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Originaltitel: Liberace - Behind the Candelabra, deutscher Titel: Liberace - Zuviel des Guten ist wundervoll

Liberace - Behind the Candelabra
Liberace - Zuviel des Guten ist wundervoll
BILD Text Liberace - Zuviel des Guten ist wundervoll

USA 2013 - 118 Min. - engl. OmU - Regie: Stephen Soderberg - Drehbuch: Richard LaGravenese - Kamera & Schnitt: Stephen Soderberg - Musik: Marvin Hamlisch - DarstellerInnen: Matt Damon, Michael Douglas, Dan Aykroyd, Rob Lowe, Debbie Reynolds, Boyd Holbrook u. a.

Durch einen Freund lernt der junge Tierpfleger Scott Thorson 1977 den berühmten Pianisten und Entertainer Liberace kennen. Dieser ist fasziniert von seinem jungen Gegenüber und verliebt sich in ihn. Sie beginnen eine Beziehung, die vor der Öffentlichkeit aber geheim bleiben muss. Homosexuelle haben in den Siebzigern noch einen schweren Stand, erst recht, wenn sie im Rampenlicht stehen. Liberace wird jedoch immer obsessiver in seiner Beziehung mit Scott und beginnt den jungen Mann, den er auf dem Papier als seinen persönlichen Assistenten beschäftigt, in allen Bereichen seines Lebens zu kontrollieren. Sogar eine Gesichtsoperation schreibt der Pianist seinem Lover vor. Anfangs noch von den Avancen des berühmten Mannes beeindruckt, leidet Scott immer mehr unter dessen besitzergreifender Art.

Mit „Liberace - Zuviel des Guten ist wundervoll“ verabschiedet sich Regisseur Steven Soderbergh würdevoll von der großen Filmbühne. Seine scharfsinnig beobachtete Studie über Einsamkeit, Starruhm und gescheiterte Liebe ist eine gelungene Mischung aus hochamüsanter Komödie und tragischem Drama, in der das ausgezeichnete Starduo Michael Douglas und Matt Damon mit mutigen Auftritten der Homophobie Hollywoods entgegen tritt.

Was heute Elton John und Lady Gaga sind, war in den 70er Jahren Liberace in einer Person. Als virtuoser Pianist, Entertainer in Las Vegas und Superstar der pompösen Shows lag ihm weltweit ein Millionenpublikum zu Füßen.