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DOGVILLE

Bild: DOGVILLE

DK/S/F/N 2003 - 179 Min. - Farbe - Cinemascope - engl. OmU
Regie & Drehbuch: Lars von Trier - Kamera: Anthony Dod Mantle - Schnitt & Ton: Molly Malene Steensgaard - Musik: A. Vivaldi, D. Bowie - DarstellerInnen: Nicole Kidman, Harriet Andersson, Lauren Bacall, Paul Bettany, Blair Brown, James Caan, Ben Garzara, Udo Kier u. a.

Amerika in der Zeit der wirtschaftlichen (und moralischen) Depression: Grace, eine junge Frau auf der Flucht, findet Unterschlupf in einem kleinen Dorf am Rande der Rocky Mountains. Als Gegenleistung bietet Grace den Dorfbewohnern, die zunächst von ihrer Freundlichkeit und ihrem Charme begeistert sind, ihre Hilfe bei diversen Arbeiten an.

Als immer mehr Polizisten im Dorf auftauchen, verlangen die Bewohner einen besseren Deal, der das Risiko, die Flüchtige zu verstecken ausgleichen soll. So lernt Grace, dass Güte relativ ist.

Das Sichtbarmachen durch Verschwindenlassen: Lars von Trier macht mit dem Kino, was Kandinsky mit der Malerei macht, Robert Walser mit der Literatur und Captain Beefheart mit dem Blues. Die malerische Geste bleibt sichtbar, der Atem in der Musik, der Bleistift im Text.

Lars von Trier hat, inspiriert von Bert Brecht, den ersten Teil seiner Amerika-Triologie radikal umgesetzt.

/"Als ich noch klein war, lernte ich, dass gerecht und gut sein muss, wer stark ist. Im Falle von Amerika kann ich diese Wesenszüge nicht erkennen." (Lars von Trier)

"Einen Film wie DOGVILLE hat es im europäischen Kino noch nicht gegeben. Er beweist, dass auf der Leinwand mehr möglich ist, als unser Verstand sich träumen lässt." (FAZ)
"Grandios!" (Die Welt)