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SCHULFILME

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SCHULFILME

Atelier de conversation

BILD Atelier de conversation

AT/FR/LC 2017 - 72 Min. - franz. OmU - Regie: Bernhard Braunstein - Drehbuch: Bernhard Braunstein - Kamera: Adrien Lecouturier - Schnitt: Roland Stöttinger - Ton: Nicolas Joly, Clément Maléo, Alexandre Andrillon, Philippe Schillinger - Musik: Lucile Chaufour - DarstellerInnen: Wenying, Giada, James, Marina, Mustafa, Mohammad, Songmei, Firat, Miguel, Mehdi, Nasih, Majed, Aldo, Raphael Casadesus, Cécile Denier, Marc Guillemot, Anne Jy-Ghilain u. a.

In der Bibliothèque publique d’information im Centre Pompidou in Paris treffen sich wöchentlich Menschen aus allen Erdteilen, um im "Atelier de conversation" Französisch zu sprechen. Neben Kriegsflüchtlingen sitzen Geschäftsleute, neben unbekümmerten Studierenden politisch verfolgte Menschen. So verschieden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch sind, so haben sie gemeinsame und verbindende Ziele: Die Sprache zu lernen und Verbündete zu finden, um in der Fremde (über)leben zu können. An diesem hoffnungsvollen Ort werden soziale und kulturelle Grenzen aufgelöst und Menschen, die niemals miteinander in Berührung kommen, begegnen sich auf Augenhöhe.

"Das Atelier ist ein Ort der Hoffnung, ein menschlicher Exkurs, eine Parenthese, eine Unterbrechung des täglichen Überlebenskampfes. Es ist ein toleranter und hierachiefreier Treffpunkt und Schmelztiegel der vielen Lebensrealitäten einer Großstadt." (Bernhard Braunstein)

„Eine echte Entdeckung, ein tief humanistischer Film wider den Zeitgeist.“ (Salzburger Nachrichten)

Auszeichnungen: Karlovy Vary International Film Festival 2017 - Spezialpreis der Jury / Duisburger Filmwoche 2017 - ARTE-Dokumentarfilmpreis

BERNHARD BRAUNSTEIN, 1979 in Salzburg geboren. Studium der Kommunikationswissenschaften an der Universität Salzburg. Lebt in Paris und Salzburg und arbeitet als Cutter, Kameramann und Dokumentarfilmer. Atelier de Conversation ist sein erster langer Dokumentarfilm, den er in Eigenregie realisierte.

IM GESPRÄCH mit Bernhard Braunstein (Regie) am Freitag, 16. 2. um 18:00 Uhr.

ANMERKUNGEN: geeignet für: AHS ab 6. KL / BHS /BS

Fachgebiet: Französisch

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Auf Augenhöhe

BILD Auf Augenhöhe

DE 2016 - 99 Min. - OdtF - Regie: Joachim Dollhopf, Evi Goldbrunner - Drehbuch: Evi Goldbrunner, Joachim Dollhopf - Kamera: Jürgen Jürges - Schnitt: Maja Stieghorst - Musik: David Ossa - DarstellerInnen: Luis Vorbach, Jordan Prentice, Ella Frey, Marco Licht, Anica Dobra, Phil Laude, Nils Schulz u. a.

Der zehnjährige Michi lebt seit er denken kann in einem Kinderheim. Als ihm eines Tages die Adresse seines Vaters in die Hände fällt, erwartet ihn eine große Überraschung: Tom ist kleinwüchsig und stellt somit Michis Bild eines Vaters komplett auf den Kopf. Der Weg der beiden zueinander ist alles andere als einfach.

Eine außergewöhnliche Vater-Sohn-Geschichte voller Humor und Dramatik und ein flammendes Plädoyer für die Akzeptanz des Andersseins.

Evi Goldbrunner & Joachin Dollhopf haben sich während der gemeinsamen Studienzeit an der Filmuniversität Babelsberg "Konrad Wolf" kennen gelernt - sie studierte Drehbuch, er Regie. Bereits während des Studiums haben sie gemeinsam Projekte, die auf internationalen Festivals ausgezeichnet wurden, realisiert. AUF AUGENHÖHE ist ihr erster gemeinsamer Langfilm.

ANMERKUNGEN: Geeignet ab 8 Jahren

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Banana Pancakes and the Lonely Planet

BILD Banana Pancakes and the Lonely Planet

LA/NL 2015 - 93 Min. - laotisch/engl. OmU - Regie: Daan Veldhuizen - Drehbuch & Kamera: Daan Veldhuizen - Schnitt: Daan Veldhuizen, Jos Driessen - Ton: Chiel Aldershoff, Jeroen Goeijers - Musik: Peter Pluer - DarstellerInnen: Khao und Shai, BewohnerInnen von Muang Ngoi

Der niederländische Filmemacher Daan Veldhuizen hat sich in ein entlegenes Dorf in Laos begeben, um mit Einheimischen und Reisenden übers Reisen nachzudenken und übers da- und anderswo Sein. Muang Ngoi ist mit seiner Lage am Fluss allein schon landschaftlich einzigartig, aber man kann das, was der Filmemacher beobachtet, übertragen in ungezählte andere Länder, und das ist eine der großen Stärken des Films. Er setzt an in der Regenzeit, wenn die Jugendlichen vor Ort mit ihren Träumen noch allein sind, und gleitet nahtlos über zu den mit dem Wetterwechsel eintrudelnden Backpackers, die mit dem Lonely Planet im Gepäck hierher zum Geheimtipp gefunden haben und für eine kurze Zeit aussteigen wollen. Sie suchen unter anderem jene Einfachheit, die Menschen in Muang Ngoi für sich überwinden möchten.

Das zuvor stark spirituelle Leben der Dorfbewohner, die traditionellen östlichen Werte, treffen auf ein neues System; den globalen Kapitalismus. Die Suche nach dem vermeintlichen Wohlstand und das Streben nach dem Anschluss an die moderne Welt verändert das ehedem so abgelegene Dorf.

Selten hat ein Film die unterschiedlichen Aspekte des Reisens so unaufgeregt, anregend und umfassend auf den Punkt gebracht.

"BANANA PANCAKES ist in mancher Hinsicht eine Fortführung meines Debutfilms "Stories from Lakka Beach".

Beide Filme beschäftigen sich mit dem Alltagsleben in einem entlegenen Dorf, damals in Sierra Leone, jetzt in Laos. Diesmal wollte ich die Geschichte weiter treiben und die Beobachtung dessen, was wir eine exotische Kultur nennen, als eine Art Spiegel verwenden, um darin unsere eigene Kultur und letztlich mich selber zu reflektieren." (...)(Daan Veldhuizen, Regie)

ANMERKUNGEN: geeignet für: AHS ab 6 KL / BHS /BS

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Belle & Sebastian

BILD Belle & Sebastian

FR 2013 - 94 Min. - DF - Regie: Nicolas Vanier - Drehbuch: Juliette Sales, Fabien Suarez, Nicolas Vanier nach der Serie „Belle et Sébastien“ von Cécile Aubry – Kamera: Éric Guichard, Laurent Charbonnier - DarstellerInnen: Félix Bossuet, Tchéky Karyo, Margaux Chatelier, Dimitri Storoge, Andreas Pietschmann, Urbain Cancelier, Mehdi u. a.

Dort wo die schneebedeckten Berge bis in den Himmel ragen und die Natur unberührt ist, spielt die berührende Geschichte einer unzertrennlichen Freundschaft zwischen einem wilden Hund und einem kleinen Jungen: Es ist die Geschichte von Belle und Sebastian.

Die Bewohner des idyllischen Bergdorfs in den französischen Alpen sind in heller Aufregung, denn ein riesiger Hund soll sein Unwesen treiben und wildern. Während ihn alle für eine Bestie halten und Jagd auf ihn machen, sieht der kleine Waisenjunge Sebastian das gefürchtete Tier mit anderen Augen - der kleine Einzelgänger und sein tierischer Freund Belle werden schnell zu Vertrauten, die nichts mehr trennen kann. Das Versteckspiel der beiden vor der aufgebrachten Dorfgemeinschaft ist dabei aber nur der Anfang eines großen Abenteuers, dem sich die ungleichen Gefährten gemeinsam stellen müssen…

Ein zauberhafter Film über Freundschaft, Mut und Vertrauen.

Der Abenteurer, Erzähler und Filmemacher Nicolas Vanier erforscht seit über einem Vierteljahrhundert die wilden Landschaften der Hochgebirge. Schon als Kind inspirierten ihn die Geschichten von James Fenimore Cooper und Jack London, Geschichten über Indianer, Trapper, wilde Tiere und unendliche weiße, lebensfeindliche Welten waren es, die seine Fantasie befeuerten.

Seine Geschichten, Romane und Dokumentarfilme entstanden auf unzähligen Reisen, inspiriert vom Respekt vor der Natur und den dort lebenden Menschen.

ANMERKUNGEN: Geeignet für Volksschule, Hauptschule und Unterstufe

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Call me by your name

BILD Call me by your name

IT/FR 2017 - 130 Min. - engl./ital./franz./dt. OmU - Regie: Luca Guadagnino - Drehbuch: James Ivory, Luca Guadagnino, Walter Fasano - Kamera: Sayombhu Mukdeeprom - Schnitt: Walter Fasano - Art-Direktor: Roberta Federico - DarstellerInnen: Armie Hammer, Timothée Chalamet, Michael Stuhlbarg, Amira Casar, Ester Garrel, Victorie Du Bois

Ein heißer, sonnendurchtränkter Sommer auf dem norditalienischen Landsitz von Elios Eltern im Jahr 1983. Der 17-Jährige hört Musik und liest Bücher, geht schwimmen und langweilt sich, bis eines Tages der neue Assistent seines Vaters aus Amerika in der großzügigen Villa ankommt. Der charmante Oliver, der wie Elio jüdische Wurzeln hat, ist jung, selbstbewusst und gutaussehend. Anfangs reagiert Elio eher kühl und abwehrend auf ihn, doch schon bald unternehmen die beiden öfter Ausflüge miteinander, und Elio beginnt zögerliche Annäherungsversuche.

Regisseur Luca Guadagnino schrieb das Drehbuch zum gleichnamigen Roman des Autors André Aciman zusammen mit dem US-amerikanischen Regisseur James Ivory und Walter Fasano. Die Erinnerungen des Ich-Erzählers Elio übersetzt er in ruhige, stimmungsvolle Bilder mit einem Sinn für Schönheit. Hauptdarsteller des Dramas über ein unerwartetes Coming-out ist neben den Schauspielern Timothée Chalamet und Armie Hammer die verführerische Landschaft.

Luca Guadagnino geb. 1071 in Palermo; Regisseur, Drehbuchautor, Produzent, Dokumentarfilmer und Opernregisseur. 2012 gründete er die Produktionsfirma Frenesy Film.

ANMERKUNGEN: geeignet für: AHS ab 7. KL / BHS /BS

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Chucks

BILD Chucks

AT 2015 - 93 Min. - OdtF - Regie: Sabine Hiebler, Gerhard Ertl - Drehbuch: Sabine Hiebler, Gerhard Ertl nach dem Roman von Cornelia Travnicek – Kamera: Wolfgang Tahler – Schnitt: Roland Stöttinger – Musik: Soap & Skin, Hella Comet, Monsterheart, Julian & der Fux, Propella, Chrome, Bilderbuch, Clara Luzia - DarstellerInnen: Anna Posch, Markus Subramaniam, Thomas Schubert, Stefanie Reinsperger, Susi Stach, Karl Fischer u. a.

Lebe. Liebe. Leide. Tanze. Jetzt! Mae zieht als Punk in den Converse-Schuhen ihres verstorbenen Bruders durch die Straßen Wiens. Sie lebt von Dosenbier, besprayten Wänden, versucht sich bei Poetry Slams. Ein bürgerliches Leben interessiert sie nicht, sie sucht Grenzerfahrungen. Als sie im Aids-Hilfe-Haus eine Strafe abarbeiten muss, lernt sie Paul kennen und verliebt sich in ihn.

CHUCKS der neue Film von Sabine Hiebler und Gerhard Ertl erzählt eine federleichte Geschichte vom Aufwachsen zwischen Liebe und Tod, voll Humor, ganz im Sinne seiner literarischen Vorlage, des Erfolgromans von Cornelia Travnicek, über den Clemens J. Setz einmal schrieb: „Wenn ich mit einer Figur der zeitgenössischen Literatur in einem Lift stecken bleiben möchte, dann mit Mae. Ob ich heil aus dem Lift kommen würde, weiß ich nicht, aber das wär´s wert.“

„Für CHUCKS bereits vorhandene Musik zu nehmen hat sich nach und nach herauskristallisiert. Wir haben in Österreich zurzeit eine unglaubliche vitale und vielfältige Musiklandschaft. Was wir von Anfang an wollten, war der starken weiblichen Hauptfigur starke Frauenstimmen zuzuordnen. Und die haben wir mit Anja Plaschg, Clara Luzia, Monsterheart und Propella auch gefunden.“ (..)“ (Sabine Hiebler, Gerhard Ertl)

ANMERKUNGEN: Für AHS - 4. Kl. & Oberstufe / BHS / Berufsschulen / NMS 4. Kl.

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Das Mädchen aus dem Norden Sameblod

BILD Das Mädchen aus dem Norden

SE/NO/DK 2016 - 113 Min. - OmU - Regie: Amanda Kernell - Drehbuch: Amanda Kernell - Kamera: Sophia Olsson, Petrus Sjövik - Schnitt: Anders Skov - Musik: Kristian Eidnes Andersen - DarstellerInnen: Cecilia Sparrok, Erika Sparrok, Maj Doris Rimpi, Julius Fleischanderl, Olle Sarri, Hanna Alström, Malin Crépin u. a.

Im Schweden der 1930er Jahre besucht die angehende Rentierzüchterin Elle Marja mit ihrer Schwester die Internatsschule in Lappland. Sie gehört dem Volk der Samen an, deren Alltag von Vorurteilen und Ausgrenzung geprägt ist. Elle Marja bemüht sich um die Anerkennung ihrer Lehrerin in der Hoffnung, so ihrem Traum von einem freien Leben näher zu kommen. Als an der Schule erniedrigende, rassen-biologische Untersuchungen durchgeführt werden, entscheidet sie sich für einen radikalen Schritt.

„Kraftvoll!“ (New York Times)

"Ich wollte zwei echte Schwestern besetzen, die Südsamisch sprechen sollten, das nur von 500 Personen fließend gesprochen wird. Laut den Vereinten Nationen ist es eine der am stärksten bedrohten Sprachen. Die meisten Menschen, die diese Sprache fließend sprechen, sind vermutlich Rentierhüter, denn wer in die Stadt gezogen ist, hat es schwerer, die Sprache am Leben zu erhalten." (Amanda Kernell)

Auszeichnung: LUX-Preis des Europäischen Parlaments / Europe Cinema Label / Kritikaward "Fedeora" - Beste Nachwuchsregisseurin / Internationales Filmfestival Göteborg - Bester Skandinavischer Film

Amanda Kernell wurde 1986 in Nordschweden geboren. Sie studierte Filmregie an Den Danske Filmskole und machte dort 2013 ihren Abschluss.

ANMERKUNGEN: geeignet für: NMS ab 4. KL: / AHS ab 4. KL / BHS /BS

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Das schweigende Klassenzimmer

BILD Das schweigende Klassenzimmer

DE 2018 - 111 Min. - OdtF - Regie: Lars Kraume - Drehbuch: Lars Kraume basierend auf dem Sachbuch von Dietrich Garstka - Kamera: Jens Harant - Schnitt: Barbara Gies - Musik: Christoph M. Kaiser, Julian Maas - DarstellerInnen: Leonard Scheicher, Anna Lena Klenke, Carina N. Wiese, Ronald Zehrfeld, Tom Gramenz, Jonas Dassler u. a.

1956: Bei einem Kinobesuch in Westberlin sehen die Abiturienten Theo und Kurt in der Wochenschau aufwühlende Bilder vom Aufstand in Budapest. Zurück in Stalinstadt, einer der Vorzeige-Arbeitersiedlungen der DDR, entsteht die Idee, im Unterricht eine Schweigeminute für die Opfer des ungarischen Freiheitskampfes abzuhalten. Mit den kleinen und großen Reaktionen, die ihre Solidaritätsbekundung auslöst, haben weder die Jungen noch ihre Eltern oder die Schulleitung gerechnet. Während der Rektor versucht, den Vorfall als jugendlichen Unfug abzutun und intern zu regeln, geraten die Schüler in die politischen Mühlen eines Staates, der ein Exempel statuieren will. Der Volksbildungsminister verurteilt die Aktion als konterrevolutionären Akt und verlangt von ihnen, den Rädelsführer zu benennen. Die Schüler werden vor eine Entscheidung gestellt, die dramatische Folgen für ihre Zukunft hat.

Was heißt es, eine eigene Meinung zu entwickeln und diese auch gegenüber Widersprüchen zu behaupten? Was bedeutet es Solidarität zu zeigen selbst dann, wenn dadurch individuelle Ziele in Gefahr geraten? Wie geht man mit Angst und Ohnmachtsgefühlen angesichts übermächtig erscheinender Machtstrukturen um?

ANMERKUNGEN: geeignet für: NMS 4. KL / AHS 4. KL/ BHS /BS

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Die beste aller Welten

BILD Die beste aller Welten

AT/DE 2017 - 103 Min. - OdtF - Regie: Adrian Goiginger - Drehbuch: Adrian Goiginger - Kamera: Yoshi Heimrath, Paul Sprinz - Schnitt: Ingrid Koller - Kostüme: Monika Gebauer - Musik: Dominik Wallner, Manuel Schönegger - DarstellerInnen: Verena Altenberger, Jeremy Miliker, Lukas Miko, Michael Pink , Reinhold G. Moritz, Georg Veitl, Michael Fuith, Emily Schmeller u. a.

Adrian erlebt eine Kindheit im außergewöhnlichen Milieu einer Drogenszene am Rand einer österreichischen Stadt, und mit einer Mutter zwischen Fürsorglichkeit und Drogenrausch. Wenn er groß ist, möchte er Abenteurer werden. Trotz allem ist es für ihn eine behütete Kindheit, die beste aller Welten, bis sich die Außenwelt nicht mehr länger aussperren lässt. Helga weiß, sie muss clean werden, um ihren Sohn nicht für immer zu verlieren. Doch dazu muss sie ihre eigenen Dämonen besiegen...

Regisseur Adrian Goiginger erzählt in dem Debütfilm seine eigene Geschichte und schafft damit eine Hommage an seine Mutter, eine starke Frau, trotz aller widrigen Umstände. Mit dem österreichischen Shooting-Star Verena Altenberger – bei der Diagonale für ihre Rolle in „Die beste aller Welten“ als beste österreichische Schauspielerin ausgezeichnet – und der Entdeckung Jeremy Miliker.

Auszeichungen: Berlinale 2017 - Kompass-Perspektive Preis / Diagonale 2017 - Beste Schauspielerin Verena Altenberger, Beliebtester Film und Bestes Szenenbild / Filmkunstfest MV Schwerin - Beste Schauspielerin Verena Altenberger, Bester Film, Publikumspreis / u. a.

Sonntag, 10. 9. - nach der 20:00-Vorstellung ist der Regisseur ADRIAN GOIGINGER zu Gast.

ANMERKUNGEN: sehr empf. ab 16 Jahren

Geeignet für: AHS / BHS / Berufsschule

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Die Kleine Hexe

BILD Die Kleine Hexe

DE/CH 2017 - 103 Min. - OdtF - empf. ab 6 Jahren - Regie: Michael Schaerer - Drehbuch: Matthias Pacht nach der Romanvorlage von Ottfried Preußler - Kamera: Matthias Fleischer - Schnitt: Wolfgang Weigl - DarstellerInnen: Karoline Herfurth, Suzanne von Borsody, Marina Guerrini

Die kleine Hexe ist erst 127 Jahre alt und damit viel zu jung, um mit den anderen Hexen in der Walpurgisnacht zu tanzen. Deshalb schleicht sie sich heimlich auf das wichtigste aller Hexenfeste – und wird ertappt! Zur Strafe muss sie innerhalb eines Jahres alle Zaubersprüche aus dem großen magischen Buch auswendig lernen und allen zeigen, dass sie eine gute Hexe ist. Doch Fleiß und Ehrgeiz sind nicht wirklich ihre Stärken und obendrein versucht die böse Hexe Rumpumpel mit allen Mitteln zu verhindern, dass es ihr gelingt. Zusammen mit ihrem sprechenden Raben Abraxas macht sich die kleine Hexe deshalb auf, um die wahre Bedeutung einer guten Hexe herauszufinden. Und stellt damit die gesamte Hexenwelt auf die Probe…

Ihr neckisches Lachen ist ansteckend und nimmt nicht nur Kinder mit in die Märchenwelt der kleinen Hexe. In dem Lachen steckt die gesamte Naivität und Fröhlichkeit der kleinen Hexe, die sich an den eigenen Zaubertricks erfreut und jedem Lebewesen freundlich begegnet. Die Verfilmung der kleinen Hexe ist ein Juwel, das die jüngeren Kinogänger in den kommenden Jahren in den Bann ziehen wird.

ANMERKUNGEN: geeignet ab 6 Jahren

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Die Lebenden reparieren Réparer Ies vivants

BILD Die Lebenden reparieren

FR/BE 2016 - 104 Min. - franz. OmU - Regie: Katell Quillévéré - Drehbuch: Gilles Taurand, Katell Quillévéré - Kamera: Tom Harari - Schnitt: Thomas Marchand - Musik; Alexandre Desplat - DarstellerInnen: Alice Taglioni, Emmanuelle Seigner, Bouli Lanners, Tahar Rahim, Anne Dorval u. a.

Als Simon am frühen Morgen mit zwei Freunden zum Surfen aufbricht, kann niemand etwas von der drohenden Tragödie ahnen: Ein schwerer Autounfall verändert auf einen Schlag das Leben des Teenagers. Auch seine Eltern in der Hafenstadt Le Havre müssen plötzlich Entscheidungen treffen, deren weitreichende Konsequenzen sie an ihre Grenzen führen. Unterdessen erfährt die zweifache Mutter Claire in Paris, dass ihr schwaches Herz zu versagen droht, wenn nicht umgehend etwas unternommen wird. Den Ärzten und dem medizinischen Fachpersonal in beiden Städten läuft die Zeit davon.

Sensibel und in bewegenden Bildern, in denen berauschende Sportaufnahmen mit dem leblosen Körper im Krankenhaus gegengeschnitten werden, erzählt Katell Quillévéré nach dem Roman der französischen Schriftstellerin Maylis de Kerangal von der schwierigen Entscheidung, die „untoten“ Körper von Koma-Patienten mit denen Toter zu „reparieren“.

ANMERKUNGEN: franz. OmU / DF möglich

empf. ab 16 Jahren

geeignet für: AHS, BHS, BS

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Die Migrantigen - Ausländer z´Haus

BILD Die Migrantigen - Ausländer z´Haus

AT 2017 - 98 Min. - OdtF - Regie: Arman T. Riahi - Drehbuch: Arman T. Riahi, Aleksandar Petrovic, Faris Rahoma - Kamera: Mario Minichmayr - Schnitt: Cordula Werner, Arman T. Riahi - Musik: Karwan Marouf - DarstellerInnen: Faris Rahoma, Aleksandar Petrovic, Doris Schretzmayer, Daniela Zacherl, Zijah A. Sokolovic u. a.

Marko und Benny, zwei Wiener mit so genanntem „Migrationshintergrund“, sind vollständig integriert. So sehr, dass sie kaum noch als fremd wahrgenommen werden - wären da nicht Bennys schwarze Haare. Als die beiden aufgrund ihres Aussehens am Rudolfsgrund, einem ethnisch durchmischten Vorstadtviertel, von der ambitionierten TV-Redakteurin Marlene Weizenhuber, die nach Protagonisten für ihre TV-Dokuserie sucht, angesprochen werden, geben sie sich als Kleinkriminelle und abgebrühte Migranten aus, die es faustdick hinter den Ohren haben.

... eine politisch unkorrekte Komödie über moderne Klischees, falsche Identitäten und „echte“ Ausländer - falls es die überhaupt gibt.

Auszeichnung: 38. Filmfestival Max-Ophüls-Preis - Publikumspreis

Ein Film im Rahmen der Personale MONIKA BUTTINGER.

Freitag, 22. 9. - 10:00 Schulvorstellung & Im Gespräch mit MONIKA BUTTINGER, Kostümbild und ARMAN T. RIAHI, Regie.

ANMERKUNGEN: empf. ab 12 Jahren

Geeignet für: HS 4. Klasse / AHS /BHS/ Berufsschule

Fachgebiet: Soziales Lernen

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Die Schüler der Madame Anne Les Héritiers

BILD Die Schüler der Madame Anne

FR 2015 - 106 Min. - franz. OmU - Regie: Marie-Castille Mention-Schaar - Drehbuch: Ahmed Dramé & Marie-Castille Mention-Schaar – Kamera: Myriam Vinocour – Schnitt: Benoît Quinon – Musik: Ludovico Einaudi - DarstellerInnen: Ariane Ascaride, Ahmed Dramé, Noémie Merlant, Geneviève Mnich, Stéphane Bak, Wendy Nieto u. a.

Ein Leben im Pulverfass: Die 10. Klasse des Léon-Blum-Gymnasiums im Pariser Vorort Créteil ist im wahrsten Wortsinn vielfältig. Doch tummeln sich hier viele die wissen, dass sich der Rest der Welt nicht für sie interessiert. Der junge Muslim Malik, die aggressive Mélanie oder der stille Théo nehmen nicht teil am Wohlstand der Mitte, und sie haben sich damit abgefunden. Das Klassenzimmer ist ihre politische Bühne, hier begegnen sich mit voller Wucht kulturelle und persönliche Konflikte. Etwas zu lernen scheint reine Zeitverschwendung. Als die engagierte Lehrerin Anne Guéguen die Klasse übernimmt, begegnen ihr selbstbewusster Unwille und große Provokationslust. Doch die kluge Frau versteht es, mit geschickten Fragen die Muster der Jugendlichen zu durchbrechen. Ohne mit der Wimper zu zucken meldet sie die Klasse bei einem renommierten, nationalen Schülerwettbewerb an. Mit großer Beharrlichkeit gelingt es ihr, die Schüler in eine gemeinsame Aufgabe zu verwickeln. Obwohl die meisten sich noch nie mit Geschichte befasst haben, entdecken die Jugendlichen, dass die längst vergangenen Schicksale auch ihnen viel zu erzählen haben. Für sie beginnt eine Reise in die Vergangenheit, die sie schließlich zu einer Gemeinschaft macht. Mit viel Sensibilität zeigt ihnen Madame Anne, dass sie Teil von etwas viel Größerem sind.

Eine bewegende und wunderbare Geschichte über Chancen und Respekt.

Auszeichnungen: Norderney 2015 - DGB-Filmpreis beim Internationalen Filmfest Emden / Prix de la Jeunesse beim Festival International de Cinéma de Valladolid 2014 / Prix Cinéma 2014 der Fondation Diane & Lucien Barrière / Besondere Erwähnung der Jury beim Prix Ilan Halimi contre l’antisémitisme.

ANMERKUNGEN: Fachbereich: Französisch / Soziales Lernen

Altersstufe: AHS - Oberstufe / BHS / BERUFSSCHULE

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Ein Sack voll Murmeln Un sac de billes

BILD Ein Sack voll Murmeln

FR/CA/CZ 2017 - 113 Min. - fran. OmU / DF - Regie: Christian Duguay - Drehbuch: Christian Duguay, Jonathan Alloche, Alexandra Geismar, Benoît Guichard nach der Buchvorlage von Joseph Joffo - Kamera: Christophe Graillot - Schnitt: Olivier Gajan - Musik: Armand Amar - DarstellerInnen: Dorian Le Clech, Batyste Fleurial Palmeri, Patrick Bruel, Elsa Zylberstein, Bernard Campan, Christian clavier u. a.

Joseph Joffo wächst zusammen mit seinen drei älteren Brüdern wohlbehütet im Paris der 30er und 40er Jahre auf. Doch als Frankreich von den Deutschen besetzt wird, machen sich seine Eltern zunehmend Sorgen. Als die Situation immer bedrohlicher wird, fassen die Eltern einen schweren Entschluss. Da eine gemeinsame Reise zu auffällig wäre, schicken die Eltern den zehnjährigen Joseph und seinen älteren Bruder Maurice allein auf den Weg. Ein gefährliches Abenteuer erwartet die Jungen, denn niemand darf erfahren, dass sie Juden sind. Bald schon stellen Joseph und Maurice fest, dass das Netz der Verfolgung durch die Nazis immer enger wird. Doch solange sie einander haben, können sie alle Widrigkeiten überstehen.

EIN SACK VOLL MURMELN erzählt auf eindrucksvolle und tief berührende Weise eine wahre Geschichte, die für Millionen von anderen wahren Geschichten dieser Zeit steht, und die zeigt, wieviel Kraft, Stärke und Mut ein Kind haben kann.

Im Jahr 1971 schrieb Joseph Joffo seine eigenen Erlebnisse im Frankreich der deutschen Besatzungszeit nieder. Der Roman wurde in Frankreich ein Bestseller und in 18 Sprachen übersetzt. Regisseur Christian Duguay hat nun aus der Vorlage einen berührenden Film geschaffen, der gerade auch durch die Leistung der Kinderdarsteller begeistert.

ANMERKUNGEN: frei ab 12 Jahren / sehr empf. ab 14 Jahren

Geeignet für: HS/ AHS / BHS / Berufsschulen

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Ente gut! Mädchen allein zu Haus

BILD Ente gut! Mädchen allein zu Haus

DE 2016 - 92 Min. - OdtF - empf. ab 8 Jahren - Regie: Norbert Lechner - Drehbuch: Antonia Rothe-Liermann, Katrin Milhahn - Kamera: Namche Okon - Schnitt: Manuela Kempf - Musik: Martin Unterberger - DarstellerInnen: Lynn Dortschack, Lisa Bahati Wihstutz, Linda Phuong Anh-Dang, Andreas Schmidt, Lena Stolze, Y Nhung Dinh u. a.

Die elfjährige Linh macht ihre Sache mit Bravour. Weil ihre alleinerziehende Mutter unerwartet zurück nach Vietnam musss, versorgt Linh nun alleine ihre kleine Schwester Tien und kümmert sich auch noch um den elterlichen Imbiss. Natürlich darf das niemand erfahren, am wenigstens das Jugendamt. Das größte Problem für Linh jedoch ist Pauline: Sie hat rote Haare, ein Fernrohr und grinst frech.

Mit Humor, Herz und Abenteuerlust erzählt Norbert Lechners neuer Kinderfilm von der außergewöhnlichen Freundschaft dreier Mädchen, die kulturelle Unterschiede spielend überwinden.

Auszeichnung: Gewinner der Initiative "Der besondere Kinderfilm".

Norbert Lechner geb. 1961, studierte Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität München. Gründer der KEVIN Film GmbH. Für "Tom Und Hacke" erhielt er u. a. den Publikumspreis des Kinderfilms beim Filmfest München.

ANMERKUNGEN: Geeignet für:

VHS - ab 3. Klasse

AHS - Unterstufe

HS

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Ernest und Célestine. Freundschaft hat keine Grenzen Ernest et Célestine.

BILD Ernest und Célestine. Freundschaft hat keine Grenzen

FR/BE/LU 2012 - 79 Min. - DF - empf. ab 6 Jahren - Regie: Benjamin Renner, Vincent Patar, Stéphane Aubier - Drehbuch: Daniel Pennac - DarstellerInnen: Sprecher: Helmut Neugebauer, Pauline Rümmelein, Eva-Maria Bayerwaltes, Ekkehardt Belle, Bettina Redlich

Mäuse und Bären können keine Freunde sein. Das weiß doch jeder! Denn schließlich leben die Mäuse tief unter der Erde und die Bären in einer Stadt an der Oberfläche. Außerdem haben Mäuse Angst vor Bären – und Bären Angst vor Mäusen. Nur die Maus Célestine zeichnet immer wieder Bilder von Bären. Sie würde gerne einmal einen kennen lernen. Als sie wenig später dem hungrigen Bären Ernest gegenübersteht, wird ihr jedoch mulmig. Wie gut, dass Ernest die kleine Maus dennoch nicht sofort frisst und die beiden sich erst einmal einander vorstellen. Als Célestine die Bärenzähne stolz in ihrem Zuhause zeigen will, bricht jedoch Panik aus, weil Ernest ihr in die Mäusewelt gefolgt ist. Die Folgen für Célestine sind hart: Sie wird aus der Mäusewelt verbannt.

Aber keine Sorge: Dieser wunderschöne Zeichentrickfilm aus Frankreich erzählt keine traurige Geschichte.

Nicht nur die Geschichte des Films ist so besonders, sondern auch dessen Bilder. Wie mit Wasserfarben gemalt und sehr weich sehen diese aus. Und obwohl die Figuren nur aus wenigen groben Strichen bestehen, wirken sie trotzdem unglaublich lebendig. Damit lehnen sich die Bilder des Films an die Zeichnungen aus den Büchern von Gabrielle Vincent an, auf denen „Ernest und Célestine“ beruht.

"Also ich finde den Film schön, weil die Maus Célestine beweisen kann, dass sie und ein Bär Freunde werden können. Ich würde den Film ab 6 Jahren weiterempfehlen." (Pauline, 12 Jahre)

ANMERKUNGEN: geeignet ab 6 Jahren

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Giulias großes Rennen Veloce come il Vento

BILD Giulias großes Rennen

IT 2016 - 119 Min. - ital. OmU - Regie: Matteo Rovere - Drehbuch: Filippo Gravino, Francesca Manieri - Kamera: Michele D´Attanasio - Kostüme: Cristina La Parola - Schnitt: Gianni Vezzosi - Musik: Andrea Farri, Fabio Simonelli - DarstellerInnen: Stefano Accorsi, Matilda de Angelis, Roberta Mattei, Paolo Graziosi, Lorenzo Gioielli, Giulio Pugnaghi u. a.

Giulia muss sich nach dem Tod des Vaters um ihre Existenz sorgen. Am Rand von Imola, jener Stadt, die einen der berühmtesten Rennkurse Italiens beheimatet, lebt sie zusammen mit ihrem kleinen Bruder Nico, der niemals lacht, ganz so wie Buster ­Keaton. Das verwitterte große Anwesen, auf dem sie lebt, ist hoch belastet. Für ihre Rennfahrerkarriere hat sich der Vater noch schwer verschuldet. Zur Beerdigung des Vaters kehrt dann überraschend Loris, der verlorene Sohn der Familie, der selbst einmal Rennfahrer war, zurück.

Als schräge Außenseiterbande beginnen sie, die Race Tracks von Imola bis Mugello zu rocken. Ein Hauch von Howard Hawks liegt über diesem familiären Team. Loris trainiert Giulia. Seine Methoden sind recht unkonventionell.

Matilda de Angelis ist Schaupielerin und Sängerin. Sie beginnt ihre musikalische Ausbildung im Alter von 11 Jahren an der Geige und der Gitarre. Im Alter von 13 Jahren schreibt und komponiert sie ihre ersten Songs. Seit 2012 ist sie Sängerin von "Rumba de Bodas", einer jungen Band aus Bologna. Als Schaupielerin war sie u. a. unter der Regie von Sebastiano Riso, Alessandro Angelini, Lucio Pellegrini und Bernardo Carboni zu sehen.

"Italienisches Hochgeschwindigkeitskino vom Feinsten." ((Screenweek)

ANMERKUNGEN: frei ab 16 Jahren

Geeignet für: AHS /BHS /Berufsschule

Fachgebiet: Italienisch

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Hilfe, unser Lehrer ist ein Frosch Meester Kikker

BILD Hilfe, unser Lehrer ist ein Frosch

NL 2016 - 86 Min. - DF - Regie: Anna van der Heide - Drehbuch: Mieke de Jong - Buchvorlage: Paul van Loon - Kamera: Mark van Aller - Schnitt: Michiel Reichwein - Musik: Marius Kirsten, Renée Abe - DarstellerInnen: Yenthe Bos, Wine Dierickx, Paul Kooij, Bianca Krijgsman, Michiel Nooter, Charmène Sloof, Jeroen Spitzenberger, Harriet Stroet u.a.

Lehrer Franz übt seinen Beruf mit Freude und Leidenschaft aus und ist deshalb bei seinen Schülern überaus beliebt. Als die kleine Sita entdeckt, dass Franz sich manchmal in einen Frosch verwandelt, setzt sie gemeinsam mit den anderen Kindern der Klasse alles daran, ihrem Lehrer zu helfen, Fliegen für ihn zu fangen und ihn vor gefährlichen Tieren - wie Störchen - zu schützen. Aber dann übernimmt ein neuer Direktor die Schule und die Lage spitzt sich zu. Der Schulleiter schätzt Franz' liberale Methoden gar nicht. Außerdem hat er selbst ein dunkles Geheimnis…

Entstanden nach dem Kinderroman von Paul van Loon wartet dieses liebenswerte moderne Märchen mit vielen vergnüglichen Szenarien auf. In Holland war der Film ein Überraschungserfolg an den Kinokassen und konnte große sowie kleine Zuschauer für sich begeistern.

„Ich wollte eine Welt erschaffen, die zwar in der Realität verwurzelt ist, aber auch ein wenig magischer erscheint als die Welt, die wir jeden Tag um uns herum sehen. Eine Welt, in der man sich vorstellen kann, dass Dinge, wie ein Lehrer, der sich in einen Frosch verwandelt, tatsächlich passieren..." (Anna von der Heide, Regisseurin)

ANMERKUNGEN: empf. ab 6 Jahren

Geeignet für: VS

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Jane

BILD Jane

US 2017 - 90 Min. - engl. OmU - Regie: Brett Morgen - Drehbuch: Brett Morgen - Kamera: Ellen Kuras, ASC - Schnitt: Joe Beshenkovsky - Animation: Stefan Nadelman - Archivaufnahmen: Hugo van Lawick

Anhand von mehr als 100 Stunden bisher unveröffentlichtem Filmmaterial, das über 50 Jahre lang in den National Geographic Archiven versteckt war, erzählt der preisgekrönte Regisseur Brett Morgen die Geschichte von JANE, einer Frau, deren Primatenforschung die von Männern dominierte Welt der Wissenschaft herausforderte und unser Naturverständnis revolutionierte. Begleitet von einer satten, orchestralen Filmmusik des legendären Komponisten Philip Glass bietet der Film ein unvergleichliches, intimes Porträt von Jane Goodall – einer Wegbereiterin, die sich den Widrigkeiten widersetzte, um eine der am meisten bewunderten Naturschützerinnen der Welt zu werden.

"Nach Afrika gehen und mit Tieren leben. Das ist alles worüber ich je nachgedacht habe." (Jane Goodall)

"JANE ehrt das Vermächtnis ihrer Forschungssubjekte mit einem einnehmenden, wunderschön gefilmten und insgesamt aufschlussreichen Blick auf ihre Jahrzehnte der Arbeit von unschätzbarem Wert.” (Rotten Tomatoes)

ANMERKUNGEN: geieignet für: AHS ab 4.KL / NMS ab 4 KL: / BHS/ BS

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Jeannette - Die Kindheit der Jeanne d'Arc Jeannette - L'Enfance de Jeanne d'Arc

BILD Jeannette - Die Kindheit der Jeanne d'Arc

FR 2017 - 115 Min. - franz. OmU - Regie: Bruno Dumont - Drehbuch: Bruno Dumont nach Charles Peguys Roman "Les Mystères de la charité de Jeanne d’Arc" - Kamera: Guillaume Deffontaines - Schnitt: Bruno Dumont, Basile Belkhiri - Musik: Igorrr - DarstellerInnen: Lise Leplat Prudhomme, Jeanne Voisin, Lucile Gauthier, Victoria Lefebvre, Aline Charles u. a.

1425 im Nordosten Frankreichs zur Zeit des Hundertjährigen Krieges. Das Land ist gespalten, der Krieg zwischen Frankreich und den Engländern in vollem Gange. Inmitten dieser ausweglos scheinenden Misere lebt Jeannette: Ein achtjähriges Mädchen, das verantwortungsvoll ihre Schafe hütet, ihr Brot mit Bedürftigen teilt und ihre innere Zerrissenheit über Kirche und Staat durch revolutionär anmutende Gesangseinlagen kommuniziert und verarbeitet. Schon früh verspürt die junge Jeannette den Drang, sich politisch zu engagieren und für ihre Nation zu kämpfen. Doch noch ahnen weder das junge Mädchen noch ihr Umfeld, dass sich aus der beherzten Jeannette eines Tages die zukünftige Nationalheldin Jeanne d'Arc entwickeln wird.

Die Literaturvorlage stammt von Charles Peguy und thematisiert die Kindheit und Jugend der künftigen Nationalheldin. Ein musikalischer (rockiger) Schrei Jean d'Arcs, Head-Banging und unbeholfene Rap-Einlagen gepaart mit skurrilen an Hip-Hop erinnernde Moves gab es in solch einer Kombination wohl noch nie zu sehen. Sowohl der amateurhaft wirkende Charakter des Gesangs und der Tänze, als auch die Wahl der eigenwilligen elektronischen Musik erzeugen einen Verfremdungseffekt der Thematik rund um die historische Jeanne d'Arc. Im Verlauf des Films merkt der Zuseher / die Zuseherin, dass die Auswahl an Laiendarstellern, Musik, Choreographien, Kamera und schlichter Location die Gefühle und Anliegen der jungen Jeannette, aus der sich eines Tages Jeanne d'Arc entwickeln wird, perfekt transportieren und im Zusammenspiel sehr gut harmonieren.

ANMERKUNGEN: geeignet für: NMS 4. KL / AHS ab 4. KL / BHS/BS

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Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer

BILD Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer

DE 2018 - 105 Min. - OdtF - Regie: Dennis Gansel - DarstellerInnen: Henning Baum, Solomon Gordon, Annette Frier, Shirley MacLaine, Uwe Ochsenknecht u. a.

Die kleine Insel Lummerland, auf der Jim Knopf und sein Freund Lukas der Lokomotivführer leben, ist zwar sehr schön, aber eben auch sehr klein. Gemeinsam mit der Dampflok Emma brechen sie zu fantastischen Abenteuern auf. Im Reich des Kaisers von Mandala erfahren sie von der entführten Prinzessin Li Si und versprechen, das

junge Mädchen zu befreien. Die Suche führt sie in die Stadt der Drachen, wo sie nicht nur hoffen, Prinzessin Li Si zu finden, sondern auch das Geheimnis um Jim's Herkunft zu lösen.

Fast 60 Jahre nachdem das Buch „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ von Michael Ende erschienen ist, erobern die beiden Freunde mit ihrer Abenteuerlust nun die Kinoleinwand! Die Realverfilmung ist besonders aufwändig und mit viel Liebe zum Detail produziert.

ANMERKUNGEN: geeignet ab 6 Jahren

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Jugend ohne Gott

BILD Jugend ohne Gott

DE 2017 - 114 Min. - OdtF - Regie: Alain Gsponer - Drehbuch: Alex Buresch, Matthias Pacht basierend auf dem Roman von Ödön von Horvath - Komponist: Enis Rotthoff - Schnitt: Tobias Haas - Kostümbild: Katharina Ost - DarstellerInnen: Jannis Niewöhner, Fahri Yardim, Emilia Schüle, Alicia von Rittberg, Jannik Schümann, Anna Maria Mühe, Rainer, Bock, Iris Berben u. a.

Ödön von Horváth nahm in seinem Roman „Jugend ohne Gott“ von 1937 kaum verschlüsselt das Deutschland der Nationalsozialisten ins Visier und beschrieb am Beispiel eines Lehrers und seiner Schulklasse eine von Angst und Anpassung gezeichnete Gesellschaft auf dem Weg in die komplette Entmenschlichung.

Unser Land in einer Zeit, nicht allzu fern von heute: Nadesh ist entschlossen, über ihre Grenzen zu gehen, um im Rahmen eines Sportcamps einen der wenigen Stipendiatsplätze einer Elite-Uni zu ergattern. Doch nicht jeder in der Gruppe denkt so. Zach zeigt wenig Begeisterung für die Hochleistungsgesellschaft, die im Camp gefordert und gefördert wird. Nadesh findet Zach faszinierend. Doch sie spürt auch, dass er mit seinen eigenwilligen Ansichten das Gruppengefüge durcheinander bringen könnte. Und so etwas wie unkontrolliertes Verhalten kann die Gesellschaft, in der Nadesh und Zach funktionieren sollen, nicht tolerieren.

Alain Gsponer traut sich, von Horváths Roman radikal zu modernisieren, indem er einzelne Handlungsstränge und Motive daraus übernimmt und die gesellschaftskritischen Fragen, die der Autor 1938 angesichts der Entwicklung der Jugend im Dritten Reich stellte, im Kontext der modernen, digitalen Welt neu verhandelt. Dabei ist ihm ein intelligent konstruierter, packend erzählter und politisch provokanter Film gelungen.

ANMERKUNGEN: empf. ab 14 Jahren

Geeignet für: AHS /BHS / Berufsschulen

Fachgebiet: Literatur

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L'Animale

BILD L'Animale

AT 2018 - 96 Min. - OdtF - Regie: Katharina Mückstein - Drehbuch: Katharina Mückstein - Kamera: Michael Schindegger - Schnitt: Natalie Schwager - Musik: B. Fleischmann - Kostümbild: Monika Buttinger - DarstellerInnen: Sophie Stockinger, Kathrin Resetarits, Dominik Warta, Julia Franz Richter, Jack Hofer, Stefan Pohl u. a.

Mati und ihre Burschenclique machen auf getunten Mopeds die Gegend unsicher und den Mädchen das Leben schwer. Als sich jedoch Sebastian, der Anführer der Gruppe, in Mati verliebt und sie sich mit der verhassten Carla anfreundet, läuft Mati Gefahr, ihren Platz bei den Jungs zu verlieren. Währenddessen steht ein gut gehütetes Geheimnis zwischen Matis Eltern und die beiden haben eine Entscheidung zu treffen: Was zählt mehr, Schein oder Sein?

"Als Autorin interessiert mich das Mensch-Sein an jenen Stellen, an denen Wollen und Sollen aufeinanderprallen und Figuren, die zwischen Angst und Mut schwanken. Der Entstehung von Konventionen, Meinungen und Strukturen des Zusammenlebens liegt immer zuerst ein Gefühl zu Grunde. Ich versuche, diese Wechselwirkung des Persönlichen und des Politischen in meinen Filmen sichtbar zu machen.(...) Im persönlichen Widerstand, im Mut, die eigene Identität und Sexualität von gesellschaftlichen Vorstellungen von Selbstoptimierung und Anpassung zu befreien, liegt meiner Meinung nach das größte, revolutionäre Potenzial unserer Zeit." (Katharina Mückstein)

Katharina Mückstein, geb. 1982. Studium der Philosophie und Gender Studies; Regiestudium an der Filmakademie Wien. Mit-Gründung des Filmproduktionsunternehmens La Banda Film.

FR, 16.März 18:00 Premiere in Anwesenheit der Regisseurin Katharina Mückstein.

ANMERKUNGEN: geeignet für:

AHS Oberstufe / BS / BHS

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Lieber leben Patients

BILD Lieber leben

FR 2016 - 111 Min. - franz. OmU - Regie: Grand Corps Malade (Fabien Marsaud), Mehdi Idir - Drehbuch: Grand Corps Malade, Fadette Drouard frei nach dem Roman von Grand Corps Malade - Kamera: Antoine Monod - Schnitt: Laure Gardette - Musik: Angelo Foley - DarstellerInnen: Pablo Pauly, Soufiane Guerrab, Moussa Mansaly, Nailia Harzoune, Franck Falise, Yannick Renier u. a.

Ben ist jung, schlagfertig, sportlich und voller Humor. Doch als bei einem Unfall ein Halswirbel bricht, steht seine Welt schlagartig Kopf. Auch Farid hatte einiges vor, bevor er vor Jahren durch einen Unfall im Rollstuhl landete. Die beiden treffen sich in einem Reha-Zentrum, in das auch Benjamin verlegt wird, nachdem er sich einen Halswirbel gebrochen hat. Er wird lebenslang behindert sein, heißt es. Ob telefonieren, pinkeln oder essen – nichts mehr geht bei Benjamin ohne Hilfe. Trotzdem gibt er nicht auf, er reißt einen Witz nach dem anderen über die bedeutungslustige Reha-Psychologin und die unzumutbaren Stützstrümpfe. Benjamin trifft auch auf Toussaint und Steeve, ebenfalls Patienten, die die große Kunst gelernt haben, das Unglück einfach auszulachen. Und dann ist da noch die bildhübsche Samia, in die Benjamin sich auf den ersten Blick verliebt. Eine Gruppe voller Knallköpfe und Kämpfer – versehrte Helden, die gemeinsam die Verzweiflung aus dem Weg räumen und jeden Millimeter Bewegung feiern.

Aufgeben oder lieber leben? Vor dieser Frage steht die Hauptfigur Ben im Angesicht seiner schweren Behinderung. Vielleicht musste sich auch der französische Poetry-Slammer Fabien Marsaud mit dieser Frage befassen, nachdem sein Unterleib durch einen Unfall im Jahr 1997 teilweise gelähmt wurde. Seitdem tritt Marsaud unter dem Künstlernamen “Grand Corps Malade” (dt.: “Großer kranker Körper”) auf und ist vor allem als Hip-Hop-Künstler erfolgreich. Der Film “Lieber leben” basiert auf einem autobigrafischen Drehbuch von Marsaud, der außerdem gemeinsam mit Mehdi Idir Regie geführt hat.

ANMERKUNGEN: frei ab 12 Jahren

geeignet für: HS / AHS /BHS /BS

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Lola auf der Erbse

BILD Lola auf der Erbse

DE 2014 - 93 Min. - OdtF - ab 8 Jahren - Regie: Thomas Heinemann - Drehbuch: Thomas Heinemann - Kamera: Tobias Jall – Schnitt: Laura Richter – Musik: Frankie Chinasky - DarstellerInnen: Tabea Hanstein, Christiane Paul, Tobias Oertel, Arturo Perea Bigwood, Antoine Monot jr. u. a.

Lola ist elf Jahre und lebt mit ihrer Mutter Loretta auf einem Hausboot namens „Erbse“. Märchenhaft bunt und gemütlich haben die beiden ihr Zuhause gestaltet, wie ein Rückzugsort angesichts der weniger harmonischen Außenwelt. Lola's Vater hat die Familie verlassen, was Lola nur schwer verkraftet, noch dazu wo nun ihre Mutter einen neuen Freund hat, den Lola naturgemäß nicht mag. Auch sonst hat Lola in dem konservativen deutschen Ort genug Probleme. Sie freundet sich mit einem neuen Mitschüler, dem jungen Kurden Rebin an. Aber Rebin hat ein Geheimnis: Die kurdische Familie ist illegal in Deutschland. Dieses Problem stellt die beginnende Freundschaft immer wieder auf die Probe. Aber dazu sind Freunde schließlich da – um gemeinsam Probleme zu lösen.

Glaubwürdig und kindgerecht erzählt der Film von der Hoffnung, dass Aufrichtigkeit und Respekt die Welt ein wenig besser machen können.

ANMERKUNGEN: Geeignet ab 8 Jahren

Volksschulen / AHS Unterstufe

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Loving Vincent

BILD Loving Vincent

PL/GB 2017 - 95 Min. - OmU - Regie: Dorota Kobiela, Hugh Welchman - Drehbuch: Dorota Kobiela, Hugh Welchman, Jacek Dehnel - Kamera: Tristan Oliver, Lukas Zal - Schnitt: Justyna Wierszynska, Dorota Kobiela - Musik: Clint Mansell - DarstellerInnen: Aidan Turner, Eleanor Tomlinson, Chris O’Dowd, Saoirse Ronan, Jerome Flynn, Eleanor Tomlinson u. a.

LOVING VINCENT erzählt die Geschichte von Vincent van Gogh. Ausgehend von hundertzwanzig Werken und achthundert Briefen van Goghs erzählt der Film das letzte Lebensjahr des Malers aus der Perspektive der von ihm Porträtierten, gemischt mit fiktionalen Elementen.

Der komplett von Hand gemalte Langfilm erweckt die Kunstwerke Vincent van Goghs zum Leben und beleuchtet die tragischen Ereignisse um seinen mysteriösen Tod. 125 KünstlerInnen aus ganz Europa malten 65000 Ölbilder anhand von Live-Aufnahmen mit SchauspielerInnen. Die Inspiration für das Projekt war ein Satz, den van Gogh in einem Brief an seinen Bruder schrieb. “Wir können nur durch unsere Bilder sprechen.”

Obwohl es sich um einen Animationsfilm handelt, wurden alle Figuren in LOVING VINCENT von Schauspielern dargestellt. Diese agierten entweder in Sets, die speziell nach den Gemälden van Goghs nachgebaut wurden, oder vor einem Green Screen, so dass die Van-Gogh-Gemälde zusammen mit den computergenerierten

Animationen im Anschluss eingefügt werden konnten.

Die Kunstform des Films unterscheidet sich sehr von der Malerei. Ein Gemälde ist ein bestimmter Moment in der Zeit, eingefroren. Film hingegen ist fließend, er scheint sich durch Raum und Zeit zu bewegen. Das Team für das Gemälde-Design verbrachte vor und während der Dreharbeiten ein Jahr damit, Vincent van Goghs Gemälde für das Medium Film neu zu kreieren. Es gibt 94 Gemälde im Film, die in ihrer Form sehr nah am Original sind, und 31 weitere, die im Wesentlichen oder in Teilen mit den Originalen übereinstimmen.

Auszeichnungen: Filmfestival Annecy - Publikumspreis

Dorota Kobiela ist Absolventin der Akademie der Bildenden Künste in Warschau und der Warschauer Filmhochschule, Abteilung Regie.

Hugh Welchman studierte an der Oxford University Philosophie sowie an der National Film & Television School Politik und Wirtschaft. Gründer der Firma BreakThru Films.

ANMERKUNGEN: empf. ab 14 Jahren

geeignet für: AHS Oberstufe / BHS /BS

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Maikäfer flieg

BILD Maikäfer flieg

AT 2016 - 110 Min. - OdtF - Regie: Mirjam Unger - Drehbuch: Sandra Bohle, Mirjam Unger, - Kamera: Eva Testor - Schnitt: Niki Mossböck - Musik: Eva Jantschitsch - Ausstattung: Katharina Wöppermann - DarstellerInnen: Zita Gaier, Ursula Strauss, Gerald Votava, Paula Brunner, Krista Stadler, Heinz Marecek, Bettina Mittendorfer, Lino Gaier u. a.

„Es ist Krieg. Es ist schon lange Krieg. Ich kann mich überhaupt nicht mehr daran erinnern, dass einmal kein Krieg war.“ Die Welt der neunjährigen Christl besteht vor allem aus Trümmern, Staub und Nächten im Luftschutzbunker. Die Nachricht vom nahen Kriegsende bedeutet für sie und ihre Familie kaum Erleichterung, denn schon naht die nächste Bedrohung: Die Russen kommen. Frauen und Kinder sollen nach Möglichkeit raus aus Wien, heißt es. Die Großeltern bleiben in der halb zerbombten Wohnung in Hernals zurück, weil Oma nicht in einem Nazi-Haus Zuflucht suchen will. Und so findet sich in einer Villa im Vorort Neuwaldegg ein kleines Häufchen gebeutelter, völlig mittelloser Überlebenswilliger.

Der Film von Mirjam Unger basiert auf dem autobiografischen Roman „Maikäfer, flieg! Mein Vater, das Kriegsende, Cohn und ich“ (1973) von Christine Nöstlinger. Die Regisseurin bringt die ebenso berührende wie beinharte Vorlage authentisch und liebevoll auf die Leinwand: Als spannend-humorvolle Geschichte einer Kindheit, als Porträt einer Zeit des (buchstäblichen) Umbruchs – und nicht zuletzt als Hommage für eine der größten österreichischen Autorinnen.

Christine Nöstlinger, eine der wichtigsten und einflussreichsten österreichischen Autorinnen, feiert im Oktober 2016 ihren 80. Geburtstag.

ANMERKUNGEN: geeignet für

HS - ab 4. Klasse

AHS - ab 4. Klasse

Berufsschule

BHS

Fachbereich: Deutsch / Geschichte

ab 11. MÄrz 2016

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Mein Freund die Giraffe Dikkertje Dap

BILD Mein Freund die Giraffe

NL 2017 - 74 Min. - DF - Regie: Barbara Bredero - Kamera: Coen Stroeve (NSC) - Schnitt: David Verdume - Musik: Herman Witkam - DarstellerInnen: Liam de Vries, Yannick van de Velde, Rayan Belrhazi Alaoui, Martijn Fischer, Dolores Leeuwin

Dominik und Raff sind von klein auf die allerbesten Freunde und verbringen jede freie Minute gemeinsam. Allerdings ist Raff nicht einfach ein normaler Spielkamerad, wie ihn jeder Junge hat, sondern etwas ganz Besonderes: Raff ist eine Giraffe, die sogar sprechen kann! Weil Dominik mit seiner Familie direkt neben dem Zoo wohnt, kann er seinen Kumpel jeden Tag besuchen und die beiden erleben viele gemeinsame Abenteuer. Bis der Tag kommt, an dem Dominik eingeschult werden soll.

MEIN FREUND, DIE GIRAFFE ist eine bezaubernde Geschichte über Freundschaft, Loyalität und Fantasie.

ANMERKUNGEN: empf. ab 4 Jahren

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Murer - Anatomie eines Prozesses

BILD Murer - Anatomie eines Prozesses

AT 2017 - 137 Min. - OdtF - Regie: Christian Frosch - Drehbuch: Christian Frosch - Kamera: Frank Amann (bvk) - Schnitt: Karin Hammer - Sounddesign: Angelo Dos Santos - Komponist: Anselme Pau - DarstellerInnen: Karl Fischer, Alexander E. Fennon, Roland Jäger, Melita Jurisic, Ursula Ofner-Scribano, Karl Markovics u. a.

Graz 1963. Wegen Kriegsverbrechen steht der angesehene Lokalpolitiker und Großbauer Franz Murer, 1941-43 für das Ghetto von Vilnius verantwortlich, vor Gericht. Überlebende des Massenmordes reisen an, um auszusagen und Gerechtigkeit zu erwirken. Basierend auf den originalen Gerichtsprotokollen wird von einem der größten Justizskandale der Zweiten Republik erzählt – und von politischer Strategie jenseits moralischer Werte.

"Ich bin zufällig bei einer Reise nach Vilnius auf dieses Thema aufmerksam geworden, als ich im dortigen jüdischen Museum auf eine Tafel gestoßen bin, die Franz Murer als Haupttäter im Ghetto bezeichnet. Zur Erinnerung: Wilna war das geistige Zentrum der jüdischen Kultur in Osteuropa. Es wurde von den Nazis mit Unterstützung der litauischen Bevölkerung komplett zerstört. Von den 80.000 Juden in Wilna überlebten nur ein paar hundert. Als historisch interessierter Mensch war ich erstaunt, den Namen des Mannes noch nie gehört zu haben, der als hauptverantwortlich für die Shoah in Wilna gilt. Ich begann zunächst aus rein persönlichem Interesse zu recherchieren. Es war ein Eintauchen in das dunkelste Kapitel der österreichischen Nachkriegsjustiz (....).Ein dokumentarisches Aufarbeiten des Themas bot sich mangels lebender Zeugen und Bildmaterial nicht an, und so begann ich mich langsam und mit viel Skepsis mit der Idee des Gerichtsfilms anzufreunden." (...) Mir ist klar geworden, dass ein Ereignis noch keine Geschichte schafft, sondern erst die Erzählung davon. Nur was erzählt wird, existiert weiter. ( ...) (Christian Frosch)

ANMERKUNGEN: geeignet für: AHS Overstufe / BHS /BS

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Nur ein Tag

BILD Nur ein Tag

DE 2017 - 76 Min. - OdtF - Regie: Martin Baltscheit - DarstellerInnen: Buchautor: Martin Baltscheit - Kamera: Olaf Hirschberg - Schnitt: Stefan Oliveira-Pita - Kostümbilld: Sonia Bouabsa - Musik: San Ra Weckert

Wildschwein und Fuchs sehen einer Eintagsfliege beim Schlüpfen zu. Beide bringen es nicht übers Herz, ihr beizubringen, dass sie nur einen Tag zu leben hat. Stattdessen spielt der Fuchs den Todgeweihten, während Wildschwein und Eintagsfliege alles daran setzen, ihm den Tag so angenehm wie möglich zu machen. – Ein grandios gespielter, liebevoll inszenierter Kinderfilm für Jung und Alt über den Wert der Freundschaft und die Kostbarkeit des Lebens.

Warum sollte man sich über das Schicksal von Eintagsfliegen Gedanken machen? Kinderbuchautor Martin Baltscheit hat genau das getan. Aus seiner Tierfabel und einem erfolgreichen Theaterstück für Kinder wurde ein wunderschön illustriertes Buch und jetzt ein Film – mit realen Schauspielern in den Rollen der Tiere.

"Unglaublich herzergreifende, heitere, wehmütige, burleske, dramatische und komische Ballade voller Weisheit. Die Verfilmung „Nur ein Tag“ ist ein kleines Kinowunder. Etwas ganz Tolles, auch für Erwachsene.« (RBB Kulturradio)

ANMERKUNGEN: empf. ab 6 Jahren

Geeignet für: VS / AHS/BHS/BERUFSSCHULEN

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Patti Cake$

BILD Patti Cake$

US 2017 - 109 Min. - engl. OmU - Regie: Geremy Jasper - Kamera: Federico Cesca - Schnitt: Brad Turner - Musik: Jason Binnick, Geremy Jasper - DarstellerInnen: Danielle Macdonald, Bridget Everett, Siddharth Dhananjay, Mamoudou Athie, Cathy Moriarty, McCaul Lombardi u. a.

Die stämmige, 23-jährige Patricia Dombrowski, alias Patti Cake$, alias Killa P, alias Dumbo, träumt von einer großen Hip-Hop Karriere. In jeder freien Minute schreibt sie Texte und rappt mit ihrem pakistanischen Freund Hareesh. Doch die Realität in einem provinziellen Nest in New Jersey ist wenig glamourös: Sie bekommt nur schlecht bezahlte Engagements in schäbigen Bars, sodass sie nebenbei als Kellnerin jobben muss, um ihre geliebte Großmutter Nana und ihre Mutter Barb, eine gescheiterte Sängerin, über die Runden zu bringen.

Erst die Begegnung mit Basterd, einem schwarzen Gothic-Metal-Musiker, in den sie sich heimlich verliebt, bringt sie ihrem Traum näher.

PATTI CAKE$ erzählt mit viel Humor, mitreißender Energie und erstklassigen Beats die Suche nach persönlicher Erfüllung. Ein generationenverbindendes Feelgood-Movie!

ANMERKUNGEN: engl. OmU

empfohlen ab 16 Jahre

geeignet für AHS, BHS, BS

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Sebastian und die Feuerretter

BILD Sebastian und die Feuerretter

FR 2015 - 97 Min. - DF - geeignet ab 8 Jahren - Regie: Christian Duguay - Drehbuch: Cecile Aubry, Juliette Sales - Kamera: Christophe Graillot - Schnitt: Olivier Gajan - Musik: Armand Amar - DarstellerInnen: Félix Bossuet, Tchéky Karyo, Thierry Neuvic, Margaux Chátelier, Thylane Blondeau u. a.

September 1945: Im Dorf feiert man das Ende des Kriegs. Der kleine Sebastian ist mittlerweile 10 Jahre alt. Er und seine Hündin Belle warten schon gespannt auf die Rückkehr von Angelina… aber seit einem Flugzeugabsturz in den dichten Wäldern der Alpen fehlt jede Spur von ihr. Das ganze Dorf hat die Hoffnung verloren, dass sie je zurückkommen wird. Das ganze Dorf – außer César: Sebastians Grossvater kennt einen Mann namens Pierre, der helfen könnte, sie zu finden. Doch bevor sie die junge Frau retten können, müssen der kleine Junge uns seine treue Hündin vielen Gefahren überwinden, Prüfungen bestehen und werden mit einem großen Geheimnis konfrontiert. Ein Geheimnis, das das Leben von Belle und Sebastian für immer ändern wird.

Ein bildgewaltiges Kinoerlebnis für große und kleine Menschen ab 8 Jahren.

ANMERKUNGEN: geeignet für:

VS

AHS Unterstufe

HS

Altersstufe: ab 8 Jahren

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Teheran Tabu

BILD Teheran Tabu

DE/AT 2017 - 96 Min. - Farsi OmU - Regie: Ali Soozandeh - Drehbuch & Art Direction: Ali Soozandeh - Kamera: Martin Gschlacht - Schnitt: Frank Geiger, Andrea Mertens - Head of Digital Painting: Alireza Darvish - Musik Ali N. Askin - DarstellerInnen: Elmira Rafizadeh, Zar Amir Ebrahimi, Arash Marandi, Negar Nasseri, Bilal Yasar, Moerteza Tavakoli, Alireza Bayram, Klaus Ofczarek u. a.

In TEHERAN TABU, dem Debütfilm von Ali Soozandeh, geht es um drei selbstbewusste Frauen und einen jungen Musiker, deren Lebenswege sich in der schizophrenen Welt der iranischen Hauptstadt Teheran kreuzen. Sex, Korruption, Drogen und Prostitution gehen in dieser brodelnden Metropole einher mit strengen religiösen Gesetzen. Das Umgehen von Verboten wird zum Alltagssport und der Tabubruch zur individuellen Selbstverwirklichung.

Gedreht wurde der provokante und gesellschaftskritische Animationfilm im Rotoskopie-Verfahren mit echten SchaupielerInnen.

" (...) Mit diesem Film wollte ich das Schweigen brechen, das im Iran allgemein üblich ist. Ich würde behaupten, dass Tabus zu brechen ein Weg ist, um gegen Unterdrückung zu protestieren.(...) Ich glaube, dass überall auf der Welt die Menschen und ihre Träume dieselben sind. Nur die Umstände sind anders. (...) (Ali Soozandeh)

Ali Soozandeh wurde 1970 in Shiraz, Iran geboren. Studium an der Kunsthochschule für Medien Teheran und Gründung der CARTOONAMOON Filmproduktion. Ali Soozandeh lebt in Deutschland.

ANMERKUNGEN: farsi OmU

empf. ab 16 Jahren

geeignet für: AHS, BHS, BS

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The End of Meat

BILD The End of Meat

DE 2017 - 96 Min. - mehrsprachige OmU - Regie: Marc Pierschel - Drehbuch; Marc Pierschel - Kamera: Marc Pierschel, Jeff Wirth - Schnitt: Marc Pierschel - DarstellerInnen: Mark Post, Gene Baur, Steven Wise u. a.

In THE END OF MEAT wagt Filmemacher Marc Pierschel den Blick in eine Zukunft ohne Fleisch sowie deren Auswirkungen auf Umwelt, Tiere und uns selbst. Dabei begegnet er Esther, einem Hausschwein, welches das Leben von zwei Kanadiern komplett auf den Kopf stellte, spricht mit den Pionieren der veganen Revolution in Deutschland, besucht die erste vegetarische Stadt in Indien, begegnet geretteten „Nutztieren“ in Freiheit, trifft auf WissenschaftlerInnen, die am tierfreien Fleisch forschen, das den 600 Milliarden schweren, globalen Fleischmarkt revolutionieren soll und vieles mehr.

The End of Meat zeigt eindrucksvoll die versteckten Auswirkungen des Fleischkonsums, untersucht die Vorteile einer pflanzlichen Ernährungsweise und wirft kritische Fragen über die zukünftige Rolle der Tiere in unserer Gesellschaft auf.

"Das Verhältnis zu Tieren ist nach dem Film ein anderes, ein wacheres." (Hamburger Abendblatt)

ANMERKUNGEN: geeignet für: NMS 4 KL: / AHS ab 4.KL /BHS /BS

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The Green Lie

BILD The Green Lie

AT 2017 - 97 Min. - OmU - Regie: Werner Boote - Drehkonzept: Werner Boote, Kathrin Hartmann - Kamera: Dominik Spritzendorfer (DOP), Mario Hötschl - Ton: Andreas Hamza, Atanas Tcholakov, Eick Hoemann - Schnitt: Gernot Grassl, Roland Buzzi

Im Jahr 2015 brannten große Teile des indonesischen Regenwalds nieder. Es war das schlimmste Umweltdesaster in der Geschichte des Landes. An den direkten Folgen starben über 100.000 Menschen, mehr als 500.000 leiden an Langzeitfolgen. Dass die Brände bewusst gelegt bzw. beschleunigt wurden, ist ein offenes Geheimnis. Ziel war es, massenweise neue Anbauflächen für die Gewinnung von Palmöl zu schaffen. Das billigste und meistverwendete Fett der Welt, zu finden in fast jedem Fertiggericht, in Süßigkeiten und Snacks, und ein enorm profitträchtiger Rohstoff.

Auf den Spuren dieses Skandals beginnt der Dokumentarfilmer Werner Boote („Plastic Planet“, „Alles unter Kontrolle“) seine Reise um die Welt, auf der Suche nach der Wahrheit hinter dem allgegenwärtigen Schlagwort „Nachhaltigkeit“. Die konzernkritische Journalistin und Buchautorin Kathrin Hartmann („Ende der Märchenstunde“, „Aus kontrolliertem Raubbau“) ist dabei seine ebenso kompetente wie überzeugende Begleitung. Sie kennt sich aus mit dem so genannten „Greenwashing“

DO, 12. 4. ab 10:45 SCHULVORSTELLUNG mit dem Regisseur WERNER BOOTE - Buchung unter: office@programmkinowels.at

ANMERKUNGEN: Geeignet für NMS 4.KL / AHS ab 4 KL / BHS /BS

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Vielen Dank für Nichts

BILD Vielen Dank für Nichts

- 95 Min. - dt/ital. OmU - Regie: Stefan Hillebrand, Oliver Paulus - Drehbuch: Stefan Hillebrand, Oliver Paulus - Kamera: Pierre Mennel - Schnitt: Ana R. Fernandes, Nela Märki, Torsten Truscheit - Musik: Marcel Vaid - DarstellerInnen: Joel Basman, Anna Unterberger, Bastian Wurbs, Nikki Rappl, Isolde Fischer, Antonio Viganò, Ricardo Angelini, Georg Kaser u. a.

Nach einem Snowboardunfall an den Rollstuhl gefesselt zu sein ist schon schlimm genug, aber zur Teilnahme an einem Behinderten-Theaterprojekt gezwungen zu werden... unvorstellbar für Valentin!

Da gibt es nur einen Hoffnungsschimmer – die schöne Pflegerin Mira. Aber es gibt auch ein Problem: Mira ist mit dem Schleimer Marc liiert. Aus Frustration über sich und die Welt beschließt Valentin, die Tankstelle zu überfallen, an der Marc arbeitet. Voller Begeisterung bieten sich Lukas und Titus, seine beiden behinderten Mitbewohner, als Komplizen an... das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft – und eines Abenteuers mit höchst ungewissem Ausgang. Aber echte Freunde ziehen so ein Ding gemeinsam durch.

Im Gegensatz zu Hollywood haben wir unser Filmprojekt gemeinsam mit „echten“ Behinderten konzipiert und auch realisiert: Unser Schauspielensemble setzt sich zusammen aus einer Mischung aus professionellen Schauspielern und Laiendarstellern – nicht zuletzt, um die oben erwähnte Klischee- und Kitschgefahr weiträumig zu umschiffen." (Oliver Paulus & Stefan Hillebrand)

"Der Film ist grandios: lustig, zärtlich und mit Drive:" (art-tv)

ANMERKUNGEN: Fachbereich: Deutsch / Soziales Lernen

Altersgruppe: ab 14 Jahre

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Weit, die Geschichte von einem Weg um die Welt

BILD Weit, die Geschichte von einem Weg um die Welt

DE 2017 - 127 Min. - OdtF - Regie: Gwendolin Weisser, Patrick Allgaier - Kamera, Schnitt, Vertonung: Patrick Allgaier, Gwendolin Weisser - Musik: Isaac Friesen, Falk Schönfelder von Postmodern Orchestra, Daniel Schaub und Cloudkicker

50.000 Kilometer per Anhalter, über die Ozeane mit dem Schiff und Nachwuchs in Mexiko. "WEIT. Die Geschichte von einem Weg um die Welt" ist ein bunter Film über die außergewöhnliche Reise eines jungen Paares, das in den Osten loszog, um dreieinhalb Jahre später zu dritt aus dem Westen wieder nach Hause zu kehren. Gwen und Patrick bereisten per Anhalter Länder wie Tadschikistan, Georgien, Iran, Pakistan, China und die Mongolei. Von Japan ging es mit einem Frachtschiff nach Mexiko. Nach der Geburt von Sohn Bruno fuhren sie mit einem alten VW-Bus durch Mittelamerika. Ohne zu fliegen und mit einem kleinen Budget in der Tasche erkunden sie die Welt, stets von Neugierde und Spontanität begleitet.

"Während wieder Zäune gezogen und sogar über Mauern diskutiert wird machen Gwendolin Weisser und Patrick Allgaier vor, wie spielerisch leicht sich kulturelle Grenzen überwinden lassen, wenn man bereit dazu ist. Der richtige Film zur richtigen Zeit. Eine Hommage an die Menschlichkeit." ( Florian Kech, Badische Zeitung)

ANMERKUNGEN: empf. ab 14 Jahren

geeignet für: AHS / BHS / BS

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Your Name: Gestern, heute und für immer Kimi no na wa.

BILD Your Name: Gestern, heute und für immer

JP 2016 - 111 Min. - jap. OmU & DF - Regie: Makoto Shinkai - Drehbuch: Makoto Shinkai - Kamera: Makoto Shinkai - Schnitt: Makoto Shinkai -Musik: Radwimps

Mitsuha lebt gemeinsam mit ihrer kleinen Schwester Yotsuha bei ihrer Großmutter in einer ländlichen Kleinstadt Japans. Insgeheim beklagt sie ihr abgeschiedenes Dasein in der Provinz und wünscht sich ein aufregendes Leben in der Großstadt. Taki würde sich freuen, so beschaulich aufzuwachsen, denn er wohnt in der Millionen-Metropole Tokio, verbringt viel Zeit mit seinen Freunden und jobbt neben der Schule in einem italienischen Restaurant. Eines Tages scheint Mitsuha einen Traum zu haben, in dem sie sich als Junge in Tokio wiederfindet. Parallel macht Taki eine ähnliche Erfahrung: Er findet sich als Mädchen in einer Kleinstadt in den Bergen wieder, wo er noch nie zuvor war. Doch wie kommt es zu dieser schicksalhaften Verstrickung, und welches Geheimnis verbirgt sich wirklich hinter den Träumen der beiden Teenager?

Der Film besticht durch seinen herausragenden Animationsstil und ist eine Geschichte voller Poesie und Romantik, die die Grenzen von Raum und Zeit hinter sich lässt.

"(...)Mit dem Gestaltenwandel macht der Film jedoch nicht vor sich selbst Halt. Kaum hat man sich in das bezaubernde Geflecht aus Takis und Mitsuhas Leben verstrickt, wandelt sich "Your Name" selbst und streift die Hülle der Coming-of-Age-Komödie ab. Was der Film danach wird, soll hier nicht verraten werden, denn dies zu entdecken gehört zu den schönsten Überraschungen, die man seit langem im Kino erleben kann. " (Spiegel Online)

Auszeichnungen: 40th Japan Academy Prize - Bestes Drehbuch, Excellent Aniamtion of the Year

ANMERKUNGEN: geeignet für: NMS ab 2. KL / AHS ab 2 KL: / BHS /BS

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Zeit für Utopien - Wir machen es anders

BILD Zeit für Utopien - Wir machen es anders

AT 2018 - 95 Min. - mehrsprach. OmU - Regie: Kurt Langbein - Drehbuch: Kurt Langbein, Anna Katharina Wohlgenannt - Kamera. Christian Roth aac - Schnitt: Alexandra Wedenig aea - Musik: Otto Lechner, Toni Burger - Luftbilder: Fred Bastos, Christian Roth - Sounddesign: Karim Weth, The Grand Post - DarstellerInnen: mit: Petra Währing, Werner und Martina Haase, Gi-Man Jeong, Ji-Young Moon, Dong-Joung Yim, Keum-Soon Kwak, Tae-Soo Yoon, Niko Paech u. a.

Wie 1,5 Millionen Menschen mit regionaler, frischer Biokost versorgt werden, wie urbanes Wohnen mit einem Bruchteil der Energie möglich ist, wie ein Smartphone fair produziert wird und wie eine ehemals dem Unilever-Konzern gehörende Teefabrik in Selbstverwaltung funktioniert: Eine filmische Entdeckungsreise zu den Einsteigern in eine neue Gesellschaft. Gibt es nach dem Zusammenbruch des „realen Sozialismus“ neben dem Kapitalismus, der global immer polarisierenden Reichtum und Armut produziert, ein Gesellschaftsmodell, über das nachzudenken und um das zu streiten sich lohnt?

Vier Menschen und Initiativen sagen: Ja! Sie haben sich entschlossen, Wege jenseits von Gier und Profitstreben zu gehen und dabei viel gelernt. Sie sind keine Aussteiger, sondern Einsteiger in eine neue Gesellschaft.

Der Begriff UTOPIE ist von Thomas Morus vor ziemlich genau 500 Jahren geprägt worden. Er hat in einem Roman namens "Utopia" das erste Mal geschrieben, wie auf einer fernen Insel das Leben komplett anders gestaltet werden kann - ohne Eigentum, ohne Hierarchien, mit gemeinschaftlichen Diskussionen und Entscheidungen, mit einer gerechten Verteilung aller Güter und aller Erträge.

FR, 20. 4. - 19:30 Filmpremiere in Anwesenheit von Mag.Dominik Dax,Bio Austria OÖ.

Mit freundlicher Unterstützung von BIO AUSTRIA OÖ

ANMERKUNGEN: geeignet für: NMS 4.KL / AHS ab 4 KL / BHS /BS

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