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Originaltitel: Ce qui nous lie, deutscher Titel: Der Wein und der Wind

Ce qui nous lie
Der Wein und der Wind
BILD Text Der Wein und der Wind

FR 2017 - 113 Min. - franz. OmU - Regie: Cédric Klapisch - Drehbuch: Cédric Klapisch, Santiago Amigorena - Kamera: Alexis Kavyrchine - Schnitt: Anne-Sophie Bion - Musik: Loic Dury, Christophe Minck - DarstellerInnen: Pio Marmai, Ana Giradot, Francois Civil, Jean-Marc Roulot, Maria Valverde, Yamée Couture u. a.

Die erwachsenen Geschwister Jean, Juliette und Jérémie sind die Nachkommen eines kleinen Familienweingutes im französischen Burgund. Die Mutter ist früh verstorben, und das Leben hat die drei in ganz unterschiedliche Richtungen verschlagen: Jean, der Älteste, ist nach Konflikten mit dem Vater ausgewandert, hat die Welt bereist, mit seiner Freundin Alicia in Australien ein Weingut gekauft und einen kleinen Sohn bekommen. Den Kontakt zur Familie hat er aber seit Jahren abgebrochen. Jérémie ist verheiratet und lebt mit kleinem Kind bei den Eltern seiner Frau Océane. Juliette hingegen ist Single, widmet ihr Leben dem Wein und ist bei ihrem Vater auf dem Gut geblieben. Als dieser unerwartet im Sterben liegt, kommt die Familie zusammen, auch Jean kehrt nach zehn Jahren Abwesenheit zurück. Zu alledem haben die drei Geschwister nicht die geringste Ahnung, wie sie das Familienweingut nach dem Tod des Vaters halten sollen.

Cédric Klapisch widmet den Konflikten und Dramen der Geschwister nie mehr Aufmerksamkeit als dem Wetter und den Weinstöcken, dem Wind und den Bäumen. Der Mensch drückt der Natur seinen Stempel auf. Aber er beherrscht sie nicht. Im Wein spiegeln sich eben nicht nur das Wetter und der Boden, er offenbart zugleich auch die Persönlichkeit seines Schöpfers. Im idealen Fall werden Mensch und Natur, Fortschritt und Tradition in ihm eins.