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SCHULFILME

# Female Pleasure

BILD # Female Pleasure

DE/CH/IN/GB/US/JP 2018 - 101 Min. - mehrsprachige OmU - Regie: Barbara Miller - Drehbuch: Barbara Miller - Kamera: Anne Misselwitz, Gabriela Betschart, Akiba Jiro - Schnitt: Isabel Meier - Musik: Peter Scherer - DarstellerInnen: Deborah Feldman, Leyla Hussein, Rokudenashiko, Doris Wagner, Vithika Yadav

female tracks Logo Fünf mutige, kluge und selbstbestimmte Frauen stehen im Zentrum von Barbara Millers Dokumentarfilm. Sie brechen das Tabu des Schweigens und der Scham, das ihnen die Gesellschaft oder ihre religiösen Gemeinschaften mit ihren archaisch-patriarchalen Strukturen auferlegen. Mit einer unfassbaren positiven Energie und aller Kraft setzen sich Deborah Feldman, Leyla Hussein, Rokudenashiko, Doris Wagner und Vithika Yadav für sexuelle Aufklärung und Selbstbestimmung aller Frauen ein, hinweg über jedwede gesellschaftliche sowie religiöse Normen und Schranken. Am Anfang steht das Erregen der Aufmerksamkeit, dann kommt der Austausch und schließlich der Wandel. Hoffentlich.

FEMALE PLEASURE ist ein Film der schildert, wie universell und alle kulturellen und religiösen Grenzen überschreitend die Mechanismen sind, die die Situation der Frau – egal in welcher Gesellschaftsform – bis heute bestimmen. Gleichzeitig zeigen uns die fünf Protagonistinnen, wie man mit Mut, Kraft und Lebensfreude jede Struktur verändern kann. Der Film von Barbara Miller ist ein Plädoyer für das Recht auf Selbstbestimmung und gegen die Dämonisierung der weiblichen Lust durch Religion und gesellschaftliche Restriktionen.

ANMERKUNGEN: empf. ab 14 Jahren

Fachbereich: Ethik, Soziologie, Frauenrechte

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303

BILD 303

DE 2018 - 145 Min. - dt./port. OmU - Regie: Hans Weingartner - Drehbuch: Silke Eggert, Hans Weingartner - Kamera: Mario Krause, Sebastian Lempe - Schnitt: Benjamin Kaubisch, Karen Kramatschek, Sebastian Lempe - DarstellerInnen: Mala Emde, Anton Spieker, Arndt Schwering-Sohnrey, Thomas Schmuckert, Jörg Bundschuh u. a.

Jan ist davon überzeugt, dass der Mensch von Natur aus egoistisch ist. Deswegen ist er auch nicht weiter überrascht, als ihn in Berlin seine Mitfahrgelegenheit versetzt. Jule hingegen glaubt, dass der Mensch im Kern empathisch und kooperativ ist und bietet Jan einen Platz in ihrem Wohnmobil an. Beide sind unterwegs Richtung Atlantik. Jan will nach Spanien, Jule zu ihrem Freund nach Portugal. Eigentlich soll es gemeinsam nur bis Köln gehen, doch mit jedem Kilometer eröffnet sich etwas mehr von der Welt des Anderen.

Ein Roadtrip durch Westeuropa, lebenshungrig und romantisch, zwischen Fernweh und dem Wunsch, irgendwo anzukommen.

Es lässt sich, das zeigt „303“, gut reden in einem alten Van, in dem man sich „außerhalb von Raum und Zeit bewegt“. Landschaften und Gedanken ziehen vorüber und ein Flattern liegt in der Luft, weil sich da zwei Menschen langsam – und nicht durch ein paar Klicks im Internet – gegenseitig entdecken. Man möchte es Jule und Jan gleichtun und losfahren in einer alten Kiste, die nicht auf der Überholspur dahinrast. Sonst ist man, so Weingartner, gleich wieder drin „in der effizienten Welt“.

ANMERKUNGEN: empf. ab 14 Jahren

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Amelie rennt

BILD Amelie rennt

DE 2017 - 97 Min. - OdtF - empf. ab 12 Jahren - Regie: Tobias Wiemann - Drehbuch: Natja Brunckhorst, Ivette-Merle Böhrnsen - Kamera: Martin Schlecht - Schnitt: Andreas Radtke - Musik: Markus Perner - DarstellerInnen: Mia Kasalo, Samuel Girardi, Susanne Bormann, Denis Moschitto, Jasmin Tabatabai, Jerry Hoffmann u. a.

Die eigensinnige Amelie ist die Königin des Fluchens – auf ihre Eltern, die Bevormundung durch Ärzte und vor allem auf ihre Asthmaerkrankung. Als sie nach einem lebensbedrohlichen Anfall in eine Spezialklinik nach Südtirol geschickt wird, haut sie kurzentschlossen ab. Auf ihrer Flucht in die Berge trifft sie auf den 15jährigen Bart, der sich ungebeten zu ihrem Begleiter macht und dem Sturkopf in seiner Hartnäckigkeit in nichts nachsteht. Das traditionelle, Heilung versprechende Bergfeuer treibt die beiden bis auf die Gipfel. Doch der riskante Aufstieg wird für beide zu einem emotionalen Abenteuer aus Mutproben, dem Kribbeln der ersten Verliebtheit .

„Amelie rennt“ ist ein mit viel Fingerspitzengefühl inszeniertes Abenteuerdrama rund um eine junge Frau, die es sich und ihrer Umwelt beweisen will. Dabei nimmt Regisseur Tobias Wiemann nicht bloß seine Hauptfigur sowie ihr privates Umfeld zu jedem Zeitpunkt ernst, sondern macht aus kleinen Beobachtungen Momente größter Emotionen. Ein wahrhaftiger, ehrlicher und ehrlich optimistischer Film.

Auszeichnungen: Gilde Filmpreis 2017: Bester Kinderfilm / Goldener Spatz 2017: Bestes Drehbuch, Bester Kino/Fernsehfilm / Zin IFF für Kinder und Jugendliche 2017: Bester internationaler Langfilm

ANMERKUNGEN: geeignet für: NMS 4. Klasse / AHS ab 4. Klasse

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Auf Augenhöhe

BILD Auf Augenhöhe

DE 2016 - 99 Min. - OdtF - Regie: Joachim Dollhopf, Evi Goldbrunner - Drehbuch: Evi Goldbrunner, Joachim Dollhopf - Kamera: Jürgen Jürges - Schnitt: Maja Stieghorst - Musik: David Ossa - DarstellerInnen: Luis Vorbach, Jordan Prentice, Ella Frey, Marco Licht, Anica Dobra, Phil Laude, Nils Schulz u. a.

Der zehnjährige Michi lebt seit er denken kann in einem Kinderheim. Als ihm eines Tages die Adresse seines Vaters in die Hände fällt, erwartet ihn eine große Überraschung: Tom ist kleinwüchsig und stellt somit Michis Bild eines Vaters komplett auf den Kopf. Der Weg der beiden zueinander ist alles andere als einfach.

Eine außergewöhnliche Vater-Sohn-Geschichte voller Humor und Dramatik und ein flammendes Plädoyer für die Akzeptanz des Andersseins.

Evi Goldbrunner & Joachin Dollhopf haben sich während der gemeinsamen Studienzeit an der Filmuniversität Babelsberg "Konrad Wolf" kennen gelernt - sie studierte Drehbuch, er Regie. Bereits während des Studiums haben sie gemeinsam Projekte, die auf internationalen Festivals ausgezeichnet wurden, realisiert. AUF AUGENHÖHE ist ihr erster gemeinsamer Langfilm.

ANMERKUNGEN: Geeignet ab 8 Jahren

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Ava

BILD Ava

FR 2017 - 105 Min. - franz. OmU - Regie: Léa Mysius - Drehbuch: Léa Mysius, Paul Guilhaume - Kamera: Paul Guilhaume - Schnitt: Pierre Deschamps - Musik: Florencia Di Concilio - DarstellerInnen: Noée Abita, Laure Calamy, Juan Cano, Tamara Cano u. a.

Sommer, Sonne, Strand: Zusammen mit ihrer unkonventionellen Mutter und ihrer neugeborenen Schwester verbringt die 13-jährige Ava den Sommer an der französischen Küste. Doch ihre heile Welt finder ein jähes Ende als sie erfährt, dass sie wegen einer Krankheit in Kürze ihr Augenlicht verlieren wird. Aber Ava wäre nicht Ava, würde sie sich deswegen ihre Abenteuerlust und Lebensfreude nehmen lassen.

DER NEUE HEIMATFILM 2018 zu Gast im Programmkino Wels.

Léa Mysius schloss 2014 ihr Studium an der Filmhochschule La Fémis ab. Nach 3 preisgekrönten Kurzfilmen ist AVA ihr ersten Langfilm.

ANMERKUNGEN: geeignet für: AHS ab 6.KL / BHS / BS

Sprache; französisch

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Beautiful Boy

BILD Beautiful Boy

US 2018 - 121 Min. - engl.OmU & DF - Regie: Felix van Groeningen - Drehbuch: Felix van Groeningen, Luke Davies - basiernd auf den Büchern "Beautiful Boy" von David Sheff und "Tweak" von Nic Sheff - Kamera: Ruben Impens, SBC - Schnitt: Nico Leunen - Music Supervisor: Gabe Hilfer - DarstellerInnen: Steve Carell, Timothée Chalamet, Maura Tierney, Kaitlyn Dever, Timothy Hutton, Andre Royo, Amy Ryan, Jack Dylan Grazer, Zachary Rifkin, Kue Lawrence u.a.

Der Journalist David, ein hingebungsvoller Vater, versucht verzweifelt, die Ursache der unerklärlichen und zerstörerischen Methamphetamin- Sucht seines Sohnes Nic zu ergründen. Unendliche Male holt er ihn aus der Gosse und begleitet ihn zum Entzug, nur um sein Kind immer wieder rückfällig werden zu sehen.

Chalamet verkörpert die Verschlagenheit, den Charme und die Verzweiflung, mit der ein Süchtiger das Geld für den nächsten Schuss auftreibt, derart wahrheitsgetreu, dass es einem bisweilen den Atem raubt. BEAUTIFUL BOY und seine großartigen Hauptdarsteller werden als die ersten Oscar-Anwärter des Jahres gehandelt.

Regisseur Felix van Groeningen, dessen The Broken Circle für einen Oscar© für den besten fremdsprachigen Film nominiert war, erzählt mit BEAUTIFUL BOY so realistisch wie bewegend, was es für die Familie Sheff bedeutet, sich der unberechenbaren Sucht ihres Sohns entgegenzustellen.

ANMERKUNGEN: empf. ab 14 Jahren

Fachbereich: Englisch, Ethik, Soziologie

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Belle & Sebastian

BILD Belle & Sebastian

FR 2013 - 94 Min. - DF - Regie: Nicolas Vanier - Drehbuch: Juliette Sales, Fabien Suarez, Nicolas Vanier nach der Serie „Belle et Sébastien“ von Cécile Aubry – Kamera: Éric Guichard, Laurent Charbonnier - DarstellerInnen: Félix Bossuet, Tchéky Karyo, Margaux Chatelier, Dimitri Storoge, Andreas Pietschmann, Urbain Cancelier, Mehdi u. a.

Dort wo die schneebedeckten Berge bis in den Himmel ragen und die Natur unberührt ist, spielt die berührende Geschichte einer unzertrennlichen Freundschaft zwischen einem wilden Hund und einem kleinen Jungen: Es ist die Geschichte von Belle und Sebastian.

Die Bewohner des idyllischen Bergdorfs in den französischen Alpen sind in heller Aufregung, denn ein riesiger Hund soll sein Unwesen treiben und wildern. Während ihn alle für eine Bestie halten und Jagd auf ihn machen, sieht der kleine Waisenjunge Sebastian das gefürchtete Tier mit anderen Augen - der kleine Einzelgänger und sein tierischer Freund Belle werden schnell zu Vertrauten, die nichts mehr trennen kann. Das Versteckspiel der beiden vor der aufgebrachten Dorfgemeinschaft ist dabei aber nur der Anfang eines großen Abenteuers, dem sich die ungleichen Gefährten gemeinsam stellen müssen…

Ein zauberhafter Film über Freundschaft, Mut und Vertrauen.

Der Abenteurer, Erzähler und Filmemacher Nicolas Vanier erforscht seit über einem Vierteljahrhundert die wilden Landschaften der Hochgebirge. Schon als Kind inspirierten ihn die Geschichten von James Fenimore Cooper und Jack London, Geschichten über Indianer, Trapper, wilde Tiere und unendliche weiße, lebensfeindliche Welten waren es, die seine Fantasie befeuerten.

Seine Geschichten, Romane und Dokumentarfilme entstanden auf unzähligen Reisen, inspiriert vom Respekt vor der Natur und den dort lebenden Menschen.

ANMERKUNGEN: Geeignet für VS, NMS & Unterstufe AHS

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Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten

BILD Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten

DE 2019 - 84 Min. - OdtF - Regie: Martin Tischner - Drehbuch: Martin Tischner - Kamera: Johannes Obermaier - Schnitt: Florian Kohlert - Musik: Sonja Glass (BOY) - DarstellerInnen: Tobias Krell, Lars Rudolph, Ulla Lohmann, Uli Kunz, Daniela Jansen u. a.

Das größte Abenteuer seines Lebens beginnt für Checker Tobi auf einem Piratenschiff mitten im Meer. Dort entdeckt er eine Flaschenpost, in der ein Rätsel steckt. Wenn er es löst, wird er das Geheimnis unsers Planeten lüften. Eine aufregende Schnitzeljagd rund um die Erde beginnt.

Der KiKA-Held vieler Kinder erobert endlich die große Leinwand. Der Kinofilm „Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten“ ist lustig und spannend. Ein Abenteuerfilm für die ganze Familie!

ANMERKUNGEN: empf. ab 6 Jahren

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Christo - Walking on water

BILD Christo - Walking on water

IT/US 2018 - 100 Min. - OmU - Regie: Andrey M. Paounov - Kamera: Anastas Petkov, Franco Piroli, Nevena Rashkova, Wedigo von Schultzendorff, Debora Vrizzi - Schnitt: Andrey M. Paounov, Anastas Petkov - Musik: Danny Bensi, Saunder Jurriaans - DarstellerInnen: Christo, Vladimir Yavachev

Ein Jahrzehnt nach dem Tod seiner Lebens- und Arbeitsgefährtin Jeanne-Claude macht sich Christo daran, "The Floating Piers" zu realisieren, ein Projekt, das sie Jahre zuvor gemeinsam konzipiert hatten. WALKING ON WATER erkundet den Entstehungsprozess eines der größten Kunstwerke aller Zeiten und zeichnet das Porträt eines Mannes, der intuitive Erfahrung über Demagogie stellt. Im Kontext dieses sagenhaften Wahnsinns – dem komplexen Umgang zwischen Kunst und Staatspolitik, den technischen Herausforderungen, den logistischen Alpträumen und der schieren Kraft der Natur – betrachten wir den Traum eines Künstlers. Eingefangen durch Luftaufnahmen und im Fly-on-the-Wall-Stil lernen wir den Menschen kennen, der seinem Traum nachjagt: Christo.

CHRISTO, geboren 1935 als Christo Vladimirov Javacheff in Gabrowo, Bulgarien, und seine 2009 in New York verstorbene Ehefrau Jeanne-Claude, geboren 1935 in Casablanca, Marokko, haben gemeinsam einige der visuell beeindruckendsten Kunstwerke des 20. und 21. Jahrhunderts erschaffen.

ANMERKUNGEN: empf. ab 16 Jahren

Fachbereich: Kunst

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Chucks

BILD Chucks

AT 2015 - 93 Min. - OdtF - Regie: Sabine Hiebler, Gerhard Ertl - Drehbuch: Sabine Hiebler, Gerhard Ertl nach dem Roman von Cornelia Travnicek – Kamera: Wolfgang Tahler – Schnitt: Roland Stöttinger – Musik: Soap & Skin, Hella Comet, Monsterheart, Julian & der Fux, Propella, Chrome, Bilderbuch, Clara Luzia - DarstellerInnen: Anna Posch, Markus Subramaniam, Thomas Schubert, Stefanie Reinsperger, Susi Stach, Karl Fischer u. a.

Lebe. Liebe. Leide. Tanze. Jetzt! Mae zieht als Punk in den Converse-Schuhen ihres verstorbenen Bruders durch die Straßen Wiens. Sie lebt von Dosenbier, besprayten Wänden, versucht sich bei Poetry Slams. Ein bürgerliches Leben interessiert sie nicht, sie sucht Grenzerfahrungen. Als sie im Aids-Hilfe-Haus eine Strafe abarbeiten muss, lernt sie Paul kennen und verliebt sich in ihn.

CHUCKS der neue Film von Sabine Hiebler und Gerhard Ertl erzählt eine federleichte Geschichte vom Aufwachsen zwischen Liebe und Tod, voll Humor, ganz im Sinne seiner literarischen Vorlage, des Erfolgromans von Cornelia Travnicek, über den Clemens J. Setz einmal schrieb: „Wenn ich mit einer Figur der zeitgenössischen Literatur in einem Lift stecken bleiben möchte, dann mit Mae. Ob ich heil aus dem Lift kommen würde, weiß ich nicht, aber das wär´s wert.“

„Für CHUCKS bereits vorhandene Musik zu nehmen hat sich nach und nach herauskristallisiert. Wir haben in Österreich zurzeit eine unglaubliche vitale und vielfältige Musiklandschaft. Was wir von Anfang an wollten, war der starken weiblichen Hauptfigur starke Frauenstimmen zuzuordnen. Und die haben wir mit Anja Plaschg, Clara Luzia, Monsterheart und Propella auch gefunden.“ (..)“ (Sabine Hiebler, Gerhard Ertl)

ANMERKUNGEN: Für AHS - 4. Kl. & Oberstufe / BHS / Berufsschulen / NMS 4. Kl.

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Das erste Jahrhundert des Walter Arlen

BILD Das erste Jahrhundert des Walter Arlen

AT/US 2018 - 91 Min. - OdtF /teilweise engl. OmU - Regie: Stephanus Domanig - Drehbuch: Stephanus Domanig - Kamera: Birgit Gudjonsdottir, Astrid Heubrandtner, Martin Putz - Schnitt: Lisa Zoe Geretschläger - Musik: Walter Arlen - DarstellerInnen: Walter Arlen, Howard Myers

Fast 100 Jahre ist Walter Arlen nun - und hat nichts vergessen.

Aufgewachsen in Ottakring als Enkel des jüdischen Kaufhausbesitzers Leopold Dichter, gilt Arlen schon früh als musisches Kind. Alle Träume von Musik zerschlägt der „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich – jetzt geht es um das nackte Leben. Die Familie wird getrennt, ein Visum für die USA rettet den Neunzehnjährigen. Krank vor Heimweh, Verzweiflung und Sehnsucht rettet sich Walter Arlen in seine Musik. Er findet eine neue Heimat, eine große Liebe, eine Karriere als Musikkritiker der Los Angeles Times. Die eigene Musik hält er im Verborgenen, will nicht zugleich Kritiker und Künstler sein. Aber im Stillen schreibt er mit Musik Geschichten nieder, die nicht vergessen werden dürfen.

Vom Weggehen und Ankommen, vom Suchen und Finden. Von den Grausamkeiten, die einem das Leben zufügt – und dem unfassbar Schönen, das es einem gibt. Der Film begleitet Walter Arlen auf einem Stück seiner Reise.

Stephanus Domanig 1967 in Süditrol/Italien geboren, Absolvent der Filmakademie Wien, Studienrichtung Regie. Lebt und arbeitet in Wien und im Waldviertel.

(Kar)Freitag, 19. April - 19:00 in Anwesenheit des Regisseurs Stephanus Domanig.

ANMERKUNGEN: empf. ab 16 Jahren

Fachbereich : Geschichte, Musik

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Das schweigende Klassenzimmer

BILD Das schweigende Klassenzimmer

DE 2018 - 111 Min. - OdtF - Regie: Lars Kraume - Drehbuch: Lars Kraume basierend auf dem Sachbuch von Dietrich Garstka - Kamera: Jens Harant - Schnitt: Barbara Gies - Musik: Christoph M. Kaiser, Julian Maas - DarstellerInnen: Leonard Scheicher, Anna Lena Klenke, Carina N. Wiese, Ronald Zehrfeld, Tom Gramenz, Jonas Dassler u. a.

1956: Bei einem Kinobesuch in Westberlin sehen die Abiturienten Theo und Kurt in der Wochenschau aufwühlende Bilder vom Aufstand in Budapest. Zurück in Stalinstadt, einer der Vorzeige-Arbeitersiedlungen der DDR, entsteht die Idee, im Unterricht eine Schweigeminute für die Opfer des ungarischen Freiheitskampfes abzuhalten. Mit den kleinen und großen Reaktionen, die ihre Solidaritätsbekundung auslöst, haben weder die Jungen noch ihre Eltern oder die Schulleitung gerechnet. Während der Rektor versucht, den Vorfall als jugendlichen Unfug abzutun und intern zu regeln, geraten die Schüler in die politischen Mühlen eines Staates, der ein Exempel statuieren will. Der Volksbildungsminister verurteilt die Aktion als konterrevolutionären Akt und verlangt von ihnen, den Rädelsführer zu benennen. Die Schüler werden vor eine Entscheidung gestellt, die dramatische Folgen für ihre Zukunft hat.

Was heißt es, eine eigene Meinung zu entwickeln und diese auch gegenüber Widersprüchen zu behaupten? Was bedeutet es Solidarität zu zeigen selbst dann, wenn dadurch individuelle Ziele in Gefahr geraten? Wie geht man mit Angst und Ohnmachtsgefühlen angesichts übermächtig erscheinender Machtstrukturen um?

ANMERKUNGEN: geeignet für: NMS 4. KL / AHS 4. KL/ BHS /BS

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Der Klang der Stimme

BILD Der Klang der Stimme

CH 2018 - 82 Min. - OdtF /teilweise OmU - Regie: Bernhard Weber - Drehbuch: Bernard Weber - Kamera: Pierre Mennel (SCS) - Schnitt: Dave Leins, Stefan Kaelin - Ton: Jacques Kieffer, Marco Teufen - DarstellerInnen: Regula Mühlemann, Miriam Helle, Andreas Schaerer, Matthias Echternach, Ramon Vargas, Georgia Brown, Nadja Räss, Lucas Niggli, Miwa Yonashiro, Katan Hiviya

Der Klang der Stimme erzählt von vier Menschen, die mit Leidenschaft die Grenzen der menschlichen Stimme neu ausloten. Andreas Schaerer experimentiert mit seiner Stimme, um Klänge zu finden, die ihn bei Live-Auftritten verwandeln. Die Sopranistin Regula Mühlemann sucht den perfekten 360-Grad-Rundum-Klang, der frei im ganzen Raum schwebt. Matthias Echternach forscht mit ausgeklügelten wissenschaftlichen Methoden nach dem Geheimnis der Stimme. Und Miriam Helle begleitet mit unkonventionellen Klängen Menschen auf dem Weg zu sich selbst. Eine filmische Annäherung an die transzendente Wirkung der menschlichen Stimme.

"... eine faszinierende, stimmig inszenierte Annäherung an unser ältestes Instrument." (Marcus Stäbler, NZZ)

Auszeichnung: Filmfestival Solothurn - Publikumspreis;

ANMERKUNGEN: empf. ab 12 Jahren

Fachbereich: Musik

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Der Trafikant

BILD Der Trafikant

AT 2018 - 113 Min. - OdtF - Regie: Nikolaus Leytner - Drehbuch: Klaus Richter, frei nach dem Roman von Robert Seethaler - Kamera: Hermann Dunzendorfer - Schnitt: Bettina Mazakarini - Musik: Matthias Weber - DarstellerInnen: Johannes Krisch , Simon Morzé, Bruno Ganz, Emma Drogunova , Regina Fritsch, Karoline Eichhorn, Elfriede Irrall u. a.

Wien 1937/38. Franz, 17, lernt als Lehrling in einer Trafik das Leben kennen - und die Liebe, ihre Lust und ihren Schmerz. Gut, dass er einen Stammkunden und Experten zu Rate ziehen kann: Sigmund Freud, 82. Dem allerdings ist das weibliche Geschlecht ein kaum minder großes Rätsel. Franz, sein neuer Freund Sigmund Freud, jene junge Böhmin, die Franz unglücklich liebt, und sein behinderter, couragierter Arbeitgeber geraten in einen dramatischen Strudel, denn "die Verhältnisse, sie sind nicht so" (Brecht). Eine kleine, große, leichtfüßig-poetische wie emotionale Kinogeschichte.

ANMERKUNGEN: geeignet für: NMS ab 4.Klasse / AHS ab 4. Klasse / BHS /BS

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Die Baumhauskönige - Rivalen wider Willen Bouwd0rp

BILD Die Baumhauskönige - Rivalen wider Willen

NL 2014 - 84 Min. - DF - empf. ab 8 Jahren - Regie: Margien Rogaar - Drehbuch: Margien Rogaar, Tijs van Marle - Kamera: Sal Kroonenberg - Musik: Gerry Arling, Rik Eistgeest - DarstellerInnen: Kees Nieuwerf, Julian Ras, Bart Reuten, Nijs Vermin u. a.

Ziggy und Bas sind beste Freunde. Bevor sie nach den Sommerferien auf verschiedene Schulen gehen, wollen sie beim Feriencamp auf dem Abenteuerspielplatz nochmal ihren im Vorjahr erkämpften Titel als „Baumhauskönige“ für das beste selbst gebaute Baumhaus verteidigen. Blöderweise landen beide diesmal in unterschiedlichen Teams und müssen als Konkurrenten lernen, was echte Freundschaft bedeutet.

Glaubwürdige Figuren, mitreißende Musik, tolle Kostüme, klare Bilder und ein ungewöhnliches Setting machen den Film zu einer großartigen Geschichte, die sehr genau zeigt, wie manche Gefühle auch die allerbeste Freundschaft auf die Probe stellen können.

Auszeichnung: Lucas Int. Festival für junge Filmfans 2014 - ECFA-Award

ANMERKUNGEN: geeignet für: VS ab 2. KL / AHS 1-3.KL

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Die Kleine Hexe

BILD Die Kleine Hexe

DE/CH 2017 - 103 Min. - OdtF - empf. ab 6 Jahren - Regie: Michael Schaerer - Drehbuch: Matthias Pacht nach der Romanvorlage von Ottfried Preußler - Kamera: Matthias Fleischer - Schnitt: Wolfgang Weigl - DarstellerInnen: Karoline Herfurth, Suzanne von Borsody, Marina Guerrini

Die kleine Hexe ist erst 127 Jahre alt und damit viel zu jung, um mit den anderen Hexen in der Walpurgisnacht zu tanzen. Deshalb schleicht sie sich heimlich auf das wichtigste aller Hexenfeste – und wird ertappt! Zur Strafe muss sie innerhalb eines Jahres alle Zaubersprüche aus dem großen magischen Buch auswendig lernen und allen zeigen, dass sie eine gute Hexe ist. Doch Fleiß und Ehrgeiz sind nicht wirklich ihre Stärken und obendrein versucht die böse Hexe Rumpumpel mit allen Mitteln zu verhindern, dass es ihr gelingt. Zusammen mit ihrem sprechenden Raben Abraxas macht sich die kleine Hexe deshalb auf, um die wahre Bedeutung einer guten Hexe herauszufinden. Und stellt damit die gesamte Hexenwelt auf die Probe…

Ihr neckisches Lachen ist ansteckend und nimmt nicht nur Kinder mit in die Märchenwelt der kleinen Hexe. In dem Lachen steckt die gesamte Naivität und Fröhlichkeit der kleinen Hexe, die sich an den eigenen Zaubertricks erfreut und jedem Lebewesen freundlich begegnet. Die Verfilmung der kleinen Hexe ist ein Juwel, das die jüngeren Kinogänger in den kommenden Jahren in den Bann ziehen wird.

ANMERKUNGEN: geeignet ab 6 Jahren

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Die Schüler der Madame Anne Les Héritiers

BILD Die Schüler der Madame Anne

FR 2015 - 106 Min. - franz. OmU - Regie: Marie-Castille Mention-Schaar - Drehbuch: Ahmed Dramé & Marie-Castille Mention-Schaar – Kamera: Myriam Vinocour – Schnitt: Benoît Quinon – Musik: Ludovico Einaudi - DarstellerInnen: Ariane Ascaride, Ahmed Dramé, Noémie Merlant, Geneviève Mnich, Stéphane Bak, Wendy Nieto u. a.

Ein Leben im Pulverfass: Die 10. Klasse des Léon-Blum-Gymnasiums im Pariser Vorort Créteil ist im wahrsten Wortsinn vielfältig. Doch tummeln sich hier viele die wissen, dass sich der Rest der Welt nicht für sie interessiert. Der junge Muslim Malik, die aggressive Mélanie oder der stille Théo nehmen nicht teil am Wohlstand der Mitte, und sie haben sich damit abgefunden. Das Klassenzimmer ist ihre politische Bühne, hier begegnen sich mit voller Wucht kulturelle und persönliche Konflikte. Etwas zu lernen scheint reine Zeitverschwendung. Als die engagierte Lehrerin Anne Guéguen die Klasse übernimmt, begegnen ihr selbstbewusster Unwille und große Provokationslust. Doch die kluge Frau versteht es, mit geschickten Fragen die Muster der Jugendlichen zu durchbrechen. Ohne mit der Wimper zu zucken meldet sie die Klasse bei einem renommierten, nationalen Schülerwettbewerb an. Mit großer Beharrlichkeit gelingt es ihr, die Schüler in eine gemeinsame Aufgabe zu verwickeln. Obwohl die meisten sich noch nie mit Geschichte befasst haben, entdecken die Jugendlichen, dass die längst vergangenen Schicksale auch ihnen viel zu erzählen haben. Für sie beginnt eine Reise in die Vergangenheit, die sie schließlich zu einer Gemeinschaft macht. Mit viel Sensibilität zeigt ihnen Madame Anne, dass sie Teil von etwas viel Größerem sind.

Eine bewegende und wunderbare Geschichte über Chancen und Respekt.

Auszeichnungen: Norderney 2015 - DGB-Filmpreis beim Internationalen Filmfest Emden / Prix de la Jeunesse beim Festival International de Cinéma de Valladolid 2014 / Prix Cinéma 2014 der Fondation Diane & Lucien Barrière / Besondere Erwähnung der Jury beim Prix Ilan Halimi contre l’antisémitisme.

ANMERKUNGEN: Fachbereich: Französisch / Soziales Lernen

Altersstufe: AHS - Oberstufe / BHS / BERUFSSCHULE

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Ernest und Célestine. Freundschaft hat keine Grenzen Ernest et Célestine.

BILD Ernest und Célestine. Freundschaft hat keine Grenzen

FR/BE/LU 2012 - 79 Min. - DF - empf. ab 6 Jahren - Regie: Benjamin Renner, Vincent Patar, Stéphane Aubier - Drehbuch: Daniel Pennac - DarstellerInnen: Sprecher: Helmut Neugebauer, Pauline Rümmelein, Eva-Maria Bayerwaltes, Ekkehardt Belle, Bettina Redlich

Mäuse und Bären können keine Freunde sein. Das weiß doch jeder! Denn schließlich leben die Mäuse tief unter der Erde und die Bären in einer Stadt an der Oberfläche. Außerdem haben Mäuse Angst vor Bären – und Bären Angst vor Mäusen. Nur die Maus Célestine zeichnet immer wieder Bilder von Bären. Sie würde gerne einmal einen kennen lernen. Als sie wenig später dem hungrigen Bären Ernest gegenübersteht, wird ihr jedoch mulmig. Wie gut, dass Ernest die kleine Maus dennoch nicht sofort frisst und die beiden sich erst einmal einander vorstellen.

"Also ich finde den Film schön, weil die Maus Célestine beweisen kann, dass sie und ein Bär Freunde werden können. Ich würde den Film ab 6 Jahren weiterempfehlen." (Pauline, 12 Jahre)

ANMERKUNGEN: geeignet ab 6 Jahren

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Free Solo Free Solo

BILD Free Solo

US 2018 - 98 Min. - engl. OmU&DF - Regie: Elizabeth Chai Vasarhelyi , Jimmy Chin - Kamera: Jimmy Chin - DarstellerInnen: Alex Honnold

Jeder Fehler, jede kleinste Unaufmerksamkeit kann den Tod bedeuten: Free-Solo-Kletterer Alex Honnold bereitet sich im Sommer 2017 auf die Erfüllung seines Lebenstraums vor. Er will den bekann-testen Felsen der Welt erklimmen, den 975 Meter hohen und fast senkrechten El Capitan im Yosemite-Nationalpark in Kalifornien. Free Solo bedeutet: Im Alleingang, ohne Seil und ohne Sicherung. Die mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilmerin Elizabeth Chai Vasarhelyi und ihr Kameramann, Profi-Bergsteiger Jimmy Chin, begleiten Honnold und fesseln die Zuschauer mit sensationellen Naturaufnahmen und schwindelerregenden Bildern.

Entstanden ist so das atemberaubende und zugleich intime Portrait eines der ungewöhnlichsten Athleten unserer Zeit.

Auszeichnung: Toronto International Filmfestival 2018 - People´s Choice Award

ANMERKUNGEN: empf. ab 12 Jahre

Fachbereich: Englisch, Sport

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Girl

BILD Girl

BE/NL 2018 - 105 Min. - franz. OmU & DF - Regie: Lukas Dhont - Drehbuch: Lukas Dhont - Kamera: Frank van den Eeden - Schnitt: Alain Dessauvage - Musik: Valentin Hadjadj - DarstellerInnen: Victor Polster, Arieh Worthalter, Oliver Bodart, Tijmen Govaerts, Katelijne Damen u. a.

Die 15-jährige Lara, die von ihrem Vater unterstützt wird, trainiert hart, um eine professionelle Ballerina zu werden. Bald stellt sich heraus, dass Lara als Junge geboren wurde und kurz vor einer Geschlechtsumwandlung steht.

Dhont entwickelt das delikate Sujet einer sexuellen Identitätssuche unter verschärften Bedingungen in ruhigem Erzählfluss ohne sensationalistische Zuspitzungen. Highlight sind die mit sehr beweglicher Kamera gedrehten Tanzszenen, bei denen sich in die Dynamik der Bewegung der Odeur der erwachenden Sexualität mischt – ein aufregendes parfum de l’exstase.

Auszeichnung: Cannes 2018 - Camera d´Or für den besten Erstlingsfilm, Un Certain Regard - Bester Schauspieler Victor Polster

ANMERKUNGEN: empf. ab 16 Jahren

Fachbereich: Französisch, Tanz, Soziologie

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Glücklich wie Lazzaro Lazzaro Felice

BILD Glücklich wie Lazzaro

DE/FR/IT/CH 2018 - 128 Min. - ital. OmU - Regie: Alice Rohrwacher - Drehbuch: Alice Rohrwacher - Kamera: Hélène Louvart - Schnitt. Nelly Quettier - Musik: Christophe Giovannoni - DarstellerInnen: Adriano Tardiolo, Agnese Graziani, Luca Chikovani, Alba Rohrwacher, Sergi López, Natalino Balasso, Tommaso Ragno, Nicoletta Braschi u. a.

Jeder erteilt ihm Befehle, keiner nimmt ihn wahr. Und doch ist Lazzaro, der junge Mann, der selten spricht und immer gehorcht, ein glücklicher Mensch. Er braucht nicht viel zu seinem Glück in dem Tal, wo er mit den anderen zusammenlebt. Das Tal selbst gehört einer reichen Gräfin, die die Bewohner wie Leibeigene ausnutzt. Als sie eines Tages ihren gelangweilten Sohn zu sich holt, findet dieser Gefallen an Lazzaros Gesellschaft. Doch dann geschieht ein Unglück. Ein Unglück, welches für Lazzaro das Ende seiner Lebensreise bedeuten könnte ... aber in Wahrheit erst der Anfang ist.

Alice Rohrwachers dritter Spielfilm führt uns auf atmosphärisch dichte und poetische Weise in eine archaisch anmutende Welt einer Dorfgemeinschaft abseits der Zivilisation des modernen Italiens. Wie ein Mahnmal des Guten steht Lazzaro dabei auch inmitten einer von Kapitalismus und Gier korrumpierten Gesellschaft – eine kritische Haltung, die Rohrwacher immer streift, nie aber ins Zentrum ihrer Erzählung stellt. GLÜCKLICH WIE LAZZARO ist ein mitreißender und begeisternder Filmfluss, dem man gerne folgt. Hohe Filmkunst, die glücklich macht.

Auszeichnungen: Cannes 2018 - Bestes Drehbuch

ANMERKUNGEN: geeignet für: AHS ab 6. Klasse / BHS / BS

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Hilfe, unser Lehrer ist ein Frosch Meester Kikker

BILD Hilfe, unser Lehrer ist ein Frosch

NL 2016 - 86 Min. - DF - Regie: Anna van der Heide - Drehbuch: Mieke de Jong - Buchvorlage: Paul van Loon - Kamera: Mark van Aller - Schnitt: Michiel Reichwein - Musik: Marius Kirsten, Renée Abe - DarstellerInnen: Yenthe Bos, Wine Dierickx, Paul Kooij, Bianca Krijgsman, Michiel Nooter, Charmène Sloof, Jeroen Spitzenberger, Harriet Stroet u.a.

Lehrer Franz übt seinen Beruf mit Freude und Leidenschaft aus und ist deshalb bei seinen Schülern überaus beliebt. Als die kleine Sita entdeckt, dass Franz sich manchmal in einen Frosch verwandelt, setzt sie gemeinsam mit den anderen Kindern der Klasse alles daran, ihrem Lehrer zu helfen, Fliegen für ihn zu fangen und ihn vor gefährlichen Tieren - wie Störchen - zu schützen. Aber dann übernimmt ein neuer Direktor die Schule und die Lage spitzt sich zu. Der Schulleiter schätzt Franz' liberale Methoden gar nicht. Außerdem hat er selbst ein dunkles Geheimnis…

Entstanden nach dem Kinderroman von Paul van Loon wartet dieses liebenswerte moderne Märchen mit vielen vergnüglichen Szenarien auf. In Holland war der Film ein Überraschungserfolg an den Kinokassen und konnte große sowie kleine Zuschauer für sich begeistern.

„Ich wollte eine Welt erschaffen, die zwar in der Realität verwurzelt ist, aber auch ein wenig magischer erscheint als die Welt, die wir jeden Tag um uns herum sehen. Eine Welt, in der man sich vorstellen kann, dass Dinge, wie ein Lehrer, der sich in einen Frosch verwandelt, tatsächlich passieren..." (Anna von der Heide, Regisseurin)

ANMERKUNGEN: empf. ab 6 Jahren

Geeignet für: VS

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Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer

BILD Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer

DE 2018 - 99 Min. - OdtF - Regie: Dennis Gansel - DarstellerInnen: Henning Baum, Solomon Gordon, Annette Frier, Shirley MacLaine, Uwe Ochsenknecht u. a.

Die kleine Insel Lummerland, auf der Jim Knopf und sein Freund Lukas der Lokomotivführer leben, ist zwar sehr schön, aber eben auch sehr klein. Gemeinsam mit der Dampflok Emma brechen sie zu fantastischen Abenteuern auf. Im Reich des Kaisers von Mandala erfahren sie von der entführten Prinzessin Li Si und versprechen, das junge Mädchen zu befreien. Die Suche führt sie in die Stadt der Drachen, wo sie nicht nur hoffen, Prinzessin Li Si zu finden, sondern auch das Geheimnis um Jim's Herkunft zu lösen.

Fast 60 Jahre nachdem das Buch „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ von Michael Ende erschienen ist, erobern die beiden Freunde mit ihrer Abenteuerlust nun die Kinoleinwand! Die Realverfilmung ist besonders aufwändig und mit viel Liebe zum Detail produziert.

ANMERKUNGEN: geeignet ab 6 Jahren

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Jugend ohne Gott

BILD Jugend ohne Gott

DE 2017 - 114 Min. - OdtF - Regie: Alain Gsponer - Drehbuch: Alex Buresch, Matthias Pacht basierend auf dem Roman von Ödön von Horvath - Komponist: Enis Rotthoff - Schnitt: Tobias Haas - Kostümbild: Katharina Ost - DarstellerInnen: Jannis Niewöhner, Fahri Yardim, Emilia Schüle, Alicia von Rittberg, Jannik Schümann, Anna Maria Mühe, Rainer, Bock, Iris Berben u. a.

Ödön von Horváth nahm in seinem Roman „Jugend ohne Gott“ von 1937 kaum verschlüsselt das Deutschland der Nationalsozialisten ins Visier und beschrieb am Beispiel eines Lehrers und seiner Schulklasse eine von Angst und Anpassung gezeichnete Gesellschaft auf dem Weg in die komplette Entmenschlichung.

Unser Land in einer Zeit, nicht allzu fern von heute: Nadesh ist entschlossen, über ihre Grenzen zu gehen, um im Rahmen eines Sportcamps einen der wenigen Stipendiatsplätze einer Elite-Uni zu ergattern. Doch nicht jeder in der Gruppe denkt so. Zach zeigt wenig Begeisterung für die Hochleistungsgesellschaft, die im Camp gefordert und gefördert wird. Nadesh findet Zach faszinierend. Doch sie spürt auch, dass er mit seinen eigenwilligen Ansichten das Gruppengefüge durcheinander bringen könnte. Und so etwas wie unkontrolliertes Verhalten kann die Gesellschaft, in der Nadesh und Zach funktionieren sollen, nicht tolerieren.

Alain Gsponer traut sich, von Horváths Roman radikal zu modernisieren, indem er einzelne Handlungsstränge und Motive daraus übernimmt und die gesellschaftskritischen Fragen, die der Autor 1938 angesichts der Entwicklung der Jugend im Dritten Reich stellte, im Kontext der modernen, digitalen Welt neu verhandelt. Dabei ist ihm ein intelligent konstruierter, packend erzählter und politisch provokanter Film gelungen.

ANMERKUNGEN: empf. ab 14 Jahren

Geeignet für: NMS ab 4. Klasse / AHS ab 4. Klasse /BHS / Berufsschulen

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Lola auf der Erbse

BILD Lola auf der Erbse

DE 2014 - 93 Min. - OdtF - ab 8 Jahren - Regie: Thomas Heinemann - Drehbuch: Thomas Heinemann - Kamera: Tobias Jall – Schnitt: Laura Richter – Musik: Frankie Chinasky - DarstellerInnen: Tabea Hanstein, Christiane Paul, Tobias Oertel, Arturo Perea Bigwood, Antoine Monot jr. u. a.

Lola ist elf Jahre und lebt mit ihrer Mutter Loretta auf einem Hausboot namens „Erbse“. Märchenhaft bunt und gemütlich haben die beiden ihr Zuhause gestaltet, wie ein Rückzugsort angesichts der weniger harmonischen Außenwelt. Lola's Vater hat die Familie verlassen, was Lola nur schwer verkraftet, noch dazu wo nun ihre Mutter einen neuen Freund hat, den Lola naturgemäß nicht mag. Auch sonst hat Lola in dem konservativen deutschen Ort genug Probleme. Sie freundet sich mit einem neuen Mitschüler, dem jungen Kurden Rebin an. Aber Rebin hat ein Geheimnis: Die kurdische Familie ist illegal in Deutschland. Dieses Problem stellt die beginnende Freundschaft immer wieder auf die Probe. Aber dazu sind Freunde schließlich da – um gemeinsam Probleme zu lösen.

Glaubwürdig und kindgerecht erzählt der Film von der Hoffnung, dass Aufrichtigkeit und Respekt die Welt ein wenig besser machen können.

ANMERKUNGEN: Geeignet ab 8 Jahren

VS / NMS / AHS Unterstufe

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Luis und die Aliens

BILD Luis und die Aliens

DK/DE/LU 2018 - 87 Min. - DF - empf. ab 6 Jahren - Regie: Christoph Lauenstein, Wolfgang Lauenstein - Drehbuch: Christopher Lauenstein, Wolfgang Lauenstein - Co-Drehbuch: SEan Mc Cormack (II) - SChnitt: Peter Mirecki - Komponist: Martin Lingnau, Ingemar Sübenkrüb

Seit seine Mutter gestorben ist, kümmert sich Luis um den Haushalt - und im Grunde auch um sich selbst. Denn sein Vater denkt Tag und Nacht nur an seine Arbeit als Ufologe. Er ist fest entschlossen, den Beweis dafür zu liefern, dass Aliens tatsächlich existieren. Doch niemand glaubt ihm. Auch Luis zweifelt an den Theorien seines Vaters und wünscht sich vielmehr, dass sein Vater sich mehr um ihn kümmern würde. Eines Tages sieht Luis, wie ein komisches fliegendes Objekt landet. Als er sich vorsichtig nähert, begegnet er drei sehr fremdartigen Wesen. Wesen, die definitiv nicht von dieser Welt sind.

LUIS UND DIE ALIENS ist ein genauso charmantes wie auch lustiges Animationsabenteuer, das besonders den jüngeren Zuschauern viel Spaß bereiten wird - Happy End inklusive.

ANMERKUNGEN: geeignet für: VS / NMS 1.KL

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Maikäfer flieg

BILD Maikäfer flieg

AT 2016 - 110 Min. - OdtF - Regie: Mirjam Unger - Drehbuch: Sandra Bohle, Mirjam Unger, - Kamera: Eva Testor - Schnitt: Niki Mossböck - Musik: Eva Jantschitsch - Ausstattung: Katharina Wöppermann - DarstellerInnen: Zita Gaier, Ursula Strauss, Gerald Votava, Paula Brunner, Krista Stadler, Heinz Marecek, Bettina Mittendorfer, Lino Gaier u. a.

„Es ist Krieg. Es ist schon lange Krieg. Ich kann mich überhaupt nicht mehr daran erinnern, dass einmal kein Krieg war.“ Die Welt der neunjährigen Christl besteht vor allem aus Trümmern, Staub und Nächten im Luftschutzbunker. Die Nachricht vom nahen Kriegsende bedeutet für sie und ihre Familie kaum Erleichterung, denn schon naht die nächste Bedrohung: Die Russen kommen. Frauen und Kinder sollen nach Möglichkeit raus aus Wien, heißt es. Die Großeltern bleiben in der halb zerbombten Wohnung in Hernals zurück, weil Oma nicht in einem Nazi-Haus Zuflucht suchen will. Und so findet sich in einer Villa im Vorort Neuwaldegg ein kleines Häufchen gebeutelter, völlig mittelloser Überlebenswilliger.

Der Film von Mirjam Unger basiert auf dem autobiografischen Roman „Maikäfer, flieg! Mein Vater, das Kriegsende, Cohn und ich“ (1973) von Christine Nöstlinger. Die Regisseurin bringt die ebenso berührende wie beinharte Vorlage authentisch und liebevoll auf die Leinwand: Als spannend-humorvolle Geschichte einer Kindheit, als Porträt einer Zeit des (buchstäblichen) Umbruchs – und nicht zuletzt als Hommage für eine der größten österreichischen Autorinnen.

Christine Nöstlinger, eine der wichtigsten und einflussreichsten österreichischen Autorinnen, feiert im Oktober 2016 ihren 80. Geburtstag.

ANMERKUNGEN: geeignet für NMS ab 4. Klasse / AHS ab 4. Klasse / BHS /BS

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MappaMundi

BILD MappaMundi

LU/AT 2017 - 45 Min. - OmU - Regie: Bady Minck - Drehbuch: Bady Minck - Kamera : Martin Putz - Bild- und Tonschnitt: Frédéric Fichefet - zusätzl. Schnitt und Sounddesign: Pia Dumont - Musik: Siegfried Friedrich, David Furrer, André Mergenthaler - DarstellerInnen: Kosmische Kartografen und Kartografinnen: Ganaël Dumreicher, Roxanne Oberlé, Robin Oberlé - Stimmen von Georg Haselböck / Chakrabreaker, Ivory Parker, Lilly Janoska, Adele Neuhauser, Maria Bill u. a

Durch die Augen von Kosmischen KartografInnen unternimmt MappaMundi eine hochbeschleunigte Reise durch 950 Millionen Jahre Erdgeschichte, 150.000 Jahre Migration der Menschheit und 15.000 Jahre Kartografie. Der Film macht dabei den permanenten Wandel unserer Welt sichtbar, einen Wandel, den der einzelne Mensch in seinem kurzen Leben so nicht bemerken kann.

In MappaMundi geht es um das Bild der Welt, das wir Menschen seit Jahrtausenden stets aufs Neue entwerfen. Anhand von mehr als hundert Weltkarten aus 15.000 Jahren Aufzeichnungsgeschichte wird die Entwicklung des Weltbildes von den Anfängen bis heute in seiner unendlichen Vielfalt dargestellt und neu beleuchtet. Dieser Film wird Ihr Leben verändern. Das ist kein Scherz. Und wenn schon nicht Ihr Leben, dann doch zumindest Ihre Perspektive.

Bady Minck geboren in Luxemburg, lebt als Künstlerin und Filmemacherin in Wien und Luxemburg, wo sie im Spannungsfeld zwischen Film und bildender Kunst arbeitet.

Der Film wird gemeinsam mit IM ANFANG WAR DER BLICK am Samstag, 10. 11. - 20:00 in Anwesenheit der Regisseurin BADY MINCK gezeigt. Reservieren Sie bitte für IM ANFANG WAR DER BLICK

ANMERKUNGEN: geeignet für NMS ab 4. Klasse / AHS ab 4. Klasse / BHS / BS

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Maria Stuart, Königin von Schottland Maria Stuart

BILD Maria Stuart, Königin von Schottland

GB 2018 - 125 Min. - engl.OmU & DF - Regie: Josie Rourke - Drehbuch: Beau Willimon - Kamera: John Mathieson - Schnitt: Chris Dickens - DarstellerInnen: Saorise Ronan, Margot Robbie, Gemma Chan, David Tennant, Brendan Coyle u. a.

Maria Stuart, die bereits im Alter von nur neun Monaten zur Königin von Schottland gekrönt wurde, kehrt mit 18 Jahren nach dem Tod ihres jungen Ehemannes von Frankreich nach Schottland zurück, um rechtmäßig den Thron zu beanspruchen. Dadurch tritt sie in einen Machtkampf mit Königin Elisabeth I., die bis dahin Alleinherrscherin über das englische Königreich ist. Maria Stuart erkennt Elisabeth nicht als rechtmäßige Königin von England und Schottland an. Elisabeth, die ebenfalls keine Nebenbuhlerin akzeptiert, wird in ihrem Machtanspruch herausgefordert. Als junge selbstbewusste Regentinnen streiten sie um die Krone, um Liebe und um Macht in einer männerdominierten Welt.

Das elisabethanische Zeitalter ist für Rourke vertrautes Terrain. Die britische Theater- und Spielfilmregisseurin inszeniert ehedem nicht nur für englische und US-amerikanische Bühnen mehrere Stücke von William Shakespeare.

ANMERKUNGEN: empf. ab 16 Jahren

Fachbereich: Englisch, Geschichte

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Mein Freund die Giraffe Dikkertje Dap

BILD Mein Freund die Giraffe

NL 2017 - 74 Min. - DF - Regie: Barbara Bredero - Kamera: Coen Stroeve (NSC) - Schnitt: David Verdume - Musik: Herman Witkam - DarstellerInnen: Liam de Vries, Yannick van de Velde, Rayan Belrhazi Alaoui, Martijn Fischer, Dolores Leeuwin

Dominik und Raff sind von klein auf die allerbesten Freunde und verbringen jede freie Minute gemeinsam. Allerdings ist Raff nicht einfach ein normaler Spielkamerad, wie ihn jeder Junge hat, sondern etwas ganz Besonderes: Raff ist eine Giraffe, die sogar sprechen kann! Weil Dominik mit seiner Familie direkt neben dem Zoo wohnt, kann er seinen Kumpel jeden Tag besuchen und die beiden erleben viele gemeinsame Abenteuer. Bis der Tag kommt, an dem Dominik eingeschult werden soll.

MEIN FREUND, DIE GIRAFFE ist eine bezaubernde Geschichte über Freundschaft, Loyalität und Fantasie.

ANMERKUNGEN: empf. ab 4 Jahren

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Mid90S

BILD Mid90S

US 2018 - 85 Min. - engl.OmU - Regie: Jonah Hill - Drehbuch: Jonah Hill - Kamera: Christopher Blauvelt - Schnitt: Nick Houy - Soundtrack: Trent Reznor & Atticus Ross - DarstellerInnen: Lucas Hedges, Sunny Suljic, Katherine Waterston, Na-Kel Smith, Olan Prenatt u.a.

Jonah Hills Regiedebüt ist eine Zeitreise mitten in die 90er. Eine Zeit, in der Skateboarden sportliche Konventionen sprengte und man mit Mixtapes Mädels beeindrucken konnte. Stevie ist 13 und wächst unter schwierigen Verhältnissen in Los Angeles auf. Seine Tage verbringt er mit „Street Fighter II“ zocken und heimlich die CD-Sammlung seines großen Bruders rauf und runter hören. Als er anfängt, mit den Jungs vom Local Skateshop abzuhängen, öffnet sich ihm eine völlig neue Welt.

MID90S ist Jonah Hills Liebeserklärung an die 90er-Jahre. Gedreht auf 16mm und mit einem Soundtrack von den Pixies bis zum Wu-Tang Clan, gelingt dem Hollywood-Star ein Nostalgietrip in eine Zeit, deren Mode und Popkultur heute Kult sind. Mit an „Board“ die jungen Profiskater Na-Kel Smith und Olan Prenatt.

ANMERKUNGEN: empf. ab 14 Jahren

Fachbereich: Englisch

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Sebastian und die Feuerretter

BILD Sebastian und die Feuerretter

FR 2015 - 97 Min. - DF - geeignet ab 8 Jahren - Regie: Christian Duguay - Drehbuch: Cecile Aubry, Juliette Sales - Kamera: Christophe Graillot - Schnitt: Olivier Gajan - Musik: Armand Amar - DarstellerInnen: Félix Bossuet, Tchéky Karyo, Thierry Neuvic, Margaux Chátelier, Thylane Blondeau u. a.

September 1945: Im Dorf feiert man das Ende des Kriegs. Der kleine Sebastian ist mittlerweile 10 Jahre alt. Er und seine Hündin Belle warten schon gespannt auf die Rückkehr von Angelina… aber seit einem Flugzeugabsturz in den dichten Wäldern der Alpen fehlt jede Spur von ihr. Das ganze Dorf hat die Hoffnung verloren, dass sie je zurückkommen wird. Das ganze Dorf – außer César: Sebastians Grossvater kennt einen Mann namens Pierre, der helfen könnte, sie zu finden. Doch bevor sie die junge Frau retten können, müssen der kleine Junge uns seine treue Hündin vielen Gefahren überwinden, Prüfungen bestehen und werden mit einem großen Geheimnis konfrontiert. Ein Geheimnis, das das Leben von Belle und Sebastian für immer ändern wird.

Ein bildgewaltiges Kinoerlebnis für große und kleine Menschen ab 8 Jahren.

ANMERKUNGEN: geeignet für:

VS

AHS Unterstufe

HS

Altersstufe: ab 8 Jahren

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Stell dir vor, du müsstest fliehen Jimmie

BILD Stell dir vor, du müsstest fliehen

SE 2018 - 91 Min. - schwed. OmU - Regie: Jesper Ganslandt - Drehbuch: Jesper Ganslandt - Kamera: Mans Mansson - Schnitt: Jesper Ganslandt - Musik: Jon Ekstrand - DarstellerInnen: Jesper Ganslandt, Hunter Ganslandt, Christopher Wagelin, Anna Littorin u. a.

In Schweden bricht ein brutaler Bürgerkrieg aus. Der vierjährige Jimmie und sein Vater sind gezwungen das Land zu verlassen, nachdem auch die Ehefrau und Mutter verschwunden ist. Im Laufe der Flucht sind die beiden auf dem Wasser in einem Boot unterwegs, laufen an Bahngleisen entlang und sind glücklich über jeden, der sich ihrer freundlich annimmt. Doch sie sind nicht die einzigen, die unterwegs sind. Weltweit sind die Menschen auf der Flucht. Somit treffen Jimmie und sein Vater auch auf Angst, Chaos und Desorientierung. Während Vater und Sohn anfangs noch gemeinsam auf dem Weg in ein neues Leben sind, verlieren sich die beiden im Laufe der Zeit aus den Augen und Jimmie wird von einer ebenfalls auf der Flucht befindlichen Familie aufgenommen...

ANMERKUNGEN: empf. ab 14 Jahren

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The Green Lie

BILD The Green Lie

AT 2017 - 97 Min. - OmU - Regie: Werner Boote - Drehkonzept: Werner Boote, Kathrin Hartmann - Kamera: Dominik Spritzendorfer (DOP), Mario Hötschl - Ton: Andreas Hamza, Atanas Tcholakov, Eick Hoemann - Schnitt: Gernot Grassl, Roland Buzzi

Im Jahr 2015 brannten große Teile des indonesischen Regenwalds nieder. Es war das schlimmste Umweltdesaster in der Geschichte des Landes. An den direkten Folgen starben über 100.000 Menschen, mehr als 500.000 leiden an Langzeitfolgen. Dass die Brände bewusst gelegt bzw. beschleunigt wurden, ist ein offenes Geheimnis. Ziel war es, massenweise neue Anbauflächen für die Gewinnung von Palmöl zu schaffen. Das billigste und meistverwendete Fett der Welt, zu finden in fast jedem Fertiggericht, in Süßigkeiten und Snacks, und ein enorm profitträchtiger Rohstoff.

Auf den Spuren dieses Skandals beginnt der Dokumentarfilmer Werner Boote („Plastic Planet“, „Alles unter Kontrolle“) seine Reise um die Welt, auf der Suche nach der Wahrheit hinter dem allgegenwärtigen Schlagwort „Nachhaltigkeit“. Die konzernkritische Journalistin und Buchautorin Kathrin Hartmann („Ende der Märchenstunde“, „Aus kontrolliertem Raubbau“) ist dabei seine ebenso kompetente wie überzeugende Begleitung. Sie kennt sich aus mit dem so genannten „Greenwashing“

DO, 12. 4. ab 10:45 SCHULVORSTELLUNG mit dem Regisseur WERNER BOOTE - Buchung unter: office@programmkinowels.at

ANMERKUNGEN: Geeignet für NMS 4.KL / AHS ab 4 KL / BHS /BS

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Vielen Dank für Nichts

BILD Vielen Dank für Nichts

- 95 Min. - dt/ital. OmU - Regie: Stefan Hillebrand, Oliver Paulus - Drehbuch: Stefan Hillebrand, Oliver Paulus - Kamera: Pierre Mennel - Schnitt: Ana R. Fernandes, Nela Märki, Torsten Truscheit - Musik: Marcel Vaid - DarstellerInnen: Joel Basman, Anna Unterberger, Bastian Wurbs, Nikki Rappl, Isolde Fischer, Antonio Viganò, Ricardo Angelini, Georg Kaser u. a.

Nach einem Snowboardunfall an den Rollstuhl gefesselt zu sein ist schon schlimm genug, aber zur Teilnahme an einem Behinderten-Theaterprojekt gezwungen zu werden... unvorstellbar für Valentin!

Da gibt es nur einen Hoffnungsschimmer – die schöne Pflegerin Mira. Aber es gibt auch ein Problem: Mira ist mit dem Schleimer Marc liiert. Aus Frustration über sich und die Welt beschließt Valentin, die Tankstelle zu überfallen, an der Marc arbeitet. Voller Begeisterung bieten sich Lukas und Titus, seine beiden behinderten Mitbewohner, als Komplizen an... das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft – und eines Abenteuers mit höchst ungewissem Ausgang. Aber echte Freunde ziehen so ein Ding gemeinsam durch.

Im Gegensatz zu Hollywood haben wir unser Filmprojekt gemeinsam mit „echten“ Behinderten konzipiert und auch realisiert: Unser Schauspielensemble setzt sich zusammen aus einer Mischung aus professionellen Schauspielern und Laiendarstellern – nicht zuletzt, um die oben erwähnte Klischee- und Kitschgefahr weiträumig zu umschiffen." (Oliver Paulus & Stefan Hillebrand)

"Der Film ist grandios: lustig, zärtlich und mit Drive:" (art-tv)

ANMERKUNGEN: Fachbereich: Deutsch / Soziales Lernen

Altersgruppe: ab 14 Jahre

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Wackersdorf

BILD Wackersdorf

DE 2018 - 123 Min. - OdtF - Regie: Oliver Haffner - Drehbuch: Gernot Krää, Oliver Haffner - Kamera: Kaspar Kaven - Schnitt: Anja Pohl - Musik: Hochzeitskapelle - DarstellerInnen: Johannes Zeiler, Peter Jordan, Florian Brückner, Anna Maria Sturm, Sigi Zimmerschied

Oberpfalz, 1980er Jahre: Die Arbeitslosenzahlen steigen und der Landrat Hans Schuierer steht unter Druck, Perspektiven für die Bevölkerung zu schaffen. Da erscheinen ihm die Pläne der Bayerischen Staatsregierung wie ein Geschenk: In der beschaulichen Gemeinde Wackersdorf soll eine atomare Wiederaufbereitungsanlage (WAA) gebaut werden, die wirtschaftlichen Aufschwung für die ganze Region verspricht. Doch als der Freistaat ohne rechtliche Grundlage mit Gewalt gegen Proteste einer Bürgerinitiative vorgeht, die sich für den Erhalt der Natur in ihrer Heimat einsetzt, steigen in Schuierer Zweifel auf. Er beginnt, Nachforschungen anzustellen…

Wackersdorf ist aber eben nicht nur ein Film über eine umstrittene Form der Energiegewinnung. Es ist vor allem auch ein Film über die Mündigkeit des Bürgers, über politische Verlockungen, über politische Gewalt.

ANMERKUNGEN: geeignet für: AHS ab 4 KL / BHS / BS

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Wildhexe Vildheks

BILD Wildhexe

DK 2018 - 100 Min. - DF - Regie: Kaspar Munk - Drehbuch: Poul Berg Bohr. Hansen, Kaspar Munk - Kamera: Adam Wallensten - Musik: Flemming Nordkrog - Schnitt: Anders Albjerg, Kristiansen, Lars Therkelsen - DarstellerInnen: Gerda Lie Kaas, Sonja Richter, Signe Egholm Olsen, Henrik Mestad

Die 12-jährige Clara ist wie jedes andere Mädchen. Aber alles ändert sich, als sie eines Tages von einem schwarzen Kater angefallen und gekratzt wird. Clara entdeckt, dass sie plötzlich eine einzigartige Begabung hat: Sie kann mit Tieren sprechen. Schnell findet sie heraus, dass sie eine Wildhexe ist. Noch dazu eine ganz besondere, denn sie ist die neue Wächterin der Wilden Welt. Zusammen mit ihrer Tante Isa, ihren Freunden Oscar und Kahla stellt sie sich ihrem Schicksal: Die Natur und sich selbst retten – doch dafür muss sie gegen die mysteriöse Chimära kämpfen …

Lene Kaaberbøl, 1960 in Kopenhagen geboren, ist eine der bekanntesten dänischen Kinderbuchautorinnen. Sie hat Englisch und Theaterwissenschaften studiert. Sie wird von der Presse und vom Publikum gleichermaßen geschätzt. Ihr erstes Buch veröffentlichte sie mit 15, seitdem hat sie über 30 Bücher für Kinder und Jugendliche geschrieben. Ihre Fantasy-Serien werden in 25 Sprachen übersetzt. Mit vielen Preisen ausgezeichnet, war sie zuletzt für den Hans-Christian-Andersen Preis 2012 nominiert. Für die „Wildhexe“-Serie wurde sie mit dem wichtigsten und größten Kinderbuchpreis Dänemarks ausgezeichnet, dem Orla-Preis.

ANMERKUNGEN: geeignet für: VS ab 4. Klasse / AHS / NMS

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Your Name: Gestern, heute und für immer Kimi no na wa.

BILD Your Name: Gestern, heute und für immer

JP 2016 - 111 Min. - jap. OmU & DF - Regie: Makoto Shinkai - Drehbuch: Makoto Shinkai - Kamera: Makoto Shinkai - Schnitt: Makoto Shinkai -Musik: Radwimps

Mitsuha lebt gemeinsam mit ihrer kleinen Schwester Yotsuha bei ihrer Großmutter in einer ländlichen Kleinstadt Japans. Insgeheim beklagt sie ihr abgeschiedenes Dasein in der Provinz und wünscht sich ein aufregendes Leben in der Großstadt. Taki würde sich freuen, so beschaulich aufzuwachsen, denn er wohnt in der Millionen-Metropole Tokio, verbringt viel Zeit mit seinen Freunden und jobbt neben der Schule in einem italienischen Restaurant. Eines Tages scheint Mitsuha einen Traum zu haben, in dem sie sich als Junge in Tokio wiederfindet. Parallel macht Taki eine ähnliche Erfahrung: Er findet sich als Mädchen in einer Kleinstadt in den Bergen wieder, wo er noch nie zuvor war. Doch wie kommt es zu dieser schicksalhaften Verstrickung, und welches Geheimnis verbirgt sich wirklich hinter den Träumen der beiden Teenager?

Der Film besticht durch seinen herausragenden Animationsstil und ist eine Geschichte voller Poesie und Romantik, die die Grenzen von Raum und Zeit hinter sich lässt.

"(...)Mit dem Gestaltenwandel macht der Film jedoch nicht vor sich selbst Halt. Kaum hat man sich in das bezaubernde Geflecht aus Takis und Mitsuhas Leben verstrickt, wandelt sich "Your Name" selbst und streift die Hülle der Coming-of-Age-Komödie ab. Was der Film danach wird, soll hier nicht verraten werden, denn dies zu entdecken gehört zu den schönsten Überraschungen, die man seit langem im Kino erleben kann. " (Spiegel Online)

Auszeichnungen: 40th Japan Academy Prize - Bestes Drehbuch, Excellent Aniamtion of the Year

ANMERKUNGEN: geeignet für: NMS ab 2. KL / AHS ab 2 KL: / BHS /BS

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Yuli

BILD Yuli

ES/GB/DE 2018 - 112 Min. - span. OmU & DF - Regie: Iclaír Bollaín - Drehbuch: Paul Laverty inspiriert vom Leben Carlos Acostas und seiner Autobiographie No Way Home - Kamera: Alex Catalán (AEC) - Schnitt: Nacho Ruiz Capillas - Musik: Alberto Iglesias. - DarstellerInnen: Carlos Enrique Almirante, Laura De la Uz, Cesar Domínguez, Andrea Doimeadiós, Yerlín Pérez u.a.

Kuba Anfang der 80er Jahre, Carlos ist ein ungestümes rebellisches Kind. Das was er vom Leben weiß, hat er auf den Straßen Havannas gelernt, wo er zum ungekrönten König des spontanen Breakdance-Wettbewerbs geworden ist. Sein Vater erkennt sein außergewöhnliches Talent. Yule nennt er seinen Sohn, doch dieser will keine Strumpfhosen und Ballettschuhe tragen, er will Fußballer werden, wie Pelé.

Mit großartiger Musik, wunderbaren Bildern, Momente großer Schönheit und herausragenden SchauspielerInnen ... Die Fusion von Kino und Ballett ist eines der Glanzstücke des Films. Spektakulär gefilmt vom vielfach ausgezeichneten Kameramann Álex Catalán, mit den Choreografien von María Roviras, den fantastischen Tänzerinnen und Tänzern von Acosta Danza und der wunderbaren Musik des mehrfach Oscar-nominierten Komponisten Alberto Iglesias.

Eine Hommage an die grenzensprengende Kraft der Kunst.

Auszeichnung: Filmfestival San Sebastian 2018 - Bestes Drehbuch

ANMERKUNGEN: empf. ab 8 Jahren

Fachbereich: Spanisch, Tanz & Musik

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