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Originaltitel: The Death of Stalin, deutscher Titel: The Death of Stalin

The Death of Stalin
BILD Text The Death of Stalin

FR/GB/BE 2017 - 107 Min. - engl. OmU - Regie: Armando Iannucci - Drehbuch: Armando Iannucci, David Schneider, Ian Martin, Peter Fellows - Originaldrehbuch: Fabien Nury - Kamera: Zac Nicholson - Schnitt: Peter Lambert - Musik: Christopher Willis - Kostüm: Suzie Harman - DarstellerInnen: Steve Buscemi, Simon Russell Beale, Jeffrey Tambor, Michael Palin, Paul Whitehouse, Andrea Riseborough u. a.

Als Stalin zum ersten Mal den Mund öffnet, spricht er in einem breiten britischen Akzent, und das ist nicht die einzige Irritation in dieser Satire, die sich einer der unmenschlichsten Diktatoren und Massenmörder des letzten Jahrhunderts zur Zielscheibe genommen hat. Stalin – ein unangefochtener Alleinherrscher, der mit schärfster Gewalt regierte, vermeintliche und tatsächliche Gegner gnadenlos vernichtete und seinen Zielen Millionen von Menschen opferte. Doch an diesem Abend des 2. März 1953 erweist er sich als Musikliebhaber, der von einem klassischen Konzert im Radio so angetan ist, dass er sich sogleich eine Aufnahme zuschicken lässt. Doch kaum hält er sie in Händen, ereilt ihn ein Schlaganfall. Niemand kommt zu Hilfe – wer traut sich schon, Stalins Nachtruhe zu stören? Am nächsten Morgen ist der Diktator tot, und nun bringen sich die machthungrigen Mitglieder des Zentralkomitees in Stellung, um seinen Platz einzunehmen.

Der Film beruht auf der gleichnamigen Graphic Novel „The Death of Stalin“ und der Fortsetzung „The Funeral“ von Fabien Nury und Thierry Robin.

Der schottische Regisseur Armando Iannucci ist bekannt für seine scharfe politische Satire, inszeniert eine großartige Komödie über die absurden Intrigen um Josef Stalins reiches Erbe, bei denen einem das Lachen im Halse stecken bleibt.

"Brillant". (Rolling Stone)