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MEINE MUTTER

Bild: MEINE MUTTER

F/P/A/ESP 2004 - Farbe - 100 Min. -
franz. OmU
Regie & Drehbuch: Christophe Honoré
nach dem gleichnamigen Romanfragment
von Georges Bataille - Kamera: Hélène
Louvart - Schnitt: Chantal Hymans
- DarstellerInnen: Isabelle Huppert, Louis
Garrel, Emma de Caunes, Joanna Preiss,
Jean-Baptiste Montagut u. a.

Kurz nachdem Pierre seine Eltern in ihrem luxuriösen Domizil am Meer
aufsucht, kommt sein Vater bei einem Unfall ums Leben. Ungerührt
teilt die Mutter ihrem Sohn die Nachricht mit, für beide scheint das
Unglück keine sichtbare Bruchstelle in ihrem Leben zu bedeuten.

Mit dem Tod des Vaters ist die letzte Barriere zwischen der Mutter und
dem 17-jährigen Sohn gefallen, der in grenzenlose Hingabe bereit ist,
ihr zu folgen. Ihre ambivalenten Versuche, ihn durch ihre dekadenten
Ausschweifungen von sich zu stoßen, bleiben ohne Erfolg. Pierre
möchte daraufhin an ihren Ausschweifungen teilhaben. Und immer
gefährlichere Spiele werden auf die Spitze getrieben.

Christophe Honoré ist ein Rastloser. Er ist Schriftsteller, vor allem
erfolgreicher Autor von Jugendromanen, Theaterautor, Filmkritiker,
Filmemacher. Für seinen zweiten Kinospielfilm hat er Inspiration bei
Georges Bataille, einem der Autoren gesucht, die ihn mit der besonderen Radikalität ihrer Literatur geprägt haben.

MA MÈRE sollte keine Adaption der Romanvorlage werden, sondern
vielmehr eine Reflexion über Moral und Begehren, das Überwinden
der Grenzen und der Irrungen der Körper anstellen.