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Originaltitel: Nous trois ou rien, deutscher Titel: Nur wir drei gemeinsam

Nous trois ou rien
Nur wir drei gemeinsam
BILD Text Nur wir drei gemeinsam

FR 2016 - 102 Min. - franz. OmU - Regie: Kheiron - Drehbuch: Kheiron - Kamera: Jean-François Hensgens (A.F.C., S.B.C.) - Schnitt: Anny Danché - Sound: Guillaume Bouchateau, Hortense Bailly - - DarstellerInnen: Kheiron, Leïla Bekhti, Gérard Darmon, Zabou Breitman, Alexandre Astier, Kyan Khojandi, Arsène Mosca, Eriq Ebouaney, Carole Franck, Camélia Jordana, Michel Vuillermoz u.a.

Teheran, Anfang der 1970er Jahre. Mit viel Mut, Entschlossenheit und einer ordentlichen Portion Humor kämpft Hibat mit seiner Frau Fereshteh und anderen Gleichgesinnten erst gegen das brutale Schah-Regime, dann gegen die Schergen des Ayatollah Khomeinis. Als der politische Druck zu groß wird, bleibt ihnen nur die Flucht ins Ausland. Mit ihrem einjährigen Sohn Nouchi machen sich Hibat und Fereshteh auf den Weg über die Türkei nach Frankreich und landen in den sozialen Ghettos der Pariser Banlieue. Was zunächst als vorübergehende Lösung geplant ist, wird für die Familie zu einem Neuanfang. Dabei ist die Formel „nur wir Drei gemeinsam“ nicht nur das Credo ihres Familienglücks, sondern auch der beste Beweis, dass alles möglich ist, wenn man zusammenhält.

Der Film zeigt auf subtile Weise, dass die Menschen während einer Tragödie versuchen, die Ernsthaftigkeit ihres Alltags durch Humor zu vergessen. Kheirons Eltern haben bei dem, was mit ihnen passiert ist, nicht zugeschaut, sie sind die Akteure in dieser Geschichte. Seine Mutter hat das eines Tages für ihn in einem Satz zusammengefasst: „Wie kann jemand ohne die Möglichkeit, in bestimmten Situationen zu lachen, überleben?“ Und das ist genau der Ton dieses Films, den Kheiron so herrlich getroffen hat.

Für NUR WIR DREI GEMEINSAM schrieb Kheiron nicht nur das Drehbuch und führte erstmalig Regie, er spielt zudem auch die Hauptrolle – seinen eigenen Vater Hibat – an der Seite von Frankreichs Jungstar Leïla Bekhti in der Rolle seiner Mutter Fereshteh.

Auszeichnung: 28th Tokyo International Film Festival - Spezialpreis der Jury