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BREAD AND ROSES

Bild: BREAD AND ROSES

GB/E/F/D/CH 2000 - 110 Min. - Farbe - engl./span. OmU
Regie: Ken Loach - Drehbuch: Paul Laverty - Kamera: Barry Ackroyd - Musik: George Fenton - Schnitt: Jonathan Morris - DarstellerInnen: Pilar Padilla, Adrien Brody, Elpidia Carillo, Jack McGee, Monica Rivas, Frank Davila, Lillian Hurst, Mayron Payes, Maria Orellana u. a.
&quot:Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker!" (Ernesto Cardenal)

Der englische Regisseur Ken Loach hat strahlende Helden noch nie geschätzt. Er mag die so genannten kleinen Leute, die es schwer im Leben haben, Fehler machen und über deren Handeln er das Hoffnungssegel der Utopie aufspannt.

Auch Maya ist weit davon entfernt, eine strahlende Heldin zu sein. Sie wandert von Mexiko nach Los Angeles aus, befreit sich aus den Fängen einer skrupellosen Schlepperbande und versucht in L. A. verzweifelt einen Job zu bekommen. Schliesslich kommt sie bei einem Reinigungsunternehmen unter. Maya lernt den Gewerkschafter Sam kennen, schliesst sich der Gewerkschaft an und solidarisiert sich mit ihren Zielen gegen die harten Arbeitsbedingungen und beginnt um ihre Rechte zu kämpfen. Dies führt zum vorprogrammierten Konflikt mit ihrer Schwester Rosa, die schon seit geraumer Zeit in L. A. lebt und sich dort eine teuer erkaufte, relative Sicherheit aufgebaut hat.

BREAD AND ROSES ist ein hoffnungsvoller und im besten Sinne utopischer Film und basiert auf wahren Begebenheiten.

In diesem Film richtet Loach seinen dokumentarisch geschulten Blick auf das Leben und die Situation illegaler ArbeitsimmigrantInnen in Kaliformien, doch das Problem, das dieser Film bewusst schematisch skizziert, ist international. BREAD AND ROSES wird mit viel Humor erzählt und wirkt nie belehrend. Wie immer dreht Loach weitgehend mit Handkamera, wie immer ist seine Arbeit mit den Schauspielern phänomenal. Ken Loach ("Land & Freedom", "Carla's Song") hat zu seiner Höchstform gefunden.

Ken Loach: "Wir waren beeindruckt von der Art und Weise, wie diese Leute sich organisieren und einen bemerkenswerten Sieg fuer die Anerkennung ihrer Gewerkschaftsrechte errungen haben. Es sind die am meisten Unterdrückten, es sind ImmigratInnen, sie sind verwundbar, sie sprechen kein oder nur sehr wenig Englisch. Und trotz dieser ungünstigen Ausgangslage ist es ihnen gelungen, am selben Strang zu ziehen"

"Nach BREAD AND ROSES glaubt man wieder an die Macht der Veränderung, denn nur wer keine Kraft zum Träumen hat, hat keinen Mut zum Kämpfen. Die Botschaft mag zwar altmodisch klingen, aber wer hört sie nicht gern." (Berliner Morgenpost)