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Originaltitel: Und morgen die ganze Welt, deutscher Titel: Und morgen die ganze Welt

Und morgen die ganze Welt
BILD Text Und morgen die ganze Welt

DE/FR 2020 - 111 Min. - Odtf - Regie: Julia von Heinz - Drehbuch: Julia von Heinz, John Quester - Musik: Matthias Petsche - Kamera: Daniela Knapp - Schnitt: Georg Söring - DarstellerInnen: Mala Emde, Luisa-Céline Gaffron, Noah Saavedra, Tonio Schneider, Andreas Lust, Eddie Irle, Frederik Bott, Constanze Weinig, Robert Besta, Victoria Trauttmansdorff, Michael Wittenborn u.a.

Die aus gutem Hause stammende Luisa studiert im ersten Semester Jura – und spürt innerlich, dass sich etwas ändern muss in diesem Land, das immer weiter nach rechts rückt und in dem die populistischen Parteien stetig an Zulauf gewinnen. Zunächst tut sie sich mit einigen ihrer Freunde zusammen, um gegen die „Faschos“ zu demonstrieren. Dabei lernt die Studentin den charismatischen Alfa und dessen besten Freund Lenor kennen. Für ihre neuen Bekannten ist auch Gewalt ein legitimes Mittel, um Widerstand zu leisten. Die Situation spitzt sich immer weiter zu, bis sich Luisa endgültig entscheiden muss, wie weit zu gehen sie bereit ist – mit allen Konsequenzen, die dies für sie, ihre Familie und ihre Freunde haben könnte...

Wenn die Nacht am tiefsten ist, ist der Tag am nächsten: Wie aus dem richtigen Leben gegriffen, hat Julia von Heinz nach einem gemeinsam mit ihrem Ehemann John Quester geschriebenen Drehbuch einen ebenso politischen wie persönlichen Film realisiert. Mit direkter Wucht und emotionaler Intelligenz zeichnet die Filmemacherin ein Bild vom Deutschland des Jahres 2020, das aktueller und brisanter nicht sein könnte.