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Originaltitel: Quellen des Lebens, deutscher Titel: Quellen des Lebens

Quellen des Lebens
BILD Text Quellen des Lebens

DE 2012 - 174 Min. - OdtF/teilweise engl. OmU - Regie: Oskar Roehler - Drehbuch: Oskar Roehler - Kamera: Carl-Friedrich Koschnick - Schnitt: Peter R. Adam - Musik: Martin Todsharow - DarstellerInnen: Jürgen Vogel, Meret Becker, Moritz Bleibtreu, Lavinia Wilson, Lisa Smit, Leonard Scheicher u. a.

QUELLEN DES LEBENS erzählt bewegend, mitreißend und mit viel Humor die Geschichte von Robert Freytag und seiner Familie über drei Generationen hinweg - und damit zugleich die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, von den braunen über die schwarzen und über die roten bis zu den Flower Power Zeiten.

Wir schreiben das Jahr 1949. Der Zweite Weltkrieg ist beendet und die Soldaten kehren heim. So auch Erich Freytag, der nach der Rückkehr mit seiner neugegründeten Gartenzwergfabrik Teil des Wirtschaftswunders wird. Doch die Idylle hält nicht lange, denn seine Frau hat eine Affäre mit der Nachbarin und sein Sohn Klaus teilt auch nicht die Interessen des Vaters. Einige Jahre später ist Klaus Dichter und verliebt sich in Gisela Ellers. Nach einer stürmischen Liebesnacht ist Gisela schwanger und Klaus ist endlich wieder Teil einer intakten Familie. Doch auch dieser Friede ist nicht von langer Dauer ...

Oskar Roehlers melancholisch-ironisches Familienepos entführt den Zuschauer in die Welt der alten Bundesrepublik und West-Berlins, zwischen Gartenzwerg, Käseigel und Italienreise.

„Wir werden uns an vieles erinnern, wenn wir den Film sehen: An unsere Kindheit, an unsere Jugend, an unser Erwachsenwerden. Aber auch an unsere Gefühle, an die unterschiedlichen Sinnlichkeiten jeder Epoche und unseren Weg durch das Labyrinth der Irrtümer unserer Vorfahren; all das steht in Zusammenhang mit der Liebe, wie sie die einzelnen Generationen für sich gesehen haben. Insofern ist es auch eine Odyssee voll skurriler und tragikomischer Aspekte...“ (Oskar Roehler)