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WILDE MINZE

Bild: WILDE MINZE

A 2009 - 84 Min. - OdtF - Regie & Drehbuch: Jenny Gand, Lisa Rettl

WILDE MINZE erzählt die Geschichte einer Mutter-Tochter-Beziehung über den Tod hinaus. Die Geschichte von starken Frauen, von Partisaninnen und Deserteueren. Vom Überleben und Weiterleben und von der Vergangenheit in der Gegenwart.

Kärnten, 23. Dezember 1944: In Graz werden nach einem Urteil des berüchtigten Volksgerichtshofpräsidenten Roland Freisler acht Todesurteile vollstreckt.

Unter den Ermordeten ist die Villacher Kommunistin Maria Peskoller. Ihre Tochter, die damals 16-jährige Helga Peskoller, entgeht einer Anklage und überlebt. Dazwischen liegen Gestapohaft von Mutter und Tochter und schließlich der letzte Abschied. Für immer eingebrannt in Kopf und Herz.

In ruhigen Einstellungen begibt sich der Film, in dessen Mittelpunkt Helga Emperger (vorm. Peskoller) steht, fünfundsechzig Jahre danach auf eine Zeit- und Erinnerungsreise. Eine Reise, die den schwierigen Umgang mit traumatischen Erfahrungen thematisiert, aber auch eine Reise, auf der uns die heute über Achtzigjährige mit ihrer Lebensenergie und ihren Humor überrascht. (www.wildeminze.at)

Im Dezember 2009 trat ein lang umstrittenens Gesetz in Kraft, mit dem sämtliche Urteile des Volksgerichtshof und der NS-Sondergerichte aufgehoben wurden.

WILDE MINZE in Kooperation mit ANTIFA Wels .