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Originaltitel: Kaviar, deutscher Titel: Kaviar

Kaviar
BILD Text Kaviar

AT 2019 - 94 Min. - OdtF - Regie: Elena Tikhonova - Drehbuch: Robert Buchschwenter, Elena Tikhonova - Kamera: Dominik Spritzendorfer - Schnitt: Cordula Werner, Karin Hammer, Alarich Lenz, Daniel Prochaska, Dominik Spritzendorfer - DarstellerInnen: Margarita Breitkreiz, Daria Nosik, Sabrina Reiter, Georg Friedrich, Simon Schwarz u.a.

Nadja ist gebürtige Russin und lebt in Wien. Sie arbeitet als Dolmetscherin und Mädchen für alles für Oligarch Igor: Sie sortiert sein Leben, kauft die Handtaschen für die Geliebten, hat alle Adressen von Innenstadt-Boutiquen und immer ein „Arzt im Dienst“- Parkschild zur Hand. Igor hat mehr Geld, als er zählen kann, und eine fixe Idee: Er hätte gerne eine Villa auf der Schwedenbrücke in 1010 Wien, wie in Florenz, Ponte Vecchio. Widerstand ist er auch bei seinen absurdesten Einfällen nicht gewöhnt, denn erstens ist das lebensgefährlich und zweitens nimmt sein Schmiergeld jeder gern.

Es hängen sich auch sofort zwei „helfende“ Wiener an das Projekt: Der schmierige Klaus, der weiß, mit welchem Stadtrat man sich einen Rausch umhängen muss, damit eine Baugenehmigung nur mehr reine Formsache ist, und sein bester Hawerer, Anwalt Dr. Ferdinand Braunrichter, „er kennt jedes Gesetz und weiß, was man dagegen tun kann“.

Die Skurrilität der ersten Szene zieht sich durch den gesamten Film – und macht ihn zu einem komödiantischen Erlebnis für das Publikum. ... hat ... wegen seiner knackigen Dialoge, seiner überzeugenden Machart und der abgedrehten, witzigen Story definitiv das Zeug zum Publikumsliebling. (Carla Sommer, SWR)

Auszeichnung: Publikumspreis Spielfilm am Filmfestival Max Ophüls Preis 2019