüren Paula Becker und Otto Modersohn eine besondere Verbindung. Aus ihrer gemeinsamen Leidenschaft für die Malerei wird die große Liebe. Als sie heiraten, führen sie eine Ehe fernab von gängigen Mustern ihrer Zeit. Eine Beziehung in satten Farben, reich an Konturen und mit Spuren von Kämpfen. So wie die Gemälde der jungen Frau, die mutig nach dem Leben greift und die als Paula Modersohn-Becker in die Kunstgeschichte eingehen wird. Gegen alle Widerstände lebt sie ihre Vision von künstlerischer Selbstverwirklichung und ihre romantische Vorstellung von Ehe und Liebe.

Mit PAULA erzählt Regisseur Christian Schwochow das faszinierende Leben einer hochbegabten Künstlerin und radikal modernen Frau zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Voller Sinnlichkeit, mit zartem Humor und spielerischer Leichtigkeit ist PAULA auch die Geschichte einer großen leidenschaftlichen Liebe. Die Konflikte, an denen die Liebenden zu scheitern drohen, sind heute – ein Jahrhundert später – aktueller denn je.

ANMERKUNGEN: Fachbereich: Kunst

Geeignet ab 7. Klasse AHS / BHS / Berufsschule

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Peggy Guggenheim – Ein Leben für die Kunst Peggy Guggenheim

BILD Peggy Guggenheim – Ein Leben für die Kunst

US 2014 - 96 Min. - OmU - Regie: Lisa Immordino Vreeland - Kamera: Peter Trilling – Musik: Steven Argila - DarstellerInnen: Mitwirkende: Peggy Guggenheim, Samuel Beckett, Max Ernst, Jackson Pollock, Marcel Duchamp, Larry Gagosian, Marina Abramovic u. a.

Der Dokumentarfilm PEGGY GUGGENHEIM: EIN LEBEN FÜR DIE KUNST von Lisa Immordino Vreeland zeichnet ein facettenreiches Bild der berühmten Kunst-Ikone: Ein Leben im kulturellen Umbruch des 20. Jahrhunderts, das von Affären und Beziehungen zu einigen der größten Künstler des letzten Jahrhunderts geprägt war. Ihre Leidenschaft ließ Peggy Guggenheim zu einer der einflussreichsten amerikanischen Kunstmäzeninnen, Sammlerinnen und Galeristinnen moderner Kunst werden.

Bisher verschwunden geglaubte Tonaufnahmen von Interviews mit Peggy Guggenheim bringen den sensiblen und temperamentvollen Charakter der schillernden Kunstfigur ans Licht. Ihre Erzählungen werden dabei von einem umfangreichen Foto- und Filmarchiv unterstrichen.

Die Regisseurin zeichnet das Portrait einer selbstbewussten Frau, bei der das Leben und die Kunst Hand in Hand gingen.

ANMERKUNGEN: Fachbereich: Kunst / Kunstgeschichte

Geeignet für

AHS Oberstufe

BHS

Berufsschule

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Ronja Räubertochter

BILD Ronja Räubertochter

SE/NO 1984 - 121 Min. - DF - Regie: Tage Danielsson - Drehbuch: Astrid Lindgren – Musik: Björn Isfält - DarstellerInnen: Hanna Zetterberg, Dan Hafström, Börje Ahlstedt u. a.

Weil Räuberhauptmann Mattis seinen Rivalen Borka samt Sippschaft endgültig loswerden will, nimmt er dessen Sohn Birk gefangen. Aber das kann Mattis‘ Tochter Ronja unmöglich zulassen, denn heimlich sind die beiden längst Freunde! Als Ronja dafür sorgt, dass Birk frei kommt, ist Mattis so gekränkt, dass er nicht mehr ihr Vater sein will.

Gerade weil sich die Kinderbuchautorin Astrid Lindgren, von der die Geschichte stammt, nie scheut, in ihren Büchern auch das Schreckliche und Traurige anzusprechen, sind ihre Geschichten so stark und berührend. Und weil sie zum Glück nie bei dem Schrecklichen und Traurigen bleiben, machen sie Mut und bringen einen immer wieder zum Lachen – oder dazu, Frühlingsschreie auszustoßen!

ANMERKUNGEN: Altersstufe: VS / HS - 1- 2 Klasse / AHS - 1 - 2 Klasse

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Sebastian und die Feuerretter

BILD Sebastian und die Feuerretter

FR 2015 - 97 Min. - DF - geeignet ab 8 Jahren - Regie: Christian Duguay - Drehbuch: Cecile Aubry, Juliette Sales - Kamera: Christophe Graillot - Schnitt: Olivier Gajan - Musik: Armand Amar - DarstellerInnen: Félix Bossuet, Tchéky Karyo, Thierry Neuvic, Margaux Chátelier, Thylane Blondeau u. a.

September 1945: Im Dorf feiert man das Ende des Kriegs. Der kleine Sebastian ist mittlerweile 10 Jahre alt. Er und seine Hündin Belle warten schon gespannt auf die Rückkehr von Angelina… aber seit einem Flugzeugabsturz in den dichten Wäldern der Alpen fehlt jede Spur von ihr. Das ganze Dorf hat die Hoffnung verloren, dass sie je zurückkommen wird. Das ganze Dorf – außer César: Sebastians Grossvater kennt einen Mann namens Pierre, der helfen könnte, sie zu finden. Doch bevor sie die junge Frau retten können, müssen der kleine Junge uns seine treue Hündin vielen Gefahren überwinden, Prüfungen bestehen und werden mit einem großen Geheimnis konfrontiert. Ein Geheimnis, das das Leben von Belle und Sebastian für immer ändern wird.

Ein bildgewaltiges Kinoerlebnis für große und kleine Menschen ab 8 Jahren.

ANMERKUNGEN: geeignet für:

VS

AHS Unterstufe

HS

Altersstufe: ab 8 Jahren

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Seefeuer Fuocoammare

BILD Seefeuer

FR/IT 2016 - 114 Min. - OmdtU - Regie: Gianfranco Rosi - Kamera: Gianfranco Rosi- -Schnitt: Jacopo Quadri - Ton: Stefano Grosso - DarstellerInnen: Samuele Pucillo, Mattias Cucina, Samuele Caruana, Dr. Pietro Bartolo, Giuseppe Fragapane, Maria Signorello, Francesco Paterna, Francesco Mannino, Maria Costa

Samuele ist 12. Nach der Schule trifft er seine Freunde oder streift mit einer selbstgebauten Steinschleuder durch die Gegend. Er will Fischer werden, so wie sein Vater. Samuele lebt auf der Mittelmeerinsel Lampedusa, auf der das Leben schon immer von dem geprägt war, was das Meer bringt. Seit Jahren sind das nun vor allem Menschen – Tausende Flüchtlinge, die in der verzweifelten Hoffnung auf ein besseres Leben eine lebensgefährliche Reise wagen.

Der italienische Originaltitel „Fuocoammare“ kann sowohl als „brennendes Meer“ als auch „Leuchtturm“ übersetzt werden. Der deutsche Kinotitel ist dieser Doppelbedeutung geschuldet: „Seefeuer“ bezeichnet zum einen das Lichtsignal auf Leuchttürmen, zum anderen eine historische Brandwaffe, die vor allem gegen Schiffe zum Einsatz kam und nicht mit Wasser gelöscht werden konnte.

Auszeichnungen: Wettbewerb, Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Bär für den Besten Film, Amnesty International Filmpreis, Leserpreis der „Berliner Morgenpost“, Preis der Ökumenischen Jury (Wettbewerb)

Meine Entscheidung nach Lampedusa zu ziehen, änderte alles. In meinem Jahr auf der Insel überstand ich den langen Winter und dann die Fischersaison. Ich lernte den wahren Rhythmus der Flut der Migranten kennen. Es war wichtig, die Vorgehensweise der Medien zu durchbrechen, die immer nur dann nach L A M P E D U S A strömten, wenn es eine Katastrophe gab. Als ich dort lebte, verstand ich, dass der Begriff Katastrophe bedeutungslos war. Es gab jeden Tag eine Katastrophe. Jeden Tag passierte etwas. Um das reale Ausmaß der Tragödie zu erfassen, muss man nicht nur vor Ort sein, sondern auch laufenden Kontakt haben. Nur so war ich in der Lage, die Gefühle der Inselbewohner zu verstehen, die seit 20 Jahren zusehen, wie sich diese Tragödie ständig wiederholt.“ Kommentar des Regisseurs

ANMERKUNGEN: Sprache: Italienisch

Fachbereich: Politische Bildung / Soziales Lernen / Medienerziehung

Geeignet für:

AHS-Oberstufe

BHS

Berufsschulen

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Seit die Welt Welt ist

BILD Seit die Welt Welt ist

AT/ES 2015 - 103 Min. - span. OmU - Regie: Günter Schwaiger - Drehbuch: Günter Schwaiger – Kamera: Günter Schwaiger – Schnitt: Günter Schwaiger, Martin Eller – Musik: Los Linces, Bence Boka

Der Film beschreibt das Leben und den Kampf eines kastilischen Bauern und seiner Familie in Zeiten der Krise. Er begleitet die Familie durch die Jahreszeiten, von der Aussaat bis zur Ernte, vom winterlichen Schnee bis in die Sommerhitze, vom Schweineschlachten bis zum Weinhauen.

Man möchte sich zu Gonzalos Familie an den Tisch setzen und hausgemachten Wein und Chorizo kosten. «Es ist eine Art zu leben, nicht schlechter oder besser als andere», sagt der Kleinbauer im beschaulichen Kastilien. Freilich, die kleine Dorfgemeinschaft wird langsam zwischen Arbeitslosigkeit und Überalterung zerrieben. Dem hält Gonzalo Selbstversorgung, gelebte Tradition und Naturverbundenheit entgegen. Schwaigers Porträt des klugen Freigeists ist zugleich eine Hymne an das ursprüngliche Spanien abseits der Metropolen, das angesichts von sozialem Umbruch und Wirtschaftskrise täglich ums Überleben kämpft.

Günter Schwaiger, geboren 1965 in Neumarkt, Salzburg. Studium der Ethnologie und Theaterwissenschaften in Wien. Arbeitet seit Anfang der Neunziger Jahre als Filmemacher überwiegend in Spanien.

Am Samstag, 21. Jänner – 18:00 h - Anwesenheit von Günter Schwaiger

ANMERKUNGEN: Sprache: Spanisch

Fachbereich: Spanisch / Geographie / Wirtschaft & Landwirtschaft / Medienerziehung

Geeignet für:

AHS - ab 4. Klasse

HS ab 4 Klasse

BHS

Berufsschulen

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Siebzehn

BILD Siebzehn

AT 2017 - 104 Min. - OdtF - Regie: Monja Art - Drehbuch & Schnitt: Monja Art - Kamera: Caroline Bobek - Ton: Hjalti Bager-Jonathansson - Kostüm: Christine Ludwig - DarstellerInnen: Elisabeth Wabitsch, Anaelle Dézsy, Alexandra Schmidt, Alexander Wychodil, Christopher Schärf u. a.

Die letzten Wochen vor den Sommerferien, irgendwo in Niederösterreich. Die siebzehnjährige Paula lebt mit ihrer älteren Schwester bei ihrem Vater. Jeden Morgen fährt sie gemeinsam mit ihren besten Freunden Marvin und Kathrin mit dem Bus zur Schule in ein Nachbardorf. Neben dem neuesten Tratsch und Klatsch aus der Schule geht es bei diesen Fahrten vor allem um Liebe und Sex.

Auch Paula sehnt sich nach Zuneigung und Leidenschaft - wenn auch mit widersprüchlichen Gefühlen. Denn ihr Objekt der Begierde ist ihre Mitschülerin Charlotte. Charlotte hat allerdings einen Freund. Daher versucht sich Paula, die sich ihrer Liebe nicht sicher ist, an einer Affäre mit einem Mitschüler. Und dann ist da noch die zügellose Lilli, die begehrt werden will. Dabei nimmt sie weder auf sich noch auf andere Rücksicht. Paula scheint das perfekte Opfer zu sein.

„Sensibel und entschlossen inszeniert, erzählt dieser wunderbare Film von der ersten oder auch der zweiten Liebe, tiefen Sehnsüchten, der inneren Unsicherheit und der Suche nach der eigenen Identität“, lobte die Jury. (...) Es sei „überaus erstaunlich, dass man diese wiederkehrenden Geschichten vom Erwachsenwerden so erfrischend und emotional mitreißend neu erfinden kann“. (Jury Max-Ophüls-Festival)

Auszeichnung: 38. Max-Ophüls-Preis Saarbrücken 2017 - Preis Beste Nachwuchsschauspielerin Elisabeth Wabitsch & Bester Film

ANMERKUNGEN: Geeignet für:

AHS ab 6 Kl

BHS

Berufsschule

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The music of strangers: Yo Yo Ma & the Silkroad Ensemble

BILD The music of strangers: Yo Yo Ma & the Silkroad Ensemble

US 2016 - 96 Min. - OmU - Regie: Morgan Neville - Drehbuch: Morgan Neville - Kamera: Graham Willoughby - Schnitt: Helen Kearns, Jason Zeldes - DarstellerInnen: Yo Yo Ma, Kinan Azmeh, Kayhan Kalhor, Cristina Pato, Wu Man und den Mitgliedern des Silk Road Ensemble

Seit dem Jahr 2000 bringt der Cellist Yo-Yo Ma Musiker aus aller Welt in seinem Silk Road Project zusammen. So wie die historische Seidenstraße einst China mit Zentral- und Westasien verband, pflegt auch Yo-Yo Ma den interkulturellen Ideenaustausch, den Dialog zwischen asiatischen und westlich geprägten Künstlern. In seinem Projekt wirken, in wechselnder Besetzung, rund 60 Solisten aus über 20 Nationen mit. Das Ensemble gastierte bisher mit mehr als 300 Konzerten in 34 Ländern.

Morgan Nevilles Dokumentarfilm skizziert die Lebensgeschichte von Yo-Yo Ma. Zugleich werden einzelne Musiker vorgestellt, u. a. der Syrer Kinan Azmeh, in dessen Klarinettenspiel der Schmerz über den

Krieg in seiner Heimat mitklingt, und der Iraner Kayhan Kalhor, der in seinem Land bespitzelt und ins Exil getrieben wurde. Der Film vermittelt einen Eindruck von der Energie, die jedes Ensemblemitglied aufbringt, um der weltumspannenden Kraft und Schönheit der Musik zur Geltung zu verhelfen, in einem Spiel, das so natürlich wie wahr ist und aus dem Herzen kommt. (Berlinale)

Morgan Neville, 1967 in Los Angeles geboren, Studium an der University of Pennsylvania, erste Berufstätigkeit als Journalist. Für seine Musik- Dokumentarfilme erhielt er zahlreiche Preise, darunter fünf Grammy Awards. 2014 gewann 20 FEET FROM STARDOM den Oscar als bester Dokumentarfilm.

ANMERKUNGEN: Fachbereich: Musik

Geeignet für:

AHS ab 4. Kl.

Hs ab 4 Kl.

BHS

Berufsschulen

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Timm Thaler oder das verkaufte Lachen

BILD Timm Thaler oder das verkaufte Lachen

DE 2017 - 102 Min. - OdtF - Kinderkino empfohlen ab 8 Jahren - Regie: Andreas Dresen - Drehbuch: Alexander Adolph - Kamera: Michael Hammon - Schnitt: Jörg Haunschild - DarstellerInnen: Arved Friese, Justus von Dohnányi, Jule Hermann, Bjarne Ingmar Mädel, Charly Hübner, Axel Prahl u. a.

Timm Thalers wunderbares Lachen steckt alle an. Doch er verkauft es an den geheimnisvollen Baron Lefuet und gewinnt dafür ab sofort jede Wette. Bald aber merkt er, dass ein Mensch ohne Lachen kein richtiger Mensch ist. Timm schmiedet einen Plan, wie er sein Lachen zurückbekommen kann. Lefuet ist nicht leicht zu überlisten, aber Timm gibt nicht auf ...

Der Autor James Krüss hat seinen Welterfolg „Timm Thaler“ einst für ein junges Publikum geschrieben. Das bedeutet aber nicht, dass die Verfilmung ein Fall (nur) fürs Kinder-Kino ist. Wenn dieses formidable Abenteuer über die Leinwand flimmert, wird jeder Zuschauer wieder jung.

Regisseur Andreas Dresen, bekannt für seine feinen Arthaus-Filme („Halbe Treppe“, „Halt auf freier Strecke“), dreht hier erstmals ein großes Jugend-Abenteuer.

ANMERKUNGEN: empf. ab 10 Jahre

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Tschick

BILD Tschick

DE 2015 - 90 Min. - OdtF - empf. ab 12 Jahren - Regie: Fatih Akin - Drehbuch: Lars Hubrich, Fatih Akin, Ark Bohm - Kamera: Rainer Klausmann - Musik: Vince Pope - DarstellerInnen: Anand Batbileg, Tristan Göbel, Mercedes Müller, Sammy Scheuritzel, Bella Bading u. a.

Der 14-jährige Maik stammt aus einem wohlhabenden, aber zerrütteten Elternhaus. Bei seinen Mitschülern gilt er als Langweiler und Außenseiter, weshalb er bei seiner heimlichen Liebe keine Chance hat. Auch sein aus Russland stammender Mitschüler Andrej Tschichatschow, kurz "Tschick" genannt, ist ein Außenseiter, aber aus anderen Gründen: Er lebt in verwahrlosten Verhältnissen in Berlin-Marzahn und benimmt sich öfters daneben. Die beiden ungleichen Jungs freunden sich an, und als Maik von seinen Eltern in den Sommerferien alleine zu Hause zurückgelassen wird, hat Tschick eine Idee ...

Fatih Akin, ein arrivierter Regisseur mit neun langen Filmen, steht für die Verfilmung von Wolfgang Herrndorfs Buch- und Bühnen-Bestseller »Tschick«. Es gelingt ihm überzeugend, das flüchtige Jugendgefühl einzufangen, die Unmittelbarkeit und Unsicherheit der Wahrnehmung, den Leichtsinn und die Waghalsigkeit, den Trotz und den Sturm und Drang, mal himmelhochjauchzend, mal zu Tode betrübt.

(...)Anand Batbileg ist großartig. Er kommt in den deutschen Film so, wie er bei Maik in die Klasse kommt. Mit einer Frisur, für die sich selbst Fußballer genieren würden, mit einem Wissen, das ihm endlose Überlegenheit verschafft, aber keine Freunde. (...)90 (derstandard.at)

ANMERKUNGEN: Fachbereich: Deutsch / Literatur

Empf. ab 14 Jahren

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Vielen Dank für Nichts

BILD Vielen Dank für Nichts

- 95 Min. - dt/ital. OmU - Regie: Stefan Hillebrand, Oliver Paulus - Drehbuch: Stefan Hillebrand, Oliver Paulus - Kamera: Pierre Mennel - Schnitt: Ana R. Fernandes, Nela Märki, Torsten Truscheit - Musik: Marcel Vaid - DarstellerInnen: Joel Basman, Anna Unterberger, Bastian Wurbs, Nikki Rappl, Isolde Fischer, Antonio Viganò, Ricardo Angelini, Georg Kaser u. a.

Nach einem Snowboardunfall an den Rollstuhl gefesselt zu sein ist schon schlimm genug, aber zur Teilnahme an einem Behinderten-Theaterprojekt gezwungen zu werden... unvorstellbar für Valentin!

Da gibt es nur einen Hoffnungsschimmer – die schöne Pflegerin Mira. Aber es gibt auch ein Problem: Mira ist mit dem Schleimer Marc liiert. Aus Frustration über sich und die Welt beschließt Valentin, die Tankstelle zu überfallen, an der Marc arbeitet. Voller Begeisterung bieten sich Lukas und Titus, seine beiden behinderten Mitbewohner, als Komplizen an... das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft – und eines Abenteuers mit höchst ungewissem Ausgang. Aber echte Freunde ziehen so ein Ding gemeinsam durch.

"Es scheint, dass in unserer Gesellschaft zwei Geschwindigkeiten existieren. Ein Teil der Gesellschaft läuft sehr schnell, ein anderer Teil, der langsamer ist, bleibt zurück. Wir sind der Ansicht, dass die Gesellschaft dieses „Problem“ nicht auf die sozialen Einrichtungen abschieben darf. Es scheint die Fähigkeit (oder die Bereitschaft) zu fehlen, mit anderen Menschen und ihren Verschiedenheiten zusammenzuwirken, verschiedene Lebensweisen und „Lebensgeschwindigkeiten“ zu akzeptieren. Für uns stellt dies also kein soziales Problem dar, sondern es ist eine Frage der Kultur.

Im Gegensatz zu Hollywood haben wir unser Filmprojekt gemeinsam mit „echten“ Behinderten konzipiert und auch realisiert: Unser Schauspielensemble setzt sich zusammen aus einer Mischung aus professionellen Schauspielern und Laiendarstellern – nicht zuletzt, um die oben erwähnte Klischee- und Kitschgefahr weiträumig zu umschiffen." (Oliver Paulus & Stefan Hillebrand)

"Der Film ist grandios: lustig, zärtlich und mit Drive:" (art-tv)

Es gibt eine dreiviertel Stunde Filmgespräch bei dorfTV in Linz: https://dorftv.at/video/22250

IM GESPRÄCH mit Bastian WURBS und Anna UNTERBERGER am Donnerstag, 19. März 2015 um 17:30 Uhr.

ANMERKUNGEN: Fachbereich: Deutsch / Soziales Lernen

Altersgruppe: ab 14 Jahre

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Wie Kater Zorbas der kleinen Möwe das Fliegen beibrachte La gabbianella e il gatto

BILD Wie Kater Zorbas der kleinen Möwe das Fliegen beibrachte

IT 1998 - 75 Min. - DF - Regie: Enzo D´Alò - Musik: David Rhodes

Kater Zorbas hat zwar ein Zuhause, treibt sich aber gern am Hafen herum. Dort ist er der Boss einer Katzengang. Eines Tages lernt er die Möwe Kengah kennen, die sich ölverschmiert gerade noch an Land retten kann. Sterbend legt sie ein Ei und bittet Zorbas dieses auszubrüten, auf das Kücken aufzupassen und ihm das Fliegen beizubringen.

Ein Film zur Ausstellung der Galerie der Stadt Wels im MKH „Wunder Katze“.

ANMERKUNGEN: Für Kindergarten, Hort und Volksschulen

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