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SUPER SIZE ME

Bild: SUPER SIZE ME

USA 2004 - 100 Min. - Farbe - engl. OmU
Regie & Drehbuch: Morgan Spurlock - Kamera: Scott Ambrozy - Schnitt: Stela Gueorguieva, Julie Bob Lombardi - Musik: Steve Horowitz, Michael Parrish - Mitwirkende: Morgan Spurlock, Dr. Daryl Isaacs, Dr. Lisa Ganjhu, Dr. Stephen Siegel u. a.

Geschockt von den Fakten über die verfettete Bevökerung seines Heimatlandes fragt sich der Filmemacher Morgan Spurlock, ob es eine direkte Verbindung zwischen der Fastfood-Ernährung und dem lebensbedrohlichen Übergewicht, unter dem viele Amerikaner schon heute leiden, gibt.

Fastfood ist immer und überall verfügbar, es ist billig, macht schnell satt (zumindest für einige Zeit) und passt zum heutigen überdrehten und hektischen Lebensstil. Millionen von Menschen essen täglich Fastfood, manche sogar mehrmals am Tag. Aufgrund dieser erschreckenden Fakten startet Morgan Spurlock einen spektakulären Selbstversuch: Nachdem ihm verschiedene Ärzte und Gesundheitsberater seine absolute körperliche Fitness attestiert haben, legte er ein Gelübde ab. Zum Entsetzen seiner Freundin Alex wird er dreißig Tage ausschließlich bei McDonald's essen.

Aber Spurlock belässt es nicht mit der Kritik an dem viel gescholtenen Marktführer bewenden. Während seiner Fast-Food-Diät reist er durch die USA, nimmt Schulkantinen-Essen ins Visier, sucht das Gespräch mit Ernährungsexperten und Marketing-Profis der Nahrungsindustrie, mit Politikern und Fastfood-Lobbysten.

Spurlocks zunächst amüsantes Selbstexperiment bekommt gegen Ende des Films eine dramatische Note. "Big Macs" und "Freedom Fries" haben ihn innerhalb eines Monats um 25 Pfund schwerer gemacht und seine Blut- und Leberwerte sind so dramatisch, dass ihm ein Arzt zum vorzeitigen Abbruch rät. Außerdem ist er depressiv, hat Kopfschmerzen und fühlt sich antriebslos. Und Spurlocks Freundin muss zugeben, dass die Libido ihres Freundes leider auch nicht mehr das sei, was sie einmal war.

"Die Botschaft könnte Ihnen den (Fastfood-)Appetit verderben: When all those Big Macs bite back!" (New York Times)