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SHINE

Aus 1996 - Farbe - 105 Min. - DF Praedikat: bes. wertvoll
Regie: Scott Hicks - Drehbuch: Jan Sardi - Kamera: Geoffrey Simpson - Schnitt: Pip Karmel - Musik: David Hirschfelder, F. Chopin, R. Schumann, F. Liszt, S. Rachmaninoff u. a. - DarstellerInnen: Geoffrey Rush, Noah Taylor, Alex Rafalowicz, Armin Mueller-Stahl, Lynn Redgrave, Sir John Gielgud u. a.

Es ist dunkel und Regen laeuft ueber das Gesicht eines Mannes, der im Stakkato eines psychisch Gestoerten ein ununterbrochenes Selbstgespraech fuehrt, waehrend er durch die Scheibe in das Innere eines erleuchteten Lokals blickt. Mitten aus seinem verrueckten Leben heraus beginnt so der Film, die Rekonstruktion der Biografie David Helfgotts, eines australischen Pianisten, der als musikalisches Wunderkind begann und als junger Mann den Verstand verlor.

Von den Bildern geht durch Schnitt, Kameraperspektiven und Montage eine Atemlosigkeit aus, die dem Erdruecktwerden des Pianisten durch den Anspruch der Virtuositaet und die vaeterliche Gewalt entspricht.

Der Eindruck des Authentischen, den die Erzaehlung noch bis in ihren maerchenhaft gestalteten Ausklang hinein zu erzeugen vermag, wird insbesonder durch die stets praesente Musik getragen, sie ist zugleich Teil des Wahnsinns wie der Therapie. Der Pianist Helfgott spielte selbst die Musik zum Film ein.