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Originaltitel: Nanouk, deutscher Titel: Nanouk

BILD Text Nanouk

BU/DE/FR 2018 - 97 Min. - OmU & DF - Regie: Milko Lazarow - Drehbuch: Milko Lazarov, Simeon Ventsislavov - Kamera: Kaloyan Bozhilov - Schnitt: Veselka Kiryakova - Musik: Penka Kouneva - DarstellerInnen: Mikhail Aprosimov, Feodosia Ivanova , Galina Tikhonova, Sergey Egorov, Afanasiy Kylaev u. a.

Man fühlt sich in längst vergangene Zeiten versetzt, würden die Kondensstreifen der Düsenflugzeuge am Himmel nicht vom Gegenteil zeugen. Rentiere werden vereinzelt nur noch aus der Ferne gesichtet, die Nahrungsvorräte werden knapp und auch die Jagd nach Fischen aus einem kleinen Eisloch wird immer mühsamer. Das Verschwinden der für die Jäger überlebensnotwendigen Tiere und das immer dünner werdende Eis verweisen indirekt und zugleich unübersehbar auf den Klimawandel. Spartanisch eingerichtet lässt die einfache Jurte, in der Nanouk mit seiner schwerkranken Frau Sedna wohnt, jedes Anzeichen von moderner Zivilisationstechnik vermissen. In der Wildnis nur auf sich selbst angewiesen, gibt es jedoch keine Klagen unter den beiden Alten; man erinnert sich und erzählt sich rätselhafte Träume.

NANOUK ist ein zutiefst poetischer, intimer Film. Er erzählt in großen Bildern von einer unbeherrschten Welt, in der der Mensch oft klein erscheint und doch geborgen ist in der Natur, die ihn umgibt.