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Originaltitel: Ma Ma, deutscher Titel: Ma Ma - Der Ursprung der Liebe

Ma Ma
Ma Ma - Der Ursprung der Liebe
BILD Text Ma Ma - Der Ursprung der Liebe

ES/FR 2015 - 122 Min. - OmdtU - Regie: Julio Medem - Drehbuch: Julio Medem - Kamera: Kiko de la Rica - Schnitt: Julio Medem, Iván Aledo - Ausstattung: Montse Sanz - Musik: Alberto Iglesias - DarstellerInnen: Penélope Cruz, Luis Tosa, Asier Etxeandia, Teo Planell, Àlex Brendemühl, Silvia Abascal, u.a.

[ma’ma:] spanisch für Brust, Mutter; oder: Der Urprung der Welt/der Liebe

Magda (Penélope Cruz), die Mutter eines kleinen Sohnes, verliert nach der Krebsdiagnose zwar eine Brust, doch sie findet dafür etwas anderes: Eine neue Liebe. Sie stürzt sich in ein neues Leben und vermag es dabei, allen, die ihr auf ihrem Weg begegnen, Hoffnung und Freude zu schenken. Eine Geschichte über die Schönheit des Lebens und die unermessliche Liebe für die eigenen Kinder, die bis und über den Tod hinaus geht.

Jeder Teil von MA MA hat seine eigene innere Struktur, mit einem Anfang, der zunehmenden Spannung, dem Höhepunkt und der schlussendlichen Auflösung. Es besteht eine Symmetrie der beiden Teile. Beide beginnen mit der verhängnisvollen, vom Gynäkologen Julián gestellten Diagnose von Brustkrebs. In der Mitte und gegen Ende der beiden Teile verlieren und gewinnen die Personen um Magda vieles, oder besser gesagt, zunächst verlieren sie viel, aber zu guter Letzt gewinnen sie ... doch wie viel? Die Quantität ist nicht wirklich entscheidend, vielmehr zählt die Qualität. Genau diese Hinterlassenschaft von Magda trägt die Geschichte vorwärts. Der sich in ihr regende Schatz eines neuen Lebens, der ihr eigenes Leben buchstäblich ablösen wird: Leben spenden und es dann lassen.“ Anmerkungen des Regisseurs.

Zwei der ersten Spielfilme des Regisseurs sind: VACAS – KÜHE (1992, Drehbuch und Regie) – ausgezeichnet mit dem Goya für die beste Regie und nominiert für das beste Drehbuch – und DAS ROTE EICHHÖRNCHEN (1993).

Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählt DIE LIEBENDEN DES POLARKREISES (1998, Drehbuch und Regie). Als Medems größter kommerzieller Erfolg gilt LUCÍA UND DER SEX (2001, Drehbuch und Regie). Eröffnungsfilm in Toronto und gezeigt bei den Filmfestivals in London und Paris; der Film erwarb den Emerging Masters Award und den Publikumspreis für die beste Regie auf dem Seattle Film Festival.

MA MA ist eine ihrer [Penélope Cruz] besten Darbietungen“ (The Hollywood Reporter)