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Originaltitel: Tableau noir, deutscher Titel: Tableau noir

Tableau noir
BILD Text Tableau noir

CH 2013 - 117 Min. - schweiz. OmU - Regie: Yves Yersin - Drehbuch: Yves Yersin – Kamera: Patrick Tresch, Yves Yersin – Schnitt: Jean-Baptiste Perrin, Mamouda Zekrya, Yves Yersin – Ton: Luc Yersin, Aurélie Mertenat - DarstellerInnen: Gilbert Hirschi, Debora Ferrari, Alice Perret, Alois Ducommun, Chloé Christen, David Da Souza Santos, Noemie Page, Myriam Jacot, Amélia Ducommun, Gaelle Christen, Sophie Jacot, Dylan Jacot, Cindy Chri

Am Anfang des Schuljahrs wählt die klitzekleine Klasse ihren Gruppenchef - und Cloé gewinnt. Die «Großen» müssen sich um die Kleinen kümmern, im Unterricht wie beim Anschnallen der Skier. Dabei handelt es sich um weniger als ein Dutzend Schüler und Schülerinnen. Die lernbegierigen Kinder aus dem Bergnest Derrière-Pertuis haben Spaß am Kneten, Malen, Lesen oder Rechnen.

Lehrer Gilbert Hirschi diktiert, orientiert, animiert und tröstet, wenn eine Schülerin ob der zahlreichen Fehler beim Diktat in Tränen ausbricht.

Schulalltag wie aus dem Lehrbuch oder einer idealisierten Darstellung? Keineswegs, sondern Alltag im Dorf am Jurafuss im Kanton Neuenburg. Doch die Schulidylle ist bedroht durch ein behördliches Damoklesschwert. Das interkommunale Schulhaus soll geschlossen werden. Zu wenig Schüler, zu großer Aufwand.

Diese wertebildende Lebensschule wird eliminiert - durch Bürokratie und demokratische Entscheidungen. Das beschreibt Yersin sehr einfühlsam, verständig und sanft kritisch, wobei die Frage bleibt: Muss alles nach Leistung, Aufwand und Erträgen, nach Kalkulation und Buchhaltung ausgerichtet und entschieden werden?

YVES YERSIN hat die kleine Schülerschar samt ihrem Patron über ein Jahr begleitet. Wie selbstverständlich ist die Kamera dabei.