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REQUIEM

Bild: REQUIEM

D 2006 - 92 Min. - Farbe -OdtF
Regie: Hans-Christian Schmid
Drehbuch: Bernd Lange
Kamera: Bogumil Godfrejow
Schnitt: Hansjörg Weißbrich
DarstellerInnen: Sandra Hüller, Burghart Klaußner, Imogen Kogge, Friederike Adolph, Walter Schmidinger, Jens Harzer u. a.

Anfang der 1970er Jahre unternimmt eine junge Frau aus einem kleinen Ort auf der Schwäbischen Alb erste Abnabelungsschritte von ihrem konservativen, katholischen Elternhaus. Michaela hat einen Studienplatz für Pädagogik in der quirligen Universitätsstadt Tübingen erhalten und blüht in der ungewohnten Umgebung förmlich auf. Bald findet sie eine Freundin und sogar einen Freund, mit dem sie erste zögerliche Annäherungsversuche an das andere Geschlecht wagt.

Doch Michaela wird von der Vergangenheit eingeholt: Auf einer Wallfahrt nach Italien brechen ihre epileptischen Anfälle nach längerer Latenzphase erneut aus, und Michaela fühlt sich immer mehr von Teufelsfratzen und fremden Stimmen verfolgt. REQUIEM ist eine Art Totenmesse, inspiriert von einer wahren Begebenheit. “REQUIEM kommt gerade recht in einer Zeit, in der sich die Kulturen zu refundamentalisieren beginnen, in der missionarischer Eifer diskursive Vernunft verdrängt und Verblendung die Menschen in Freund und Feind, Gläubige und Ungläubige spaltet. Still spiegelt der Film den Rückfall in die religiöse Reaktion und kontert den erschreckend naiven Feldzug des Guten gegen das Prinzip der Differenz.”
(Die Zeit)