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BAISE-MOI

Bild: BAISE-MOI

F 2000 - 77 Min. - franz. OmU
Regie & Drehbuch: Virginie Despentes, Coralie Trinh Thi - Kamera: Beno”t Chamaillard, Julien Pamart - Schnitt: Aila Augusta, Francine Lemaitre - Musik: Varou Jan - DarstellerInnen: Raffa‘la Anderson, Karen Bach, Delphine McCarthy, Lisa Marshall u. a.

Nach einer brutalen Vergewaltigung begeht Nadine einen Mord im Affekt. Auf der Flucht trifft sie Manu, die ebenfalls Schreckliches erlebt hat. Gemeinsam begeben sich die beiden auf eine wilde Tour durch die französische Provinz. Jenseits aller Konventionen und Wertvorstellungen führen sie ein Leben, aus dem es kein Zurück mehr gibt. "Es ist nur ein Fick, wir sind nur Frauen", sagt Nadine nach der Vergewaltigung mit zusammengepressten Lippen. Je länger der Film dauert, je schneller er seinem Ende entgegen rast, desto mehr kehrt sich diese Wut nach außen. sie ist der Motor, der diese Irrfahrt von Gewaltausbruch zu Gewaltausbruch, von Sexszene zu Sexszene treibt.

Indessen ist Baise-moi (nach dem gleichnamigen Roman von Virginie Despentes) alles andere als ein Manifest, für was auch immer. Und gerade dies ist das Erstaunlichste, das Irritierendste und vielleicht auch das Bestechendste an diesem ebenso rüden wie bewusst unanständigen Film... (Liberation)

"Die Sex-Szenen müssen echt sein, damit sie ein Teil des Ganzen sein können. Den Frauen endlich ihren ganzen Körper zugestehen, da ihnen das normalerweise nie erlaubt wird. Den Frauen endlich das Recht auf ihre eigene Sexualität zugestehen und es aus dem begrenzten Blickwinkel der Männer reissen." (Virginie Despentes)