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Originaltitel: Bienvenue à Marly-Gomont, deutscher Titel: Ein Dorf sieht schwarz

Bienvenue à Marly-Gomont
Ein Dorf sieht schwarz
BILD Text Ein Dorf sieht schwarz

FR 2016 - 96 Min. - franz. OmU - Regie: Julien Rambaldi - Drehbuch: Benoît Graffin - Komponist: Emmanuel Rambaldi - Kamera: Yannick Ressigeac - DarstellerInnen: Marc Zinga, Aïssa Maïga, Bayron Lebli, Médina Diarra, Rufus, Jonathan Lambert, Jean-Benoît Ugeux, Stéphane Bissot, Marie-Philomène Nga, Mata Gabin u. a.

Frankreich 1975: Seyolo Zantoko ist Arzt und stammt aus dem Kongo. Als er einen Job in einem kleinen Kaff nördlich von Paris angeboten bekommt, beschließt er, mit seiner Familie umzuziehen. Sie erwarten Pariser Stadtleben, treffen aber auf Dorfbewohner, die zum ersten Mal in ihrem Leben einem afrikanischen Arzt begegnen und alles tun, um den „Exoten“ das Leben schwer zu machen. Aber wer mutig seine Heimat verlassen hat und einen Neuanfang in einem fremden Land wagt, lässt sich so leicht nicht unterkriegen...

Humor, Gefühl und ein Clash der Kulturen, wie er heftiger nicht sein könnte: Regisseur Julien Rambaldi verbindet diese Zutaten zu einer bewegenden, leichtfüßigen Komödie, die sich großen Themen widmet: Toleranz, Durchhaltevermögen, gegenseitiges Verständnis, friedliches Miteinander.

Das Wunderbare: Dieses Miteinander ist kein Märchen. Die Filmidee stammt vom französischen Musiker Kamini Zantako und erzählt die Geschichte von dessen Eltern.