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Originaltitel: Magnus, deutscher Titel: Magnus - Der Mozart des Schachs

Magnus
Magnus - Der Mozart des Schachs
BILD Text Magnus - Der Mozart des Schachs

NO 2016 - 75 Min. - engl. / norweg. OmU - Regie: Benjamin Ree - Drehbuch: Linn-Jeanethe Kyed, Benjamin Ree - Kamera: Magnus Flåto, Benjamin Ree, Øyvind Asbjørnsen -Schnitt: Perry Eriksen, Martin Stoltz - Musik: Uno Helmersson - DarstellerInnen: mit Magnus Carlsen, Garry Kasparov, Viswanathan Anand u. a.

Der kleine Norweger Magnus Carles ist schon früh anders als viel seiner Altersgenossen. Der Junge ist verschlossen und verbringt seine Zeit lieber alleine. Seine besorgten Eltern erfahren bald, dass ihr Sohn hochbegabt ist, ein selektives Gedächtnis hat und sich für Mathematik begeistert. Von seinem Vater, der ebenfalls Schachspieler ist, erbt er seine Begeisterung für die Disziplin. Dabei verzichtet sein Vater auf strenge Lernmethoden, um Magnus Kreativität und spielerische Art zu fördern. Bereits mit 13 Jahren gewinnt Magnus den Großmeistertitel. Seine Partie gegen die Schachlegende Garry Kasparov wird zum Triumph, der mit einem Remis (Unentschieden) endet. Das Bild des Wunderknaben, der einem ehemaligen Weltmeister auf Augenhöhe begegnet, geht um die Welt. Magnus steiler Schachkarriere steht nun nichts mehr im Wege.

Ree hat Carlsen zehn Jahre lang begleitet, dabei mehr als 500 Stunden Material gedreht, das er komprimiert hat, um die schillernde und verletzliche Persönlichkeit hinter der manchmal so arrogant erscheinenden öffentlichen Person freizulegen – und um Schach als Sport zu zeigen, der so packend sein kann wie ein Fußballmatch im Elfmeterschießen.

Benjamin Ree studierte Journalismus an der Hochschule Oslo und arbeitet nach dem Abschluss für die BBC und die Nachrichtenagentur Reuters. MAGNUS ist nach einigen Kurzdokus sein ersten Langfilm.