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Originaltitel: La chute de l’empire américain, deutscher Titel: Der unverhoffte Charme des Geldes

La chute de l’empire américain
Der unverhoffte Charme des Geldes
BILD Text Der unverhoffte Charme des Geldes

CA 2018 - 129 Min. - franz. OmU & DF - frei ab 14 - Regie: Denys Arcand - Buch: Denys Arcand - Kamera: Van Royko - Musik: Mathieu Lussier, Louis Dufort - DarstellerInnen: Alexandre Landry, Maripier Morin, Rémy Girard, Louis Morissette, Maxim Roy, Pierre Curzi, Vincent Leclerc u.a.

Was passiert, wenn ein eingefleischter Kapitalismusgegner buchstäblich an Säcke voller Kohle kommt, zeigt DER UNVERHOFFTE CHARME DES GELDES, der neue Film des für „Die Invasion der Barbaren“ mit dem Oscar® ausgezeichneten Kanadiers Denys Arcand. Nach einigen anfänglichen und nicht ausschlagbaren Annehmlichkeiten stellt sich für Pierre-Paul bald die Frage: Wohin mit dem vielen Geld? Denn nicht nur die Mafia und das Finanzamt, sondern auch zwei gewiefte Polizisten haben ein verdächtig großes Interesse an seinem neuen Reichtum. Doch mithilfe eines gerade erst aus dem Knast entlassenen Finanzgenies, eines Offshore-Bankers und einer neuen, teuren Freundin gelingt es ihm, ein System auszutricksen, in dem alles nur auf Erfolg und Geld ausgerichtet ist.

Wie von Denys Arcand gewohnt, verbindet auch DER UNVERHOFFTE CHARME DES GELDES geschickt Gesellschaftskritik mit einer großen Portion Humor. Herausgekommen ist eine intelligente Komödie, die großen Spaß macht und am Ende auf berührende Weise zeigt, welche Werte wirklich wichtig sind.

„Wir sind alle Untertanen des amerikanischen Imperiums. Der moralische Verfall des Imperiums hat begonnen uns anzustecken. Die Omnipotenz des Geldes ist nur ein Symptom dieser Krankheit. Werden wir Antibiotika finden, die stark genug sind, die Seuche zu bekämpfen?“ (Denys Arcand)