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Originaltitel: Zoran, il mio nepote scemo, deutscher Titel: Zoran, mein Neffe, der Idiot

Zoran, il mio nepote scemo
Zoran, mein Neffe, der Idiot
BILD Text Zoran, mein Neffe, der Idiot

IT 2013 - 112 Min. - ital. OmU - Regie: Matteo Oleotto - Drehbuch: Daniela Gambaro, Matteo Oleotto, Marco Pettenello, Pier Paolo Piciarelli - Kamera: Ferran Paredes Rubio - Schnitt: Giuseppe Trepiccione - Musik: Antonio Gramentieri - DarstellerInnen: Giuseppe Battiston, Teco Celio, Rok Prasnikar, Robero Citran, Marjuta Slamic u. a.

Paolo verbringt seinen Tag am liebsten in einer Taverne in einem kleinen Dorf nahe Goriza, wo jeder jeden kennt und Gerüchte sich schnell verbreiten. Paolo ist keiner, der Wein predigt und Wasser trinkt, ein 40 Jahre alter Außenseiter, zynisch und menschenfeindlich, ein professioneller Trinker und zwanghafter Lügner, der widerwillig in der Cafeteria eines Altersheims arbeitet. Alles ändert sich, als Zoran auf der Bildfläche erscheint: Ein 15 Jahre alter Junge mit dicken Brillengläsern, den Paolo von einer entfernten Verwandten „geerbt“ hat, der sonderbar spricht und etwas zurückgeblieben wirkt. Plötzlich ist Paolo Onkel – und er empfindet das als große Last. Erst als er feststellt, dass Zoran ein begnadeter Darts-Spieler ist, ändert er seine Einstellung. Dank Zoran, so denkt er, hat er nun endlich eine Chance, sein Leben in die richtige Richtung zu lenken.

ZORAN, MEIN NEFFE DER IDIOT ist nicht nur das absurde Porträt einer seltsamen Männerfreundschaft, sondern singt auch ein Hohelied auf den edlen Saft der Rebe, den Wein, der hier gewissermaßen die dritte Hauptrolle spielt.

„Da, wo ich herstamme, ist die Taverne das pulsierende Herz der sozialen Interaktion, der Ort, wo Gesichter, Neuigkeiten, Leben, Frustrationen, Leidenschaften sich kreuzen. Die Taverne ist die Bühne, wo der langsame Rhythmus des Lebens der Gäste die Zeit besiegt. (...)“ (Matteo Oleotto)

Auszeichnungen: Filmfestival Venedig 2013 – Fedic-Award (Bester Film) – Preis der Internationalen Filmkritik – Settimana della critica / Eröffnungsfilm Internationales Filmfestival Innsbruck 2014

MATTEO OLEOTTO wurde 1977 in Gorizia geboren. 2001 schloss er die Civica Accademia d´Arte Drammatica „Nico Pepe“ in Udine im Fach Schauspiel erfolgreich ab. Er studierte Filmregie am Centro Sperimentale di Cinematografia in Rom.