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NAOKOS LÄCHELN

Bild NAOKOS LÄCHELN

J 2010 – 133 Min. - jap. OmU - Regie & Drehbuch: Tran Anh Hung basierend auf dem gleichnamigen Roman von Haruki Murakami – Kamera: Lee Ping-bin – Schnitt: Mario Battisel – Musik: Jonny Greenwood – DarstellerInnen: Kenichi Matsuyama, Kiko Mizuhara, Reika Kirishima, Kengo Kora u. a.

Tokio in den späten 60er Jahren: Während sich auf der ganzen Welt die Studenten versammeln, um das Establishment zu stürzen, gerät auch das private Leben von Toru Watanabe in Aufruhr. Mit seiner ersten Liebe Naoko verbindet ihn eine innige Seelenverwandtschaft, doch ihre Beziehung ist belastet durch den tragischen Selbstmord ihres gemeinsamen Freundes Kizuki. Als Midori in sein Leben tritt, ein offenes, temperamentvolles und sehr selbstbewusstes Mädchen und damit all das, was Naoko nicht sein kann, muss sich Watanabe zwischen seiner Vergangenheit und seiner Zukunft entscheiden.

Basierend auf Haruki Murakamis gleichnamigen Roman, fängt NAOKOS LÄCHELN den Seelenschmerz und das Liebesglück seiner jungen Helden ein. Wie in seinen anderen Filmen (Der Duft der grünen Papaya, Cyclo) umkreist der Regisseru Tran Anh Hung die Existenz von Schönheit und Leiden. Diese Parallelität setzt der taiwanesische Kameramann Lee Ping-bin in Bildern voller Sinnlichkeit um, die das Publikum nachhaltig verzaubern.

Regisseur Tran Anh Hung wurde 1962 in Vietnam geboren, als Teenager ging er mit seiner Familie ins französische Exil. Mit seinem bildgewaltigen Debütfilm „Der Duft der grünen Papaya“ war er 1993 für den Oscar nominiert, zwei Jahre später gewann er mit Cyclo“ den „Goldenen Löwen“ in Venedig. NAOKOS LÄCHELN heißt im Original NORWEGIAN WOOD, nach dem Beatles-Klassiker.