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HIRTENREISE INS DRITTE JAHRTAUSEND

Bild: HIRTENREISE INS DRITTE JAHRTAUSEND

CH 2002 - 124 Min. - Farbe - schweizerdeutsch. OmU
Regie, Drehbuch, Kamera & Schnitt: Erich Langjahr - Musik: Hans Kennel mit The Alpine Experience, The Schönbächler Sisters, Mytha - The Contemporary Alphorn Orchestra - Hirten: Thomas und Susanna Landis-Giacometti mit den Kindern Antonia, Josa und Selina; Michael Cadenazzi und Bea Ammann

Eine der ältesten Kulturformen menschlicher Existenz ist das Hirtentum. In seinem Wesen beinhaltet es bis heute nicht nur wirtschaftliche Interessen, sondern verkörpert eine eigene Lebenshaltung und Weltanschauung.

Erich Langjahr erzählt eine moderne Hirtengeschichte, ausgehend von der Weidewirtschaft zwischen den Jahreszeiten und dem damit verbundenen Überbringen der Herde von der Winter- auf die Sommerweide und umgekehrt.

Die Hirten im Film nehmen ein Leben mit viel Entbehrungen auf sich und stellen sich einer Herausforderung, die öfters auch die Grenze ihrer Belastbarkeit erreicht. Sie kommen nicht aus der Tradition des Bäuerlichen, sondern haben diese Lebensform selber gewählt, im Bedürfnis nach der Freiheit, selber etwas Sinnvolles zu tun.

Nach SENNENBALLADE und BAUERNKRIEG ist HIRTENREISE INS DRITTE JAHRTAUSEND der dritte Film einer Trilogie, in der sich der Regisseur mit den elementaren Fragen des Menschen und seiner Existenz auseinandersetzt.

"Erich Langjahr stellt sich nicht gegen den Fortschritt, aber er plädiert für einen Fortschritt ohne Seelenverlust. Darum berühren seine Filme auf unaufdringliche, subversive Art und Weise und greifen an das Gemüt." (Rontaler Brattig, Andreas Iten)

Auszeichnungen: Goldene Taube, Grand Prix der ökumenischen Jury , Don Quijote-Preis der Fédération internat. des Ciné-Clubs - Leibzig 2002; Schweizer Filmpreis für den besten Dokumentarfilm 2003; Preis der Gemeinden im Wasseramt 2003, QualitŠtsprämie EDI; Dokumentarfilmpreis - Würzburg 2004; Natasha Isaacs Cinematography Award - Chicago Int. Documentary Festival 2004

Erich Langjahr, geb. 1944 in Baar, seit 1971 selbstständiger Filmschaffender. Seit 1977 Mitglied des Verbandes Filmregie und Drehbuch Schweiz, seit 1992 im Vorstand, sowie auch im Siftungsrat der Stiftung "Luzern - Lebensraum fŸr die Zukunft". Vorstandsmitglied des FLIZ (Kinoklub Zug) seit 1999.