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Originaltitel: Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein, deutscher Titel: Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein

Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein
BILD Text Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein

AT 2018 - 140 Min. - OdtF - Regie: Rupert Henning - Drehbuch: Uli Brée, Rupert Henning - Kamera: Josef Mittendorfer (aac) - Musik: Kyrre Kvam - DarstellerInnen: Karl Markovics, Sabine Timoteo, André Wilms, Valentin Hagg, Robert Seethaler, Udo Samel, Marianne Nentwich, Harald Schrott u. a.

Im Österreich der späten 1950er Jahre entdeckt der abenteuerhungrige, gewitzte und vom Schicksal mit einer blühenden Fantasie, aber einem schweren Erbe ausgestattete Spross der Wiener Zuckerbäckerdynastie Silberstein nach und nach die Geheimnisse der Freiheit und der Liebe – und er erkennt, dass jeder Mensch Tag für Tag mit der Unbeirrbarkeit und der Neugier eines Forschungsreisenden ins eigene Leben aufbrechen muss, um so – dem Diktum Arthur Schnitzlers gemäß - das weite Land der eigenen Seele durchmessen zu können.

Der Film erzählt eine Geschichte, die von starken Emotionen geprägt ist, von packenden, intensiven, sinnlichen Bildern, von Poesie und einer großen Portion Humor...

"Werde nicht wie alle, die du nicht sein willst.“ Das Lebensmotto, das sich der zwölfjährige Paul Silberstein sozusagen eigenhändig hinter die Ohren schreibt, ist gleichzeitig die Kernaussage dieser Geschichte.

Als Rupert Henning und Uli Brée im Jahr 2008 André Hellers Erzählung WIE ICH LERNTE, BEI MIR SELBST KIND ZU SEIN zum ersten Mal lasen, hatten beide während der Lektüre unmittelbar zahlreiche laufende Bilder im Kopf. Der Wunsch, nach dieser literarischen Vorlage einen eigenständigen, möglichst unterhaltsamen und anspruchsvollen Film zu entwickeln, wurde im Laufe der letzten Jahre durch viele Gespräche mit André Heller und durch dessen Zusammenarbeit mit Rupert Henning bei zwei anderen künstlerischen Projekten bestärkt.