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SCHULFILME

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SCHULFILME

A Story of Sahel Sounds

BILD A Story of Sahel Sounds

DE/NG/US 2016 - 82 Min. - engl. / franz. / tamascheq OmU - Regie: neopan kollektiv: Florian Kläger, Tobias Adam, Markus Milcke - Kamera und Fotograf: Markus Milcke - Schnitt: Florian Kläger - Set-Ton und Sounddesign: Tobias Adam - DarstellerInnen: Amanar, Etran de L´Air, Hama, Les Filles de Illighadad, Luka Productions, Mamman Sani, Mdou Moctar, Christopher Kirkley u. a.

Am südlichen Rand der Sahara zirkulieren die Klänge einer so vielseitigen wie produktiven Musikszene: Bei Hochzeiten und auf Dorfplätzen mischen sich traditionelle Rhythmen der Tuareg mit elektrisch verstärktem Blues, Fragmente aus Techno und Hip-Hop werden auf Keyboards zu treibenden Sphären verarbeitet. Mit seinem Projekt „Sahel Sounds“, einer Kombination aus Blog, Plattenlabel und unkonventioneller Feldforschung, macht Christopher Kirkley dieses Schaffen einem internationalen Publikum zugänglich. Das Stuttgarter neopan kollektiv hat Kirkley bei seiner Arbeit begleitet. Wir folgen ihm auf eine Recherchereise von Portland über Nigers Hauptstadt Niamey bis nach Agadez, bei der Suche nach Tonaufnahmen, die auf Handy-Speicherkarten getauscht werden oder in Radioarchiven lagern. Und als der nigrische Stargitarrist Mdou Moctar zu einer Europatournee aufbricht, wird schließlich auch deutlich, welche Grenzen einer anderen, faireren und wirklich globalen Kultur noch gesetzt bleiben.

... ein unkonventioneller erfrischender Blick auf die derzeitigen politischen Agenden in den verschiedenen Kontinenten. Die Musik bestimmt den Rhythmus des Films, der unverstellt zeigt, wie Kreativität Menschen zueinander führt. And the story still continues… (IFFI 2018, Jury Dokumentarfilm)

Not a strict portrait, nor a straight music documentary, but an attempt to bridge cultural and geographical distances, the film celebrates musical performances of current artists from Niger, while leaving room to reflect

on today’s role of ethnomusicology.

Auszeichnung: IFFI 2018 - Bester Dokumentarfilm und Publikumspreis

ANMERKUNGEN: geeignet für: AHS ab 4.KL /NMS ab 4.KL / BHS /BS

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Amelie rennt

BILD Amelie rennt

DE 2017 - 97 Min. - OdtF - empf. ab 12 Jahren - Regie: Tobias Wiemann - Drehbuch: Natja Brunckhorst, Ivette-Merle Böhrnsen - Kamera: Martin Schlecht - Schnitt: Andreas Radtke - Musik: Markus Perner - DarstellerInnen: Mia Kasalo, Samuel Girardi, Susanne Bormann, Denis Moschitto, Jasmin Tabatabai, Jerry Hoffmann u. a.

Die eigensinnige Amelie ist die Königin des Fluchens – auf ihre Eltern, die Bevormundung durch Ärzte und vor allem auf ihre Asthmaerkrankung. Als sie nach einem lebensbedrohlichen Anfall in eine Spezialklinik nach Südtirol geschickt wird, haut sie kurzentschlossen ab. Auf ihrer Flucht in die Berge trifft sie auf den 15jährigen Bart, der sich ungebeten zu ihrem Begleiter macht und dem Sturkopf in seiner Hartnäckigkeit in nichts nachsteht. Das traditionelle, Heilung versprechende Bergfeuer treibt die beiden bis auf die Gipfel. Doch der riskante Aufstieg wird für beide zu einem emotionalen Abenteuer aus Mutproben, dem Kribbeln der ersten Verliebtheit .

„Amelie rennt“ ist ein mit viel Fingerspitzengefühl inszeniertes Abenteuerdrama rund um eine junge Frau, die es sich und ihrer Umwelt beweisen will. Dabei nimmt Regisseur Tobias Wiemann nicht bloß seine Hauptfigur sowie ihr privates Umfeld zu jedem Zeitpunkt ernst, sondern macht aus kleinen Beobachtungen Momente größter Emotionen. Ein wahrhaftiger, ehrlicher und ehrlich optimistischer Film.

Auszeichnungen: Gilde Filmpreis 2017: Bester Kinderfilm / Goldener Spatz 2017: Bestes Drehbuch, Bester Kino/Fernsehfilm / Zin IFF für Kinder und Jugendliche 2017: Bester internationaler Langfilm

ANMERKUNGEN: geeignet für: HS 4. Klasse / AHS ab 4. Klasse

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Atelier de conversation

BILD Atelier de conversation

AT/FR/LC 2017 - 72 Min. - franz. OmU - Regie: Bernhard Braunstein - Drehbuch: Bernhard Braunstein - Kamera: Adrien Lecouturier - Schnitt: Roland Stöttinger - Ton: Nicolas Joly, Clément Maléo, Alexandre Andrillon, Philippe Schillinger - Musik: Lucile Chaufour - DarstellerInnen: Wenying, Giada, James, Marina, Mustafa, Mohammad, Songmei, Firat, Miguel, Mehdi, Nasih, Majed, Aldo, Raphael Casadesus, Cécile Denier, Marc Guillemot, Anne Jy-Ghilain u. a.

In der Bibliothèque publique d’information im Centre Pompidou in Paris treffen sich wöchentlich Menschen aus allen Erdteilen, um im "Atelier de conversation" Französisch zu sprechen. Neben Kriegsflüchtlingen sitzen Geschäftsleute, neben unbekümmerten Studierenden politisch verfolgte Menschen. So verschieden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch sind, so haben sie gemeinsame und verbindende Ziele: Die Sprache zu lernen und Verbündete zu finden, um in der Fremde (über)leben zu können. An diesem hoffnungsvollen Ort werden soziale und kulturelle Grenzen aufgelöst und Menschen, die niemals miteinander in Berührung kommen, begegnen sich auf Augenhöhe.

"Das Atelier ist ein Ort der Hoffnung, ein menschlicher Exkurs, eine Parenthese, eine Unterbrechung des täglichen Überlebenskampfes. Es ist ein toleranter und hierachiefreier Treffpunkt und Schmelztiegel der vielen Lebensrealitäten einer Großstadt." (Bernhard Braunstein)

„Eine echte Entdeckung, ein tief humanistischer Film wider den Zeitgeist.“ (Salzburger Nachrichten)

Auszeichnungen: Karlovy Vary International Film Festival 2017 - Spezialpreis der Jury / Duisburger Filmwoche 2017 - ARTE-Dokumentarfilmpreis

BERNHARD BRAUNSTEIN, 1979 in Salzburg geboren. Studium der Kommunikationswissenschaften an der Universität Salzburg. Lebt in Paris und Salzburg und arbeitet als Cutter, Kameramann und Dokumentarfilmer. Atelier de Conversation ist sein erster langer Dokumentarfilm, den er in Eigenregie realisierte.

IM GESPRÄCH mit Bernhard Braunstein (Regie) am Freitag, 16. 2. um 18:00 Uhr.

ANMERKUNGEN: geeignet für: AHS ab 6. KL / BHS /BS

Fachgebiet: Französisch

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Auf Augenhöhe

BILD Auf Augenhöhe

DE 2016 - 99 Min. - OdtF - Regie: Joachim Dollhopf, Evi Goldbrunner - Drehbuch: Evi Goldbrunner, Joachim Dollhopf - Kamera: Jürgen Jürges - Schnitt: Maja Stieghorst - Musik: David Ossa - DarstellerInnen: Luis Vorbach, Jordan Prentice, Ella Frey, Marco Licht, Anica Dobra, Phil Laude, Nils Schulz u. a.

Der zehnjährige Michi lebt seit er denken kann in einem Kinderheim. Als ihm eines Tages die Adresse seines Vaters in die Hände fällt, erwartet ihn eine große Überraschung: Tom ist kleinwüchsig und stellt somit Michis Bild eines Vaters komplett auf den Kopf. Der Weg der beiden zueinander ist alles andere als einfach.

Eine außergewöhnliche Vater-Sohn-Geschichte voller Humor und Dramatik und ein flammendes Plädoyer für die Akzeptanz des Andersseins.

Evi Goldbrunner & Joachin Dollhopf haben sich während der gemeinsamen Studienzeit an der Filmuniversität Babelsberg "Konrad Wolf" kennen gelernt - sie studierte Drehbuch, er Regie. Bereits während des Studiums haben sie gemeinsam Projekte, die auf internationalen Festivals ausgezeichnet wurden, realisiert. AUF AUGENHÖHE ist ihr erster gemeinsamer Langfilm.

ANMERKUNGEN: Geeignet ab 8 Jahren

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Ava

BILD Ava

FR 2017 - 105 Min. - franz. OmU - Regie: Léa Mysius - Drehbuch: Léa Mysius, Paul Guilhaume - Kamera: Paul Guilhaume - Schnitt: Pierre Deschamps - Musik: Florencia Di Concilio - DarstellerInnen: Noée Abita, Laure Calamy, Juan Cano, Tamara Cano u. a.

Sommer, Sonne, Strand: Zusammen mit ihrer unkonventionellen Mutter und ihrer neugeborenen Schwester verbringt die 13-jährige Ava den Sommer an der französischen Küste. Doch ihre heile Welt finder ein jähes Ende als sie erfährt, dass sie wegen einer Krankheit in Kürze ihr Augenlicht verlieren wird. Aber Ava wäre nicht Ava, würde sie sich deswegen ihre Abenteuerlust und Lebensfreude nehmen lassen.

DER NEUE HEIMATFILM 2018 zu Gast im Programmkino Wels.

Léa Mysius schloss 2014 ihr Studium an der Filmhochschule La Fémis ab. Nach 3 preisgekrönten Kurzfilmen ist AVA ihr ersten Langfilm.

ANMERKUNGEN: geeignet für: AHS ab 6.KL / BHS / BS

Sprache; französisch

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Belle & Sebastian

BILD Belle & Sebastian

FR 2013 - 94 Min. - DF - Regie: Nicolas Vanier - Drehbuch: Juliette Sales, Fabien Suarez, Nicolas Vanier nach der Serie „Belle et Sébastien“ von Cécile Aubry – Kamera: Éric Guichard, Laurent Charbonnier - DarstellerInnen: Félix Bossuet, Tchéky Karyo, Margaux Chatelier, Dimitri Storoge, Andreas Pietschmann, Urbain Cancelier, Mehdi u. a.

Dort wo die schneebedeckten Berge bis in den Himmel ragen und die Natur unberührt ist, spielt die berührende Geschichte einer unzertrennlichen Freundschaft zwischen einem wilden Hund und einem kleinen Jungen: Es ist die Geschichte von Belle und Sebastian.

Die Bewohner des idyllischen Bergdorfs in den französischen Alpen sind in heller Aufregung, denn ein riesiger Hund soll sein Unwesen treiben und wildern. Während ihn alle für eine Bestie halten und Jagd auf ihn machen, sieht der kleine Waisenjunge Sebastian das gefürchtete Tier mit anderen Augen - der kleine Einzelgänger und sein tierischer Freund Belle werden schnell zu Vertrauten, die nichts mehr trennen kann. Das Versteckspiel der beiden vor der aufgebrachten Dorfgemeinschaft ist dabei aber nur der Anfang eines großen Abenteuers, dem sich die ungleichen Gefährten gemeinsam stellen müssen…

Ein zauberhafter Film über Freundschaft, Mut und Vertrauen.

Der Abenteurer, Erzähler und Filmemacher Nicolas Vanier erforscht seit über einem Vierteljahrhundert die wilden Landschaften der Hochgebirge. Schon als Kind inspirierten ihn die Geschichten von James Fenimore Cooper und Jack London, Geschichten über Indianer, Trapper, wilde Tiere und unendliche weiße, lebensfeindliche Welten waren es, die seine Fantasie befeuerten.

Seine Geschichten, Romane und Dokumentarfilme entstanden auf unzähligen Reisen, inspiriert vom Respekt vor der Natur und den dort lebenden Menschen.

ANMERKUNGEN: Geeignet für Volksschule, Hauptschule und Unterstufe

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Chucks

BILD Chucks

AT 2015 - 93 Min. - OdtF - Regie: Sabine Hiebler, Gerhard Ertl - Drehbuch: Sabine Hiebler, Gerhard Ertl nach dem Roman von Cornelia Travnicek – Kamera: Wolfgang Tahler – Schnitt: Roland Stöttinger – Musik: Soap & Skin, Hella Comet, Monsterheart, Julian & der Fux, Propella, Chrome, Bilderbuch, Clara Luzia - DarstellerInnen: Anna Posch, Markus Subramaniam, Thomas Schubert, Stefanie Reinsperger, Susi Stach, Karl Fischer u. a.

Lebe. Liebe. Leide. Tanze. Jetzt! Mae zieht als Punk in den Converse-Schuhen ihres verstorbenen Bruders durch die Straßen Wiens. Sie lebt von Dosenbier, besprayten Wänden, versucht sich bei Poetry Slams. Ein bürgerliches Leben interessiert sie nicht, sie sucht Grenzerfahrungen. Als sie im Aids-Hilfe-Haus eine Strafe abarbeiten muss, lernt sie Paul kennen und verliebt sich in ihn.

CHUCKS der neue Film von Sabine Hiebler und Gerhard Ertl erzählt eine federleichte Geschichte vom Aufwachsen zwischen Liebe und Tod, voll Humor, ganz im Sinne seiner literarischen Vorlage, des Erfolgromans von Cornelia Travnicek, über den Clemens J. Setz einmal schrieb: „Wenn ich mit einer Figur der zeitgenössischen Literatur in einem Lift stecken bleiben möchte, dann mit Mae. Ob ich heil aus dem Lift kommen würde, weiß ich nicht, aber das wär´s wert.“

„Für CHUCKS bereits vorhandene Musik zu nehmen hat sich nach und nach herauskristallisiert. Wir haben in Österreich zurzeit eine unglaubliche vitale und vielfältige Musiklandschaft. Was wir von Anfang an wollten, war der starken weiblichen Hauptfigur starke Frauenstimmen zuzuordnen. Und die haben wir mit Anja Plaschg, Clara Luzia, Monsterheart und Propella auch gefunden.“ (..)“ (Sabine Hiebler, Gerhard Ertl)

ANMERKUNGEN: Für AHS - 4. Kl. & Oberstufe / BHS / Berufsschulen / NMS 4. Kl.

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Das Mädchen aus dem Norden Sameblod

BILD Das Mädchen aus dem Norden

SE/NO/DK 2016 - 113 Min. - OmU - Regie: Amanda Kernell - Drehbuch: Amanda Kernell - Kamera: Sophia Olsson, Petrus Sjövik - Schnitt: Anders Skov - Musik: Kristian Eidnes Andersen - DarstellerInnen: Cecilia Sparrok, Erika Sparrok, Maj Doris Rimpi, Julius Fleischanderl, Olle Sarri, Hanna Alström, Malin Crépin u. a.

Im Schweden der 1930er Jahre besucht die angehende Rentierzüchterin Elle Marja mit ihrer Schwester die Internatsschule in Lappland. Sie gehört dem Volk der Samen an, deren Alltag von Vorurteilen und Ausgrenzung geprägt ist. Elle Marja bemüht sich um die Anerkennung ihrer Lehrerin in der Hoffnung, so ihrem Traum von einem freien Leben näher zu kommen. Als an der Schule erniedrigende, rassen-biologische Untersuchungen durchgeführt werden, entscheidet sie sich für einen radikalen Schritt.

„Kraftvoll!“ (New York Times)

"Ich wollte zwei echte Schwestern besetzen, die Südsamisch sprechen sollten, das nur von 500 Personen fließend gesprochen wird. Laut den Vereinten Nationen ist es eine der am stärksten bedrohten Sprachen. Die meisten Menschen, die diese Sprache fließend sprechen, sind vermutlich Rentierhüter, denn wer in die Stadt gezogen ist, hat es schwerer, die Sprache am Leben zu erhalten." (Amanda Kernell)

Auszeichnung: LUX-Preis des Europäischen Parlaments / Europe Cinema Label / Kritikaward "Fedeora" - Beste Nachwuchsregisseurin / Internationales Filmfestival Göteborg - Bester Skandinavischer Film

Amanda Kernell wurde 1986 in Nordschweden geboren. Sie studierte Filmregie an Den Danske Filmskole und machte dort 2013 ihren Abschluss.

ANMERKUNGEN: geeignet für: NMS ab 4. KL: / AHS ab 4. KL / BHS /BS

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Das schweigende Klassenzimmer

BILD Das schweigende Klassenzimmer

DE 2018 - 111 Min. - OdtF - Regie: Lars Kraume - Drehbuch: Lars Kraume basierend auf dem Sachbuch von Dietrich Garstka - Kamera: Jens Harant - Schnitt: Barbara Gies - Musik: Christoph M. Kaiser, Julian Maas - DarstellerInnen: Leonard Scheicher, Anna Lena Klenke, Carina N. Wiese, Ronald Zehrfeld, Tom Gramenz, Jonas Dassler u. a.

1956: Bei einem Kinobesuch in Westberlin sehen die Abiturienten Theo und Kurt in der Wochenschau aufwühlende Bilder vom Aufstand in Budapest. Zurück in Stalinstadt, einer der Vorzeige-Arbeitersiedlungen der DDR, entsteht die Idee, im Unterricht eine Schweigeminute für die Opfer des ungarischen Freiheitskampfes abzuhalten. Mit den kleinen und großen Reaktionen, die ihre Solidaritätsbekundung auslöst, haben weder die Jungen noch ihre Eltern oder die Schulleitung gerechnet. Während der Rektor versucht, den Vorfall als jugendlichen Unfug abzutun und intern zu regeln, geraten die Schüler in die politischen Mühlen eines Staates, der ein Exempel statuieren will. Der Volksbildungsminister verurteilt die Aktion als konterrevolutionären Akt und verlangt von ihnen, den Rädelsführer zu benennen. Die Schüler werden vor eine Entscheidung gestellt, die dramatische Folgen für ihre Zukunft hat.

Was heißt es, eine eigene Meinung zu entwickeln und diese auch gegenüber Widersprüchen zu behaupten? Was bedeutet es Solidarität zu zeigen selbst dann, wenn dadurch individuelle Ziele in Gefahr geraten? Wie geht man mit Angst und Ohnmachtsgefühlen angesichts übermächtig erscheinender Machtstrukturen um?

ANMERKUNGEN: geeignet für: NMS 4. KL / AHS 4. KL/ BHS /BS

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Die bauliche Maßnahme

BILD Die bauliche Maßnahme

AT 2018 - 112 Min. - OdtF - Regie: Nikolaus Geyrhalter - Kamera: Nikolaus Geyrhalter - Regieassistenz & Recherche: Eva Hausberger - Schnitt: Emily Artmann, Gernot Grassl - DarstellerInnen: Winfried Happ, Andreas Vogelsberger, Stv. Kontrlnsp. Wolfgang Bodner, Oberstltnt. Christoph Kirchmair, Michael Kerschbaumer u. a.

Seit der entflammten Diskussion um verschärfte Grenzsicherungen in Europa ist auch der Brenner ins Zentrum politischer Aufmerksamkeit gerückt. Nikolaus Geyrhalter beschäftigt sich in diesem Film mit der Grenzregion Brenner und ihrer Bewohnerinnen und Bewohner, während ein politischer Entschluss gefasst wird, der auf Befürchtungen und Angst basiert und der nicht nur auf die Region, sondern auf ganz Europa Auswirkungen haben wird.

Ganz im Gegensatz zur offiziellen Politik, die von Ängsten und Ressentiments getrieben scheint, äußern sich die Protagonist/Innen des Films großteils so nachdenklich wie differenziert und mit einem sehr präzisen Blick auf die Besonderheit der Brennergrenze; eigenwillige und mündige Bürger/Innen, die oberflächlichen Parolen nicht auf den Leim gehen.

"Dafür machen wir Filme – um einen korrigierenden Blick auf unsere Welt zu werfen. Keiner davon wird die Welt verändern. Aber viele Filme zusammen werden zumindest ein bisschen eine andere Realität in den Mittelpunkt rücken. Es gibt so viele Wirklichkeiten – solche, wo man sonst wegschaut, die man nicht sehen will oder zu denen man keinen Zugang hat. Dazu ist das Kino da – um manche davon im Kino erleben zu können." (Nikolaus Geyrhalter)

ANMERKUNGEN: geeignet für: AHS ab 4. KL / NMS 4. KL / BHS /BS

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Die Baumhauskönige - Rivalen wider Willen Bouwd0rp

BILD Die Baumhauskönige - Rivalen wider Willen

NL 2014 - 84 Min. - DF - empf. ab 8 Jahren - Regie: Margien Rogaar - Drehbuch: Margien Rogaar, Tijs van Marle - Kamera: Sal Kroonenberg - Musik: Gerry Arling, Rik Eistgeest - DarstellerInnen: Kees Nieuwerf, Julian Ras, Bart Reuten, Nijs Vermin u. a.

Ziggy und Bas sind beste Freunde. Bevor sie nach den Sommerferien auf verschiedene Schulen gehen, wollen sie beim Feriencamp auf dem Abenteuerspielplatz nochmal ihren im Vorjahr erkämpften Titel als „Baumhauskönige“ für das beste selbst gebaute Baumhaus verteidigen. Blöderweise landen beide diesmal in unterschiedlichen Teams und müssen als Konkurrenten lernen, was echte Freundschaft bedeutet.

Glaubwürdige Figuren, mitreißende Musik, tolle Kostüme, klare Bilder und ein ungewöhnliches Setting machen den Film zu einer großartigen Geschichte, die sehr genau zeigt, wie manche Gefühle auch die allerbeste Freundschaft auf die Probe stellen können.

Auszeichnung: Lucas Int. Festival für junge Filmfans 2014 - ECFA-Award

ANMERKUNGEN: geeignet für: VS ab 2. KL / AHS 1-3.KL

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Die beste aller Welten

BILD Die beste aller Welten

AT/DE 2017 - 103 Min. - OdtF - Regie: Adrian Goiginger - Drehbuch: Adrian Goiginger - Kamera: Yoshi Heimrath, Paul Sprinz - Schnitt: Ingrid Koller - Kostüme: Monika Gebauer - Musik: Dominik Wallner, Manuel Schönegger - DarstellerInnen: Verena Altenberger, Jeremy Miliker, Lukas Miko, Michael Pink , Reinhold G. Moritz, Georg Veitl, Michael Fuith, Emily Schmeller u. a.

Adrian erlebt eine Kindheit im außergewöhnlichen Milieu einer Drogenszene am Rand einer österreichischen Stadt, und mit einer Mutter zwischen Fürsorglichkeit und Drogenrausch. Wenn er groß ist, möchte er Abenteurer werden. Trotz allem ist es für ihn eine behütete Kindheit, die beste aller Welten, bis sich die Außenwelt nicht mehr länger aussperren lässt. Helga weiß, sie muss clean werden, um ihren Sohn nicht für immer zu verlieren. Doch dazu muss sie ihre eigenen Dämonen besiegen...

Regisseur Adrian Goiginger erzählt in dem Debütfilm seine eigene Geschichte und schafft damit eine Hommage an seine Mutter, eine starke Frau, trotz aller widrigen Umstände. Mit dem österreichischen Shooting-Star Verena Altenberger – bei der Diagonale für ihre Rolle in „Die beste aller Welten“ als beste österreichische Schauspielerin ausgezeichnet – und der Entdeckung Jeremy Miliker.

Auszeichungen: Berlinale 2017 - Kompass-Perspektive Preis / Diagonale 2017 - Beste Schauspielerin Verena Altenberger, Beliebtester Film und Bestes Szenenbild / Filmkunstfest MV Schwerin - Beste Schauspielerin Verena Altenberger, Bester Film, Publikumspreis / u. a.

Sonntag, 10. 9. - nach der 20:00-Vorstellung ist der Regisseur ADRIAN GOIGINGER zu Gast.

ANMERKUNGEN: sehr empf. ab 16 Jahren

Geeignet für: AHS / BHS / Berufsschule

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Die Kleine Hexe

BILD Die Kleine Hexe

DE/CH 2017 - 103 Min. - OdtF - empf. ab 6 Jahren - Regie: Michael Schaerer - Drehbuch: Matthias Pacht nach der Romanvorlage von Ottfried Preußler - Kamera: Matthias Fleischer - Schnitt: Wolfgang Weigl - DarstellerInnen: Karoline Herfurth, Suzanne von Borsody, Marina Guerrini

Die kleine Hexe ist erst 127 Jahre alt und damit viel zu jung, um mit den anderen Hexen in der Walpurgisnacht zu tanzen. Deshalb schleicht sie sich heimlich auf das wichtigste aller Hexenfeste – und wird ertappt! Zur Strafe muss sie innerhalb eines Jahres alle Zaubersprüche aus dem großen magischen Buch auswendig lernen und allen zeigen, dass sie eine gute Hexe ist. Doch Fleiß und Ehrgeiz sind nicht wirklich ihre Stärken und obendrein versucht die böse Hexe Rumpumpel mit allen Mitteln zu verhindern, dass es ihr gelingt. Zusammen mit ihrem sprechenden Raben Abraxas macht sich die kleine Hexe deshalb auf, um die wahre Bedeutung einer guten Hexe herauszufinden. Und stellt damit die gesamte Hexenwelt auf die Probe…

Ihr neckisches Lachen ist ansteckend und nimmt nicht nur Kinder mit in die Märchenwelt der kleinen Hexe. In dem Lachen steckt die gesamte Naivität und Fröhlichkeit der kleinen Hexe, die sich an den eigenen Zaubertricks erfreut und jedem Lebewesen freundlich begegnet. Die Verfilmung der kleinen Hexe ist ein Juwel, das die jüngeren Kinogänger in den kommenden Jahren in den Bann ziehen wird.

ANMERKUNGEN: geeignet ab 6 Jahren

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Die Schüler der Madame Anne Les Héritiers

BILD Die Schüler der Madame Anne

FR 2015 - 106 Min. - franz. OmU - Regie: Marie-Castille Mention-Schaar - Drehbuch: Ahmed Dramé & Marie-Castille Mention-Schaar – Kamera: Myriam Vinocour – Schnitt: Benoît Quinon – Musik: Ludovico Einaudi - DarstellerInnen: Ariane Ascaride, Ahmed Dramé, Noémie Merlant, Geneviève Mnich, Stéphane Bak, Wendy Nieto u. a.

Ein Leben im Pulverfass: Die 10. Klasse des Léon-Blum-Gymnasiums im Pariser Vorort Créteil ist im wahrsten Wortsinn vielfältig. Doch tummeln sich hier viele die wissen, dass sich der Rest der Welt nicht für sie interessiert. Der junge Muslim Malik, die aggressive Mélanie oder der stille Théo nehmen nicht teil am Wohlstand der Mitte, und sie haben sich damit abgefunden. Das Klassenzimmer ist ihre politische Bühne, hier begegnen sich mit voller Wucht kulturelle und persönliche Konflikte. Etwas zu lernen scheint reine Zeitverschwendung. Als die engagierte Lehrerin Anne Guéguen die Klasse übernimmt, begegnen ihr selbstbewusster Unwille und große Provokationslust. Doch die kluge Frau versteht es, mit geschickten Fragen die Muster der Jugendlichen zu durchbrechen. Ohne mit der Wimper zu zucken meldet sie die Klasse bei einem renommierten, nationalen Schülerwettbewerb an. Mit großer Beharrlichkeit gelingt es ihr, die Schüler in eine gemeinsame Aufgabe zu verwickeln. Obwohl die meisten sich noch nie mit Geschichte befasst haben, entdecken die Jugendlichen, dass die längst vergangenen Schicksale auch ihnen viel zu erzählen haben. Für sie beginnt eine Reise in die Vergangenheit, die sie schließlich zu einer Gemeinschaft macht. Mit viel Sensibilität zeigt ihnen Madame Anne, dass sie Teil von etwas viel Größerem sind.

Eine bewegende und wunderbare Geschichte über Chancen und Respekt.

Auszeichnungen: Norderney 2015 - DGB-Filmpreis beim Internationalen Filmfest Emden / Prix de la Jeunesse beim Festival International de Cinéma de Valladolid 2014 / Prix Cinéma 2014 der Fondation Diane & Lucien Barrière / Besondere Erwähnung der Jury beim Prix Ilan Halimi contre l’antisémitisme.

ANMERKUNGEN: Fachbereich: Französisch / Soziales Lernen

Altersstufe: AHS - Oberstufe / BHS / BERUFSSCHULE

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Ein Sack voll Murmeln Un sac de billes

BILD Ein Sack voll Murmeln

FR/CA/CZ 2017 - 113 Min. - fran. OmU / DF - Regie: Christian Duguay - Drehbuch: Christian Duguay, Jonathan Alloche, Alexandra Geismar, Benoît Guichard nach der Buchvorlage von Joseph Joffo - Kamera: Christophe Graillot - Schnitt: Olivier Gajan - Musik: Armand Amar - DarstellerInnen: Dorian Le Clech, Batyste Fleurial Palmeri, Patrick Bruel, Elsa Zylberstein, Bernard Campan, Christian clavier u. a.

Joseph Joffo wächst zusammen mit seinen drei älteren Brüdern wohlbehütet im Paris der 30er und 40er Jahre auf. Doch als Frankreich von den Deutschen besetzt wird, machen sich seine Eltern zunehmend Sorgen. Als die Situation immer bedrohlicher wird, fassen die Eltern einen schweren Entschluss. Da eine gemeinsame Reise zu auffällig wäre, schicken die Eltern den zehnjährigen Joseph und seinen älteren Bruder Maurice allein auf den Weg. Ein gefährliches Abenteuer erwartet die Jungen, denn niemand darf erfahren, dass sie Juden sind. Bald schon stellen Joseph und Maurice fest, dass das Netz der Verfolgung durch die Nazis immer enger wird. Doch solange sie einander haben, können sie alle Widrigkeiten überstehen.

EIN SACK VOLL MURMELN erzählt auf eindrucksvolle und tief berührende Weise eine wahre Geschichte, die für Millionen von anderen wahren Geschichten dieser Zeit steht, und die zeigt, wieviel Kraft, Stärke und Mut ein Kind haben kann.

Im Jahr 1971 schrieb Joseph Joffo seine eigenen Erlebnisse im Frankreich der deutschen Besatzungszeit nieder. Der Roman wurde in Frankreich ein Bestseller und in 18 Sprachen übersetzt. Regisseur Christian Duguay hat nun aus der Vorlage einen berührenden Film geschaffen, der gerade auch durch die Leistung der Kinderdarsteller begeistert.

ANMERKUNGEN: frei ab 12 Jahren / sehr empf. ab 14 Jahren

Geeignet für: HS/ AHS / BHS / Berufsschulen

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Ernest und Célestine. Freundschaft hat keine Grenzen Ernest et Célestine.

BILD Ernest und Célestine. Freundschaft hat keine Grenzen

FR/BE/LU 2012 - 79 Min. - DF - empf. ab 6 Jahren - Regie: Benjamin Renner, Vincent Patar, Stéphane Aubier - Drehbuch: Daniel Pennac - DarstellerInnen: Sprecher: Helmut Neugebauer, Pauline Rümmelein, Eva-Maria Bayerwaltes, Ekkehardt Belle, Bettina Redlich

Mäuse und Bären können keine Freunde sein. Das weiß doch jeder! Denn schließlich leben die Mäuse tief unter der Erde und die Bären in einer Stadt an der Oberfläche. Außerdem haben Mäuse Angst vor Bären – und Bären Angst vor Mäusen. Nur die Maus Célestine zeichnet immer wieder Bilder von Bären. Sie würde gerne einmal einen kennen lernen. Als sie wenig später dem hungrigen Bären Ernest gegenübersteht, wird ihr jedoch mulmig. Wie gut, dass Ernest die kleine Maus dennoch nicht sofort frisst und die beiden sich erst einmal einander vorstellen.

"Also ich finde den Film schön, weil die Maus Célestine beweisen kann, dass sie und ein Bär Freunde werden können. Ich würde den Film ab 6 Jahren weiterempfehlen." (Pauline, 12 Jahre)

ANMERKUNGEN: geeignet ab 6 Jahren

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Gundermann

BILD Gundermann

DE 2018 - 128 Min. - OdtF - Regie: Andreas Dresen - Drehbuch: Laila Stieler - Kamera: Andreas Höfer - Schnitt: Jörg Hauschild - Musikproduktion: Jens Quandt - DarstellerInnen: Alexander Scheer, Anna Unterberger, Axel Prahl, Thorsten Merten, Eva Weißenborn u. a.

GUNDERMANN erzählt von einem Baggerfahrer, der Lieder schreibt. Der ein Poet ist, ein Clown und ein Idealist. Der träumt und hofft und liebt und kämpft. Ein Spitzel, der bespitzelt wird. Ein Weltverbesserer, der es nicht besser weiß.

Mit feinem Gespür, Zärtlichkeit und Humor wirft Regisseur Andreas Dresen in GUNDERMANN einen Blick auf das Leben von Gerhard "Gundi" Gundermann, einem der prägendsten Künstler der Nachwendezeit in Deutschland. Er starb mit gerade einmal 43 Jahren. Die Hauptrolle spielt Alexander Scheer, der alle Lieder im Film selbst eingesungen hat.

"Ich mag seine Art, wie er die Welt betrachtet, diese kraftvolle Form von Melancholie, der Zweifel, der durch die Lieder weht, auch die Endlichkeit - das berührt mich zutiefst", sagt der Regisseur Andreas Dresen über den DDR-Liedermacher "Gundi" Gundermann.

ANMERKUNGEN: geeignet für AHS 5.KL / BHS /BS

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Hilfe, unser Lehrer ist ein Frosch Meester Kikker

BILD Hilfe, unser Lehrer ist ein Frosch

NL 2016 - 86 Min. - DF - Regie: Anna van der Heide - Drehbuch: Mieke de Jong - Buchvorlage: Paul van Loon - Kamera: Mark van Aller - Schnitt: Michiel Reichwein - Musik: Marius Kirsten, Renée Abe - DarstellerInnen: Yenthe Bos, Wine Dierickx, Paul Kooij, Bianca Krijgsman, Michiel Nooter, Charmène Sloof, Jeroen Spitzenberger, Harriet Stroet u.a.

Lehrer Franz übt seinen Beruf mit Freude und Leidenschaft aus und ist deshalb bei seinen Schülern überaus beliebt. Als die kleine Sita entdeckt, dass Franz sich manchmal in einen Frosch verwandelt, setzt sie gemeinsam mit den anderen Kindern der Klasse alles daran, ihrem Lehrer zu helfen, Fliegen für ihn zu fangen und ihn vor gefährlichen Tieren - wie Störchen - zu schützen. Aber dann übernimmt ein neuer Direktor die Schule und die Lage spitzt sich zu. Der Schulleiter schätzt Franz' liberale Methoden gar nicht. Außerdem hat er selbst ein dunkles Geheimnis…

Entstanden nach dem Kinderroman von Paul van Loon wartet dieses liebenswerte moderne Märchen mit vielen vergnüglichen Szenarien auf. In Holland war der Film ein Überraschungserfolg an den Kinokassen und konnte große sowie kleine Zuschauer für sich begeistern.

„Ich wollte eine Welt erschaffen, die zwar in der Realität verwurzelt ist, aber auch ein wenig magischer erscheint als die Welt, die wir jeden Tag um uns herum sehen. Eine Welt, in der man sich vorstellen kann, dass Dinge, wie ein Lehrer, der sich in einen Frosch verwandelt, tatsächlich passieren..." (Anna von der Heide, Regisseurin)

ANMERKUNGEN: empf. ab 6 Jahren

Geeignet für: VS

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Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer

BILD Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer

DE 2018 - 99 Min. - OdtF - Regie: Dennis Gansel - DarstellerInnen: Henning Baum, Solomon Gordon, Annette Frier, Shirley MacLaine, Uwe Ochsenknecht u. a.

Die kleine Insel Lummerland, auf der Jim Knopf und sein Freund Lukas der Lokomotivführer leben, ist zwar sehr schön, aber eben auch sehr klein. Gemeinsam mit der Dampflok Emma brechen sie zu fantastischen Abenteuern auf. Im Reich des Kaisers von Mandala erfahren sie von der entführten Prinzessin Li Si und versprechen, das junge Mädchen zu befreien. Die Suche führt sie in die Stadt der Drachen, wo sie nicht nur hoffen, Prinzessin Li Si zu finden, sondern auch das Geheimnis um Jim's Herkunft zu lösen.

Fast 60 Jahre nachdem das Buch „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ von Michael Ende erschienen ist, erobern die beiden Freunde mit ihrer Abenteuerlust nun die Kinoleinwand! Die Realverfilmung ist besonders aufwändig und mit viel Liebe zum Detail produziert.

ANMERKUNGEN: geeignet ab 6 Jahren

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Jugend ohne Gott

BILD Jugend ohne Gott

DE 2017 - 114 Min. - OdtF - Regie: Alain Gsponer - Drehbuch: Alex Buresch, Matthias Pacht basierend auf dem Roman von Ödön von Horvath - Komponist: Enis Rotthoff - Schnitt: Tobias Haas - Kostümbild: Katharina Ost - DarstellerInnen: Jannis Niewöhner, Fahri Yardim, Emilia Schüle, Alicia von Rittberg, Jannik Schümann, Anna Maria Mühe, Rainer, Bock, Iris Berben u. a.

Ödön von Horváth nahm in seinem Roman „Jugend ohne Gott“ von 1937 kaum verschlüsselt das Deutschland der Nationalsozialisten ins Visier und beschrieb am Beispiel eines Lehrers und seiner Schulklasse eine von Angst und Anpassung gezeichnete Gesellschaft auf dem Weg in die komplette Entmenschlichung.

Unser Land in einer Zeit, nicht allzu fern von heute: Nadesh ist entschlossen, über ihre Grenzen zu gehen, um im Rahmen eines Sportcamps einen der wenigen Stipendiatsplätze einer Elite-Uni zu ergattern. Doch nicht jeder in der Gruppe denkt so. Zach zeigt wenig Begeisterung für die Hochleistungsgesellschaft, die im Camp gefordert und gefördert wird. Nadesh findet Zach faszinierend. Doch sie spürt auch, dass er mit seinen eigenwilligen Ansichten das Gruppengefüge durcheinander bringen könnte. Und so etwas wie unkontrolliertes Verhalten kann die Gesellschaft, in der Nadesh und Zach funktionieren sollen, nicht tolerieren.

Alain Gsponer traut sich, von Horváths Roman radikal zu modernisieren, indem er einzelne Handlungsstränge und Motive daraus übernimmt und die gesellschaftskritischen Fragen, die der Autor 1938 angesichts der Entwicklung der Jugend im Dritten Reich stellte, im Kontext der modernen, digitalen Welt neu verhandelt. Dabei ist ihm ein intelligent konstruierter, packend erzählter und politisch provokanter Film gelungen.

ANMERKUNGEN: empf. ab 14 Jahren

Geeignet für: AHS /BHS / Berufsschulen

Fachgebiet: Literatur

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Kindeswohl The Children Act

BILD Kindeswohl

GB 2017 - 105 Min. - engl. OmU - Regie: Richard Eyre - Drehbuch: Ian McEwan - Kamera: Andrew Dunn BSC - Schnitt: Dan Farrell - Musik: Stephen Warbeck - DarstellerInnen: Emma Thompson, Stanley Tucci, Fionn Whitehead, Anthony Calf, Jason Watkins, Ben Chaplin u. a.

Fiona Maye ist eine erfahrene Familienrichterin in London. Ausgerechnet in einer Phase, in der ihre Ehe mit Jack in einer tiefen Krise steckt, wird ihr ein eiliger Fall übertragen, bei dem es um Leben und Tod geht: Der 17-jährige Adam hat Leukämie, doch als Zeugen Jehovas lehnen er und seine Eltern die lebensrettende Bluttransfusion ab. Fiona muss entscheiden, ob das Krankenhaus den Minderjährigen gegen seinen Willen und den seiner Eltern behandeln darf. Die Auseinandersetzung mit dem intelligenten Jungen führt Fiona zu einer Entscheidung, die auch ihr eigenes Leben verändern wird.

Mit KINDESWOHL bringt Regisseur Richard Eyre das gleichnamige Buch des preisgekrönten Schriftstellers Ian McEwan auf die Leinwand. McEwan selbst adaptierte seinen Bestseller für die Leinwand. Ein gesellschaftlich hochrelevanter Film, der klug die Rolle der Justiz und der Religion durchdekliniert und dazu noch einen authentischen Blick hinter die Kulissen des britischen Gerichtswesens liefert. Der gefühlvolle Score, der von subtil leisen Tönen bis hin zu dramatischen Momenten variiert, eine perfekte Ausstattung und eine exzellente Kamera sind weitere Gewerke, die KINDESWOHL zum perfekten Erzähl- und Schauspielkino machen.

ANMERKUNGEN: geeignet für AHS AB 6 KL / BHS /BS

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Lady Bird

BILD Lady Bird

US 2017 - 93 Min. - engl. OmU - Regie: Greta Gerwig - Drehbuch: Greta Gerwig - Kamera: Sam Levy - Schnitt: Nick Houy - Musik: Jon Brion - DarstellerInnen: Saoirse Ronan, Laurie Metcalf, Tracy Letts, Lucas Hedges, Timothée Chalamet, Beanie Feldstein u. a.

Lady Bird, so will die 17-jährige Christine genannt werden, verlangt dies selbst von ihrer Mutter. Sie will weg aus diesem öden Sacramento. Doch noch ist die Schule nicht beendet, ein letztes Jahr trennt sie noch vom Schulabschluss. Während sie mit den üblichen Teenager-Problemen wie Akne, einer sturen Mutter, Diskrepanzen mit der besten Freundin, der Bürde der Entjungferung und der ersten Liebe kämpft, macht sie vor allem eins: Zukunftspläne schmieden. Denn Lady Bird will auf eine gute Uni, sie will nach New York.

Ein angenehm unaufgeregter Film über gelingende weibliche Selbstermächtigung. LADY BIRD ist ein Film, bei dem man mit seiner besten Freundin lachen kann. Ein Film, bei dem man mit seiner Mutter weinen kann. Oder ein Film, den man einfach allein genießen kann. Aber kein Film, für den man ein Date braucht.

Auszeichnung: Golden Globe 2018 - Bester Film und Beste Hauptdarstellerin Saorise Ronan / Oscar 2018 - Beste Hauptdarstellerin Saorise Ronan

ANMERKUNGEN: geeignet für: AHS ab 6. Klasse / BHS /BS

Sprache: Englisch

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Lola auf der Erbse

BILD Lola auf der Erbse

DE 2014 - 93 Min. - OdtF - ab 8 Jahren - Regie: Thomas Heinemann - Drehbuch: Thomas Heinemann - Kamera: Tobias Jall – Schnitt: Laura Richter – Musik: Frankie Chinasky - DarstellerInnen: Tabea Hanstein, Christiane Paul, Tobias Oertel, Arturo Perea Bigwood, Antoine Monot jr. u. a.

Lola ist elf Jahre und lebt mit ihrer Mutter Loretta auf einem Hausboot namens „Erbse“. Märchenhaft bunt und gemütlich haben die beiden ihr Zuhause gestaltet, wie ein Rückzugsort angesichts der weniger harmonischen Außenwelt. Lola's Vater hat die Familie verlassen, was Lola nur schwer verkraftet, noch dazu wo nun ihre Mutter einen neuen Freund hat, den Lola naturgemäß nicht mag. Auch sonst hat Lola in dem konservativen deutschen Ort genug Probleme. Sie freundet sich mit einem neuen Mitschüler, dem jungen Kurden Rebin an. Aber Rebin hat ein Geheimnis: Die kurdische Familie ist illegal in Deutschland. Dieses Problem stellt die beginnende Freundschaft immer wieder auf die Probe. Aber dazu sind Freunde schließlich da – um gemeinsam Probleme zu lösen.

Glaubwürdig und kindgerecht erzählt der Film von der Hoffnung, dass Aufrichtigkeit und Respekt die Welt ein wenig besser machen können.

ANMERKUNGEN: Geeignet ab 8 Jahren

Volksschulen / AHS Unterstufe

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Loving Vincent

BILD Loving Vincent

PL/GB 2017 - 95 Min. - OmU - Regie: Dorota Kobiela, Hugh Welchman - Drehbuch: Dorota Kobiela, Hugh Welchman, Jacek Dehnel - Kamera: Tristan Oliver, Lukas Zal - Schnitt: Justyna Wierszynska, Dorota Kobiela - Musik: Clint Mansell - DarstellerInnen: Aidan Turner, Eleanor Tomlinson, Chris O’Dowd, Saoirse Ronan, Jerome Flynn, Eleanor Tomlinson u. a.

LOVING VINCENT erzählt die Geschichte von Vincent van Gogh. Ausgehend von hundertzwanzig Werken und achthundert Briefen van Goghs erzählt der Film das letzte Lebensjahr des Malers aus der Perspektive der von ihm Porträtierten, gemischt mit fiktionalen Elementen.

Der komplett von Hand gemalte Langfilm erweckt die Kunstwerke Vincent van Goghs zum Leben und beleuchtet die tragischen Ereignisse um seinen mysteriösen Tod. 125 KünstlerInnen aus ganz Europa malten 65000 Ölbilder anhand von Live-Aufnahmen mit SchauspielerInnen. Die Inspiration für das Projekt war ein Satz, den van Gogh in einem Brief an seinen Bruder schrieb. “Wir können nur durch unsere Bilder sprechen.”

Obwohl es sich um einen Animationsfilm handelt, wurden alle Figuren in LOVING VINCENT von Schauspielern dargestellt. Diese agierten entweder in Sets, die speziell nach den Gemälden van Goghs nachgebaut wurden, oder vor einem Green Screen, so dass die Van-Gogh-Gemälde zusammen mit den computergenerierten

Animationen im Anschluss eingefügt werden konnten.

Die Kunstform des Films unterscheidet sich sehr von der Malerei. Ein Gemälde ist ein bestimmter Moment in der Zeit, eingefroren. Film hingegen ist fließend, er scheint sich durch Raum und Zeit zu bewegen. Das Team für das Gemälde-Design verbrachte vor und während der Dreharbeiten ein Jahr damit, Vincent van Goghs Gemälde für das Medium Film neu zu kreieren. Es gibt 94 Gemälde im Film, die in ihrer Form sehr nah am Original sind, und 31 weitere, die im Wesentlichen oder in Teilen mit den Originalen übereinstimmen.

Auszeichnungen: Filmfestival Annecy - Publikumspreis

Dorota Kobiela ist Absolventin der Akademie der Bildenden Künste in Warschau und der Warschauer Filmhochschule, Abteilung Regie.

Hugh Welchman studierte an der Oxford University Philosophie sowie an der National Film & Television School Politik und Wirtschaft. Gründer der Firma BreakThru Films.

ANMERKUNGEN: empf. ab 14 Jahren

geeignet für: AHS Oberstufe / BHS /BS

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Luis und die Aliens

BILD Luis und die Aliens

DK/DE/LU 2018 - 87 Min. - DF - empf. ab 6 Jahren - Regie: Christoph Lauenstein, Wolfgang Lauenstein - Drehbuch: Christopher Lauenstein, Wolfgang Lauenstein - Co-Drehbuch: SEan Mc Cormack (II) - SChnitt: Peter Mirecki - Komponist: Martin Lingnau, Ingemar Sübenkrüb

Seit seine Mutter gestorben ist, kümmert sich Luis um den Haushalt - und im Grunde auch um sich selbst. Denn sein Vater denkt Tag und Nacht nur an seine Arbeit als Ufologe. Er ist fest entschlossen, den Beweis dafür zu liefern, dass Aliens tatsächlich existieren. Doch niemand glaubt ihm. Auch Luis zweifelt an den Theorien seines Vaters und wünscht sich vielmehr, dass sein Vater sich mehr um ihn kümmern würde. Eines Tages sieht Luis, wie ein komisches fliegendes Objekt landet. Als er sich vorsichtig nähert, begegnet er drei sehr fremdartigen Wesen. Wesen, die definitiv nicht von dieser Welt sind.

LUIS UND DIE ALIENS ist ein genauso charmantes wie auch lustiges Animationsabenteuer, das besonders den jüngeren Zuschauern viel Spaß bereiten wird - Happy End inklusive.

ANMERKUNGEN: geeignet für: VS / NMS 1.KL

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Maikäfer flieg

BILD Maikäfer flieg

AT 2016 - 110 Min. - OdtF - Regie: Mirjam Unger - Drehbuch: Sandra Bohle, Mirjam Unger, - Kamera: Eva Testor - Schnitt: Niki Mossböck - Musik: Eva Jantschitsch - Ausstattung: Katharina Wöppermann - DarstellerInnen: Zita Gaier, Ursula Strauss, Gerald Votava, Paula Brunner, Krista Stadler, Heinz Marecek, Bettina Mittendorfer, Lino Gaier u. a.

„Es ist Krieg. Es ist schon lange Krieg. Ich kann mich überhaupt nicht mehr daran erinnern, dass einmal kein Krieg war.“ Die Welt der neunjährigen Christl besteht vor allem aus Trümmern, Staub und Nächten im Luftschutzbunker. Die Nachricht vom nahen Kriegsende bedeutet für sie und ihre Familie kaum Erleichterung, denn schon naht die nächste Bedrohung: Die Russen kommen. Frauen und Kinder sollen nach Möglichkeit raus aus Wien, heißt es. Die Großeltern bleiben in der halb zerbombten Wohnung in Hernals zurück, weil Oma nicht in einem Nazi-Haus Zuflucht suchen will. Und so findet sich in einer Villa im Vorort Neuwaldegg ein kleines Häufchen gebeutelter, völlig mittelloser Überlebenswilliger.

Der Film von Mirjam Unger basiert auf dem autobiografischen Roman „Maikäfer, flieg! Mein Vater, das Kriegsende, Cohn und ich“ (1973) von Christine Nöstlinger. Die Regisseurin bringt die ebenso berührende wie beinharte Vorlage authentisch und liebevoll auf die Leinwand: Als spannend-humorvolle Geschichte einer Kindheit, als Porträt einer Zeit des (buchstäblichen) Umbruchs – und nicht zuletzt als Hommage für eine der größten österreichischen Autorinnen.

Christine Nöstlinger, eine der wichtigsten und einflussreichsten österreichischen Autorinnen, feiert im Oktober 2016 ihren 80. Geburtstag.

ANMERKUNGEN: geeignet für

HS - ab 4. Klasse

AHS - ab 4. Klasse

Berufsschule

BHS

Fachbereich: Deutsch / Geschichte

ab 11. MÄrz 2016

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Mein Freund die Giraffe Dikkertje Dap

BILD Mein Freund die Giraffe

NL 2017 - 74 Min. - DF - Regie: Barbara Bredero - Kamera: Coen Stroeve (NSC) - Schnitt: David Verdume - Musik: Herman Witkam - DarstellerInnen: Liam de Vries, Yannick van de Velde, Rayan Belrhazi Alaoui, Martijn Fischer, Dolores Leeuwin

Dominik und Raff sind von klein auf die allerbesten Freunde und verbringen jede freie Minute gemeinsam. Allerdings ist Raff nicht einfach ein normaler Spielkamerad, wie ihn jeder Junge hat, sondern etwas ganz Besonderes: Raff ist eine Giraffe, die sogar sprechen kann! Weil Dominik mit seiner Familie direkt neben dem Zoo wohnt, kann er seinen Kumpel jeden Tag besuchen und die beiden erleben viele gemeinsame Abenteuer. Bis der Tag kommt, an dem Dominik eingeschult werden soll.

MEIN FREUND, DIE GIRAFFE ist eine bezaubernde Geschichte über Freundschaft, Loyalität und Fantasie.

ANMERKUNGEN: empf. ab 4 Jahren

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Over the Limit

BILD Over the Limit

FI/PL/CH 2017 - 72 Min. - OmU - Regie: Marta Prus - Kamera: Adam Suzin - Schnitt: Maciej Pawlinski - Ton: Maciej Pawlowski

Rhythmische Sportgymnastik sticht vor allem durch ihre wunderschöne Ästhetik hervor. Wie das Training dafür aber physische und psychische Grenzen versetzen kann, zeigt dieser eindrucksvolle Film über die letzte Hürde – Olympia Gold – der erfolgreichen Sportlerin Rita Mamun. Die russischen Trainingsmethoden sind fragwürdig, der immense Druck auf die junge Athletin ist in jeder Einstellung spürbar.

Ein exklusiver Einblick in die russische Sportwelt – eine Story über Schmerz, Tränen und den Rausch des Erfolgs.

Ein Film zum Tag des Sports.

ANMERKUNGEN: geeignet für: NMS ab 4. KL / AHS /BHS/BS

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Patti Cake$

BILD Patti Cake$

US 2017 - 109 Min. - engl. OmU - Regie: Geremy Jasper - Kamera: Federico Cesca - Schnitt: Brad Turner - Musik: Jason Binnick, Geremy Jasper - DarstellerInnen: Danielle Macdonald, Bridget Everett, Siddharth Dhananjay, Mamoudou Athie, Cathy Moriarty, McCaul Lombardi u. a.

Die stämmige, 23-jährige Patricia Dombrowski, alias Patti Cake$, alias Killa P, alias Dumbo, träumt von einer großen Hip-Hop Karriere. In jeder freien Minute schreibt sie Texte und rappt mit ihrem pakistanischen Freund Hareesh. Doch die Realität in einem provinziellen Nest in New Jersey ist wenig glamourös: Sie bekommt nur schlecht bezahlte Engagements in schäbigen Bars, sodass sie nebenbei als Kellnerin jobben muss, um ihre geliebte Großmutter Nana und ihre Mutter Barb, eine gescheiterte Sängerin, über die Runden zu bringen.

Erst die Begegnung mit Basterd, einem schwarzen Gothic-Metal-Musiker, in den sie sich heimlich verliebt, bringt sie ihrem Traum näher.

PATTI CAKE$ erzählt mit viel Humor, mitreißender Energie und erstklassigen Beats die Suche nach persönlicher Erfüllung. Ein generationenverbindendes Feelgood-Movie!

ANMERKUNGEN: engl. OmU

empfohlen ab 16 Jahre

geeignet für AHS, BHS, BS

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Sebastian und die Feuerretter

BILD Sebastian und die Feuerretter

FR 2015 - 97 Min. - DF - geeignet ab 8 Jahren - Regie: Christian Duguay - Drehbuch: Cecile Aubry, Juliette Sales - Kamera: Christophe Graillot - Schnitt: Olivier Gajan - Musik: Armand Amar - DarstellerInnen: Félix Bossuet, Tchéky Karyo, Thierry Neuvic, Margaux Chátelier, Thylane Blondeau u. a.

September 1945: Im Dorf feiert man das Ende des Kriegs. Der kleine Sebastian ist mittlerweile 10 Jahre alt. Er und seine Hündin Belle warten schon gespannt auf die Rückkehr von Angelina… aber seit einem Flugzeugabsturz in den dichten Wäldern der Alpen fehlt jede Spur von ihr. Das ganze Dorf hat die Hoffnung verloren, dass sie je zurückkommen wird. Das ganze Dorf – außer César: Sebastians Grossvater kennt einen Mann namens Pierre, der helfen könnte, sie zu finden. Doch bevor sie die junge Frau retten können, müssen der kleine Junge uns seine treue Hündin vielen Gefahren überwinden, Prüfungen bestehen und werden mit einem großen Geheimnis konfrontiert. Ein Geheimnis, das das Leben von Belle und Sebastian für immer ändern wird.

Ein bildgewaltiges Kinoerlebnis für große und kleine Menschen ab 8 Jahren.

ANMERKUNGEN: geeignet für:

VS

AHS Unterstufe

HS

Altersstufe: ab 8 Jahren

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Teheran Tabu

BILD Teheran Tabu

DE/AT 2017 - 96 Min. - Farsi OmU - Regie: Ali Soozandeh - Drehbuch & Art Direction: Ali Soozandeh - Kamera: Martin Gschlacht - Schnitt: Frank Geiger, Andrea Mertens - Head of Digital Painting: Alireza Darvish - Musik Ali N. Askin - DarstellerInnen: Elmira Rafizadeh, Zar Amir Ebrahimi, Arash Marandi, Negar Nasseri, Bilal Yasar, Moerteza Tavakoli, Alireza Bayram, Klaus Ofczarek u. a.

In TEHERAN TABU, dem Debütfilm von Ali Soozandeh, geht es um drei selbstbewusste Frauen und einen jungen Musiker, deren Lebenswege sich in der schizophrenen Welt der iranischen Hauptstadt Teheran kreuzen. Sex, Korruption, Drogen und Prostitution gehen in dieser brodelnden Metropole einher mit strengen religiösen Gesetzen. Das Umgehen von Verboten wird zum Alltagssport und der Tabubruch zur individuellen Selbstverwirklichung.

Gedreht wurde der provokante und gesellschaftskritische Animationfilm im Rotoskopie-Verfahren mit echten SchaupielerInnen.

" (...) Mit diesem Film wollte ich das Schweigen brechen, das im Iran allgemein üblich ist. Ich würde behaupten, dass Tabus zu brechen ein Weg ist, um gegen Unterdrückung zu protestieren.(...) Ich glaube, dass überall auf der Welt die Menschen und ihre Träume dieselben sind. Nur die Umstände sind anders. (...) (Ali Soozandeh)

Ali Soozandeh wurde 1970 in Shiraz, Iran geboren. Studium an der Kunsthochschule für Medien Teheran und Gründung der CARTOONAMOON Filmproduktion. Ali Soozandeh lebt in Deutschland.

26. 9. - 2. 10. Eine Reise in den Iran: Film - Musik - Küche.

ANMERKUNGEN: farsi OmU

empf. ab 16 Jahren

geeignet für: AHS, BHS, BS

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The End of Meat

BILD The End of Meat

DE 2017 - 96 Min. - mehrsprachige OmU - Regie: Marc Pierschel - Drehbuch; Marc Pierschel - Kamera: Marc Pierschel, Jeff Wirth - Schnitt: Marc Pierschel - DarstellerInnen: Mark Post, Gene Baur, Steven Wise u. a.

In THE END OF MEAT wagt Filmemacher Marc Pierschel den Blick in eine Zukunft ohne Fleisch sowie deren Auswirkungen auf Umwelt, Tiere und uns selbst. Dabei begegnet er Esther, einem Hausschwein, welches das Leben von zwei Kanadiern komplett auf den Kopf stellte, spricht mit den Pionieren der veganen Revolution in Deutschland, besucht die erste vegetarische Stadt in Indien, begegnet geretteten „Nutztieren“ in Freiheit, trifft auf WissenschaftlerInnen, die am tierfreien Fleisch forschen, das den 600 Milliarden schweren, globalen Fleischmarkt revolutionieren soll und vieles mehr.

The End of Meat zeigt eindrucksvoll die versteckten Auswirkungen des Fleischkonsums, untersucht die Vorteile einer pflanzlichen Ernährungsweise und wirft kritische Fragen über die zukünftige Rolle der Tiere in unserer Gesellschaft auf.

"Das Verhältnis zu Tieren ist nach dem Film ein anderes, ein wacheres." (Hamburger Abendblatt)

ANMERKUNGEN: geeignet für: NMS 4 KL: / AHS ab 4.KL /BHS /BS

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The Green Lie

BILD The Green Lie

AT 2017 - 97 Min. - OmU - Regie: Werner Boote - Drehkonzept: Werner Boote, Kathrin Hartmann - Kamera: Dominik Spritzendorfer (DOP), Mario Hötschl - Ton: Andreas Hamza, Atanas Tcholakov, Eick Hoemann - Schnitt: Gernot Grassl, Roland Buzzi

Im Jahr 2015 brannten große Teile des indonesischen Regenwalds nieder. Es war das schlimmste Umweltdesaster in der Geschichte des Landes. An den direkten Folgen starben über 100.000 Menschen, mehr als 500.000 leiden an Langzeitfolgen. Dass die Brände bewusst gelegt bzw. beschleunigt wurden, ist ein offenes Geheimnis. Ziel war es, massenweise neue Anbauflächen für die Gewinnung von Palmöl zu schaffen. Das billigste und meistverwendete Fett der Welt, zu finden in fast jedem Fertiggericht, in Süßigkeiten und Snacks, und ein enorm profitträchtiger Rohstoff.

Auf den Spuren dieses Skandals beginnt der Dokumentarfilmer Werner Boote („Plastic Planet“, „Alles unter Kontrolle“) seine Reise um die Welt, auf der Suche nach der Wahrheit hinter dem allgegenwärtigen Schlagwort „Nachhaltigkeit“. Die konzernkritische Journalistin und Buchautorin Kathrin Hartmann („Ende der Märchenstunde“, „Aus kontrolliertem Raubbau“) ist dabei seine ebenso kompetente wie überzeugende Begleitung. Sie kennt sich aus mit dem so genannten „Greenwashing“

DO, 12. 4. ab 10:45 SCHULVORSTELLUNG mit dem Regisseur WERNER BOOTE - Buchung unter: office@programmkinowels.at

ANMERKUNGEN: Geeignet für NMS 4.KL / AHS ab 4 KL / BHS /BS

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Vielen Dank für Nichts

BILD Vielen Dank für Nichts

- 95 Min. - dt/ital. OmU - Regie: Stefan Hillebrand, Oliver Paulus - Drehbuch: Stefan Hillebrand, Oliver Paulus - Kamera: Pierre Mennel - Schnitt: Ana R. Fernandes, Nela Märki, Torsten Truscheit - Musik: Marcel Vaid - DarstellerInnen: Joel Basman, Anna Unterberger, Bastian Wurbs, Nikki Rappl, Isolde Fischer, Antonio Viganò, Ricardo Angelini, Georg Kaser u. a.

Nach einem Snowboardunfall an den Rollstuhl gefesselt zu sein ist schon schlimm genug, aber zur Teilnahme an einem Behinderten-Theaterprojekt gezwungen zu werden... unvorstellbar für Valentin!

Da gibt es nur einen Hoffnungsschimmer – die schöne Pflegerin Mira. Aber es gibt auch ein Problem: Mira ist mit dem Schleimer Marc liiert. Aus Frustration über sich und die Welt beschließt Valentin, die Tankstelle zu überfallen, an der Marc arbeitet. Voller Begeisterung bieten sich Lukas und Titus, seine beiden behinderten Mitbewohner, als Komplizen an... das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft – und eines Abenteuers mit höchst ungewissem Ausgang. Aber echte Freunde ziehen so ein Ding gemeinsam durch.

Im Gegensatz zu Hollywood haben wir unser Filmprojekt gemeinsam mit „echten“ Behinderten konzipiert und auch realisiert: Unser Schauspielensemble setzt sich zusammen aus einer Mischung aus professionellen Schauspielern und Laiendarstellern – nicht zuletzt, um die oben erwähnte Klischee- und Kitschgefahr weiträumig zu umschiffen." (Oliver Paulus & Stefan Hillebrand)

"Der Film ist grandios: lustig, zärtlich und mit Drive:" (art-tv)

ANMERKUNGEN: Fachbereich: Deutsch / Soziales Lernen

Altersgruppe: ab 14 Jahre

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Wackersdorf

BILD Wackersdorf

DE 2018 - 123 Min. - OdtF - Regie: Oliver Haffner - Drehbuch: Gernot Krää, Oliver Haffner - Kamera: Kaspar Kaven - Schnitt: Anja Pohl - Musik: Hochzeitskapelle - DarstellerInnen: Johannes Zeiler, Peter Jordan, Florian Brückner, Anna Maria Sturm, Sigi Zimmerschied

Oberpfalz, 1980er Jahre: Die Arbeitslosenzahlen steigen und der Landrat Hans Schuierer steht unter Druck, Perspektiven für die Bevölkerung zu schaffen. Da erscheinen ihm die Pläne der Bayerischen Staatsregierung wie ein Geschenk: In der beschaulichen Gemeinde Wackersdorf soll eine atomare Wiederaufbereitungsanlage (WAA) gebaut werden, die wirtschaftlichen Aufschwung für die ganze Region verspricht. Doch als der Freistaat ohne rechtliche Grundlage mit Gewalt gegen Proteste einer Bürgerinitiative vorgeht, die sich für den Erhalt der Natur in ihrer Heimat einsetzt, steigen in Schuierer Zweifel auf. Er beginnt, Nachforschungen anzustellen…

Wackersdorf ist aber eben nicht nur ein Film über eine umstrittene Form der Energiegewinnung. Es ist vor allem auch ein Film über die Mündigkeit des Bürgers, über politische Verlockungen, über politische Gewalt.

ANMERKUNGEN: geeignet für: AHS ab 4 KL / BHS / BS

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Was werden die Leute sagen Hva vil folk si

BILD Was werden die Leute sagen

NO/DE/SE 2017 - 106 Min. - norweg. /Urdu OmU - Regie: Iram Haq - Drehbuch: Iram Haq - Kamera: Nadim Carlsen - Schnitt: Janus Billeskov Jansen, Anne Østerud - Musik: Lorenz Dangel, Martin Pedersen - DarstellerInnen: Maria Mozhdah, Adil Hussain, Rohit Saraf, Ekavali Khanna, Ali Arfan, Sheeba Chaddha u. a.

Die fünfzehnjährige Nisha lebt ein Doppelleben. Zuhause gehorcht sie strikt den Traditionen und Werten ihrer

pakistanischen Familie. Draußen mit ihren Freunden verhält sie sich wie ein ganz normaler norwegischer Teenager. Doch als ihr Vater sie mit ihrem Freund erwischt, kollidieren ihre beiden Welten brutal. Nisha wird von ihren Eltern gekidnappt und nach Pakistan gebracht. Sie hat Angst und fühlt sich allein in der Fremde. Aber Stück für Stück entdeckt sie das Land und die Kultur ihrer Familie.

"(...) Ich wollte die unmögliche Liebesgeschichte zwischen Eltern und ihrem Kind erzählen, eine Geschichte, die kein glückliches Ende haben kann, solange die Kluft zwischen diesen beiden Kulturen so tief ist. Ich möchte, dass das Publikum während des ganzen Films ganz nah an Nisha und ihren Emotionen ist. Nach einem langen Casting-Prozess fanden wir mit Maria Mozhdah endlich die perfekte Besetzung für die Rolle der Nisha. Sie ist eine erstaunliche Entdeckung, und es war eine große Freude, sie neben den erfahreneren DarstellerInnen zu sehen." (Iram Haq)

Ein emotionaler Film über Liebe und Courage und darüber, seinen eigenen Weg zu finden; die bislang persönlichste Geschichte der Regisseurin Iram Haq.

Ein Film voller Freude, Liebe, reiner Menschlichkeit –und elektrisierender Spannung.“ (The Film Corner )

Auszeichnung: Les Arcs Filmfestival 2017 - Bester Film, Publikumspreis, Preis der Jugendjury / Nordische Filmtage Lübeck 2017 - Publikumspreis

**Iram Haq, geb. 1976 ist Schauspielerin, Autorin und Regisseurin.

ANMERKUNGEN: geeignet für: AHS ab 6. Klasse / BHS /BS

Sprache: Norewegisch/Urdu

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Weapon Of Choice

BILD Weapon Of Choice

AT 2017 - 90 Min. - OdtF /teilweise OmU - Regie: Fritz Ofner, Eva Hausberger - Drehbuch: Fritz Ofner - Kamera: Fritz Ofner - Schnitt: Gerhard Daurer, Karina Ressler - Originalton: Eva Hausberger - Musik: Bobby Conn, Peter Kutin, Gerhard Daurer, Siegfried Friedrich

Egal ob Polizist, Gangster oder Rebell, ob im amerikanischen Ghetto oder im Irak: Das Wort "GLOCK" gilt weltweit als Synonym für Waffe. In Blockbustern verwenden Hollywoodstars das Kultobjekt, Hip-Hopper wie Cypress Hill, Wu Tang Clan oder Li´l Vicious beschwören in ihren Texten dessen tödliche Unfehlbarkeit - sie alle tragen zum Mythos bei. Doch wie erzählt man über einen Hype, ohne ihn zu verherrlichen?

Der milliardenschwere Namensgeber selbst war zu einem Statement für den Film nicht bereit. Dennoch gelingt es Fritz Ofner und Eva Hausberger, sich der legendenumwobenen Pistole und ihrem Erfinder anzunähern. Entstanden ist eine vielschichtige und packende Auseinandersetzung über die Faszination am Mythos Glock und ihre weltweiten gesellschaftspolitischen Folgen, die zur Diskussion anregen sollen.

A dark tale of power, money, violence und politics.

Fritz Ofner geb. 1977 in Friesach/Kärtnen, lebt in Wien. Nach dem Studium der Publizistik und Kulturanthropologie arbeitete Ofner als NGO-Aktivist und freier Journalist. Ausgedehnte Reisen brachten ihn zum Dokumentarfilm.

Mittwoch, 26. 9. - 18:00 OÖ-Premiere in Anwesenheit des Regisseurs Fritz Ofner und der Regisseurin Eva Hausberger.

ANMERKUNGEN: geeignet für: AHS ab 5. KL / BHS / BS

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Wir sind Champions Campeones

BILD Wir sind Champions

ES - 118 Min. - span. OmU - Regie: Javier Fesser - Drehbuch: David Marqués, Javier Fesser - Kamera: Chechu Graf - Schnitt: Javier Fesser - Komponist: Rafel Arnau - DarstellerInnen: Javier Gutiérrez, Sergio Olmos, Julio Fernández, Jesús Lago, José de Luna, Fran Fuentes, Gloria Ramos, Alberto Nieto, Roberto Sánchez und Stefan López

Der Basketball-Trainer Marco ist am Tiefpunkt seiner Karriere angekommen: In der Nationalmannschaft spielt er lediglich die zweite Pfeife, seine Beziehung ist ruiniert, und als er im Vollsuff mit seinem Auto einen Polizeiwagen rammt, wird er auch noch vom Richter zu Sozialstunden verdonnert. Die soll er als Trainer einer Basketball-Mannschaft ableisten. Der Haken: Die Spieler leiden allesamt an einer geistigen Behinderung.

Doch was ihm zuerst wie eine Strafe vorkommt, stellt sich bald als inspirierende Tätigkeit heraus, die es ihm ermöglichen könnte, seine Existenzkrise zu beenden...

Der Film wartet mit tollen DarstellerInnen, vorne weg die „Campeones“, d.h. Champions, die von vielen Laiendarstellern gespielt werden und viel warmherzige Situationskomik aufweisen.

ANMERKUNGEN: geeignet für: AHS AB 4.KL / BHS / BS

Sprache: Spanisch

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Your Name: Gestern, heute und für immer Kimi no na wa.

BILD Your Name: Gestern, heute und für immer

JP 2016 - 111 Min. - jap. OmU & DF - Regie: Makoto Shinkai - Drehbuch: Makoto Shinkai - Kamera: Makoto Shinkai - Schnitt: Makoto Shinkai -Musik: Radwimps

Mitsuha lebt gemeinsam mit ihrer kleinen Schwester Yotsuha bei ihrer Großmutter in einer ländlichen Kleinstadt Japans. Insgeheim beklagt sie ihr abgeschiedenes Dasein in der Provinz und wünscht sich ein aufregendes Leben in der Großstadt. Taki würde sich freuen, so beschaulich aufzuwachsen, denn er wohnt in der Millionen-Metropole Tokio, verbringt viel Zeit mit seinen Freunden und jobbt neben der Schule in einem italienischen Restaurant. Eines Tages scheint Mitsuha einen Traum zu haben, in dem sie sich als Junge in Tokio wiederfindet. Parallel macht Taki eine ähnliche Erfahrung: Er findet sich als Mädchen in einer Kleinstadt in den Bergen wieder, wo er noch nie zuvor war. Doch wie kommt es zu dieser schicksalhaften Verstrickung, und welches Geheimnis verbirgt sich wirklich hinter den Träumen der beiden Teenager?

Der Film besticht durch seinen herausragenden Animationsstil und ist eine Geschichte voller Poesie und Romantik, die die Grenzen von Raum und Zeit hinter sich lässt.

"(...)Mit dem Gestaltenwandel macht der Film jedoch nicht vor sich selbst Halt. Kaum hat man sich in das bezaubernde Geflecht aus Takis und Mitsuhas Leben verstrickt, wandelt sich "Your Name" selbst und streift die Hülle der Coming-of-Age-Komödie ab. Was der Film danach wird, soll hier nicht verraten werden, denn dies zu entdecken gehört zu den schönsten Überraschungen, die man seit langem im Kino erleben kann. " (Spiegel Online)

Auszeichnungen: 40th Japan Academy Prize - Bestes Drehbuch, Excellent Aniamtion of the Year

ANMERKUNGEN: geeignet für: NMS ab 2. KL / AHS ab 2 KL: / BHS /BS

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Zeit für Utopien - Wir machen es anders

BILD Zeit für Utopien - Wir machen es anders

AT 2018 - 95 Min. - mehrsprach. OmU - Regie: Kurt Langbein - Drehbuch: Kurt Langbein, Anna Katharina Wohlgenannt - Kamera. Christian Roth aac - Schnitt: Alexandra Wedenig aea - Musik: Otto Lechner, Toni Burger - Luftbilder: Fred Bastos, Christian Roth - Sounddesign: Karim Weth, The Grand Post - DarstellerInnen: mit: Petra Währing, Werner und Martina Haase, Gi-Man Jeong, Ji-Young Moon, Dong-Joung Yim, Keum-Soon Kwak, Tae-Soo Yoon, Niko Paech u. a.

Wie 1,5 Millionen Menschen mit regionaler, frischer Biokost versorgt werden, wie urbanes Wohnen mit einem Bruchteil der Energie möglich ist, wie ein Smartphone fair produziert wird und wie eine ehemals dem Unilever-Konzern gehörende Teefabrik in Selbstverwaltung funktioniert: Eine filmische Entdeckungsreise zu den Einsteigern in eine neue Gesellschaft. Gibt es nach dem Zusammenbruch des „realen Sozialismus“ neben dem Kapitalismus, der global immer polarisierenden Reichtum und Armut produziert, ein Gesellschaftsmodell, über das nachzudenken und um das zu streiten sich lohnt?

Vier Menschen und Initiativen sagen: Ja! Sie haben sich entschlossen, Wege jenseits von Gier und Profitstreben zu gehen und dabei viel gelernt. Sie sind keine Aussteiger, sondern Einsteiger in eine neue Gesellschaft.

Der Begriff UTOPIE ist von Thomas Morus vor ziemlich genau 500 Jahren geprägt worden. Er hat in einem Roman namens "Utopia" das erste Mal geschrieben, wie auf einer fernen Insel das Leben komplett anders gestaltet werden kann - ohne Eigentum, ohne Hierarchien, mit gemeinschaftlichen Diskussionen und Entscheidungen, mit einer gerechten Verteilung aller Güter und aller Erträge.

FR, 20. 4. - 19:30 Filmpremiere in Anwesenheit von Mag.Dominik Dax,Bio Austria OÖ.

Mit freundlicher Unterstützung von BIO AUSTRIA OÖ

ANMERKUNGEN: geeignet für: NMS 4.KL / AHS ab 4 KL / BHS /BS

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