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Originaltitel: Les enfants d’Isadora, deutscher Titel: Isadoras Kinder

Les enfants d’Isadora
Isadoras Kinder
BILD Text Isadoras Kinder

FR/KR 2019 - 84 Min. - franz. OmU - Regie: Damien Manivel - Drehbuch: Damien Manivel, Julien Dieudonné - Kamera: Noé Bach - Schnitt: Dounia Sichov - DarstellerInnen: Agathe Bonitzer, Manon Carpentier, Marika Rizzi, Elsa Wolliaston u.a.

Nach dem Unfalltod ihrer beiden Kinder im April 1913 choreografierte Isadora Duncan, die als Begründerin des modernen Tanzes gilt, ein Solo mit dem Titel The Mother, in dem sie dieses traumatische Erlebnis in einem zarten Bewegungszauber zu exorzieren versuchte. Ein Jahrhundert später konfrontieren sich vier sehr unterschiedliche Tänzerinnen mit dem künstlerischen Erbe einer persönlichen Tragik. Der Film versteht sich nicht als choreografisches Spektakel, sondern als behutsame Annäherung an ein Monument der klassischen Avantgarde. Auf subtile Weise evoziert er die utopische Vorstellung von einem Tanz, in dem jeder seine eigene Bewegung – son propre geste – findet. (Viennale)

Damien Manivel ist 1981 in Brest, Frankreich, geboren. Nach seiner Karriere als Tänzer studierte er Film am Le Fresnoy-Studio National des Arts Contemporains. Seine Kurzfilme erhielten zahlreiche Preise, u. a. den Prix Jean Vigo für LA DAME AU CHIEN (2010). Sein neuester Film LES ENFANTS D’ISADORA gewann den Internationalen Wettbewerb beim Locarno Film Festival.

„Es ist genau der richtige Film in dieser Zeit, leise und tröstlich. Und er erzählt auf eine ungewöhnlich minimalistische Weise, was es bedeutet, eine Erfahrung zu teilen.“ - Esther Buss, Der Spiegel

„Isadoras Kinder ist ein Film über Perfor­mance und die Wahrheit des Körpers. Des tanzenden, des behin­derten, des alten Körpers. Zwischen den Bildern ergibt sich diese Wahrheit, schwebend und langsam. Am Ende dieser Suche und Reise durch die Körper hat man selbst nicht weniger als eine Initia­tion durchlebt.“ - Dunja Bialas, Artechock Filmmagazin

„Ein zarter, tröstlicher Film, der drei Frauen über mehr als hundert Jahre hinweg in einem choreografischen Gespräch verbindet.“ - Die Zeit

„Ein bewegender Film, der die Schicksale mehrerer Frauen über 100 Jahre hinweg durch den Tanz verbindet.“ - Deutschlandfunk Kultur

Auszeichnung: Regie-Preis Locarno’19