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Originaltitel: Aimer, Boire et Chanter, deutscher Titel: Aimer, Boire et chanter

Aimer, Boire et Chanter
Aimer, Boire et chanter
BILD Text Aimer, Boire et chanter

FR 2014 - 108 Min. - franz. OmU - Regie: Alain Resnais - Drehbuch: Laurent Herbiet, Alex Reval, Jean-Marie Besse nach „Life of Riley“ von Alan Ayckbourn - DarstellerInnen: Sabine Azéma, Sandrine Kiberlain, Caroline Sihol, André Dussollier, Hippolyte Girardot u. a.

Mitten in die Proben zu einem Theaterstück, das Colin und Kathryn mit ihrer Amateurgruppe aufführen wollen, platzt eine schreckliche Nachricht: Ihr Freund George ist schwer erkrankt und hat nur noch wenige Monate zu leben. Nicht nur für Kathryn, die einmal mit ihm liiert war, sondern auch für deren Freundinnen Tamara und Monica gerät die Welt aus den Fugen. Mit voller Wucht werden Gefühlsverwirrungen der eigenen Jugend und längst begrabene Lebensträume wieder lebendig. Zum Leidwesen ihrer bürgerlich soliden Ehemänner entbrennt unter den Frauen ein Streit darüber, wer George auf eine letzte Reise begleiten darf …

Mit der ironischen Distanz des weisen Menschenkenners reflektiert Resnais über die Macht von Liebe und Begehren und lässt die von ihren Sehnsüchten, Hoffnungen und Obsessionen getriebenen Figuren für einen Moment die eingefahrenen Gleise verlassen. (Berlinale Katalog)

Auszeichnungen: Berlinale 2014 – Alfred-Bauer-Preis

Der 1922 geborene ALAIN RESNAIS, der mit Industriefilmen etwa über Plastik und Bildungsfilmen über Künstler wie Van Gogh begonnen hatte, kam von der Bildenden Kunst und zeigte sich schon früh für unterschiedlichste Strategien offen. Noch vor „Hiroshima mon amour“ hatte er mit dem halbstündigen „Nuit et brouillard“ („Nacht und Nebel“, 1955) einen bahnbrechenden Dokumentarfilm über die NS-Vernichtungslager gemacht. Alain Resnais starb am 1. März 2014 in Paris.