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SCHULFILME

Auf Augenhöhe

BILD Auf Augenhöhe

DE 2016 - 99 Min. - OdtF - Regie: Joachim Dollhopf, Evi Goldbrunner - Drehbuch: Evi Goldbrunner, Joachim Dollhopf - Kamera: Jürgen Jürges - Schnitt: Maja Stieghorst - Musik: David Ossa - DarstellerInnen: Luis Vorbach, Jordan Prentice, Ella Frey, Marco Licht, Anica Dobra, Phil Laude, Nils Schulz u. a.

Der zehnjährige Michi lebt seit er denken kann in einem Kinderheim. Als ihm eines Tages die Adresse seines Vaters in die Hände fällt, erwartet ihn eine große Überraschung: Tom ist kleinwüchsig und stellt somit Michis Bild eines Vaters komplett auf den Kopf. Der Weg der beiden zueinander ist alles andere als einfach.

Eine außergewöhnliche Vater-Sohn-Geschichte voller Humor und Dramatik und ein flammendes Plädoyer für die Akzeptanz des Andersseins.

Evi Goldbrunner & Joachin Dollhopf haben sich während der gemeinsamen Studienzeit an der Filmuniversität Babelsberg "Konrad Wolf" kennen gelernt - sie studierte Drehbuch, er Regie. Bereits während des Studiums haben sie gemeinsam Projekte, die auf internationalen Festivals ausgezeichnet wurden, realisiert. AUF AUGENHÖHE ist ihr erster gemeinsamer Langfilm.

ANMERKUNGEN: Geeignet ab 8 Jahren

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Belle & Sebastian

BILD Belle & Sebastian

FR 2013 - 94 Min. - DF - Regie: Nicolas Vanier - Drehbuch: Juliette Sales, Fabien Suarez, Nicolas Vanier nach der Serie „Belle et Sébastien“ von Cécile Aubry – Kamera: Éric Guichard, Laurent Charbonnier - DarstellerInnen: Félix Bossuet, Tchéky Karyo, Margaux Chatelier, Dimitri Storoge, Andreas Pietschmann, Urbain Cancelier, Mehdi u. a.

Dort wo die schneebedeckten Berge bis in den Himmel ragen und die Natur unberührt ist, spielt die berührende Geschichte einer unzertrennlichen Freundschaft zwischen einem wilden Hund und einem kleinen Jungen: Es ist die Geschichte von Belle und Sebastian.

Die Bewohner des idyllischen Bergdorfs in den französischen Alpen sind in heller Aufregung, denn ein riesiger Hund soll sein Unwesen treiben und wildern. Während ihn alle für eine Bestie halten und Jagd auf ihn machen, sieht der kleine Waisenjunge Sebastian das gefürchtete Tier mit anderen Augen - der kleine Einzelgänger und sein tierischer Freund Belle werden schnell zu Vertrauten, die nichts mehr trennen kann. Das Versteckspiel der beiden vor der aufgebrachten Dorfgemeinschaft ist dabei aber nur der Anfang eines großen Abenteuers, dem sich die ungleichen Gefährten gemeinsam stellen müssen…

Ein zauberhafter Film über Freundschaft, Mut und Vertrauen.

Der Abenteurer, Erzähler und Filmemacher Nicolas Vanier erforscht seit über einem Vierteljahrhundert die wilden Landschaften der Hochgebirge. Schon als Kind inspirierten ihn die Geschichten von James Fenimore Cooper und Jack London, Geschichten über Indianer, Trapper, wilde Tiere und unendliche weiße, lebensfeindliche Welten waren es, die seine Fantasie befeuerten.

Seine Geschichten, Romane und Dokumentarfilme entstanden auf unzähligen Reisen, inspiriert vom Respekt vor der Natur und den dort lebenden Menschen.

ANMERKUNGEN: Geeignet für Volksschule, Hauptschule und Unterstufe

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Chucks

BILD Chucks

AT 2015 - 93 Min. - OdtF - Regie: Sabine Hiebler, Gerhard Ertl - Drehbuch: Sabine Hiebler, Gerhard Ertl nach dem Roman von Cornelia Travnicek – Kamera: Wolfgang Tahler – Schnitt: Roland Stöttinger – Musik: Soap & Skin, Hella Comet, Monsterheart, Julian & der Fux, Propella, Chrome, Bilderbuch, Clara Luzia - DarstellerInnen: Anna Posch, Markus Subramaniam, Thomas Schubert, Stefanie Reinsperger, Susi Stach, Karl Fischer u. a.

Lebe. Liebe. Leide. Tanze. Jetzt! Mae zieht als Punk in den Converse-Schuhen ihres verstorbenen Bruders durch die Straßen Wiens. Sie lebt von Dosenbier, besprayten Wänden, versucht sich bei Poetry Slams. Ein bürgerliches Leben interessiert sie nicht, sie sucht Grenzerfahrungen. Als sie im Aids-Hilfe-Haus eine Strafe abarbeiten muss, lernt sie Paul kennen und verliebt sich in ihn.

CHUCKS der neue Film von Sabine Hiebler und Gerhard Ertl erzählt eine federleichte Geschichte vom Aufwachsen zwischen Liebe und Tod, voll Humor, ganz im Sinne seiner literarischen Vorlage, des Erfolgromans von Cornelia Travnicek, über den Clemens J. Setz einmal schrieb: „Wenn ich mit einer Figur der zeitgenössischen Literatur in einem Lift stecken bleiben möchte, dann mit Mae. Ob ich heil aus dem Lift kommen würde, weiß ich nicht, aber das wär´s wert.“

„Für CHUCKS bereits vorhandene Musik zu nehmen hat sich nach und nach herauskristallisiert. Wir haben in Österreich zurzeit eine unglaubliche vitale und vielfältige Musiklandschaft. Was wir von Anfang an wollten, war der starken weiblichen Hauptfigur starke Frauenstimmen zuzuordnen. Und die haben wir mit Anja Plaschg, Clara Luzia, Monsterheart und Propella auch gefunden.“ (..)“ (Sabine Hiebler, Gerhard Ertl)

ANMERKUNGEN: Für AHS - 4. Kl. & Oberstufe / BHS / Berufsschulen / NMS 4. Kl.

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Conducta - Der junge Herzensbrecher aus Havanna Conducta

BILD Conducta - Der junge Herzensbrecher aus Havanna

CU 2014 - 108 Min. - span. OmU - Regie: Ernesto Daranas - Drehbuch: Ernesto Daranas – Kamera: Alejandro Pérez – Schnitt: Pedro Suárez – Musik: Juan Antonio Leyva, Magda Rosa Galbán - DarstellerInnen: Alina Rodriguez, Armando Valdés Freire, Silvia Águila, Yuliet Cruz, Armando Miguel Gómez u. a.

Chala wächst bei seiner drogensüchtigen Mutter auf und muss mit mehr oder minder legalen Jobs zum Lebensunterhalt beitragen, zum Beispiel, indem er einem Nachbarn, der vielleicht sogar sein Vater ist, Hunde aufziehen und für Wettkämpfe abrichten hilft. Kein Wunder, fällt er den Behörden und anderen Aufsichtspersonen immer mal wieder negativ auf. Carmela, seine beseelte Lehrerin, steht dem Jungen mit ihrer Lebensklugheit beiseite und deckt ihn bei manch brenzliger Situation. Als sie wegen einer Operation länger ausfällt, beschließt die junge Stellvertreterin gemeinsam mit der Schulinspektorin, dass Chala in einem Erziehungsheim besser aufgehoben sei…

„Seit Erdbeer und Schokolade hat kein Film mehr so mitreißend vom Leben auf den lichtdurchfluteten Straßen Havannas erzählt.“ (Movie News)

Auszeichnungen: Bester Film: Filmfestival Havanna, Filmfestival Bogota, Filmfestival Habana New York
; Publikumspreise: Filmfestival Filmar Genf, Filmfestival Malaga, Filmfestival Lima

ANMERKUNGEN: Fachbereich: Spanisch /Pädagogik

Altersgruppe: ab 14 Jahre

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Der kleine Prinz The Little Prince

BILD Der kleine Prinz

US - 107 Min. - DF - Regie: Mark Osborne - Drehbuch: Bob Persichetti, Irena Brignull - Schnitt: Matt Landon, Carole Kravetz Aykanian - Bildtechnik: Pascal Bertrand - Grafik-Charakter Schöpfer: Peter de Sève - Musik: Hans Zimmer, Richard Harvey

Eine erfolgsorientierte Welt zwingt die alleinerziehende berufstätige Mutter für ihre Tochter einfach alles perfekt durchzuorganisieren. Schließlich soll aus dem Kind ja mal etwas werden. Und das ist nur zu schaffen mit einem perfekten Lebensplan und der Aufnahme in eine Eliteschule, wie die renommierte Académie Werth. Dafür muss das kleine Mädchen jede freie Minute büffeln. Zeit zum Träumen bleibt bei dem anspruchsvollen Stundenplan keine. Bis der etwas schrullige Nachbar von nebenan einen Papierflieger schickt ...

Ein Klassiker für Kinder und Erwachsene. Antoine de Saint-Exupérys «Le Petite Prince» (1943) ist mit 150 Millionen verkauften Exemplaren ein weltbekanntes Buch.

ANMERKUNGEN: Geeignet für

VS

AHS -Unterstufe & Oberstufe

HS

BHS

Berufsschule

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Der Olivenbaum El Olivo

BILD Der Olivenbaum

ES/DE 2016 - 98 Min. - span. / dt. OmU und DF - Regie: Icíar Bollaín - Drehbuch: Paul Laverty - Kamera: Sergi Gallardo - Schnitt: Nacho Ruiz Capillas - Musik: Pascal Gaigne - Sounddesign: Pelayo Gutiérrez - DarstellerInnen: Javier Gutierrez, Anna Castillo, Pep Ambròs, Manuel Cucala, Miguel Angel Aladren, Ines Ruiz, Carme Pla, Ana Mena, Maria Romero u. a.

Alma ist Anfang zwanzig, rebellisch und impulsiv. Ihre ganze Liebe gilt ihrem Großvater, der nicht mehr spricht, seit die Familie vor Jahren gegen seinen Willen den uralten Olivenbaum verkauft hat, und langsam im Nebel des Alters zu verschwinden droht. Alma beschließt zu handeln: Sie will den Olivenbaum nach Hause zurückholen, um so dem Großvater seinen größten Wunsch zu erfüllen. Doch der Baum steht längst als Symbol für Nachhaltigkeit eingetopft im Atrium eines Düsseldorfer Energiekonzerns. Hals über Kopf stürzt sich Alma in eine Reise, die Don Quijote alle Ehre machen würde.

"Wir wollten diesen Film ein bisschen wie ein Märchen erzählen", sagt Icaír Bollaín, "aber er hat einen realen Bezugspunkt. Es ist eine Geschichte über das, was in unserem Land geschehen ist und geschieht."

EL OLIVO basiert auf dem Drehbuch von Paul Laverty (zuletzt Goldene Palme für Ken Loachs "I, Daniel Blake", im November im Programmkino Wels), die Regisseurin und mehrfache Goya-Preisträgerin zählt zu den renommiertesten Regisseurinnen Europas.

Ein befreiender und tiefbewegender Film ... Icaír Bollaín hat die Geschichte von Paul Laverty ganz zu ihrer eigenen gemacht und sie mit einer außergewöhnlichen Sensibilität bereichert.

EL OLIVO ist ein wunderschöner Film, berührend, voller Wahrheit, Empörung und Hoffnung, ein Film, der Mut macht. (El Público)

Freitag, 2. September nach dem Film Olivenöldegustation &-verkauf im Bistro SAZIO. & ab 18:300 HOF-FOOD-MARKET im MKH.

ANMERKUNGEN: Sprache: Spanisch

Fachbereich: Spanisch / Soziales Lernen / Politische Bildung / Medienerziehung

Geeignet für:

AHS - ab 4. Klasse

HS - ab 4. Klasse

BHS

Berufsschulen

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Desert Kids

BILD Desert Kids

AT 2016 - 84 Min. - mehrsprachige OmU - empf. ab 10 Jahren - Regie: Michael Pfeifenberger - Drehbuch: Wolfgang Stahl, Michael Pfeifenberger - Kamera: Meni Elias - Schnitt: Petra Zöpnek - Sound Design: David Almeida-Ribeiro - Musik: Ulrich Drechsler - Produzentin: Claudia Wohlgenannt

Die Wüste Negev ist ein Ort der Gegensätze und Extreme, Heimat zweier unterschiedlicher Kulturen. Menschen aus dem Kibbuz und der Beduinensiedlung leben nah beieinander und dennoch getrennt. Die Probleme der Jugendlichen aber, ihre Wünsche und Hoffnungen, sind dieselben wie überall auf der Welt. Doch ebenso stark und unauflösbar scheint ihr Leben mit dem Schicksal und der Geschichte Israels verbunden.

Ich wollte nicht einen von vielen Filmen über den Nahost-Konflikt machen, sondern einmal zeigen, dass es auf muslimischer wie auch auf jüdischer Seite junge Menschen gibt, die sich trotz aller Konflikte als Israelis fühlen und mit Radikalismus nichts am Hut haben. Auf diese Stimmen sollte man viel mehr hören. (Michael Pfeifenberger)

(...) Ein erhellendes, hoffnungsvolles Porträt einer jungen Generation arabischstämmiger und jüdischer Israelis, denen die einzige Demokratie im Nahen Osten gleichermaßen Heimat ist. (Diagonale 2016)

Donnerstag, 8. Juni ab 19:00 Film & IM GESPRÄCH mit Regisseur Michael Pfeifenberger

ANMERKUNGEN: Altersempfehlung ab 10 Jahren

Fachbereich: Geografie / Politische Bildung

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Die beste aller Welten

BILD Die beste aller Welten

AT/DE 2017 - 103 Min. - OdtF - Regie: Adrian Goiginger - Drehbuch: Adrian Goiginger - Kamera: Yoshi Heimrath, Paul Sprinz - Schnitt: Ingrid Koller - Kostüme: Monika Gebauer - Musik: Dominik Wallner, Manuel Schönegger - DarstellerInnen: Verena Altenberger, Jeremy Miliker, Lukas Miko, Michael Pink , Reinhold G. Moritz, Georg Veitl, Michael Fuith, Emily Schmeller u. a.

Adrian erlebt eine Kindheit im außergewöhnlichen Milieu einer Drogenszene am Rand einer österreichischen Stadt, und mit einer Mutter zwischen Fürsorglichkeit und Drogenrausch. Wenn er groß ist, möchte er Abenteurer werden. Trotz allem ist es für ihn eine behütete Kindheit, die beste aller Welten, bis sich die Außenwelt nicht mehr länger aussperren lässt. Helga weiß, sie muss clean werden, um ihren Sohn nicht für immer zu verlieren. Doch dazu muss sie ihre eigenen Dämonen besiegen...

Regisseur Adrian Goiginger erzählt in dem Debütfilm seine eigene Geschichte und schafft damit eine Hommage an seine Mutter, eine starke Frau, trotz aller widrigen Umstände. Mit dem österreichischen Shooting-Star Verena Altenberger – bei der Diagonale für ihre Rolle in „Die beste aller Welten“ als beste österreichische Schauspielerin ausgezeichnet – und der Entdeckung Jeremy Miliker.

Auszeichungen: Berlinale 2017 - Kompass-Perspektive Preis / Diagonale 2017 - Beste Schauspielerin Verena Altenberger, Beliebtester Film und Bestes Szenenbild / Filmkunstfest MV Schwerin - Beste Schauspielerin Verena Altenberger, Bester Film, Publikumspreis / u. a.

Sonntag, 10. 9. - nach der 20:00-Vorstellung ist der Regisseur ADRIAN GOIGINGER zu Gast.

ANMERKUNGEN: sehr empf. ab 16 Jahren

Geeignet für: AHS / BHS / Berufsschule

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Die Hüterin der Wahrheit - Dinas Bestimmung Skammerens Datter

BILD Die Hüterin der Wahrheit - Dinas Bestimmung

DK 2015 - 96 Min. - DF - Regie: Kenneth Kainz - Drehbuch: Anders Thomas Jensen nach dem Roman von Lene Kaaberbol - - DarstellerInnen: Rebecca Emilie Sattrup, Jakob Oftebro, Allan Hyde, Maria Bonnevie, Peter Plaugborg u. a.

Melussina ist eine „Beschämerin“, sie besitzt die Gabe, jene Dinge zu sehen, die Menschen gewöhnlich vor sich selbst und anderen verbergen, weil sie sich ihrer schämen. Auch Melussinas Tochter Dina verfügt über die gleiche Fähigkeit, für das Mädchen ist sie jedoch eher ein Fluch als ein Segen, denn die Menschen haben Angst vor ihr und so hat sie keine Freunde. Als im Königreich Dunark die Königsfamilie ermordet wird, geraten Melussina und Dina wegen ihrer Gabe schließlich sogar in höchste Lebensgefahr.

Die Drehorte sind toll gewählt und die Kostüme ebenso überzeugend wie die Spezialeffekte, auch die düstere Handlung trägt dazu bei, dass die Geschichte in sich stimmig ist. In Dinas Welt geht es rau und dreckig zu, es gibt Armut und Gewalt, Machtgier und Schaulust. Dadurch wirkt die fantastische Erzählung ungeheuer realistisch und zieht einen mit ihrer packenden Atmosphäre sofort in den Bann!

ANMERKUNGEN: Geeignet für:

VS ab 4. Klasse

AHS - Unterstufe

NMS

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Die Lebenden reparieren Réparer Ies vivants

BILD Die Lebenden reparieren

FR/BE 2016 - 104 Min. - franz. OmU - Regie: Katell Quillévéré - Drehbuch: Gilles Taurand, Katell Quillévéré - Kamera: Tom Harari - Schnitt: Thomas Marchand - Musik; Alexandre Desplat - DarstellerInnen: Alice Taglioni, Emmanuelle Seigner, Bouli Lanners, Tahar Rahim, Anne Dorval u. a.

Als Simon am frühen Morgen mit zwei Freunden zum Surfen aufbricht, kann niemand etwas von der drohenden Tragödie ahnen: Ein schwerer Autounfall verändert auf einen Schlag das Leben des Teenagers. Auch seine Eltern in der Hafenstadt Le Havre müssen plötzlich Entscheidungen treffen, deren weitreichende Konsequenzen sie an ihre Grenzen führen. Unterdessen erfährt die zweifache Mutter Claire in Paris, dass ihr schwaches Herz zu versagen droht, wenn nicht umgehend etwas unternommen wird. Den Ärzten und dem medizinischen Fachpersonal in beiden Städten läuft die Zeit davon.

Sensibel und in bewegenden Bildern, in denen berauschende Sportaufnahmen mit dem leblosen Körper im Krankenhaus gegengeschnitten werden, erzählt Katell Quillévéré nach dem Roman der französischen Schriftstellerin Maylis de Kerangal von der schwierigen Entscheidung, die „untoten“ Körper von Koma-Patienten mit denen Toter zu „reparieren“.

ANMERKUNGEN: franz. OmU / DF möglich

empf. ab 16 Jahren

geeignet für: AHS, BHS, BS

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Die Migrantigen - Ausländer z´Haus

BILD Die Migrantigen - Ausländer z´Haus

AT 2017 - 98 Min. - OdtF - Regie: Arman T. Riahi - Drehbuch: Arman T. Riahi, Aleksandar Petrovic, Faris Rahoma - Kamera: Mario Minichmayr - Schnitt: Cordula Werner, Arman T. Riahi - Musik: Karwan Marouf - DarstellerInnen: Faris Rahoma, Aleksandar Petrovic, Doris Schretzmayer, Daniela Zacherl, Zijah A. Sokolovic u. a.

Marko und Benny, zwei Wiener mit so genanntem „Migrationshintergrund“, sind vollständig integriert. So sehr, dass sie kaum noch als fremd wahrgenommen werden - wären da nicht Bennys schwarze Haare. Als die beiden aufgrund ihres Aussehens am Rudolfsgrund, einem ethnisch durchmischten Vorstadtviertel, von der ambitionierten TV-Redakteurin Marlene Weizenhuber, die nach Protagonisten für ihre TV-Dokuserie sucht, angesprochen werden, geben sie sich als Kleinkriminelle und abgebrühte Migranten aus, die es faustdick hinter den Ohren haben.

... eine politisch unkorrekte Komödie über moderne Klischees, falsche Identitäten und „echte“ Ausländer - falls es die überhaupt gibt.

Auszeichnung: 38. Filmfestival Max-Ophüls-Preis - Publikumspreis

Ein Film im Rahmen der Personale MONIKA BUTTINGER.

Freitag, 22. 9. - 10:00 Schulvorstellung & Im Gespräch mit MONIKA BUTTINGER, Kostümbild und ARMAN T. RIAHI, Regie.

ANMERKUNGEN: empf. ab 12 Jahren

Geeignet für: HS 4. Klasse / AHS /BHS/ Berufsschule

Fachgebiet: Soziales Lernen

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Die Reise der Pinguine II L´Empereur

BILD Die Reise der Pinguine II

FR 2016 - 85 Min. - Franz. OmU & DF - Regie: Luc Jacquet - Drehbuch: Luc Jacquet - Musik: Cyrille Aufort - DarstellerInnen: Labert Wilson - Sprecher

12 Jahre nach seinem Welterfolg Die Reise der Pinguine ist der Regisseur Luc Jacquet nun mit dem zweiten Teil zurück. Der Film zeigt die Abenteuer eines jungen Pinguins in der Antarktis, der sich aufmacht, um einem mysteriösen Ruf zu folgen, der ihn zu einem unbekannten Ziel führt.

Um auch den Lebensweg der jungen Pinguine zu dokumentieren, ist Luc Jacquet in die Antarktis zurückgekehrt. Dort hat er unter anderm Luftaufnahmen mit Drohnen und spektakuläre Unterwasserbilder mit Tauchbooten in modernster 4K-Ultra-HD-Auflösung geschossen. Das Resultat ist ein faszinierender Einblick in die unberührte raue Natur des Südpols, die unmittelbar vom Klimawandel bedroht wird.

ANMERKUNGEN: empf. ab 8 Jahren

geeignet für: VS / AHS Unterstufe / HS

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Die Schüler der Madame Anne Les Héritiers

BILD Die Schüler der Madame Anne

FR 2015 - 106 Min. - franz. OmU - Regie: Marie-Castille Mention-Schaar - Drehbuch: Ahmed Dramé & Marie-Castille Mention-Schaar – Kamera: Myriam Vinocour – Schnitt: Benoît Quinon – Musik: Ludovico Einaudi - DarstellerInnen: Ariane Ascaride, Ahmed Dramé, Noémie Merlant, Geneviève Mnich, Stéphane Bak, Wendy Nieto u. a.

Ein Leben im Pulverfass: Die 10. Klasse des Léon-Blum-Gymnasiums im Pariser Vorort Créteil ist im wahrsten Wortsinn vielfältig. Doch tummeln sich hier viele die wissen, dass sich der Rest der Welt nicht für sie interessiert. Der junge Muslim Malik, die aggressive Mélanie oder der stille Théo nehmen nicht teil am Wohlstand der Mitte, und sie haben sich damit abgefunden. Das Klassenzimmer ist ihre politische Bühne, hier begegnen sich mit voller Wucht kulturelle und persönliche Konflikte. Etwas zu lernen scheint reine Zeitverschwendung. Als die engagierte Lehrerin Anne Guéguen die Klasse übernimmt, begegnen ihr selbstbewusster Unwille und große Provokationslust. Doch die kluge Frau versteht es, mit geschickten Fragen die Muster der Jugendlichen zu durchbrechen. Ohne mit der Wimper zu zucken meldet sie die Klasse bei einem renommierten, nationalen Schülerwettbewerb an. Mit großer Beharrlichkeit gelingt es ihr, die Schüler in eine gemeinsame Aufgabe zu verwickeln. Obwohl die meisten sich noch nie mit Geschichte befasst haben, entdecken die Jugendlichen, dass die längst vergangenen Schicksale auch ihnen viel zu erzählen haben. Für sie beginnt eine Reise in die Vergangenheit, die sie schließlich zu einer Gemeinschaft macht. Mit viel Sensibilität zeigt ihnen Madame Anne, dass sie Teil von etwas viel Größerem sind.

Eine bewegende und wunderbare Geschichte über Chancen und Respekt.

Auszeichnungen: Norderney 2015 - DGB-Filmpreis beim Internationalen Filmfest Emden / Prix de la Jeunesse beim Festival International de Cinéma de Valladolid 2014 / Prix Cinéma 2014 der Fondation Diane & Lucien Barrière / Besondere Erwähnung der Jury beim Prix Ilan Halimi contre l’antisémitisme.

ANMERKUNGEN: Fachbereich: Französisch / Soziales Lernen

Altersstufe: AHS - Oberstufe / BHS / BERUFSSCHULE

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Ein Sack voll Murmeln Un sac de billes

BILD Ein Sack voll Murmeln

FR/CA/CZ 2017 - 113 Min. - fran. OmU / DF - Regie: Christian Duguay - Drehbuch: Christian Duguay, Jonathan Alloche, Alexandra Geismar, Benoît Guichard nach der Buchvorlage von Joseph Joffo - Kamera: Christophe Graillot - Schnitt: Olivier Gajan - Musik: Armand Amar - DarstellerInnen: Dorian Le Clech, Batyste Fleurial Palmeri, Patrick Bruel, Elsa Zylberstein, Bernard Campan, Christian clavier u. a.

Joseph Joffo wächst zusammen mit seinen drei älteren Brüdern wohlbehütet im Paris der 30er und 40er Jahre auf. Doch als Frankreich von den Deutschen besetzt wird, machen sich seine Eltern zunehmend Sorgen. Als die Situation immer bedrohlicher wird, fassen die Eltern einen schweren Entschluss. Da eine gemeinsame Reise zu auffällig wäre, schicken die Eltern den zehnjährigen Joseph und seinen älteren Bruder Maurice allein auf den Weg. Ein gefährliches Abenteuer erwartet die Jungen, denn niemand darf erfahren, dass sie Juden sind. Bald schon stellen Joseph und Maurice fest, dass das Netz der Verfolgung durch die Nazis immer enger wird. Doch solange sie einander haben, können sie alle Widrigkeiten überstehen.

EIN SACK VOLL MURMELN erzählt auf eindrucksvolle und tief berührende Weise eine wahre Geschichte, die für Millionen von anderen wahren Geschichten dieser Zeit steht, und die zeigt, wieviel Kraft, Stärke und Mut ein Kind haben kann.

Im Jahr 1971 schrieb Joseph Joffo seine eigenen Erlebnisse im Frankreich der deutschen Besatzungszeit nieder. Der Roman wurde in Frankreich ein Bestseller und in 18 Sprachen übersetzt. Regisseur Christian Duguay hat nun aus der Vorlage einen berührenden Film geschaffen, der gerade auch durch die Leistung der Kinderdarsteller begeistert.

ANMERKUNGEN: frei ab 12 Jahren / sehr empf. ab 14 Jahren

Geeignet für: HS/ AHS / BHS / Berufsschulen

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Ente gut! Mädchen allein zu Haus

BILD Ente gut! Mädchen allein zu Haus

DE 2016 - 92 Min. - OdtF - empf. ab 8 Jahren - Regie: Norbert Lechner - Drehbuch: Antonia Rothe-Liermann, Katrin Milhahn - Kamera: Namche Okon - Schnitt: Manuela Kempf - Musik: Martin Unterberger - DarstellerInnen: Lynn Dortschack, Lisa Bahati Wihstutz, Linda Phuong Anh-Dang, Andreas Schmidt, Lena Stolze, Y Nhung Dinh u. a.

Die elfjährige Linh macht ihre Sache mit Bravour. Weil ihre alleinerziehende Mutter unerwartet zurück nach Vietnam musss, versorgt Linh nun alleine ihre kleine Schwester Tien und kümmert sich auch noch um den elterlichen Imbiss. Natürlich darf das niemand erfahren, am wenigstens das Jugendamt. Das größte Problem für Linh jedoch ist Pauline: Sie hat rote Haare, ein Fernrohr und grinst frech.

Mit Humor, Herz und Abenteuerlust erzählt Norbert Lechners neuer Kinderfilm von der außergewöhnlichen Freundschaft dreier Mädchen, die kulturelle Unterschiede spielend überwinden.

Auszeichnung: Gewinner der Initiative "Der besondere Kinderfilm".

Norbert Lechner geb. 1961, studierte Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität München. Gründer der KEVIN Film GmbH. Für "Tom Und Hacke" erhielt er u. a. den Publikumspreis des Kinderfilms beim Filmfest München.

ANMERKUNGEN: Geeignet für:

VHS - ab 3. Klasse

AHS - Unterstufe

HS

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Giulias großes Rennen Veloce come il Vento

BILD Giulias großes Rennen

IT 2016 - 119 Min. - ital. OmU - Regie: Matteo Rovere - Drehbuch: Filippo Gravino, Francesca Manieri - Kamera: Michele D´Attanasio - Kostüme: Cristina La Parola - Schnitt: Gianni Vezzosi - Musik: Andrea Farri, Fabio Simonelli - DarstellerInnen: Stefano Accorsi, Matilda de Angelis, Roberta Mattei, Paolo Graziosi, Lorenzo Gioielli, Giulio Pugnaghi u. a.

Giulia muss sich nach dem Tod des Vaters um ihre Existenz sorgen. Am Rand von Imola, jener Stadt, die einen der berühmtesten Rennkurse Italiens beheimatet, lebt sie zusammen mit ihrem kleinen Bruder Nico, der niemals lacht, ganz so wie Buster ­Keaton. Das verwitterte große Anwesen, auf dem sie lebt, ist hoch belastet. Für ihre Rennfahrerkarriere hat sich der Vater noch schwer verschuldet. Zur Beerdigung des Vaters kehrt dann überraschend Loris, der verlorene Sohn der Familie, der selbst einmal Rennfahrer war, zurück.

Als schräge Außenseiterbande beginnen sie, die Race Tracks von Imola bis Mugello zu rocken. Ein Hauch von Howard Hawks liegt über diesem familiären Team. Loris trainiert Giulia. Seine Methoden sind recht unkonventionell.

Matilda de Angelis ist Schaupielerin und Sängerin. Sie beginnt ihre musikalische Ausbildung im Alter von 11 Jahren an der Geige und der Gitarre. Im Alter von 13 Jahren schreibt und komponiert sie ihre ersten Songs. Seit 2012 ist sie Sängerin von "Rumba de Bodas", einer jungen Band aus Bologna. Als Schaupielerin war sie u. a. unter der Regie von Sebastiano Riso, Alessandro Angelini, Lucio Pellegrini und Bernardo Carboni zu sehen.

"Italienisches Hochgeschwindigkeitskino vom Feinsten." ((Screenweek)

ANMERKUNGEN: frei ab 16 Jahren

Geeignet für: AHS /BHS /Berufsschule

Fachgebiet: Italienisch

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Hilfe, unser Lehrer ist ein Frosch Meester Kikker

BILD Hilfe, unser Lehrer ist ein Frosch

NL 2016 - 86 Min. - DF - Regie: Anna van der Heide - Drehbuch: Mieke de Jong - Buchvorlage: Paul van Loon - Kamera: Mark van Aller - Schnitt: Michiel Reichwein - Musik: Marius Kirsten, Renée Abe - DarstellerInnen: Yenthe Bos, Wine Dierickx, Paul Kooij, Bianca Krijgsman, Michiel Nooter, Charmène Sloof, Jeroen Spitzenberger, Harriet Stroet u.a.

Lehrer Franz übt seinen Beruf mit Freude und Leidenschaft aus und ist deshalb bei seinen Schülern überaus beliebt. Als die kleine Sita entdeckt, dass Franz sich manchmal in einen Frosch verwandelt, setzt sie gemeinsam mit den anderen Kindern der Klasse alles daran, ihrem Lehrer zu helfen, Fliegen für ihn zu fangen und ihn vor gefährlichen Tieren - wie Störchen - zu schützen. Aber dann übernimmt ein neuer Direktor die Schule und die Lage spitzt sich zu. Der Schulleiter schätzt Franz' liberale Methoden gar nicht. Außerdem hat er selbst ein dunkles Geheimnis…

Entstanden nach dem Kinderroman von Paul van Loon wartet dieses liebenswerte moderne Märchen mit vielen vergnüglichen Szenarien auf. In Holland war der Film ein Überraschungserfolg an den Kinokassen und konnte große sowie kleine Zuschauer für sich begeistern.

„Ich wollte eine Welt erschaffen, die zwar in der Realität verwurzelt ist, aber auch ein wenig magischer erscheint als die Welt, die wir jeden Tag um uns herum sehen. Eine Welt, in der man sich vorstellen kann, dass Dinge, wie ein Lehrer, der sich in einen Frosch verwandelt, tatsächlich passieren..." (Anna von der Heide, Regisseurin)

ANMERKUNGEN: empf. ab 6 Jahren

Geeignet für: VS

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Jugend ohne Gott

BILD Jugend ohne Gott

DE 2017 - 114 Min. - OdtF - Regie: Alain Gsponer - Drehbuch: Alex Buresch, Matthias Pacht basierend auf dem Roman von Ödön von Horvath - Komponist: Enis Rotthoff - Schnitt: Tobias Haas - Kostümbild: Katharina Ost - DarstellerInnen: Jannis Niewöhner, Fahri Yardim, Emilia Schüle, Alicia von Rittberg, Jannik Schümann, Anna Maria Mühe, Rainer, Bock, Iris Berben u. a.

Ödön von Horváth nahm in seinem Roman „Jugend ohne Gott“ von 1937 kaum verschlüsselt das Deutschland der Nationalsozialisten ins Visier und beschrieb am Beispiel eines Lehrers und seiner Schulklasse eine von Angst und Anpassung gezeichnete Gesellschaft auf dem Weg in die komplette Entmenschlichung.

Unser Land in einer Zeit, nicht allzu fern von heute: Nadesh ist entschlossen, über ihre Grenzen zu gehen, um im Rahmen eines Sportcamps einen der wenigen Stipendiatsplätze einer Elite-Uni zu ergattern. Doch nicht jeder in der Gruppe denkt so. Zach zeigt wenig Begeisterung für die Hochleistungsgesellschaft, die im Camp gefordert und gefördert wird. Nadesh findet Zach faszinierend. Doch sie spürt auch, dass er mit seinen eigenwilligen Ansichten das Gruppengefüge durcheinander bringen könnte. Und so etwas wie unkontrolliertes Verhalten kann die Gesellschaft, in der Nadesh und Zach funktionieren sollen, nicht tolerieren.

Alain Gsponer traut sich, von Horváths Roman radikal zu modernisieren, indem er einzelne Handlungsstränge und Motive daraus übernimmt und die gesellschaftskritischen Fragen, die der Autor 1938 angesichts der Entwicklung der Jugend im Dritten Reich stellte, im Kontext der modernen, digitalen Welt neu verhandelt. Dabei ist ihm ein intelligent konstruierter, packend erzählter und politisch provokanter Film gelungen.

ANMERKUNGEN: empf. ab 14 Jahren

Geeignet für: AHS /BHS / Berufsschulen

Fachgebiet: Literatur

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König Laurin

BILD König Laurin

DE/IT/AT 2016 - 85 Min. - OdtF - empf. ab 8 Jahren - Regie: Matthias Lang - Drehbuch: Matthis Lang- Kamera: Kaspar Kaven - Schnitt: Theo Strittmatter - Musik: David Reichelt - Kostümbild: Barbara Schwarz - DarstellerInnen: Florian Burgkart, Rufus Beck, Volker Zack, Patrick Mölleken, Katharina Stark u. a.

Theo ist Thronfolger und mit seinem jugendlichen Alter von 16 Jahren noch viel zu klein gewachsen. Sein Vater, König Dietrich, ist ein sturer Dickkopf und lässt sich nicht vom gescheiten Geist seines Sohnes begeistern. Er ist davon überzeugt, dass nur mit Manneskraft ein anständiger König aus ihm werden kann, und so muss Theo eine Tortur nach der anderen über sich ergehen lassen. Dass König Dietrich dabei die Leiden seines Volkes außer Acht lässt, interessiert ihn herzlich wenig. Seit er die Zwerge aus seinem Land verbannt hat, wächst und gedeiht kein Strauch und Baum mehr im Land. Bei einem Ausflug in die Berge, einer weiteren Prüfung an Theo, fällt dieser in eine Schlucht hinab. Dort wird Theo vom Zwergenkönig, König Laurin, gerettet, der ihn mit in seinen Garten in den Furchen des Gebirges nimmt.

Die Sage von König Laurins Rosengarten reicht bereits ins 13. Jahrhundert zurück. Die Wurzeln sind in Südtirol ansässig, wo sich auch die Rosengartenspitze – ein Berg der Dolomiten – befindet.

Auszeichnung: Goldener Spatz (Kinderjury) - Bester Darsteller Volker Zack, Beste Regie , Bester Film

ANMERKUNGEN: Empf ab 8 Jahren

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Krieg der Knöpfe La nouvelle guerre des boutons

BILD Krieg der Knöpfe

FR 2011 - 100 Min. - DF - Regie: Christophe Barratier - Drehbuch: Christophe Barratier, Thomas Langmann - DarstellerInnen: Jean Texier, Clement Godefroy, Theophile Baquet, Louis Dussol, Harlod Werner, Laetitia Casta u. a.

"Ihr Schlappschwänze!" Schon immer bekämpften sich die Kinder der Nachbardörfer Longeverne und Velrans ohne Gnade. Doch diese Beschimpfungen kann sich keiner gefallen lassen - das bedeutet Krieg!

Lebrac, Anführer der Longeverne-Bande, ersinnt eine besondere Kriegslist: Den Gefangenen werden alle Knöpfe der Kleidung abgeschnitten.

Als die hübsche Violette neu ins Dorf kommt wird aus der Unbekümmertheit des Kriegsspiel plötzlich Ernst. Denn 1944 hält auch in Südfrankreich der große Krieg Einzug. Die Kinder und die Eltern aus den verfeindeten Dörfern haben nun keine andere Wahl, als sich zu verbünden und gemeinsam auf der richtigen Seite zu stehen ...

Die Abenteuergeschichte erzählt von Freunden und Feinden, vom Siegen und Verlieren, von kleinen und großen Kindern - KRIEG DER KNÖPFE ist Kult!

ANMERKUNGEN: Geeignet ab 8 Jahren für

VS

HS

AHS-Unterstufe

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La Mélodie - Der Klang von Paris La Mélodie

BILD La Mélodie - Der Klang von Paris

FR 2017 - 102 Min. - Franz. OmU & DF - Regie: Rachid Hami - Drehbuch: Guy Laurent, Valérie Zenatti, Rachid Hami - Kamera: Jérôme Alméras - Schnitt: Joelle Hache - Filmmusik: Bruno Coulais - DarstellerInnen: Kad Merad, Slimane Dazi, Corinne Marchand, Samir Guesmi, Renély Alfred, Zakaria-Tayeb Lazab, u. a.

Irgendwie muss man sich als Musiker über Wasser halten, denkt sich Simon Daoud. Und so unterschreibt der Geiger einen Vertrag als Lehrer an einer Pariser Schule. Der Geigenunterricht soll hier als Integrationsmaßnahme für die Kinder dienen, denn die meisten von ihnen kommen aus Familien mit Migrationshintergrund und sind irgendwie verhaltensauffällig, so erklärt es ihm der betreuende Schulbeauftragte. Dementsprechend verhält sich die Klasse während Daouds erster Stunde: Die Schüler raufen, sind laut, werfen sich gegenseitig Schimpfwörter an den Kopf und zeigen keinen Respekt - weder vor dem Instrument noch vor dem Lehrer. Nur einer ist anders: Arnold. Simon erkennt in ihm einen Rohdiamanten, was ihn auf eine ambitionierte Idee bringt.

Mit LA MÉLODIE ist dem französischen Regisseur Rachid Hami ein sympathischer und überaus warmherziger Film über die verbindende Kraft der Musik und über die Bedeutung kultureller Bildung gelungen. ... und zum Glück bleiben die Kinder eine Rasselbande, die durch die Musik lernen, mit sich und miteinander auszukommen.

ANMERKUNGEN: franz. OmU / DF möglich

empf. ab 12 Jahren

geeignet für: AHS Unter- & Oberstufe / HS / BHS /BS

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Lieber leben Patients

BILD Lieber leben

FR 2016 - 111 Min. - franz. OmU - Regie: Grand Corps Malade (Fabien Marsaud), Mehdi Idir - Drehbuch: Grand Corps Malade, Fadette Drouard frei nach dem Roman von Grand Corps Malade - Kamera: Antoine Monod - Schnitt: Laure Gardette - Musik: Angelo Foley - DarstellerInnen: Pablo Pauly, Soufiane Guerrab, Moussa Mansaly, Nailia Harzoune, Franck Falise, Yannick Renier u. a.

Ben ist jung, schlagfertig, sportlich und voller Humor. Doch als bei einem Unfall ein Halswirbel bricht, steht seine Welt schlagartig Kopf. Auch Farid hatte einiges vor, bevor er vor Jahren durch einen Unfall im Rollstuhl landete. Die beiden treffen sich in einem Reha-Zentrum, in das auch Benjamin verlegt wird, nachdem er sich einen Halswirbel gebrochen hat. Er wird lebenslang behindert sein, heißt es. Ob telefonieren, pinkeln oder essen – nichts mehr geht bei Benjamin ohne Hilfe. Trotzdem gibt er nicht auf, er reißt einen Witz nach dem anderen über die bedeutungslustige Reha-Psychologin und die unzumutbaren Stützstrümpfe. Benjamin trifft auch auf Toussaint und Steeve, ebenfalls Patienten, die die große Kunst gelernt haben, das Unglück einfach auszulachen. Und dann ist da noch die bildhübsche Samia, in die Benjamin sich auf den ersten Blick verliebt. Eine Gruppe voller Knallköpfe und Kämpfer – versehrte Helden, die gemeinsam die Verzweiflung aus dem Weg räumen und jeden Millimeter Bewegung feiern.

Aufgeben oder lieber leben? Vor dieser Frage steht die Hauptfigur Ben im Angesicht seiner schweren Behinderung. Vielleicht musste sich auch der französische Poetry-Slammer Fabien Marsaud mit dieser Frage befassen, nachdem sein Unterleib durch einen Unfall im Jahr 1997 teilweise gelähmt wurde. Seitdem tritt Marsaud unter dem Künstlernamen “Grand Corps Malade” (dt.: “Großer kranker Körper”) auf und ist vor allem als Hip-Hop-Künstler erfolgreich. Der Film “Lieber leben” basiert auf einem autobigrafischen Drehbuch von Marsaud, der außerdem gemeinsam mit Mehdi Idir Regie geführt hat.

ANMERKUNGEN: frei ab 12 Jahren

geeignet für: HS / AHS /BHS /BS

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Lola auf der Erbse

BILD Lola auf der Erbse

DE 2014 - 93 Min. - OdtF - ab 8 Jahren - Regie: Thomas Heinemann - Drehbuch: Thomas Heinemann - Kamera: Tobias Jall – Schnitt: Laura Richter – Musik: Frankie Chinasky - DarstellerInnen: Tabea Hanstein, Christiane Paul, Tobias Oertel, Arturo Perea Bigwood, Antoine Monot jr. u. a.

Lola ist elf Jahre und lebt mit ihrer Mutter Loretta auf einem Hausboot namens „Erbse“. Märchenhaft bunt und gemütlich haben die beiden ihr Zuhause gestaltet, wie ein Rückzugsort angesichts der weniger harmonischen Außenwelt. Lola's Vater hat die Familie verlassen, was Lola nur schwer verkraftet, noch dazu wo nun ihre Mutter einen neuen Freund hat, den Lola naturgemäß nicht mag. Auch sonst hat Lola in dem konservativen deutschen Ort genug Probleme. Sie freundet sich mit einem neuen Mitschüler, dem jungen Kurden Rebin an. Aber Rebin hat ein Geheimnis: Die kurdische Familie ist illegal in Deutschland. Dieses Problem stellt die beginnende Freundschaft immer wieder auf die Probe. Aber dazu sind Freunde schließlich da – um gemeinsam Probleme zu lösen.

Glaubwürdig und kindgerecht erzählt der Film von der Hoffnung, dass Aufrichtigkeit und Respekt die Welt ein wenig besser machen können.

ANMERKUNGEN: Geeignet ab 8 Jahren

Volksschulen / AHS Unterstufe

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Loving Vincent

BILD Loving Vincent

PL/GB 2017 - 95 Min. - OmU - Regie: Dorota Kobiela, Hugh Welchman - Drehbuch: Dorota Kobiela, Hugh Welchman, Jacek Dehnel - Kamera: Tristan Oliver, Lukas Zal - Schnitt: Justyna Wierszynska, Dorota Kobiela - Musik: Clint Mansell - DarstellerInnen: Aidan Turner, Eleanor Tomlinson, Chris O’Dowd, Saoirse Ronan, Jerome Flynn, Eleanor Tomlinson u. a.

LOVING VINCENT erzählt die Geschichte von Vincent van Gogh. Ausgehend von hundertzwanzig Werken und achthundert Briefen van Goghs erzählt der Film das letzte Lebensjahr des Malers aus der Perspektive der von ihm Porträtierten, gemischt mit fiktionalen Elementen.

Der komplett von Hand gemalte Langfilm erweckt die Kunstwerke Vincent van Goghs zum Leben und beleuchtet die tragischen Ereignisse um seinen mysteriösen Tod. 125 KünstlerInnen aus ganz Europa malten 65000 Ölbilder anhand von Live-Aufnahmen mit SchauspielerInnen. Die Inspiration für das Projekt war ein Satz, den van Gogh in einem Brief an seinen Bruder schrieb. “Wir können nur durch unsere Bilder sprechen.”

Obwohl es sich um einen Animationsfilm handelt, wurden alle Figuren in LOVING VINCENT von Schauspielern dargestellt. Diese agierten entweder in Sets, die speziell nach den Gemälden van Goghs nachgebaut wurden, oder vor einem Green Screen, so dass die Van-Gogh-Gemälde zusammen mit den computergenerierten

Animationen im Anschluss eingefügt werden konnten.

Die Kunstform des Films unterscheidet sich sehr von der Malerei. Ein Gemälde ist ein bestimmter Moment in der Zeit, eingefroren. Film hingegen ist fließend, er scheint sich durch Raum und Zeit zu bewegen. Das Team für das Gemälde-Design verbrachte vor und während der Dreharbeiten ein Jahr damit, Vincent van Goghs Gemälde für das Medium Film neu zu kreieren. Es gibt 94 Gemälde im Film, die in ihrer Form sehr nah am Original sind, und 31 weitere, die im Wesentlichen oder in Teilen mit den Originalen übereinstimmen.

Auszeichnungen: Filmfestival Annecy - Publikumspreis

Dorota Kobiela ist Absolventin der Akademie der Bildenden Künste in Warschau und der Warschauer Filmhochschule, Abteilung Regie.

Hugh Welchman studierte an der Oxford University Philosophie sowie an der National Film & Television School Politik und Wirtschaft. Gründer der Firma BreakThru Films.

ANMERKUNGEN: empf. ab 14 Jahren

geeignet für: AHS Oberstufe / BHS /BS

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Maikäfer flieg

BILD Maikäfer flieg

AT 2016 - 110 Min. - OdtF - Regie: Mirjam Unger - Drehbuch: Sandra Bohle, Mirjam Unger, - Kamera: Eva Testor - Schnitt: Niki Mossböck - Musik: Eva Jantschitsch - Ausstattung: Katharina Wöppermann - DarstellerInnen: Zita Gaier, Ursula Strauss, Gerald Votava, Paula Brunner, Krista Stadler, Heinz Marecek, Bettina Mittendorfer, Lino Gaier u. a.

„Es ist Krieg. Es ist schon lange Krieg. Ich kann mich überhaupt nicht mehr daran erinnern, dass einmal kein Krieg war.“ Die Welt der neunjährigen Christl besteht vor allem aus Trümmern, Staub und Nächten im Luftschutzbunker. Die Nachricht vom nahen Kriegsende bedeutet für sie und ihre Familie kaum Erleichterung, denn schon naht die nächste Bedrohung: Die Russen kommen. Frauen und Kinder sollen nach Möglichkeit raus aus Wien, heißt es. Die Großeltern bleiben in der halb zerbombten Wohnung in Hernals zurück, weil Oma nicht in einem Nazi-Haus Zuflucht suchen will. Und so findet sich in einer Villa im Vorort Neuwaldegg ein kleines Häufchen gebeutelter, völlig mittelloser Überlebenswilliger.

Der Film von Mirjam Unger basiert auf dem autobiografischen Roman „Maikäfer, flieg! Mein Vater, das Kriegsende, Cohn und ich“ (1973) von Christine Nöstlinger. Die Regisseurin bringt die ebenso berührende wie beinharte Vorlage authentisch und liebevoll auf die Leinwand: Als spannend-humorvolle Geschichte einer Kindheit, als Porträt einer Zeit des (buchstäblichen) Umbruchs – und nicht zuletzt als Hommage für eine der größten österreichischen Autorinnen.

Christine Nöstlinger, eine der wichtigsten und einflussreichsten österreichischen Autorinnen, feiert im Oktober 2016 ihren 80. Geburtstag.

ANMERKUNGEN: geeignet für

HS - ab 4. Klasse

AHS - ab 4. Klasse

Berufsschule

BHS

Fachbereich: Deutsch / Geschichte

ab 11. MÄrz 2016

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Nur ein Tag

BILD Nur ein Tag

DE 2017 - 76 Min. - OdtF - Regie: Martin Baltscheit - DarstellerInnen: Buchautor: Martin Baltscheit - Kamera: Olaf Hirschberg - Schnitt: Stefan Oliveira-Pita - Kostümbilld: Sonia Bouabsa - Musik: San Ra Weckert

Wildschwein und Fuchs sehen einer Eintagsfliege beim Schlüpfen zu. Beide bringen es nicht übers Herz, ihr beizubringen, dass sie nur einen Tag zu leben hat. Stattdessen spielt der Fuchs den Todgeweihten, während Wildschwein und Eintagsfliege alles daran setzen, ihm den Tag so angenehm wie möglich zu machen. – Ein grandios gespielter, liebevoll inszenierter Kinderfilm für Jung und Alt über den Wert der Freundschaft und die Kostbarkeit des Lebens.

Warum sollte man sich über das Schicksal von Eintagsfliegen Gedanken machen? Kinderbuchautor Martin Baltscheit hat genau das getan. Aus seiner Tierfabel und einem erfolgreichen Theaterstück für Kinder wurde ein wunderschön illustriertes Buch und jetzt ein Film – mit realen Schauspielern in den Rollen der Tiere.

"Unglaublich herzergreifende, heitere, wehmütige, burleske, dramatische und komische Ballade voller Weisheit. Die Verfilmung „Nur ein Tag“ ist ein kleines Kinowunder. Etwas ganz Tolles, auch für Erwachsene.« (RBB Kulturradio)

ANMERKUNGEN: empf. ab 6 Jahren

Geeignet für: VS / AHS/BHS/BERUFSSCHULEN

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Patti Cake$

BILD Patti Cake$

US 2017 - 109 Min. - engl. OmU - Regie: Geremy Jasper - Kamera: Federico Cesca - Schnitt: Brad Turner - Musik: Jason Binnick, Geremy Jasper - DarstellerInnen: Danielle Macdonald, Bridget Everett, Siddharth Dhananjay, Mamoudou Athie, Cathy Moriarty, McCaul Lombardi u. a.

Die stämmige, 23-jährige Patricia Dombrowski, alias Patti Cake$, alias Killa P, alias Dumbo, träumt von einer großen Hip-Hop Karriere. In jeder freien Minute schreibt sie Texte und rappt mit ihrem pakistanischen Freund Hareesh. Doch die Realität in einem provinziellen Nest in New Jersey ist wenig glamourös: Sie bekommt nur schlecht bezahlte Engagements in schäbigen Bars, sodass sie nebenbei als Kellnerin jobben muss, um ihre geliebte Großmutter Nana und ihre Mutter Barb, eine gescheiterte Sängerin, über die Runden zu bringen.

Erst die Begegnung mit Basterd, einem schwarzen Gothic-Metal-Musiker, in den sie sich heimlich verliebt, bringt sie ihrem Traum näher.

PATTI CAKE$ erzählt mit viel Humor, mitreißender Energie und erstklassigen Beats die Suche nach persönlicher Erfüllung. Ein generationenverbindendes Feelgood-Movie!

ANMERKUNGEN: engl. OmU

empfohlen ab 16 Jahre

geeignet für AHS, BHS, BS

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Ronja Räubertochter

BILD Ronja Räubertochter

SE/NO 1984 - 121 Min. - DF - Regie: Tage Danielsson - Drehbuch: Astrid Lindgren – Musik: Björn Isfält - DarstellerInnen: Hanna Zetterberg, Dan Hafström, Börje Ahlstedt u. a.

Weil Räuberhauptmann Mattis seinen Rivalen Borka samt Sippschaft endgültig loswerden will, nimmt er dessen Sohn Birk gefangen. Aber das kann Mattis‘ Tochter Ronja unmöglich zulassen, denn heimlich sind die beiden längst Freunde! Als Ronja dafür sorgt, dass Birk frei kommt, ist Mattis so gekränkt, dass er nicht mehr ihr Vater sein will.

Gerade weil sich die Kinderbuchautorin Astrid Lindgren, von der die Geschichte stammt, nie scheut, in ihren Büchern auch das Schreckliche und Traurige anzusprechen, sind ihre Geschichten so stark und berührend. Und weil sie zum Glück nie bei dem Schrecklichen und Traurigen bleiben, machen sie Mut und bringen einen immer wieder zum Lachen – oder dazu, Frühlingsschreie auszustoßen!

ANMERKUNGEN: Altersstufe: VS / HS - 1- 2 Klasse / AHS - 1 - 2 Klasse

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Sebastian und die Feuerretter

BILD Sebastian und die Feuerretter

FR 2015 - 97 Min. - DF - geeignet ab 8 Jahren - Regie: Christian Duguay - Drehbuch: Cecile Aubry, Juliette Sales - Kamera: Christophe Graillot - Schnitt: Olivier Gajan - Musik: Armand Amar - DarstellerInnen: Félix Bossuet, Tchéky Karyo, Thierry Neuvic, Margaux Chátelier, Thylane Blondeau u. a.

September 1945: Im Dorf feiert man das Ende des Kriegs. Der kleine Sebastian ist mittlerweile 10 Jahre alt. Er und seine Hündin Belle warten schon gespannt auf die Rückkehr von Angelina… aber seit einem Flugzeugabsturz in den dichten Wäldern der Alpen fehlt jede Spur von ihr. Das ganze Dorf hat die Hoffnung verloren, dass sie je zurückkommen wird. Das ganze Dorf – außer César: Sebastians Grossvater kennt einen Mann namens Pierre, der helfen könnte, sie zu finden. Doch bevor sie die junge Frau retten können, müssen der kleine Junge uns seine treue Hündin vielen Gefahren überwinden, Prüfungen bestehen und werden mit einem großen Geheimnis konfrontiert. Ein Geheimnis, das das Leben von Belle und Sebastian für immer ändern wird.

Ein bildgewaltiges Kinoerlebnis für große und kleine Menschen ab 8 Jahren.

ANMERKUNGEN: geeignet für:

VS

AHS Unterstufe

HS

Altersstufe: ab 8 Jahren

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Teheran Tabu

BILD Teheran Tabu

DE/AT 2017 - 96 Min. - Farsi OmU - Regie: Ali Soozandeh - Drehbuch & Art Direction: Ali Soozandeh - Kamera: Martin Gschlacht - Schnitt: Frank Geiger, Andrea Mertens - Head of Digital Painting: Alireza Darvish - Musik Ali N. Askin - DarstellerInnen: Elmira Rafizadeh, Zar Amir Ebrahimi, Arash Marandi, Negar Nasseri, Bilal Yasar, Moerteza Tavakoli, Alireza Bayram, Klaus Ofczarek u. a.

In TEHERAN TABU, dem Debütfilm von Ali Soozandeh, geht es um drei selbstbewusste Frauen und einen jungen Musiker, deren Lebenswege sich in der schizophrenen Welt der iranischen Hauptstadt Teheran kreuzen. Sex, Korruption, Drogen und Prostitution gehen in dieser brodelnden Metropole einher mit strengen religiösen Gesetzen. Das Umgehen von Verboten wird zum Alltagssport und der Tabubruch zur individuellen Selbstverwirklichung.

Gedreht wurde der provokante und gesellschaftskritische Animationfilm im Rotoskopie-Verfahren mit echten SchaupielerInnen.

" (...) Mit diesem Film wollte ich das Schweigen brechen, das im Iran allgemein üblich ist. Ich würde behaupten, dass Tabus zu brechen ein Weg ist, um gegen Unterdrückung zu protestieren.(...) Ich glaube, dass überall auf der Welt die Menschen und ihre Träume dieselben sind. Nur die Umstände sind anders. (...) (Ali Soozandeh)

Ali Soozandeh wurde 1970 in Shiraz, Iran geboren. Studium an der Kunsthochschule für Medien Teheran und Gründung der CARTOONAMOON Filmproduktion. Ali Soozandeh lebt in Deutschland.

ANMERKUNGEN: farsi OmU

empf. ab 16 Jahren

geeignet für: AHS, BHS, BS

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Vielen Dank für Nichts

BILD Vielen Dank für Nichts

- 95 Min. - dt/ital. OmU - Regie: Stefan Hillebrand, Oliver Paulus - Drehbuch: Stefan Hillebrand, Oliver Paulus - Kamera: Pierre Mennel - Schnitt: Ana R. Fernandes, Nela Märki, Torsten Truscheit - Musik: Marcel Vaid - DarstellerInnen: Joel Basman, Anna Unterberger, Bastian Wurbs, Nikki Rappl, Isolde Fischer, Antonio Viganò, Ricardo Angelini, Georg Kaser u. a.

Nach einem Snowboardunfall an den Rollstuhl gefesselt zu sein ist schon schlimm genug, aber zur Teilnahme an einem Behinderten-Theaterprojekt gezwungen zu werden... unvorstellbar für Valentin!

Da gibt es nur einen Hoffnungsschimmer – die schöne Pflegerin Mira. Aber es gibt auch ein Problem: Mira ist mit dem Schleimer Marc liiert. Aus Frustration über sich und die Welt beschließt Valentin, die Tankstelle zu überfallen, an der Marc arbeitet. Voller Begeisterung bieten sich Lukas und Titus, seine beiden behinderten Mitbewohner, als Komplizen an... das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft – und eines Abenteuers mit höchst ungewissem Ausgang. Aber echte Freunde ziehen so ein Ding gemeinsam durch.

"Es scheint, dass in unserer Gesellschaft zwei Geschwindigkeiten existieren. Ein Teil der Gesellschaft läuft sehr schnell, ein anderer Teil, der langsamer ist, bleibt zurück. Wir sind der Ansicht, dass die Gesellschaft dieses „Problem“ nicht auf die sozialen Einrichtungen abschieben darf. Es scheint die Fähigkeit (oder die Bereitschaft) zu fehlen, mit anderen Menschen und ihren Verschiedenheiten zusammenzuwirken, verschiedene Lebensweisen und „Lebensgeschwindigkeiten“ zu akzeptieren. Für uns stellt dies also kein soziales Problem dar, sondern es ist eine Frage der Kultur.

Im Gegensatz zu Hollywood haben wir unser Filmprojekt gemeinsam mit „echten“ Behinderten konzipiert und auch realisiert: Unser Schauspielensemble setzt sich zusammen aus einer Mischung aus professionellen Schauspielern und Laiendarstellern – nicht zuletzt, um die oben erwähnte Klischee- und Kitschgefahr weiträumig zu umschiffen." (Oliver Paulus & Stefan Hillebrand)

"Der Film ist grandios: lustig, zärtlich und mit Drive:" (art-tv)

Es gibt eine dreiviertel Stunde Filmgespräch bei dorfTV in Linz: https://dorftv.at/video/22250

IM GESPRÄCH mit Bastian WURBS und Anna UNTERBERGER am Donnerstag, 19. März 2015 um 17:30 Uhr.

ANMERKUNGEN: Fachbereich: Deutsch / Soziales Lernen

Altersgruppe: ab 14 Jahre

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Weit, die Geschichte von einem Weg um die Welt

BILD Weit, die Geschichte von einem Weg um die Welt

DE 2017 - 127 Min. - OdtF - Regie: Gwendolin Weisser, Patrick Allgaier - Kamera, Schnitt, Vertonung: Patrick Allgaier, Gwendolin Weisser - Musik: Isaac Friesen, Falk Schönfelder von Postmodern Orchestra, Daniel Schaub und Cloudkicker

50.000 Kilometer per Anhalter, über die Ozeane mit dem Schiff und Nachwuchs in Mexiko. "WEIT. Die Geschichte von einem Weg um die Welt" ist ein bunter Film über die außergewöhnliche Reise eines jungen Paares, das in den Osten loszog, um dreieinhalb Jahre später zu dritt aus dem Westen wieder nach Hause zu kehren. Gwen und Patrick bereisten per Anhalter Länder wie Tadschikistan, Georgien, Iran, Pakistan, China und die Mongolei. Von Japan ging es mit einem Frachtschiff nach Mexiko. Nach der Geburt von Sohn Bruno fuhren sie mit einem alten VW-Bus durch Mittelamerika. Ohne zu fliegen und mit einem kleinen Budget in der Tasche erkunden sie die Welt, stets von Neugierde und Spontanität begleitet.

"Während wieder Zäune gezogen und sogar über Mauern diskutiert wird machen Gwendolin Weisser und Patrick Allgaier vor, wie spielerisch leicht sich kulturelle Grenzen überwinden lassen, wenn man bereit dazu ist. Der richtige Film zur richtigen Zeit. Eine Hommage an die Menschlichkeit." ( Florian Kech, Badische Zeitung)

ANMERKUNGEN: empf. ab 14 Jahren

geeignet für: AHS / BHS / BS

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