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Originaltitel: , deutscher Titel: PARADIES: LIEBE

PARADIES: LIEBE
BILD Text Paradies: Liebe

A 2012 - 120 Min. - OdtF - Regie: Ulrich Seidl - Drehbuch: Ulrich Seidl, Veronika Franz - Kamera: Wolfgang Thaler, Ed Lachman - Schnitt: Christof Schertenleib -Ton: Ekkehart Baumung - DarstellerInnen: Margarethe Tiesel, Peter Kazungu, Inge Maux, Dunja Sowinetz, Helen Brugat, Gabriel Mwarua, Josphat Hamisi und Carlos Mkutano

Filmstart 1. Dezember

Teresa, eine 50-jährige Wienerin und Mutter einer pubertierenden Tochter, reist nach Kenia, um als „Sugar Mama" einen Liebhaber zu finden. „Sugar Mamas" - so werden jene Frauen aus Europa genannt, denen schwarze Beachboys ihre Liebesdienste anbieten, um so ihr Leben zu finanzieren. Teresa aber sucht echte, wahre Liebe. Sie wechselt von einem Beachboy zum nächsten, von einer Enttäuschung zur anderen.

Die Liebe am Strand von Kenia ist ein Geschäft. „PARADIES: Liebe“ erzählt bildmächtig, bewegend und mitunter auch komödiantisch von Sextourismus, von älteren Frauen und jungen Männern; vom Marktwert der Sexualität, von der Macht der Hautfarbe, von Europa und Afrika und von Ausgebeuteten, denen nichts übrig bleibt als andere Ausgebeutete auszubeuten. Ulrich Seidls Film ist Auftakt zu einer Trilogie, die von drei Frauen einer Familie erzählt, die jede für sich ihren Urlaub verbringen. Als Sextouristin, als missionierende Katholikin und als Teenager in einem Diätcamp.Drei Filme, drei Frauen, drei Sehnsuchtsgeschichten.

Auszeichnungen: Im offiziellen Wettbewerb der 65. internationalen Filmfestspiele in Cannes; im offiziellen Wettbewerb Karlovy Vary 2012.