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Originaltitel: Pope Francis: A Man of his Word, deutscher Titel: Papst Franziskus - Ein Mann seines Wortes

Pope Francis: A Man of his Word
Papst Franziskus - Ein Mann seines Wortes
BILD Text Papst Franziskus - Ein Mann seines Wortes

IT/CH/DE/FR 2018 - 96 Min. - OmU - Regie: Wim Wenders - Drehbuch: Wim Wenders - Kamera: Lisa Rinzler - Schnitt: Maxine Goedicke - Musik: Laurent Petitgand

Ein Roadmovie, das den Papst auf seinen Reisen durch die Welt begleitet, bei seinen vielfältigen Begegnungen mit Menschen auf den Straßen, in Flüchtlingslagern, Krankenhäusern und Gefängnissen, aber auch bei seinen offiziellen Reden, etwa vor der UN-Vollversammlung oder dem amerikanischen Kongress.

Die Rahmenhandlung des Films liefert der Heilige Franz von Assisi, nach dem sich der erste aus Argentinien stammende Papst programmatisch benannt hat. Die Szenen, in denen dieser frühe Erneuerer der katholischen Kirche von einem Schauspieler verkörpert durch die Landschaft unter der berühmten Basilika wandelt, erinnern an italienische Filme der Stummfilmzeit. Doch sie sind von Wenders heute gedreht worden, in Schwarzweiß und mit einer Handkurbelkamera aus den 1920er Jahren, was ihnen eine eigentümlich spirituelle Zeitlosigkeit verleiht, als Ausdruck der Werte und Überzeugungen, die Papst Franziskus von Franz von Assisi übernommen hat.

So wie in den vorausgegangenen Dokumentationen von Wim Wenders geht es auch hier um das, was das Kino kann: Die Kunde eines außergewöhnlichen Menschen in die Welt hinaustragen, potenziell zu Milliarden Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und Konfessionen, nicht im Sinne katholischer Missionierung, sondern eher als eine Form der Anstiftung zu mehr Menschlichkeit, zu sozialer Gerechtigkeit und Klimaschutz.