Programmkino Wels Logo

Das Kino im Zentrum

Pollheimerstraße 17, 4600 Wels

VOD Logo

Navigation

Originaltitel: 20 Stunden mit Patti Smith, deutscher Titel: 20 Stunden mit Patti Smith

20 Stunden mit Patti Smith
BILD Text 20 Stunden mit Patti Smith

AT 1978 - 80 Min. - OdtF - Regie: Rudolf Dolezal - Kamera: Norbert Arnsteiner, Klaus Hundsbichler - Ton: Klaus Hundsbichler, Peter Hilbich, Ernst Grandits - Schnitt: Peter Sämann - DarstellerInnen: Patti Smith

female tracks LogoOhne Maulkorb Spezial / 10.12.1978. Eine Produktion des ORF. Der Titel verrät schon sehr viel: 20 Stunden mit Patti Smith erzählt von einem Tag und einer Nacht rund um ein Konzert und die anschließenden Plattenaufnahmen in einem Studio in Wien. Damit ist praktisch auch die Struktur dieses Dokumentarfilms skizziert, dessen besondere Qualität seine Schlichtheit ist. Zu Beginn steht die Ankunft am Flughafen Wien Schwechat, wo Rudolf Dolezal und Hannes Rossacher die 1946 in Chicago geborene Pionierin der New Yorker Punk-Bewegung begrüßen. Es ist das Jahr 1978, ein Zeitpunkt also, an dem Smith bereits durch ihr Debütalbum „Horses“ oder ihr zweites Album „Radio Ethiopia“ sowohl als beeindruckende Rockpoetin als auch als raue Alternativ-Rockerin Bekanntheit erlangt hatte. Und es ist auch das Jahr, in dem ihre wohl kommerziellste Platte „Easter“ erscheint. Noch berichtet sie hier aber in einer beseelten Autofahrt von ihrer Liebe zu Wien, über das Geschlecht bzw. den Sex der Stadt und welche Inspirationen Wien bei ihrem letzten Besuch hinterlassen hat. Eine Station der Fahrt ist das ORF-Studio in der Argentinierstraße, zu Gast bei Wolfgang Kos in der legendären „Musicbox“, eine weitere Station ein kleiner Musikladen, wo sie eine Klarinette besorgt, bis letztlich der Aufführungsort – das Wiener Konzerthaus – erreicht ist. Dort angekommen, erleben „die Kinder Wiens“ Patti Smith in Höchstform, wo sie in den Kellerräumen danach, beinahe in Trance, eindringliche Lyrik in Begleitung von Klavier und Geige rezitiert.

Vorstellung am 6. Mai

Ein Film im Rahmen der female tracks filmtage